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	<title>haekelschwein &#8211; ↀ haekelschwein.de</title>
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		<title>Fotokalender 2025</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/fotokalender-2025.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 11:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Freut euch vor! Bald erscheint unser neuer Fotokalender, und er wird die besten Monate des Jahres 2025 enthalten, darunter die beliebten Klassiker April und Dezember. &#8230; ]]></description>
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<p>Freut euch vor! Bald erscheint unser neuer Fotokalender, und er wird die besten Monate des Jahres 2025 enthalten, darunter die beliebten Klassiker April und Dezember. Wie immer mit tollen Bildern.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Mastodon-Tröts von 2024</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/mastodon-troets-von-2024.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 22:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Da Twitter zur rechten Echokammer wurde, tröte ich stattdessen auf Mastodon. Hier eine Auswahl meiner Mastodon-Tröts von 2024: Es müsste so was wie einen umgekehrten &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Da Twitter zur rechten Echokammer wurde, tröte ich stattdessen auf Mastodon. Hier eine Auswahl meiner Mastodon-Tröts von 2024:</em></p>



<p>Es müsste so was wie einen umgekehrten Babelfisch geben. Also einen Ohrstöpsel, mit dem man Sprache zwar noch hört, aber nicht mehr versteht. Das wäre nicht nur bei Schlagersendungen praktisch. Sondern auch, wenn man beim Lesen ohne Ablenkung Musik hören will. Oder wenn man die Gespräche anderer Zugreisender nicht verstehen möchte.</p>



<p>Wenn ständig Ziegel vom Dach fallen, dann ist die Lösung nicht, einen Helm aufzusetzen, sondern das Dach zu reparieren. So ist es auch mit der Fahrradinfrastruktur in Deutschland.<br><br>Es gibt so die Idee, dass soziale Errungenschaften ein natürlicher Auswuchs der Fortentwicklung der Menschheit seien. Vergleichbar mit dem Anwachsen unserer wissenschaftlichen Erkenntnisse. Dem ist nicht so. Jede soziale Errungenschaft muss fortwährend verteidigt werden. Wenn wir sie nicht immer wieder neu erkämpfen, wird sie uns genommen. Wenn wir nicht lauthals die Viertagewoche fordern, wird uns die Fünftagewoche wieder genommen. Weil wir es zuließen, dass aus dem 9-Euro-Ticket ein 49-Euro-Ticket wurde, werden wir bald ein 99-Euro-Ticket haben.</p>



<p>Jedes Terrorregime wünscht sich, dass seine innenpolitischen Gegner keine Fluchtmöglichkeit haben und nirgendwo Asyl finden. Diese Ausweglosigkeit hält den Widerstand gegen das Regime klein. Unser Asylrecht einzuschränken, ist also eine direkte Unterstützung weltweiter Terrorregimes.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bluesky-Beiträge von 2024</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/bluesky-beitraege-von-2024.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2024 10:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Da Twitter in der Hand eines Rechtspopulisten ist, schreibe ich stattdessen auf Bluesky. Hier eine Auswahl meiner Bluesky-Beiträge des Jahres 2024: So eine Glastür sieht &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Da Twitter in der Hand eines Rechtspopulisten ist, schreibe ich stattdessen auf Bluesky. Hier eine Auswahl meiner Bluesky-Beiträge des Jahres 2024:</em></p>



<p>So eine Glastür sieht ja schick aus, aber wenn man sie offen lässt, fließt das Getränk auf den Tisch.</p>



<p>Meine kleine Nichte sagt Verschickerung, wenn sie Verschönerung meint. Das übernehme ich vielleicht auch.</p>



<p>Ein Name ohne Zahl in der privaten E-Mailadresse ist wie eine kurze Telefonnummer: Ein Zeichen, dass man alt ist. Zumindest sind in meinem Herkunftsort die meisten, die kurze Telefonnummern haben, über siebzig. Und wer seinen Namen bei großen Mailanbietern noch frei vorfand, ist schon lange online.</p>



<p>Der Preis für einen Anwohnerparkausweis sollte einfach an den Preis der billigsten unermäßigten ÖPNV-Monatskarte gekoppelt sein. Dann wird entweder das Parken teuer oder die Autolobby erkämpft billigere Monatskarten.</p>



<p>Wir bräuchten einen kräftigen Linksrutsch, um wieder in der Mitte anzukommen.</p>



<p>Wer Angst vor Veränderung hat, tut sich keinen Gefallen damit, Faschisten zu wählen, denn deren Merkmal ist ja gerade die skrupellose Schnelligkeit, mit der sie alles umstürzen und verändern. Die gesamte Nazizeit hat zwölf Jahre gedauert, in dem Zeitraum entsteht heute in Berlin ein Radweg.</p>



<p>Die Union und FDP kamen irgendwann auf den Gedanken, dass jedes Engagement für Umweltthemen die Grünen stärke, weil es deren Markenkern sei. Deshalb machen sie auch beim Klimaschutz nicht mehr mit. Beim AfD-Markenkern kommt ihnen dieser Gedanke komischerweise nicht.</p>



<p>Erst verbarrikadieren wir uns in der Festung Europa gegen Flüchtende aus dem Süden, dann versiegt der Golfstrom und wir fliehen alle in den Süden. Hab ich unseren Plan da richtig verstanden? Klingt lustig, ich bin dabei!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bürgergeld-Sanktionen</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/buergergeld-sanktionen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich zahle mit meinen Steuern die Schulausbildung nicht nur für fleißige Schüler, sondern auch für lernunwillige. Ich könnte ja meinen: Wer dreimal schwänzt oder zweimal &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich zahle mit meinen Steuern die Schulausbildung nicht nur für fleißige Schüler, sondern auch für lernunwillige.</p>



<p>Ich könnte ja meinen: Wer dreimal schwänzt oder zweimal sitzenbleibt, sollte keine Schulausbildung mehr bezahlt bekommen. Das würde viel Geld sparen, das man dann z.B. in die Polizei investieren könnte, weil plötzlich zigtausend Jugendliche auf der Straße herumlungern und Blödsinn machen.</p>



<p>Ähnlich sinnfrei ist die Idee, einigen Menschen die Sozialleistungen ganz zu streichen und dadurch die Menge der Obdachlosen, Bettler und Diebe zu vergrößern.</p>



<p>Wer außer den Betroffenen litte noch darunter? Wir gering bis mäßig verdienenden Stadtbewohner, die wir zu Fuß oder mit dem ÖPNV unterwegs sind statt mit schwarzen Limousinen. Und die wir keinen Zaun und keine Alarmanlagen haben.</p>



<p>Wir wünschen uns aus Empathie UND aus Eigennutz, dass mehr gegen Armut getan wird statt weniger. Wir brauchen nicht noch mehr Matratzen unter den Brücken, noch mehr Urinpfützen auf dem U-Bahnsteig, noch mehr Bettlerhände, die uns entgegengestreckt werden.</p>



<p>Wir zahlen jetzt schon eine &#8222;zweite Steuer&#8220; in Form von Kleingeld direkt an die Bedürftigen, während die Limousinenfahrer nie wegen eines Almosens angehalten werden.</p>



<p>„Politik durch getönte Scheiben“ wird zum Problem. Die Politiker bekommen die Folgen ihrer Stammtischpolitik selbst gar nicht zu spüren. Die Bettler am Straßenrand sind nur Schatten im Vorbeifahren, und weder in der Tiefgarage noch im Carport neben der Villa wird man mit ihnen konfrontiert.</p>



<p>Man muss auch den Zukurzdenkern, die Populisten wählen, klarmachen, dass unsoziale Politik nicht mal die schlimmsten Egoisten auf Dauer glücklich macht. Wenn man Menschen jede Hilfe verweigert, dann holen sie sich das Lebensnotwendige eben auf andere Weise.</p>



