Das haekelschwein Blog

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Halloween Zombieschweine

31.10.2016 15:20

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Einmal im Jahr steigen die Zombieschweine aus ihren Gräbern und jagen unschuldige haekelschweine durch Wald und Flur, Küche und Bad. Sie grunzen und maulen, graulen und wunzen und gieren nach glibbrigem Schweinehirn. Viel zu spät merken sie, dass haekelschweine Hohlkörper sind und hungrig kehren sie in ihre Gräber zurück.

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Nun, ehrlich gesagt habe ich auf Omas Dachboden 20 Schweinchen aus den Anfangsjahren der haekelschweinerei gefunden, etwa 12 Jahre alt, wie guter Whiskey, und mit ziemlich verschwommenen Blicken. Damals haben wir noch andere Wolle benutzt und unser Augenchirurg Dr. Edding war wohl beschwipst. Diesen Urzeitschweinchen hab ich nun Wackelaugen und Nüstern transplantiert, um sie in Zombies zu verwandeln. Eigentlich für ein Foto. Aber wer so ein Zombieschwein haben wollte, konnte es am 31.10.2016 bestellen und für nächstes Halloween sind sogar noch ein paar übrig geblieben.

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Aus meinen Tweets der 37.-42. Kalenderwoche

23.10.2016 18:53

Leute, die im Fledermauskostüm herumlaufen, obwohl sie als Milliardär viel besser Gutes tun könnten; was stimmt nicht mit denen?

Voraussetzung für Meinungsfreiheit und Gewaltlosigkeit sind der Wille zu Wahrheit und Kompromiss, sonst siegen selbstsüchtige Lügner.

Das chinesische Zeichen für Familie 家 ist ein Schwein unterm Dach. Frau und Kinder muss man sich dazu denken.

Seit ich diese Biberfellmütze trage, esse ich nach jeder Mahlzeit ein paar Zahnstocher.

Die meisten Marathonläufer müssten nur doppelt so schnell laufen, dann würden sie ihn in der halben Zeit schaffen. Aber darauf kommt keiner.

Ein Familienminister, der ständig über Vierlinge spricht, wäre das statistische Pendant eines Innenministers, dessen Hauptthema Terror ist.

Wenn man sich eine Klappstulle macht, aber statt Wurst ein Lesezeichen und statt Brot ein Buch nimmt.

„Hi, du kennst dich doch mit Autos aus. Ich bin mit 180 auf der Autobahn, wofür sind die drei Pedale?” Oder fragt man so nur Computerfreaks?

Erleichterung: Vom neuen Literaturnobelpreisträger Dylan gibt es vieles als Hörbuch.

Wer den PERSONAL-Ausweis als Beleg betrachtet, dass Deutschland eine Firma sei, kann ja auch noch nie von Personalpronomen gehört haben.

Wenn die BRD eine GmbH wäre, müssten wir doch allein schon fürs Bürgersein den Mindestlohn bekommen, oder?

„Ein Ort mit vielen Büchern. Weiter so.“ (Google-Bewertung der Bezirksbibliothek Spandau)

1. Proktologen, 2. Berliner Currywurstverkäufer. (Liste aller Menschen, die häufiger Darm als danke sagen.)

Kotrainer, auch kein schöner Name.

Der haekelschwein Kalender 2017

14.10.2016 18:45

Jauchzet und frohlocket, der haekelschwein Kalender ist da!

Aus meinen Tweets der 35.-36. Kalenderwoche

11.09.2016 23:59

Panik schüren für Wählerstimmen und Diäten. Auf gleicher Moralstufe wie: Im Altersheim „Feuer!“ rufen, um die Brieftaschen einzusammeln.

Man muss wissen: Mecklenburg-Vorpommern ist so dünn besiedelt, dass man bereits von Überfremdung spricht, wenn ein dänischer Kutter mal zu viel Nordwind hat.

Schmelzkäseecken. Kaufe ich immer, um mal welche da zu haben. Und esse sie, kurz bevor sie ablaufen. Warum, weiß ich in beiden Fällen nicht.

