Das haekelschwein Blog
Aus meinen Tweets der 19. Kalenderwoche 2012
13.05.2012 23:59
Tipp: Morgen das Frühstücksbrett mal von der anderen Seite benutzen und ein ganz neues Leben beginnen!
Ich finde, produktive Menschen sollten nur jeden zweiten Tag aufwachen, um uns Prokrastinierern einen kleinen Vorsprung zu lassen.
Habe meinen Vater davor bewahrt, einen beigen Blouson zu kaufen. Schreibe nun Anti-Aging-Berater auf meine Visitenkarte.
„Gold zu versilbern liegt im Trend.“ - Da schrieb der Goldankauf-Werbetexter wohl versehentlich die Wahrheit über die Ankaufpreise.
Das Internet hat sich erst dann richtig durchgesetzt, wenn Pärchen behaupten, sich online kennengelernt zu haben, obwohl’s in der Disko war.
Ich hätte ja gerne über den Kerl gelacht, der fünfmal versuchte, die offene Abteiltür zu öffnen, war es aber selber.
Aus meinen Tweets der 18. Kalenderwoche 2012
06.05.2012 23:59
Jedes Mal, wenn jemand sagt, das iPad sei zu teuer, obwohl doch die Nachfrage das Angebot übersteigt, stirbt irgendwo ein BWL-Professor.
Hätte man immer den Esoterikern geglaubt, wäre ein Gewitter heute noch der Zorn der Naturgeister statt eine elektrostatische Entladung.
Ich fahre schnell mein Elektroauto auf die Dachgarage. Vielleicht schlägt ein Blitz ein und ich kann jahrelang kostenlos fahren!
Immer, wenn in meiner Wohnung was kaputt geht, bin ich schuld daran. Ich muss mir eine Katze kaufen.
Meine Lebensversicherung behauptet, dass mein Tod genauso viel wert ist wie ein halber Arbeitstag von VW-Chef Martin Winterkorn.
Ich hab dem lieben Gott gerade eine Spinne kaputtgemacht. Hoffentlich rächt er sich nicht und haut mir auch was von meinem Spielkram kaputt!
Ich bin so heiser; würde ich mit Louis Armstrong ein Liebesduett singen, übernähme er den weiblichen Part.
Spitzwegerich klingt wie ein Sittenstrolch, der unterwegs Frauen auflauert. Und Huflattich wie sein berittener Kumpane. Hustensaft!
Dank der Spionage-Webcam in jedem haekelschwein habe ich mir ein riesiges Kompromat-Archiv aufgebaut.
Manchen Vergleich, der einem auf der Zunge liegt, kann man dort auch einfach mal liegen lassen.
In einer Parallelwelt wurde ich letzte Woche Lottomillionär und gestern vom Blitz erschlagen. Mir geht es also relativ gut.
Ihr kennt doch sicher auch alle diese Frauen, die einen Fetisch für erfolglose unsportliche Männer haben? Wann kann ich die mal besuchen?
Fürchtet Ihr auch die Blamage, nicht intellektuell genug zu sein, um nach einem Militärputsch sofort erschossen zu werden?
„Die Piraten wollen alles umsonst und die Künstler enteignen“ ist das, was Menschen ohne Internetzugang der Berichterstattung entnehmen. Wer das Internet kaum nutzt, erkennt nicht, dass dessen Überwachung und Zensur in Zukunft alle Fernkommunikation und Mediennutzung beträfe. Bürgerrechte, die man im Internet aufgibt, weil man doch noch andere Kommunikationswege hat, fehlen der nächsten Generation gänzlich. Dass alte Menschen unsere Internetgesetzgebung bestimmen, ist so, als ließe man Grundschulkinder abstimmen, ob das Küssen verboten gehört.
Aus meinen Tweets der 17. Kalenderwoche 2012
29.04.2012 23:59
Ob die Unprofessionalität der Piraten wohl jemals so viel Schaden anrichtet wie die Professionalität von CDU und SPD?
Den Piraten Positionslosigkeit vorwerfen kann eigentlich nur Merkel; weil sie ein Patent darauf hat.
Die einen nennen es Betreuungsgeld, die anderen Zuschuss für Mercedes-Kindersitze.
Wenn Anonymität zu schlechtem Benehmen führt, sollten Polizisten auf Demos unbedingt Namensschilder tragen.