<p>Entweder man hat einen Sozialstaat oder einen riesigen Polizeiapparat und Gated Communities neben Favelas. Ein Sozialstaat ist für alle lebenswerter, auch für diejenigen, die keiner Sozialleistungen bedürfen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prioritätenverschiebung</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/prioritaetenverschiebung.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2024 13:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich versuche euch mal spontan zu erklären, wie es zu den ganzen rechten Wählern kommt und wie die wieder weggehen. Dazu müsst ihr den Gedanken &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich versuche euch mal spontan zu erklären, wie es zu den ganzen rechten Wählern kommt und wie die wieder weggehen.</p>



<p>Dazu müsst ihr den Gedanken loswerden, dass es auf der einen Seite die rassistischen Wähler gibt, die für die AfD stimmen und auf der anderen Seite die Nicht-Rassisten, welche die anderen Parteien wählen.</p>



<p>Es gibt nicht plötzlich „mehr Nazis“ oder mehr Rassisten als vor der Wahl. Die Menschen sind dieselben wie früher, nur ihre Prioritäten wurden verschoben.</p>



<p>Stellt euch vor, ihr mögt Yoga, Schach und Handball und geht zu einem Sportfest. An welcher Sportart ihr euch beteiligt, hängt dann u.a. davon ab, welche gerade besonders beworben wird. So entscheidet ihr euch z.B. für Handball, obwohl ihr die anderen Sportarten auch mögt, und werdet nun von den anderen Besuchern als Handballer betrachtet. In anderen Jahren hättet ihr euch vielleicht an den Schachtisch gesetzt.<br><br><strong>Menschen vereinigen in sich viele politische Meinungen und Wünsche.</strong></p>



<p><strong>Die meisten Leute haben zwar rassistische Ansichten, aber darüber hinaus noch weitere Vorlieben, die ihnen politisch mal wichtiger und mal unwichtiger sind als ihr Rassismus, und das ist abhängig vom aktuellen politischen Diskurs in Medien und Politik.</strong></p>



<p><strong>Wenn gerade Themen wie Islamismus, Ausländerkriminalität, Asyl an die große Glocke gehängt werden, wird der Rassismus wahlentscheidend, sonst wären es andere Politikvorlieben.</strong></p>



<p>Wenn ihr euch die Wählerköpfe als Schaubild vorstellt, dann gibt es nicht den blau gefüllten Kopf für rassistische Wähler und den rot gefüllten Kopf für sozial eingestelllte Wähler, usw.</p>



<p>Jeder Kopf hat mehrere Farbschichten, gestapelt nach der Wichtigkeit für ihn. Bei dem einen ist die blaue Schicht immer oben, der wählt ständig die Faschisten. Aber bei vielen ist die blaue Schicht meistens weiter unten und wird nur durch mediale und politische Aufpeitschung an die oberste Stelle gespült.</p>



<p>Wir alle kennen doch Leute, deren wichtigstes Steckenpferd ihr Rassismus ist, und die jeden Satz mit „Die Ausländer…“ beginnen. Das ist die faschistische Stammwählerschaft im einstelligen Prozentbereich.</p>



<p>Aber wir merken auch, dass die meisten Leute oft Rassistisches sagen und dennoch SPD oder CDU oder Linke wählen, solange fremdenfeindliche Narrative nicht gerade überall gehypt werden, sondern andere Themen wie Klima oder Schule im Vordergrund stehen.</p>



<p>Wir haben jetzt also nicht die langwierige und kaum lösbare Aufgabe, den Rassismus der Wähler zu beseitigen.</p>



<p>Sondern die kurzfristige und machbare Aufgabe, die Prioritäten der Wähler wieder geradezurücken.</p>



<p>Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit müssen also wieder auf eine höhere Stufe der Wahlentscheidung.</p>



<p>(Leider ist es besonders leicht und verführerisch, über Rassismus Wählerstimmen zu generieren. Daher müssten sich alle demokratischen Parteien verpflichten, diesen Weg nicht zu gehen.)</p>



<p>Stellen wir uns mal eine alternative Realität vor, in der Sozialdemokraten an der Regierung wären. Die könnten dann sagen: Schluss mit dem Spardiktat auf Kosten unserer Zukunft! Wir holen uns von den Reichen jetzt die Steuereinnahmen, um Schulen, Gesundheitssystem und Bahn in Ordnung zu bringen.</p>



<p>Oder stellen wir uns vor, unsere Öffentlich-Rechtlichen wären nicht die Pressestelle von Union und AfD, sondern würden die tatsächlichen Erfolge der Ampel auch mal erwähnen und erklären.</p>



<p>Erinnert euch an die Zeit der letzten Bundestagswahl. Damals war Klimaschutz das bestimmende Thema und wir hielten sogar eine grüne Kanzlerschaft für möglich.</p>



<p>Das Thema Umwelt war damals in den Hirnen der Wechselwähler weit nach oben in der Prioritätenliste gerückt.</p>



<p>Anstatt diesen Schwung sofort in sichtbare, gut erklärte Projekte umzusetzen, ließ man aber zu, dass von rechts wieder das Thema Asyl aufs Tapet gebracht wurde, unterstützt von den Medien.</p>



<p>Das bewirkte eine Prioritätsverschiebung.</p>



<p>Es gibt einen großen Wählerpool von Rassisten. Ein kleiner Teil von denen wählt immer rechtsradikale Parteien, die meisten von ihnen lassen sich bei ihrer Wahlentscheidung aber nur dann von ihrem Rassismus leiten, wenn ihnen dieser Aspekt als das derzeit wichtigste politische Thema dargestellt wird („Flüchtlingskrise! Bezahlkarte!“), man kann sie aber für andere Themen und damit andere Parteien zurückgewinnen. Dadurch werden sie nicht weniger rassistisch, aber wählen zumindest nicht mehr rechts.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Website 2024</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/neue-website-2024.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Apr 2024 18:46:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach 2002 und 2011 startet nun die dritte Inkarnation unserer Website, diesmal nicht mehr Weiß auf Schwarz, sondern Schwarz auf Rosa, wodurch sie einfacher zu &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach 2002 und 2011 startet nun die dritte Inkarnation unserer Website, diesmal nicht mehr Weiß auf Schwarz, sondern Schwarz auf Rosa, wodurch sie einfacher zu lesen ist. Auf Smartphonebildschirme passt sich die neue Seite besser an, und wir haben etliche Grafiken durch höher aufgelöste ersetzt, darunter unsere gesamte Kalenderfoto-Galerie. Die Texte wurden hier und da an die Gegenwart angepasst, das Blog auf den neuesten Stand gebracht, und insgesamt ist alles funkelnder und wohlriechender geworden.</p>



<p>Für später aufgehoben haben wir uns die Erneuerung der haekelschwein-Bücher und die weitere Verbesserung der haekelschwein-Filmchen.  </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alles Zufall</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/alles-zufall.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[„Das ist aber schon alles Zufall, was da passiert, oder?“ Diese Frage stellte meine achtzigjährige Großtante, als sie meinem Bruder und mir vor fünfunddreißig Jahren &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Das ist aber schon alles Zufall, was da passiert, oder?“</p>



<p>Diese Frage stellte meine achtzigjährige Großtante, als sie meinem Bruder und mir vor fünfunddreißig Jahren am Heimcomputer zuschaute.</p>



<p>Dass wir das Geschehen auf dem Bildschirm direkt beeinflussten, wollte ihr nicht in den Sinn.</p>



<p>Daran erinnerte ich mich neulich, als ich sah, wie mit KI Videos generiert werden.</p>



<p>Irgendwann werde auch ich den Moment erleben, wo mir die technische Entwicklung unbegreiflich wird. Und deren Tempo steigt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eiskugelinflationsindex</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/eiskugelinflationsindex.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2024 15:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich erhebe seit 2017 aufopferungsvoll den Eiskugelinflationsindex durch Schnabulierung einer Eiskugel in Siemensstadt. 2017 kostete eine Eiskugel 1,20 €. 2018 kostete eine Eiskugel 1,25 €. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich erhebe seit 2017 aufopferungsvoll den Eiskugelinflationsindex durch Schnabulierung einer Eiskugel in Siemensstadt.</p>