10 Jahre Piratenpartei Deutschland

10.09.2016 18:36

Die Piraten hatten es geschafft, die Stimmen der Unzufriedenen & Politikfernen auf eine gute Sache zu lenken, statt wie die AfD aufs Hassen. Es zeigte sich, dass man die Protestwählerschaft auch ohne Rassismus erreichen kann. Halten kann man Protestwähler aber nur, wenn man sich nie etabliert, immer Außenseiter bleibt – oder halt mit Hetze und Panikmache. Leider genügte die protestwählerbereicherte Zeit für die Piraten nicht, um sich eine Stammwählerschaft von über 5% heranzuziehen. Dabei wäre eine starke Bürgerrechts- und Internetfreiheits-Partei heute nötiger denn je. Stattdessen haben die Reaktionären Zulauf. Sagt die AfD "Altparteien", erschrecke ich, denn das tat ich als Piratenwähler auch. Es war falsch, weil es einen Sonderstatus implizierte.

Kalenderfotos in die Galerie

08.09.2016 21:25

Ich habe die Fotos aus dem Kalender 2016 in die Fotos-Rubrik eingefügt. Der Kalender für nächstes Jahr ist in Arbeit.

Aus meinen Tweets der 31.-34. Kalenderwoche

28.08.2016 12:03

Heute vor einigen Jahren und Tagen starb oder erkrankte Herr Dingenskirchen, der Erfinder der Recherchefaulheit. Oder ein Bekannter von ihm.

Es ging in Demokratien schon immer darum, das kleinere Übel zu wählen. Bemerkenswert finde ich, wie groß das kleinere Übel geworden ist.

Die realen Probleme wie Umwelt und soziale Gerechtigkeit interessieren nur noch gelangweilte Akademiker, die Masse frönt irrealen Ängsten.

Buchtipp: Stefan Zweigs „Die Welt von gestern“ über die Vor- und Zwischenkriegszeit. Es stärkt auch den Blick auf die Gegenwart.

Ob Hassbürger auch ihre eigenen Märchen haben, in denen Hexen und Wölfe die Guten sind und Hänsel & Gretel ihre gerechte Strafe erhalten?

Fragt mal jemanden, der gegen politische Korrektheit ist, ob man „Wie bitte?“ statt „Was?“ und „Ich möchte.“ statt „Ich will.“ sagen soll.

Ich finde es unverantwortlich, dass es keine Chemtrails gibt. Man müsste dringend etwas versprühen, damit die Leute wieder normal werden!

Ich verteile immer Blanko-Visitenkarten, dann können die Leute sich jemanden draufschreiben, den sie lieber kennengelernt hätten als mich.

Man sollte sich nicht verschleiern müssen und man sollte sich nicht verschleiern und man sollte sich verschleiern dürfen.

Glaubten Männer, sich vor lüsternen Frauenblicken schützen zu müssen, täten sie sich nicht verschleiern, sondern Frauen die Augen verbinden.

Man kann Merkel aus guten Gründen von links kritisieren oder aus schlechten Gründen von rechts. Ersteres vermeidet man fast wegen Letzterem. Interessanterweise gilt dasselbe für die Burka.

Ein Kompromiss wäre vielleicht: Verschleierung für beide Ehepartner oder für keinen.

Im Chinesischen heißt è hungrig und kě durstig. Mit zwei Stöhnlauten durchs Leben kommen, als Norddeutscher kann ich da nur Respekt zollen!

Neoliberalismus ist mir zu langsam. Wir sollten rausfinden, wer der Reichste in der Straße ist und ihm unser Geld in den Briefkasten stecken.

Aus meinen Tweets der 28.-30. Kalenderwoche

31.07.2016 23:59

Im ZDF-Sommerinterview mit mir geht es diesmal darum, dass ich bitte weitergehen solle, hier werde gerade jemand interviewt.

Wenn man den obersten Balkon hat, gehört einem auch der ganze Luftraum darüber bis in die Stratosphäre. Ich lasse aber alle Flugzeuge durch.

Ich habe mir ein altes Kissen gekauft, um von früher zu träumen.

Das Monster unter meinem Bett ist mittlerweile auch so alt wie ich. Wir begegnen uns manchmal nachts aufm Flur, müssen beide häufiger raus.