Zeit ist Geld, aber ich spare mir den Umtausch und genieße sie gleich so.
Ein paar Twitterregeln von @KatiKuersch. Ich halte mich allerdings nicht an alle.
Statt durch hohe Gehälter könnte man die Geltungssucht von Managern durch Titel befriedigen und den „Herrn Kommerzienrat“ wieder einführen. Es gab die Titelabstufungen Kommerzienrat, Geheimer Kommerzienrat und Wirklicher Geheimer Kommerzienrat. Von Anton Schlecker bis Steve Jobs.
Es gibt auch Menschen, die Selbstreflexion nicht nur vom Schminken kennen. Sondern vom Rasieren.
Huch, meine Haare sind gerade zu lang geworden - in diesem Augenblick! Oft verpasst man ja den konkreten Moment und merkt es erst hinterher.
In meine Stammkneipe gehe ich nicht mehr, die ist nicht Marktführer, da gibt es kein Besucherwachstum mehr.
Lebensmittel aus meiner Umgebung wollen mich näher kennenlernen.
Liebe und Karriere sind ja nicht verkehrt, aber Radieschen mit Kräutersalz sind der eigentliche Sinn des Lebens.
Lese in einem alten Comic gerade Supermans Adresse: 344 Clinton Street, Metropolis, USA. Wird der in StreetView sicher verpixelt haben!
Die Produkte Steuern sparender Großkonzerne zahlt man im Grunde doppelt: An der Kasse und beim Finanzamt.
Man kann Konzerne nicht zwingen, mehr Steuern zu zahlen, als sie müssen, aber man kann sie zwingen, mehr Steuern zahlen zu müssen.
Aus meinen Tweets der 16. Kalenderwoche 2012
22.04.2012 23:59
Ich esse gerade Apfelchips mit Himbeeraroma. Das kann Gott so auch nicht gewollt haben.
Diätbücher aus Esspapier: Wenn das Buch verschwunden ist, hat man nicht durchgehalten!
Mancher findet einen Text schon dann gut und schlüssig, wenn in ihm seine Ansicht geteilt wird. Das ist zu wenig verlangt.
Ich habe so dermaßen gesund eingekauft, dass ich an der Kasse statt der EC-Karte meine hkk-Karte zu zücken versucht war.
Abgeordnete sollten einander dafür abmahnen können, grundgesetzwidrigen Gesetzen zugestimmt zu haben. Das freute Abmahnanwälte und Bürger.
Lest meinen Blogbeitrag über Telefonzellen.
Huch, wenn man diesen Tweet von der Rückseite betrachtet, ist dort gar nicht alles in Spiegelschrift, sondern ein Leuchtapfel.
Ich auf einer hochinteressanten Lesung von Ulrich Kienzle über seine Zeit als Nahostkorrespondent.
Welcher BWLer hatte die Schnapsidee, bei Telefongesellschaften statt eines Stammkundenrabatts eine Stammkundenbestrafung einzuführen?
Ich gehe immer ins Kino, ohne zu zahlen, denn durch das Gucken wird dem Kino der Film ja nicht weggenommen.
Zweitblog gestartet
16.04.2012 19:05
Ich beginne unter Simplesachen.de ein zweites Blog, das sich mit diesem hier überschneiden wird. Manche längere Beiträge wird man in beiden Blogs lesen, aber Witziges und haekelschweinisches sowie die wöchentliche Tweet-Nachlese bleiben im haekelschwein-Blog, während kurze Hinweise auf Internetfundstücke nur bei Simple Sachen auftauchen werden, dessen Schwerpunkt ansonsten ernsthaftere Beiträge sind.
Aus meinen Tweets der 15. Kalenderwoche 2012
15.04.2012 23:59
Während ich einen Krimi schaue, sehen meine Eltern eine Doku über Kriminalität in Deutschland. Man nennt es auch gemeinsames Tatort-Gucken.
Bequemschuhe sind wie nette Männer: das einzig Vernünftige, aber Frauen verzichten der Sexyness halber darauf.
Ein Schild warnt mich: „Fahr vorsichtig! Es könnte dein Kind sein.“ Mein Lebenswandel hat sich herumgesprochen!