<p>2017 kostete eine Eiskugel 1,20 €.</p>



<p>2018 kostete eine Eiskugel 1,25 €.</p>



<p>2019 kostete eine Eiskugel 1,30 €.</p>



<p>2020 kostete eine Eiskugel 1,30 €.</p>



<p>2021 kostete eine Eiskugel 1,30 €.</p>



<p>2022 kostete eine Eiskugel 1,50 €, manche Sorten 1,70 €.</p>



<p>2023 kostete eine Eiskugel 1,70 €, manche Sorten 1,90 €.</p>



<p>2024 kostet eine Eiskugel 2,00 €.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steuerformularquatsch</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/steuerformularquatsch.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2024 13:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der Gewerbesteuererklärung gibt es eine Zeile, die man nur ausfüllen muss, wenn man eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt ist. Das Formularfeld wird also zigtausendfach gelesen und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei der Gewerbesteuererklärung gibt es eine Zeile, die man nur ausfüllen muss, wenn man eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt ist.</p>



<p>Das Formularfeld wird also zigtausendfach gelesen und ignoriert, aber nur ein Dutzend Mal ausgefüllt.</p>



<p>Das symbolisiert sehr schön, was bei diesen ganzen Steuerformularen schiefläuft.</p>



<p>Man stelle sich vor, Dieter Schwarz wäre mein bester Kumpel und wollte mir 30% Rabatt einräumen, weshalb an den Lidl-Kassen jeder gefragt würde: „Sind Sie Herr haekelschwein?“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets von 2023</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/tweets-von-2023.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Dec 2023 10:46:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben in der Bundesregierung einige, die für ihren jetzigen Job arbeiten und einige, die für ihren nächsten Job arbeiten. Mit dem Alter wird ja &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir haben in der Bundesregierung einige, die für ihren jetzigen Job arbeiten und einige, die für ihren nächsten Job arbeiten.</p>



<p>Mit dem Alter wird ja alles langsamer und umständlicher. Was für Individuen gilt, scheint auch für Gesellschaften zu gelten. Heute dauert jedes kleine Verkehrsprojekt, ob Radweg oder Tram, zehn Jahre und verzögert sich dann auch noch.</p>



<p>Ich wünsche mir das Literarische Quartett mit Amazon-Rezensenten: „Ich bin zufrieden mit dem Buch, es wurde pünktlich geliefert.“ – „Da muss ich widersprechen, meines hat ein eingerissenes Cover, das würde ich nie wieder kaufen.“ – „Ich habe gleichzeitig einen Föhn bestellt.“</p>



<p>Vor hundert Jahren war mein Ururopa sechzig und ist zu Fuß von Bockhorn zum Roonkarker Mart gelaufen, um dort Tuba zu spielen. Anschließend dieselben dreißig Kilometer zurück. Wäre er hundert Jahre später geboren, führe er mit dem Auto zum Zigarettenautomaten. Es ist zum Teil wirklich eine Kopfsache, was man sich zumutet und was nicht, und daraus folgend auch eine Sache von Training und Gewohnheit. Natürlich lief man damals nicht an vielbefahrenen Straßen entlang, aber lange Fußmärsche gehörten noch zum Alltag, nicht zum Sport.</p>



<p>Kai Wegners Sofortprogramm:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Umbenennung der Stadt in „Berlin bei Spandau“</li>



<li>Tempelhofer Feld wird Parkplatz</li>



<li>Abschaffung Straßenbahn im Sowjet-Sektor</li>



<li>Häkelklorolle gilt als Parkschein</li>



<li>Namensschilder für alle Bürger</li>



<li>Genderverbot und erneute Umbenennung in „Berl“</li>
</ol>



<p>Vorschlag: Man darf das Tempelhofer Feld bebauen, wenn dort ausschließlich eine Berliner Fuggerei entsteht, wo man für 0,88 Euro Jahresmiete wohnen darf, wenn man täglich ein Gebet für Giffey und Wegner spricht. Dürfte kein Problem sein, es geht ja um Wohnraum, nicht um Profite.</p>



<p>Warum ist es eigentlich eine gute Idee, dass Arbeitnehmer keine politischen Streiks durchführen dürfen, während Kapitaleigner durchaus politische Kampagnen in ihren Medien fahren dürfen? Streiken für Klimaschutz verboten, Springer-Kampagne gegen Klimaschutz erlaubt.</p>



<p>Wenn du ein Wachhund bist und auf der einen Hofseite ein saftiger Knochen über den Zaun fliegt, dann rennst du dorthin. Bist du aber kein blöder Hund, sondern ein kluger Mensch, dann weißt du, dass auf der anderen Seite des Hofes wohl gerade jemand über den Zaun klettern will. Genauso ist es mit all den rechten und konservativen Kampagnen. Rennt bitte nicht dem Knochen hinterher, sondern schaut, wovon er ablenken soll.</p>



<p>Wenn die Leute, die nix ändern wollen, wenigstens zufrieden wären. Sind sie aber auch nicht.</p>



<p>Es ist nicht Aufgabe der Politik, Deutschland in ein Freilichtmuseum zu verwandeln, in dem auf ewig deine Jugendjahre nachgespielt werden. Pass dich mal an die Gegenwart an!</p>



<p>Wenn ihr ein Fußballspiel schaut, in dem der Schiedsrichter durchs Spielfeld dribbelt und aufs Tor schießt, stört euch das dann grundsätzlich oder nur, wenn er aufs Tor eurer Lieblingsmannschaft schießt? Dieselben Ansprüche sollte man auch an Polizei und Justiz haben.</p>



<p>Wenn man alles gut findet, was die eigenen Leute tun, und alles schlecht, was die andere Seite tut, sogar wenn es exakt dasselbe ist, dann hat man keinen moralischen Kompass, dann muss man immer erst fragen: „Wer hat es denn getan?“, um es zu loben oder zu verurteilen.</p>



<p>Was Kinobesucher von Theaterbesuchern lernen müssen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Brezen statt Popcorn essen.</li>



<li>Nicht jammern, dass diese eine Figur der Buchvorlage „in Wirklichkeit“ aber blond oder ein Mann sei, sondern sagen: „Diese Inszenierung gefällt mir nicht, ich bevorzuge jene von Schmönkebert.“</li>
</ol>



<p>Ich habe auf Mastodon und Bluesky ein Zehntel bzw. Hundertstel der hiesigen Followerzahl, aber das Zehnfache der Interaktionen pro Post, weil man bei Twitter jetzt dafür zahlen muss, gelesen zu werden. Wie eine Bibliothek, in der nur Bücher aus Druckkostenzuschussverlagen stehen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kalender 2024 fertig</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/kalender-2024-fertig.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 10:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Der neue haekelschwein Kalender ist da! Er gilt für die Jahre 2024 und 2052 und 2080 und 2120. Einmal bezahlen, viermal kalendern! Wie immer ist &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der neue haekelschwein Kalender ist da! Er gilt für die Jahre 2024 und 2052 und 2080 und 2120. Einmal bezahlen, viermal kalendern! Wie immer ist er im A4-Querformat und schön.&nbsp;<a href="https://quantenleser.on-rev.com/hs3/kalender.htm" data-type="page" data-id="1077">Hier kann man ihn bestellen.</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="660" height="600" src="https://quantenleser.on-rev.com/hs3/wp-content/uploads/kalender2024vorschaubig.jpg" alt="Kalendermotive" class="wp-image-1094"/></figure>
</div>


<p>Nachtrag: Der Kalender ist schon ausverkauft, aber im Oktober 2024 gibt es einen neuen!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Machtdemonstrationen</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/machtdemonstrationen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 16:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich ist die Zerstörung von Werten die einzig wahre Reichtumsdemonstration. Wer kleiner Unternehmer, ja selbst wer Millionär ist, muss seinen Betrieb am Laufen halten. Um &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eigentlich ist die Zerstörung von Werten die einzig wahre Reichtumsdemonstration. Wer kleiner Unternehmer, ja selbst wer Millionär ist, muss seinen Betrieb am Laufen halten. Um sich als Milliardär darüber zu erheben, kauft man was Teures und macht es lachend kaputt.</p>