Kokoskekse namens Friesenblätter haben mir falsche Vorstellungen von der norddeutschen Flora vermittelt.

Ich kenne mich mit Mode gar nicht aus, aber wenn 44 die Durchschnittsgröße ist, warum heißt sie dann Plus Size?

Verschwörungstheoretiker sollten mal ihr eigenes Leben betrachten, wie viel da glücklicher Zufall war.

Ich wohne ja in Siemensstadt. Nun hab ich entdeckt: Siemens ist in Wahrheit eine Aktiengesellschaft. Bin da einer großen Sache auf der Spur!

Ich glaube, der IS schickt jetzt nach jedem Amoklauf, Unfall und missglückten Friseurbesuch ein Bekennerschreiben.

Jetzt werden sich wieder die bestätigt fühlen, die sich immer bestätigt fühlen, wenn irgendwas passiert oder unterbleibt.

Der Kampf gegen Islamisten wäre einfacher, wenn es nicht Islamophobe gäbe, die ihn zu einem Kampf gegen Muslime erweitern. Dadurch unterbleibt manche Kritik am Islamismus schon aus Angst vor Applaus von falscher Seite. Die Diskussion hat oft dieses Niveau: „Schlimm, was im Namen des Kommunismus in Nordkorea passiert!“ – „Ja, darum gehört die SPD verboten!“

Biber sind im Grunde auch nur Menschen, die gerne Bäume essen.

Aus meinen Tweets der 14.-27. Kalenderwoche

10.07.2016 23:59

Berlin hat immer noch eine Million weniger Einwohner als 1942.

Hockt ihr gerade in Pastelltönen gekleidet im Schneidersitz auf dem Sofa und nippt an eurer beidhändig gehaltenen Kaffeetasse? Lasst das!

Ein Regal ungelesener Bücher ist wie ein voller Kühlschrank.

An manchen Tagen fühlt man sich wie von Jack Kirby gezeichnet, an anderen wie von Charles M. Schulz.

Firmen, die damit werben, den Mindestlohn zu zahlen, sollten die Bedeutung von „Mindest-“ einmal nachschlagen.

Mehr Ungleichheit erfordert mehr Überwachung. Wäre es eine wirre Idee, dieses Problem auf Seiten der Ungleichheit zu lösen?

Ich finde, Sätze mit weniger als acht Ausrufezeichen sind immer noch unverbindliche Vorschläge.

Auf Urlaubsfotos vermeide ich störende Autos und Passanten. Und auf alten Fotos interessieren mich die damaligen Autos und Klamotten. Hmm...

Mir scheint, dass manche Menschen ihren Aufenthaltsort langfristig miteinander koordinieren und gemeinsam kleine Kopien von sich erzeugen.

Ich finde, man sollte Altersdemenz als Retrokindheit vermarkten.

101

05.04.2016 18:13

Heute ist Welthaekelschweintag! Die Häkeloma wäre 101 geworden.

Ein von @haekelschwein gepostetes Foto am 5. Apr 2016 um 9:08 Uhr

 
Heute ist Welthaekelschweintag! Die Häkeloma wäre 101 geworden.

Aus meinen Tweets der 9.-13. Kalenderwoche

03.04.2016 23:59

Ich habe mir überlegt, meinen Teddy ausstopfen zu lassen, wenn er mal stirbt.

Die Terrorangst meiner Mitbürger nähme ich ernster, wenn sie sich massenhaft bei Erste-Hilfe-Kursen und Freiwilligen Feuerwehren anmeldeten.

Wenn wir nach jeder Massenkarambolage die Höchstgeschwindigkeit um 1 km/h verringern, haben wir bald keine Unfälle mehr. Und keinen Verkehr.

„Die Flüchtlinge klauen Zündkerzen aus Dieselautos!“ – „Diesel haben keine Zündkerzen, aber wenn es die Flüchtlinge waren, glaub ich es!“

Tipp: Wenn euch beim Sprachenlernen die Zahlwörter zu schwierig sind, lernt nur 0 und 1 und sagt alles binär!

Kaum hat man sich dem Genitiv entledigt, geht es den Dativ an den Kragen.

