Relevanzinsuffizienz

Manchmal beginnt man einen Blogbeitrag, ohne eigentlich etwas aussagen zu wollen, sondern eher in dem Bestreben, die Seite zu füllen und wieder einmal etwas geschrieben zu haben, was natürlich für den späteren Leser solcher Zeilen eher unbefriedigend ist, aber darauf Rücksicht zu nehmen, kommt einem beim Verfassen selbiger gar nicht in den Sinn, obschon zur Vorbeugung späterer Reue hier bereits ein Wort der Anteilnahme, ja geradezu der Entschuldigung ausgesprochen werden soll, dass ein unwiederbringliches Stück Lebenszeit mit der Lektüre dieses Absatzes verschwunden ist, zumal er sicher schneller geschrieben als gelesen wurde, was die Ungerechtigkeit und Anmaßung, die darin steckt, den Text jetzt dennoch fortzusetzen, eher verstärkt als mildert und geradezu ins Bodenlose steigerbar wäre, wenn er schlussendlich in baren Unsinn gipfelte, wie es ja so fern während der Besteigung aufgrund dessen derjenige nie morgens mit Toast und Butter.