<p>In ähnlicher Form ist die Lüge eine politische Machtdemonstration. Offensichtlich zu lügen und in seinem Umfeld keinen Widerspruch zu ernten, die widersprechenden Gegner ignorieren zu können und keine Konsequenzen zu erfahren, beweist die Machtposition des Lügners.</p>



<p>Unfreundlichkeit ist auch eine Machtdemonstration. Wenn euer Chef nett ist, könnt ihr euch einreden, dass ihr deshalb auch nett zu ihm seid. Ist er ein Arsch, müsst ihr trotzdem nett zu ihm sein und fühlt, dass ihr es wegen des Machtgefälles seid.</p>



<p>Ignoranz ist eine Machtdemonstration. Die Menschen, die mit Aktenordnern ins Meeting kommen und alle Fakten parat haben, stehen unten in der Hierarchie. Man muss die Details nicht kennen, wenn man zu delegieren weiß oder seine Position aufgrund von Beziehungen innehat.</p>



<p>Warum also ist es dem Mächtigen nicht peinlich, bei Lügen, Wissenslücken, Unfreundlichkeit, Verschwendung ertappt zu werden? Weil die Folgenlosigkeit dessen ihn seine Macht spüren lässt.</p>
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			</item>
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		<title>Warenhäuser</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/warenhaeuser.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2023 16:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Problem an Kaufhäusern wie Galeria: Die Jüngeren stellen es sich als etwas Altbackenes vor, wo nur Oma und Opa einkaufen. Aber die Älteren stoßen &#8230; ]]></description>
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<p>Das Problem an Kaufhäusern wie Galeria: Die Jüngeren stellen es sich als etwas Altbackenes vor, wo nur Oma und Opa einkaufen. Aber die Älteren stoßen dort auf Markeninseln mit junger Mode statt der gewohnten Hosen- oder Hemden-Abteilung. Man sitzt jetzt zwischen den Stühlen.</p>



<p>Wenn Kaufhäuser wirklich noch so altmodisch wären, wie es sich Leute vorstellen, die dort seit Jahrzehnten nicht mehr einkaufen, hätten sie vielleicht die Seniorenkundschaft halten können. Oder wenn sie ihre stattgefundene Modernisierung bei Jüngeren besser kommuniziert hätten.</p>



<p>Vielleicht hat das Konzept Kaufhaus auch wirklich keine Zukunft mehr. Aber andererseits besteht es doch aus Abteilungen, die anderswo als Läden noch Zulauf haben. Sportläden wie Decathlon oder Modeläden wie TK Maxx sind gut frequentiert.</p>



<p>Man sollte aber heute ein bestimmtes Einkaufs-Erlebnis erzeugen. Bei TK Maxx muss man sich durch viele Regalmeter Hosen kämpfen und entdeckt dann ein Schnäppchen einer bestimmten Marke. Am nächsten Tag kann man dasselbe machen, weil ständig umgeräumt wird. Das ist Gamification!</p>



<p>Wenn man hingegen nur an Markeninseln vorbeigeht und denkt: Ach, da gibt es die aktuellen Boss-Sachen zum Listenpreis, und da drüben die aktuellen Esprit-Sachen zum Listenpreis, dann ist das langweilig.</p>



<p>Bestimmte Kaufhaus-Kundengruppen gibt es vielleicht auch kaum noch. In den 80ern ging unsere Mutter mit uns Kindern ins Kaufhaus, um Klamotten zu kaufen. Mein Bruder und meine Schwägerin sind heute beide berufstätig und bestellen Kinderkleidung lieber nach Hause, das spart Zeit.</p>
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		<title>Geschlechtsneutrale Studierende</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/geschlechtsneutrale-studierende.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 17:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Da ich gerade wieder den Unsinn lesen muss, dass „Studierende“ kein geschlechtsneutraler Ersatz für „Studenten und Studentinnen“ sein könne, weil man nur in dem Moment, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Da ich gerade wieder den Unsinn lesen muss, dass „Studierende“ kein geschlechtsneutraler Ersatz für „Studenten und Studentinnen“ sein könne, weil man nur in dem Moment, wo man die Nase in ein Buch stecke, Studierender sei, hier mal ein paar Gegenbeispiele:</p>



<p>Alleinerziehende dürfen sich auch, während die Kinder in der Schule sitzen, so nennen, selbst wenn in diesen Stunden keine Erziehungsarbeit durch die Eltern stattfindet.</p>



<p>Zivildienstleistende nannten sich natürlich auch in ihrer Freizeit so, und nicht nur, während sie Bettpfannen ausleerten. Wenn es irgendwann mal einen Dienst für beide Geschlechter gibt, wird man nicht von „Zivildienstleistern und Zivildienstleisterinnen“ sprechen.</p>



<p>Der Kaninchenzuchtverein hat nicht Vorsitzer und Vorsitzerinnen, sondern Vorsitzende, auch wenn die gerade nicht ihrem Hobby nachgehen.</p>



<p>Handlungsreisende behalten ihre Berufsbezeichnung auch dann, wenn sie gerade mit zwei gebrochenen Beinen im Krankenhaus liegen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Tweets von 2022</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/tweets-von-2022.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2022 10:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Empörung ist ein Schieberegler und kein Schalter, der nur auf 0 und 100 stehen kann. Stellt euch vor, ihr wohnt mit zwei 99-Jährigen in einer &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Empörung ist ein Schieberegler und kein Schalter, der nur auf 0 und 100 stehen kann.</p>



<p>Stellt euch vor, ihr wohnt mit zwei 99-Jährigen in einer Dreier-WG. Wie oft werdet ihr wohl überstimmt, wenn es darum geht, aus der WG-Kasse Anschaffungen zu tätigen, die sich in zehn Jahren amortisieren? Statt davon Kuchen zu kaufen. So sieht Deutschland für unsere Jugend aus.</p>



<p>Man kann heute über eine Brücke gehen oder abends in eine Stadt kommen, ohne zur Kasse gebeten zu werden. Vor ein paar hundert Jahren war das noch anders. Kostenloser Nahverkehr ist nur eine weitere Sprosse auf der Fortschrittsleiter. Wer soll das bezahlen? Derselbe, der die Brücken bezahlt. Und ja, auch wenn er nie rübergeht.</p>



<p>Kennt ihr diesen medizinischen Vorführeffekt, wenn es einem beim Arzttermin plötzlich wieder gut geht? Ich hab mir jetzt überlegt, eine Ärztin zu heiraten, um mich immer wie ein junger Gott zu fühlen.</p>



<p>Ich glaube, wenn ich ein Machthaber mit blindgläubiger Anhängerschaft und willfährigen Medien wäre, würde ich mir gar nicht die Mühe machen, Kriege zu führen. Ich würde den ganzen Tag Konfekt essen und meine angeblichen Kriegserfolge verbreiten lassen. Reicht doch.</p>



<p>Kleine Grammatik-Lektion für die Bahn: Statt „Unser Bordrestaurant kann Sie heute nicht in gewohnter Weise bedienen.“ heißt es korrekt: „Unser Bordrestaurant kann Sie heute in gewohnter Weise nicht bedienen.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Bullerbü-Argument</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/bullerbue-argument.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2022 17:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich glaub, ich hab eine Erklärung für das Bullerbü-Syndrom, also den Glauben, Großstädte müssten von Autoverkehr geprägt sein, weil sie keine idyllischen Dörfer seien, wo &#8230; ]]></description>
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<p>Ich glaub, ich hab eine Erklärung für das Bullerbü-Syndrom, also den Glauben, Großstädte müssten von Autoverkehr geprägt sein, weil sie keine idyllischen Dörfer seien, wo alle zu Fuß gingen. Richtig ist ja das Gegenteil, auf dem Land fährt jeder Auto, in der Stadt kann man gehen.</p>



<p>Das Bullerbü-Syndrom erklärt sich dadurch, dass Autos im ländlichen Raum auf Privatgrundstücken und in Garagen parken, in Städten aber am Straßenrand. So entsteht der Eindruck, Autos seien typisch für Städte, obwohl dort prozentual weniger Leute ein Auto haben und brauchen.</p>