BER sollte ursprünglich bei 1 Jahr Bauzeit 1 Mrd. € kosten. Jetzt werden es 12 Jahre und 6 Mrd. Also pro Jahr nur noch halb so viel. Fein!

„Bestätige diese Zahlung über 1.000€ oder ich fahre dich gegen die nächste Wand.“ – Zukünftige Erpressungssoftware in selbstfahrenden Autos.

Wie das wohl so ist, wenn man die falsche Meinung hat und immer die Leute mit der richtigen beneiden muss?

Einerseits leisten Mediziner in ihrer Doktorarbeit weniger als wir Philologen. Andererseits:„Lassen Sie mich durch, ich bin Indogermanist!“

Letztes Jahr war hier ein Marathon, jetzt ein Halbmarathon. Geht das so weiter, laufe ich in 10 Jahren die 20 Meter mit.

Geht der Fortschritt so weiter, sind Computer in einigen Jahren klüger als ich. Muss ein komisches Gefühl sein. Wie war das damals für euch?

Aus meinen Tweets der 5.-8. Kalenderwoche

29.02.2016 23:59

Zur Lebenshälfte müsste es eine Pause geben, in der man rausgehen, eine Brezel kaufen und sich in den Nachbarsaal schleichen kann.

Mein Phishing-Schutz besteht zu 100% aus meinen Rechtschreibkenntnissen.

Die drei Stufen des Alkoholgenusses: introvertiert, extravertiert, vertiert.

Dumm ist okay. Wie unsportlich, nur im Kopf. Kann man trotzdem nett sein. Aber roh und primitiv ist nicht hinnehmbar.

Vielleicht sollten wir Grundgesetzmissionare in die moralbefreiten Zonen schicken.

An dem Tag, wo ich sage „Ich weiß es nicht, aber schlage es auch nicht nach.“ möchte ich beerdigt werden.

Als Mac-User hat man keine Probleme mit Erpressungs-Trojanern wie Locky: Man hat das Geld schon beim Kauf an Apple gezahlt und seitdem Ruhe.

„Korrigiere mal kurz meine Übersetzung!“ - „Du hast jedes Wort mit ‚Mistkäfer‘ übersetzt.“ – „Die Details machst du schon.“

Öhrchen, die Ohren des kleinen Mannes.

Zugspitze

21.02.2016 14:23

Auf der Zugspitze in knapp dreitausend Metern Höhe.

Aus meinen Tweets der 1.-4. Kalenderwoche

31.01.2016 23:59

Die Idee, statt der Täter einfach Leute zu bestrafen, die so ähnlich aussehen, finde ich gut. Das wird die Rechtspflege enorm vereinfachen!

Fahrradschlösser müssen außer mit der eingestellten Nummer auch mit 0000 aufgehen. Das darf aber nur die Polizei nutzen, nicht die Diebe.

Flüchtlingshass und Orthografie scheinen dieselbe Hirnregion zu belegen und sich deshalb auszuschließen.

Zwei Gruppen werden „Mein Kampf“ kaufen: Historiker und Leute, die erstmals einen Text mit Fußnoten lesen, der keine Handywerbung ist.

Als Sorge um verletzte Frauenrechte tarnt sich oft nur das gekränkte männliche „Verfügungsrecht“ über die Frauen des eigenen Rudels.

Ich würde dem Sensenmann gerne anbieten, seine Liste mal in eine vernünftige Reihenfolge zu bringen. Er hat da kein glückliches Händchen!

Wenn ich Pampers, Carefree und Tena richtig verstehe, klafft eine enorme Schutzlücke bei Frauen zwischen zwei und zwölf.

Ich bin sonst nicht so religiös, aber der Erfinder eingeschweißter Gurken MUSS in der Hölle schmoren!

Warum gibt es eigentlich so wenige Tänze, bei denen man ein Buch in der Hand hält?

Frauen. Kennste eine, kennen dich alle.

„Jemandem einen Bären aufbinden“ heißt im Russischen „jemandem Nudeln an die Ohren hängen“. Beides sehr schöne Bilder.

Cartoons

28.01.2016 01:18

Meine Tweets und andere Albernheiten werde ich künftig hin und wieder als Cartoon veröffentlichen, und zwar in meinem Zweitblog Simple Sachen.