Einen flachen rechteckigen Gegenstand in einer Hand um 180° zu drehen. (Aus der Reihe: Fähigkeiten, die noch vor 5 Jahren nutzlos waren.)
Ein Comicladen hat mich den Anschlusszug gekostet, aber man muss Prioritäten setzen.
Man lese die lustigen Hotelbeobachtungen im Blog von Sascha Lobo.
Für mich gibt es ja nur zwei Hotelkategorien: Mit kostenlosem WLAN und ohne.
Ich hatte mal ein Hotelzimmer, dessen Bad so schmal war, dass die Knie die Wand berührten, wenn man auf dem WC saß.
Ich habe mal 50€ Trinkgeld in einem Hotel gegeben, ohne es zu wissen. Das Personal war so freundlich, es selbst aus meinem Gepäck zu nehmen.
Schweinische Post
09.04.2012 16:15
Aus meinen Tweets der 14. Kalenderwoche 2012
08.04.2012 23:04
„Rasenmäher zum Verlieben“ ist auch ein komischer Slogan. Da muss man ja noch vorsichtiger sein als bei Staubsaugern.
Ich muss mal wieder die Tapeten wenden, damit sie von beiden Seiten ausbleichen.
Bin kurz vor Hannover, die Farben werden schon sichtlich matter.
Gäbe es keine Bahnhofsbuchhandlungen, würde mich die Fahrt nur die Hälfte kosten.
Auf Gedichtinterpretationen in 140 Zeichen wird man offenbar in der Schule nicht ausreichend vorbereitet. #Grass
Wie übersichtlich wäre doch die Welt, wenn alle Zensurgegner Pädophile, alle Israelkritiker Antisemiten und alle Piraten Raubkopierer wären.
Ich liege so dermaßen auf dem Sofa wie überhaupt noch nie auf dem Sofa gelegen wurde!
Die Zeit, in der es noch keine ungezogenen Kinder und Verbrechen gab, ist immer jene, in der man noch keine Falten und Wehwehchen hatte.
Ich habe unüberwindlich hohe Ansprüche bei der Partnerwahl: Man muss es mit mir aushalten können!
Siebenundneunzig
05.04.2012 12:29
Am heutigen Welthaekelschweintag wird die Häkeloma 97 Jahre alt und unsere Homepage zehn Jahre.
Seit dem 5. April 2002 haben wir knapp 13.000 haekelschweine übers Internet verkauft. Rechnet man die Jahre davor und die örtlich verkauften Schweinchen hinzu, hat die Oma insgesamt etwa 14.500 Schweine produziert. Das Häkelgarn entspräche einer Fadenlänge von Oldenburg bis Köln.
In welche Länder wir die Schweinchen geliefert haben, zeigt unsere Statistik und wohin die Schweinchen schon überall in den Urlaub mitgenommen wurden, sieht man in der Foto-Rubrik.
Aus meinen Tweets der 13. Kalenderwoche 2012
02.04.2012 00:01
Kaum hatte er sich mit dem Namen seiner Erfindung blamiert, fragte man, woraus die Hülle bestehe. Armer Erfinder der Wurst!
In Tallinn wird der ÖPNV kostenlos. Die Idee halte ich schon lange für gut.
Unter Urheberrechtsgegnern gibt es jene, die Zensur und Überwachung ablehnen, und jene, die schlichtweg nie was Schützenswertes produzieren.
Vielleicht hätte eine falsche Maximalforderung nach Abschaffung des Urheberrechts den Vorteil, dass man sich dann in der Mitte träfe. So machen es unsere Angstpolitiker ja auch: absurde Forderungen aufstellen und auf das runterhandeln lassen, was sie eigentlich wollten.
„Incivile est eum salutare, qui reddit urinam aut alvum exonerat…“ (Erasmus von Rotterdam, 1530)
„Gawaine versuchte, zu denken. Eine Bemühung, die ihm nicht durch Gewohnheit erleichtert wurde.“ (T.H.White: Der König auf Camelot, Buch 4)
Um zu testen, ob mir noch zugehört wird, flechte ich gerne die Weisheit ein: „Torf ist keine Einbahnstraße!“
Kann mir doch keiner erzählen, dass AppStore-Bewertungsschreiber und YouTube-Kommentatoren nicht auf derselben Schule waren!