<p>Auf dem Lande geht niemand zu Fuß, nicht mal kurze Strecken. Außer Touristen aus den Städten, die da einen schönen Spaziergang machen und dann zu Hause erzählen, wie schön beschaulich es in diesen Bullerbü-artigen Dörfern sei. Dabei braucht man dort ein Auto, nicht in der Stadt.</p>



<p>Mein kleiner Berliner Kiez und mein ländlicher Heimatort haben dieselbe Einwohnerzahl. Im städtischen Edeka stehen die Milchkartons und Joghurtbecher einzeln im Regal, im ländlichen werden sie palettenweise gekauft. Das zeigt doch gut, wer mit Kofferraum und wer mit Tasche kommt.</p>



<p>Gerade das Missverhältnis von geringer Notwendigkeit und hoher optischer Dominanz ist so ärgerlich am Auto in der Großstadt.</p>



<p>Leider haben wir sogar eine Bürgermeisterin, die „Berlin ist nicht Bullerbü“ sagt und damit die Notwendigkeit einer autofreundlichen Stadt zu begründen glaubt, während man ihr eigentlich antworten müsste: „Richtig, wir sind eine Großstadt und brauchen daher nicht überall Autos!“</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dreier-WG mit 99-Jährigen</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/dreier-wg-mit-99-jaehrigen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 11:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Stellt euch vor, ihr wohnt mit zwei 99-Jährigen in einer Dreier-WG. Wie oft werdet ihr wohl überstimmt, wenn es darum geht, aus der WG-Kasse Anschaffungen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stellt euch vor, ihr wohnt mit zwei 99-Jährigen in einer Dreier-WG. Wie oft werdet ihr wohl überstimmt, wenn es darum geht, aus der WG-Kasse Anschaffungen zu tätigen, die sich in zehn Jahren amortisieren? Statt davon Kuchen zu kaufen. So sieht Deutschland für unsere Jugend aus.</p>



<p>Die Benachteiligung der Jugend erwächst natürlich nicht aus einer Boshaftigkeit der Alten, sondern aus unterschiedlichen Interessen. Man sieht jetzt schon, dass Geld lieber in Autobahnen gesteckt wird als in Schulen und Radwege. Oder dass Papierzeitungen Fördergelder bekommen.</p>



<p>All das geschieht sicher auch in dem Glauben, dass es der Jugend ebenso nutzt. Aber besser wäre es, die Jüngeren könnten selbst mitentscheiden. Das können sie aber nicht mehr, wenn sie eine unbedeutende Minderheit werden. Da braucht es irgendeinen Ausgleich.</p>



<p>Besonders drastisch ist der Interessenunterschied bei den Klimazielen. „Lieber nix überstürzen, um unseren derzeitigen Lebensstil nicht zu gefährden!“ ergibt halt nur Sinn, wenn man nicht mehr allzu viele Jahre vor sich hat.</p>



<p>Man sollte das Problem auch nicht damit verdrängen, dass man es auf eine Familiensituation überträgt. Man liebt zwar seine Enkel, aber nicht notwendigerweise die Enkel anderer Leute. Das sieht man ja an den gehässigen Kommentaren zu jungen Klimaaktivistinnen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Elektrorad-Verkehrswende</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/elektrorad-verkehrswende.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 10:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Niemand in meinem Verwandten- oder Bekanntenkreis fährt ein Elektroauto. Das dauert sicher noch einige Jahre. Aber etliche haben sich ein Elektrorad gekauft und ersetzen damit &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Niemand in meinem Verwandten- oder Bekanntenkreis fährt ein Elektroauto. Das dauert sicher noch einige Jahre. Aber etliche haben sich ein Elektrorad gekauft und ersetzen damit manche Autofahrt.</p>



<p>Und wenn ich den Verkehr heute mit jenem vor zehn Jahren vergleiche, dann hat sich an der Blechlawine nix geändert. Die auffälligen Neuerungen sind, dass mehr E-Bikes, Lastenräder und E-Standroller unterwegs sind.</p>



<p>Während wir alle, und auch die Politik, gewohnheitsmäßig den Blick aufs Auto richten, vollzieht sich die Verkehrswende währenddessen auf dem Fahrradmarkt.</p>



<p>Dadurch wird die Rolle des Rades aber auch eine andere und eine angepasste Infrastruktur notwendig. Es gibt nicht mehr nur die Schrotträder für den Weg zum Bahnhof, deren Diebstahl wenig stört. Oder die Rennräder, mit denen man zu Hause startet und zu Hause wieder ankommt.</p>



<p>Wenn ein Rad einige Tausender kostet, will man es diebstahlsicher abstellen können. Wenn ein Rad Platz für den Wocheneinkauf oder den Nachwuchs bietet, will man keine handtuchbreiten Radstreifen.</p>



<p>Und viele Strecken, etwa zwischen den Städten, sind nicht auf Fahrräder ausgelegt, weil man annahm, dort radele niemand, was sich aber ändert, wenn dank Motor nun mehr Leute auch weitere Entfernungen auf dem Rad zurücklegen.</p>



<p>Die Lösung kann aber nicht sein, neben jede Straße zusätzlich zu einem Bürgersteig auch noch einen breiten Radweg zu setzen. Was ja meist zu Lasten von Bäumen und Grünstreifen geht. Stattdessen muss wieder gelten, dass Straßen nicht nur Autostraßen sind.</p>



<p>Wenn man Filmaufnahmen aus den 50ern sieht, staunt man über die vielen Radfahrer auf der Straße. Das ging, weil Autos noch relativ selten waren, während sie heute auf der Straße so in der Überzahl sind, dass alle anderen Verkehrsteilnehmer als Störenfriede empfunden werden.</p>



<p>Es führt kein Weg daran vorbei, den Autoverkehr wieder so einzuhegen und zu zivilisieren, dass er sich mit dem übrigen Verkehr verträgt. Also deutlich weniger Autos. 1980 gab es nur die Hälfte, und das war schon zu viel. Wer wirklich ein Auto benötigt, hat dann auch weniger Stau.</p>



<p>Und die Geschwindigkeit muss innerstädtisch auf reale 30 km/h begrenzt werden. Vielleicht muss dafür 25 km/h vorgeschrieben werden.</p>



<p>Dass unsere Wirtschaft von der Autoindustrie abhängt, weiß ich. Aber England war mal für seine Textilindustrie bekannt, Zeiten ändern sich. Bosch baut auch tolle Fahrradmotoren.</p>



<p>Wir hatten jahrelang bayrische Verkehrsminister. Wohin das geführt hat, sehen wir. Wie wäre es mal mit einem niederländischen Verkehrsminister?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im 2. Halbjahr 2021</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/tweets-im-2-halbjahr-2021.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2021 09:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Rathäuser in Nationalfarben beleuchtet werden, ist die deutsche Flagge um 33% energiesparender als andere Nationalfarben. Ich mag ja Krimis, in denen der perfekte Mord &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn Rathäuser in Nationalfarben beleuchtet werden, ist die deutsche Flagge um 33% energiesparender als andere Nationalfarben.</p>



<p>Ich mag ja Krimis, in denen der perfekte Mord geplant wird, aber die Täter machen immer den Fehler, nicht entdeckt werden zu wollen, ich würde eher auf niedrige Bestrafung optimieren und anschließend Ruhe haben. In Deutschland sähe der perfekte Mord so aus: Mit dem SUV überfahren, vorher eine Flasche Schnaps trinken und sich ein Hakenkreuz auf die Stirn malen.</p>



<p>Autowerbung sollte nicht verboten werden. Aber je ein Viertel des Werbespots oder der Anzeige sollte einen Stau, eine Parkplatzsuche und einen Unfall zeigen. Das letzte Viertel dann wie üblich die einsame Straße in freier Natur.</p>



<p>Weist man auf die hohen Bahnpreise hin, bekommt man zur Antwort, dass im Voraus gebuchte Sparpreise ja viel billiger seien. Das stimmt auch, ist aber nicht die Lösung, sondern das Problem. Denn so werden spontane Bahn-Reisen unattraktiv und der Ticketkauf gleicht einer Lotterie. Was halten Autofahrer denn davon: Der Liter Benzin kostet künftig 10 Euro, man kann aber auch für 1,50 Euro tanken, wenn man eine TankCard hat und das Benzin einen Monat im Voraus bestellt und dann zu einem festen Termin an einer bestimmten Zapfsäule tankt.</p>



