Bilderberg-Konferenz

Bekanntermaßen fand kürzlich in Chantilly, Virginia, die Bilderberg-Konferenz statt, zu der ich als Referent für Soziale Netzwerke eingeladen war. Um Verschwörungstheorien entgegenzutreten, die sich um diese Konferenz ranken, will ich deren Ablauf einmal genauer beleuchten.

Zunächst einmal waren alle Teilnehmer nackt. Aber nicht aus Wollust, sondern um verborgenen Abhöranlagen vorzubeugen. Lediglich auf dem Kopf trugen die meisten einen Aluminiumhut, der Gedankenmanipulationen verhindert.

Was mir gleich beim Reinkommen auffiel, war ein Schirmständer, dessen Schatten auf einen Wandteppich fiel, der ein unruhiges Rechteckmuster besaß, das mir schon einmal in einer kleinen Dresdener Pension begegnete, dort allerdings als Dessin auf einem Zahnputzbecher, neben dem ein Seifenstück drapiert war, das ich Jahre zuvor in einem Frankfurter Motel einmal für die Willkommensschokolade hielt und fast verschlungen hätte, wäre nicht im selben Augenblick das Zimmermädchen hereingekommen, um mir mitzuteilen, dass sie mich gerade mit einem Vertreter für Bastmatten verwechselte, der in den Anfangsjahren ihres Beruflebens gerne einmal ein unverbindliches Schäferstündchen mit jenen Hotelangestellten, die weder in festen Händen noch einem amourösen Abenteuer abgeneigt waren, in allen Einzelheiten zu planen, nie aber umzusetzen pflegte.

Oft ist es ja nur Informationsmangel, der zu Verschwörungstheorien führt, und ich bin froh, diesem hiermit abgeholfen zu haben.