Ein gewisser Camembert wird gleich die Feststellung machen, dass ich ihn nicht aus reiner Freundschaft in meinem Kühlschrank wohnen lasse.
Aktion: Wir schreiben der Häkeloma
27.03.2012 13:28
Die Häkeloma wird am 5. April 2012 siebenundneunzig Jahre alt. In den vergangenen zehn Jahren hat sie 13.000 Schweine gehäkelt. Zum Geburtstag soll sie Post von allen haekelschwein-Fans bekommen: Macht alle mit!
Aus meinen Tweets der 12. Kalenderwoche 2012
25.03.2012 23:59
Liebe kann vergehen, wenn sich ihr Objekt zu sehr verändert, Hass ist flexibel.
Es hat was Generationenversöhnendes, wenn sich 14-Jährige aus Protest gegen die Eltern ihre Haare so violett färben wie die Uroma.
Diejenigen, die Gott für machtlos halten, sind die einzigen, die ihn um seiner selbst willen lieben, ohne sich etwas von ihm zu erhoffen.
Wenn jemand von Freiheit spricht, ist es schon wichtig, ob er damit die Freiheit von Ausbeutung oder die Freiheit zur Ausbeutung meint.
Kennt Ihr das auch? Beim Schreiben frivoler SMS kann ich mich nie entscheiden ob das Dróttkvætt oder Fornyrðislag das passende Versmaß ist.
Ich habe mal in einer 3-Zimmerer-Wohnung gewohnt. Waren nette Leute.
Die Rache der Natur wird dereinst nicht mit Erdbeben beginnen, sondern mit Maulwürfen, die einen Gartenschlauch durch Euer Fenster schieben!
Was neben Open-Source-Programmierern noch fehlt, sind Open-Source-Geschmackhaber und Open-Source-Softwaretestgroßmütter. Zu viele Entwickler halten Usability für irgendeinen Schnickschnack aus der Apple-Aufpreisliste.
Auf einer Skala von eins bis zwölf: wo würdest Du die jetzige Uhrzeit einordnen?
Dass ein Quadratzoll einer Festplatte mehr Bits hat als die Milchstraße Sterne, ist ein hehrer Vergleich, in dem das Wort Katzenfotos fehlt.
Im Laufe des Tages werde ich meinen Bart mit etwas mehr Verve, aber ohne Überheblichkeit, tragen. Mein Haar glänzt zur Nacht hin etwas seidiger, entfaltet seine natürliche Spannkraft aber erst in den Morgenstunden. Ein kecker Vorwitz umspielt meine gütigen Augenfältchen.
Der Endlichkeit des Frohmuts eingedenk, koste ich vom Labsal ungestümer Heiterkeit.
Kennt Ihr das auch, dass Ihr denkt, etwas sei „tatsächlich schon zehn Jahre her“ und dann sind es zwanzig? Kein schönes Gefühl!
Einfach mal auf eine Steuererleichterung oder einen Zuschuss verzichten, wenn man reich ist! Also, mir würde das Spaß machen.
Was mache ich falsch, wenn sich der Mauszeiger in Safari vom üblichen Beachball in so eine Art Pfeil verwandelt?
Warum kann man Politiker, die wegen Terroranschlägen die Grundrechte einschränken, nicht als Erfüllungsgehilfen ins Gefängnis stecken?
Wusstet Ihr, dass die Geräuschkulisse nur eines streitenden Pärchens den Anblick vier händchenhaltender Pärchen neutralisieren kann?
Ich mag es, wenn Dinge sind.
In meiner nächsten Wohnung muss Platz für einen Sandkasten sein: Eine preiswerte und kreative Form der Prokrastination!
Ich brauche dringend Alibikinder, mit denen ich Spielsachenkäufe rechtfertigen kann.
Mit etwas Fantasie geht dieses dröge Knäckebrot als Schokoriegel durch. Knorf knorf schrömpel knorf. Ne, doch nicht.
Vor dem Schlafanzug trage ich meinen Schlafvorbereitungsanzug für die zwei Stunden, in denen ich die Absicht hege, gleich ins Bett zu gehen. Ich trage meinen Einschlafanzug bis ich eingeschlafen bin, wechsle dann zum Schlafanzug und kurz vorm Weckerschellen zum Aufwachanzug.