<p>Wenn ich ein Auto malen sollte, wäre es an vier Ecken orange. Aber heute habe ich mal bewusst darauf geachtet, wie viele Autos eigentlich orange Blinkergläser haben. Praktisch keines mehr. Zwei sah ich, aber die waren aus den 90ern. Man schleppt manchmal alte Vorstellungen mit sich herum, die zwar täglich durch die Anschauung widerlegt werden, aber die man im Hirn dennoch nicht aktualisiert, bis man sie sich einmal wirklich bewusst macht. Wer in diesem Jahrtausend aufwuchs, hat gar nicht mehr die Vorstellung im Kopf, dass Blinkergläser orange sind. Ich aber musste mir erst mal klarmachen, dass es ein veraltetes Stereotyp ist, das gar nicht mehr auf meine Umwelt passt, sondern sich aus der Vergangenheit speist.</p>



<p>Gibt es irgendwo eine Liste aller Menschen, die zwar zunächst von Nazis verfolgt wurden, aber dann aufgrund überlegener Argumente erreichen konnten, dass man sie in Ruhe ließ? Die Geschichtsbücher müssen voll sein von solchen Menschen. Sonst käme ja nicht immer wieder die Idee auf, dass man mit Nazis diskutieren solle.</p>



<p>Du erfüllst deinen drei Kindern einen Wunsch: Kind 1 wünscht sich, dass der Kinderzimmerbrand gelöscht wird. Kind 2 wünscht sich eine Puppe, Kind 3 einen Fußball. Obwohl jedes Kind seinen Wunsch erfüllt bekommt, fühlt sich Kind 1 dennoch übervorteilt. Das ist das Problem, wenn man in Koalitionsverhandlungen so tut, als sei jede Maßnahme zur Bewahrung des Planeten irgendwie ein Zugeständnis an die Grünen und ein Erfolg nur für diese. Dabei muss das gemeinsame Grundlage sein und obendrauf dann unterschiedliche Parteiforderungen. Also erst wird der Kinderzimmerbrand gelöscht, egal welches Kind diesen Wunsch äußerte, denn es ist nun mal notwendig. Und dann darf sich jedes Kind noch zusätzlich was für sich selbst wünschen, und zwar auch jenes Kind, das um die Brandlöschung bat.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Politische Kompromisse</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/politische-kompromisse.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2021 13:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Mal im Sendung-mit-der-Maus-Stil erklärt, warum Politiker zuweilen gegen ihre Überzeugungen und Versprechen abstimmen müssen: Partei A möchte ein Tierheim und ein Waisenhaus bauen, Partei B &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mal im Sendung-mit-der-Maus-Stil erklärt, warum Politiker zuweilen gegen ihre Überzeugungen und Versprechen abstimmen müssen: Partei A möchte ein Tierheim und ein Waisenhaus bauen, Partei B ein Parkhaus und ein Golfhotel. Jede Partei hat das jeweils ihren Wählern versprochen.</p>



<p>Wenn nun beide Parteien die Zustimmung zu den Plänen der Gegenseite verweigern, wird gar nix gebaut. Die Wähler honorieren das aber nicht als Prinzipientreue, sondern tadeln es als Tatenlosigkeit.</p>



<p>Die Parteien könnten sich stattdessen auf einen Kompromiss einigen: „Wir stimmen dem Parkhaus zu, wenn ihr dem Waisenhaus zustimmt. Dafür verzichtet ihr auf das Golfhotel und wir auf das Tierheim.“ Dann kann jede Partei wenigstens einen ihrer Pläne verwirklichen.</p>



<p>Die Wähler rufen dann trotzdem „Verrat!“, weil ihre bevorzugte Partei einem Projekt zugestimmt hat, welches sie vorher ablehnte und zu verhindern versprach. Aber in einer Demokratie geht es nicht ohne Kompromisse. Manchmal auch nicht ohne Kuhhandel.</p>



<p>Deswegen ist es problematisch, eine Partei nur danach zu bewerten, ob sie immer so abgestimmt hat, wie sie es im Wahlprogramm versprach. Vielleicht hat sie durch Kompromisse im Endeffekt mehr erreicht als es durch ergebnislose Prinzipienreiterei möglich gewesen wäre.</p>



<p>Gesondert betrachten muss man den Fall, wo eine Partei das Wahlprogramm nur zum Stimmenfang benutzt, ohne es je umsetzen zu wollen, und dann ausschließlich die Agenda von Lobbyisten abarbeitet. Das ist dann keine Kompromissfindung mit den übrigen Parteien, sondern Täuschung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Autoverkehr nichts Großstädtisches</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/autoverkehr-nichts-grossstaedtisches.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2021 19:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Autoverkehr ist übrigens nix „Großstädtisches“, mit dem sich das urbane Leben vom ländlichen abhebt, sondern Fußverkehr ist es. Zu Fuß gehen die Leute dort, wo &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Autoverkehr ist übrigens nix „Großstädtisches“, mit dem sich das urbane Leben vom ländlichen abhebt, sondern Fußverkehr ist es. Zu Fuß gehen die Leute dort, wo die Wege kurz sind oder der ÖPNV gut ist. Wo der Supermarkt nicht auf der Wiese, sondern ums Eck ist.</p>



<p>Ich bin im ländlich-kleinstädtischen Raum aufgewachsen, und wenn man dort unter freiem Himmel zu Fuß geht, nennt man das „Sonntagsspaziergang“ oder „Gang zur Garage“ oder „Weg über den Supermarktparkplatz”.</p>



<p>Die Gewöhnung ans Zufußgehen und die ständige Präsenz von Infrastruktur führt nebenbei auch dazu, dass man im Alltag weitere Strecken zu gehen bereit ist. In meiner Heimatgemeinde nutzte ich ab 1 km das Rad, in Göttingen ab 2 km, in Berlin gehe ich gerne auch mal 5 km zu Fuß.</p>



<p>Und damit sind Wege zu einem Ziel gemeint, nicht sportliche Betätigung, bei welcher die Bewegung der Zweck ist.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weltrettung kein Politikum</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/weltrettung-kein-politikum.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2021 17:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich ist es absurd, dass wir uns den Wahlsieg einer bestimmten Partei wünschen müssen, damit unsere Umwelt nicht völlig vor die Hunde geht. Die Erhaltung &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eigentlich ist es absurd, dass wir uns den Wahlsieg einer bestimmten Partei wünschen müssen, damit unsere Umwelt nicht völlig vor die Hunde geht. Die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen müsste doch Konsens sein, jede Partei müsste fast dasselbe strenge Umweltprogramm haben.</p>



<p>Unterschiede dürfte es doch nur in reversiblen Politikbereichen geben: 50 Jahre falsche Sozialpolitik wären übel, aber für die nächsten Generationen behebbar. 50 Jahre falsche Umweltpolitik hinterlassen ewige Schäden.</p>



<p>Es gibt Politiken, die betreffen die derzeitigen Menschen, evtl. noch deren Enkel. Darin kann es Unterschiede geben, auch schlimme, die man bekämpfen muss. Aber darin muss sich die politische Spannbreite erschöpfen. Was die Existenz der Menschheit betrifft, ist unverhandelbar.</p>



<p>Leute wählen sehenden Auges die Umweltkatastrophe, weil sie keine Gendersternchen mögen. Denen muss man nicht nur Prioritäten klar machen, sondern auch, dass Klimaschutz kein linksgerichtetes Projekt ist: Sie müssen es auch genauso von ihren konservativen Parteien einfordern.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im 1. Halbjahr 2021</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/tweets-im-1-halbjahr-2021.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 08:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/?p=2002</guid>

					<description><![CDATA[Mein Interesse am Adel beschränkt sich ja auf Fürst Pückler. Als Schulanfänger stellte ich mir den Matheunterricht wie den Deutschunterricht vor: Man lernt immer neue &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mein Interesse am Adel beschränkt sich ja auf Fürst Pückler.</p>



<p>Als Schulanfänger stellte ich mir den Matheunterricht wie den Deutschunterricht vor: Man lernt immer neue Zahlen, bis man alle kann.</p>



<p>Im Ersch-Gruber, der umfangreichsten Enzyklopädie im 19. Jahrhundert, umfasst allein der Artikel zum Stichwort Griechenland 3668 Seiten in acht Bänden. Überraschend ist das Lexikon dann auch nicht ganz fertig geworden. So verzettele ich mich auch manchmal.</p>



<p>Wenn man als Partei nicht mehr zu Kompromissen bereit ist. Regeln nur noch akzeptiert, solange sie einem nützen. Den Gegner ständig dämonisiert. Dann ist es irgendwann vorbei mit der Demokratie.</p>



<p>Wie verkraftet man es eigentlich als Architekt, dass Altbau als Qualitätsmerkmal gilt und Altstadt als Sehenswürdigkeit? Oder kompensiert man das mit einem Hobby, in welchem man Schönes schafft?</p>



<p>„Die bewusste Behauptung unwahrer Tatsachen fällt demgegenüber nicht in den sachlichen Schutzbereich der Meinungsfreiheit, weil sie zur Meinungsbildung auf zutreffender Tatsachengrundlage nicht beitragen kann.“ (Bundesverfassungsgericht)</p>



<p>Die wichtigste Eigenschaft eines guten Weckers ist, dass er im Flur steht, wo man ihn erst ausschalten kann, nachdem man aus dem Bett gekrochen ist.</p>



<p>Gerade Amanda Gormans Gedicht anlässlich gestriger Amtseinführung gehört: Bei so viel germanischem Stabreim geht einem als Altskandinavist das Herz auf! Gap var ginnunga, en gras hvergi.</p>



<p>Wenn ich von schwurbelnden Ärzten und Pflegern lese, frage ich mich: Gibt es das auch in anderen Berufen? Also Automechaniker, die bei der Gesellenprüfung noch kompetent waren, aber zehn Jahre und zwanzig YouTube-Videos später Bremsbeläge aus Schokolade für eine gute Idee halten?</p>



<p>„Die US-Marine hat ein ‚Elektronengehirn‘ entwickelt, das im Flugmeldedienst Verwendung finden soll. In kürzester Zeit soll das Gerät 5000 verwickelte Probleme gelöst haben, zu deren Errechnung jeweils 100 bis 1000 Stunden erforderlich gewesen wären.“ Das steht als bunte Meldung hinten in einem Nachkriegs-Romanheft (Frank Kenney Nr. 24, 1949). Auch heute noch frage ich beim Computerkauf, wie viele verwickelte Probleme das Gerät in kürzester Zeit löst.</p>



<p>Seltsam, dass sich manche nicht vom N-Wort lösen können. Ich kenne hingegen niemanden, der darauf besteht, alle unehelich Geborenen weiterhin Bastard zu nennen. Da sagt keiner: „Früher war das ja keine Beleidigung, sondern bezeichnete Uneheliche.“ Denn jeder weiß, dass mit der Zuordnung zu dieser Gruppierung weniger Rechte und niedrigerer Status verbunden waren. Und dem Begriff diese Abwertung daher grundsätzlich anhaftet.</p>



<p>Kennt ihr das schöne Gefühl, einen alten Klassenkameraden zu sehen und festzustellen, dass ihr viel jünger ausseht? Falls ihr es nicht kennt: danke, dass ihr euren Klassenkameraden diese Freude bereitet.</p>



<p>Ich musste gerade „Diese Seite verwendet keine Cookies. [OK]“ wegklicken. Wie ein Rauchmelder, der einen gesonderten Alarmton hat für: „Es brennt nicht.“</p>



<p>Auch in meine norddeutsche Familie schleichen sich exotische Sprachen ein: Meine Nichte wächst mit fränkischem Zungenschlag auf und sagt dann Dinge wie „a weng fad“, wenn sie „’n büschen langweilich“ meint.</p>



<p>Warum gibt es eigentlich Fahrradkettenöl nicht in gängigen Hosenfarben?</p>



<p>Ich habe meine Steuererklärung abgeschickt und kurz überlegt, ob ich noch ein selbstgemaltes Bild beilege. Darüber haben sich meine Eltern immer gefreut, als ich noch kein Geld für Geschenke hatte. Ich wär auch bereit, im Rathaus oder im Kanzleramt den Geschirrspüler auszuräumen.</p>



<p>Jeder, der spricht, hält sich für einen Sprachexperten. Warum ist das so? Es hält sich doch auch nicht jeder, der scheißt, für einen Proktologen.</p>



<p>Manche Fundamentalkritik gegen Umweltverbände oder die Grünen verwechselt den Brandmelder mit dem Feuer. Das Haus stürzt nicht ein, weil der Brandmelder gepiept hat, sondern weil das Feuer anschließend den Dachstuhl verzehrt hat. Wenn man die Batterien aus dem Brandmelder nimmt, ist Feuer immer noch gefährlich, nur das Piepen hört auf, aber Löschen muss man trotzdem. Das scheint nicht jedem klar zu sein, der sich wünscht, Greenpeace u.ä. gäbe es nicht.</p>



<p>In meiner Kindheit waren fast alle Menschen über 60 Rad fahrende Witwen.</p>



<p>Mir fällt auf, dass die Union nie so was fordert wie „Diätenerhöhung ab 2050“ oder „Vorratsdatenspeicherung ab 2045“. Diese Jahreszahlen zum Ende der eigenen Lebenszeit sind immer Umweltgesetzen vorbehalten.</p>
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			</item>
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		<title>Tweets im 2. Halbjahr 2020</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/tweets-im-2-halbjahr-2020.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2020 20:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Man sagt nicht mehr Telefonbuch, sondern Enkeltrickopferverzeichnis. Wird eigentlich nach sportlichen Erfolgen auch jedes Mal der Stammbaum der Sportler überprüft, ob wirklich „Deutschland“ diese Goldmedaillen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Man sagt nicht mehr Telefonbuch, sondern Enkeltrickopferverzeichnis.</p>



<p>Wird eigentlich nach sportlichen Erfolgen auch jedes Mal der Stammbaum der Sportler überprüft, ob wirklich „Deutschland“ diese Goldmedaillen und Meisterschaften gewonnen hat? Oder ist es nur bei Straftätern wichtig, einen nichtdeutschen Vorfahren zu finden?</p>



<p>Ich höre lieber völlig humorlosen Leuten zu als solchen, die nach jeder lustigen Bemerkung „Spaß beiseite, war ja nur ein Witz“ sagen. Mir geht auch in manchen Podcasts auf den Zeiger, wenn ein Scherz dadurch erwürgt wird, dass ihn der Urheber als solchen bezeichnet, und der Gesprächspartner dem nochmals beipflichtet. Humor muss beiläufig sein. Reaktion ist Lachen oder Gegenbemerkung; aber keine Erklärung bitte. Clown 1: „Guten Tag, ich trage eine rote Nase, aber nur zum Scherz, das ist gar nicht meine echte Nase!“ – Clown 2: „Stimmt, in Wahrheit ist deine Nase normal. Und diese Blume an meinem Revers spritzt Wasser.“ – Clown 1: „Jetzt hast du mich nass gespritzt. Aber nur als Witz.“</p>



<p>Früher hat NDR 1 nur Musik für alte Leute gespielt, aber heute laufen da auch die Hits der 70er und 80er für uns Junge.</p>



<p>Wenn ein Mensch merkt, dass die meisten dümmer sind als er, gibt es zwei mögliche Reaktionen: „Die nutze ich aus!“ oder „Denen bringe ich was bei.“ Daran scheiden sich die Charaktere.</p>



<p>Im NDR wurde eine Hörerfrage ausgestrahlt, warum denn so viel Plattdeutsch gesendet werde für eine kleine Minderheit. Aus der Antwort erfuhr man, dass es vier Minuten am Tag plus zwei Stunden in der Woche seien. Das fand ich symptomatisch: Schon das kleinste Entgegenkommen für Minderheiten wird von manchen Angehörigen der Mehrheit als überdimensioniert empfunden und als eigener Verlust.</p>



<p>Ein Arzt kann dir attestieren: „Du siehst gut, du brauchst beim Autofahren keine Sehhilfe zu tragen.“ Ein Arzt kann dir nicht attestieren: „Egal, wie gut du noch gucken kannst, du brauchst beim Autofahren keine Sehhilfe, da sie dir unangenehm wäre.“ Genauso ist es mit der Maske. Ein Maskenattest bedeutet nicht: Ich darf ohne Maske in den Supermarkt und andere gefährden. Sondern: Ich bestelle mir die Ware nach Hause. Es ist keine Jokerkarte! Es gibt auch kein Ich-darf-besoffen-fahren-weil-ich-Alkoholiker-bin-Attest.</p>



<p>Ich schlafe heute auf der Autobahn, weil ich gelesen habe, dass mehr Leute im Bett sterben als auf der Autobahn.</p>



<p>Die Geschwindigkeit, mit der populäre Fantasiefiguren um die Welt wandern, hat sich enorm gesteigert. Ich kenne es noch aus den 80ern, dass SciFi- und Fantasy-Blockbuster in Deutschland erst ein halbes Jahr nach den USA ins Kino kamen und man vorher auch nix davon mitbekam. Gerade las ich, dass der Roman „Frankenstein“ 1818 rauskam, aber die erste deutsche Übersetzung erst 1912.</p>



<p>Mit dem Programm CoreMark kann man die Leistungsfähigkeit von Prozessoren vergleichen. Mein MacBook Pro kommt auf einen Wert von rund 85000, mein Atari ST schaffte 1,92. Und in der Tat bin ich heute vierundvierzigtausendmal so produktiv wie vor dreißig Jahren. Während ich in der Schule drei Stunden lang an einem Aufsatz schrieb, schaffe ich dasselbe heute in einer Viertelsekunde. Oder ich nehme mir einfach die vollen drei Stunden wie früher, behandele das Thema aber nicht auf zehn Seiten, sondern breite es auf vierhundertvierzigtausend Seiten aus. Dank moderner Technik kann ich ohne Mehraufwand mühelos ins Detail gehen.</p>



<p>Anfangsszene aus „Der Traum vom Elch“, 1986: Sie zupft einen Brief aus dem Briefschlitz, liest „wir können uns am Wochenende treffen“ und rennt hinaus zur Telefonzelle, um die Zugauskunft anzurufen. All das würde sich heute auf dem Smartphone abspielen.</p>



<p>Man kann nicht in einer Wahl darüber abstimmen, Wahlen abzuschaffen, weil man diese Entscheidung nicht nur für sich selbst fällen würde, sondern auch für zukünftige Wähler, die ohne Wahl aber die Wahl nicht per Wahl wieder einführen könnten. Deshalb dürfen undemokratische Parteien in einer Demokratie nicht zur Wahl stehen, denn die zu wählen, wäre ein Vertrag zu Lasten Dritter, nämlich der Zukünftigen.</p>



<p>Triangel ist Maskulinum, Femininum und Neutrum. Bestimmt ein Lieblingswort bei Deutschlernern, weil man da nix falsch machen kann.</p>
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		<title>Diktaturwunsch als Eigentor</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/diktaturwunsch-als-eigentor.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2020 15:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich verstehe nicht, wie man wollen kann, dass die eigene politische Seite grundsätzlich immer zum Wahlsieger erklärt wird. Man muss doch wünschen, dass sie auch &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich verstehe nicht, wie man wollen kann, dass die eigene politische Seite grundsätzlich immer zum Wahlsieger erklärt wird. Man muss doch wünschen, dass sie auch verlieren könnte. Sonst wird sie sich gar nicht mehr um den Wähler kümmern, sondern nur noch um Belange der Geldgeber.</p>



<p>Nicht nur für die Gegner, auch für die Anhänger einer Partei ist es also gut, wenn die Möglichkeit einer Niederlage erhalten bleibt und man den Wahlverlust nicht dadurch ausschließt, dass man ihn grundsätzlich als Betrug brandmarkt. Sonst macht man sich als Wähler verzichtbar.</p>



<p>Zugleich würde man sonst jede Möglichkeit eines friedlichen Machtwechsels ausschließen. Das hätte aber zur Folge, dass fortan jeder Bürger als potenzieller Umstürzler betrachtet würde, auch man selbst, sogar wenn man die Regierung gutheißt, was ja schwer zu beweisen ist.</p>



<p>Aus dem naiv-kindlichen Wunsch „meine Mannschaft muss immer Gewinner sein, alles andere ist geschummelt“, entstünde also eine Welt, in der man keinen Einfluss mehr auf die Politik hätte und trotz fleißigen Fähnchenschwenkens als potenzieller Staatsfeind gälte.</p>
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		<item>
		<title>Verschwörungsfantasien als Freibrief</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/verschwoerungsfantasien-als-freibrief.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2020 16:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine der Wirkungen von Verschwörungsfantasien: Es wird dadurch egal, wie sich Politiker tatsächlich verhalten, denn man kann ihnen immer irgendwelche Untaten andichten. Wenn aber integres &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine der Wirkungen von Verschwörungsfantasien: Es wird dadurch egal, wie sich Politiker tatsächlich verhalten, denn man kann ihnen immer irgendwelche Untaten andichten. Wenn aber integres Verhalten nicht mehr belohnt wird, gibt es weniger Anreiz dafür.</p>



<p>Wenn man eine Politikerin wegen unsozialer oder umweltfeindlicher Politik kritisiert, kann sie das ändern oder ist halt zufrieden damit. Wenn man ihr vorwirft, von Gates bezahlt zu werden, um uns Microchips einzupflanzen, kann sie aber nix ändern, weil es irreal ist.</p>



<p>Was macht es nun mit einem Politiker, wenn er sieht: Den Korrupten wird Korruption vorgeworfen und den Integren wird auch Korruption vorgeworfen. Alles, was die Letzteren davon haben, ist eine flachere Brieftasche als die Ersteren.</p>



<p>Verschwörungstheorien und falsche Vorwürfe hebeln also ein Anreizsystem für integres Verhalten aus.</p>



<p>Das fängt schon an, wenn man undifferenziert alle über einen Kamm schert: Trump, Johnson, Kohl, Schröder, Merkel, alles dasselbe! Nein, das sind unterschiedlich integre Persönlichkeiten. Das kann man anerkennen, ohne jemanden heilig zu sprechen und unabhängig von Parteipräferenz.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im 1. Halbjahr 2020</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/tweets-im-1-halbjahr-2020.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 20:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Politik der Industriestaaten und Konzerne ergibt nur Sinn, wenn die Erde einen Zwillingsplaneten hat, auf dem die Reichen nach Zerstörung unseres Lebensraumes ihr Vermögen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Politik der Industriestaaten und Konzerne ergibt nur Sinn, wenn die Erde einen Zwillingsplaneten hat, auf dem die Reichen nach Zerstörung unseres Lebensraumes ihr Vermögen genießen können. Also gibt es diesen Planeten und unsere Astronomen halten ihn geheim. Die Alternativerklärung wäre eine verrückte Verschwörungstheorie, nach der die Menschen ihre eigenen Lebensgrundlagen für ein paar Geldscheine zerstören, von denen sie dann ohnehin nix mehr kaufen könnten.</p>



<p>Räumlicher Kolonialismus ist es, anderswo die Bodenschätze auszubeuten und den Fremden eine zerstörte Umwelt zu hinterlassen, damit die Unsrigen gut leben. Zeitlicher Kolonialismus ist es, jetzt die Bodenschätze auszubeuten und den Künftigen eine zerstörte Umwelt zu hinterlassen, damit die Jetzigen gut leben.</p>



<p>Ich komme in das Alter, wo ich an alle Redensarten, die mir auf der Zunge liegen, ein „wie man früher sagte“ anhänge.</p>



<p>Mal ein Lebenstipp von mir: Tee mit Zimtschneckenaroma ist eine Enttäuschung, von der man sich nie so ganz erholt.</p>



<p>Meine Autokorrektur schlägt mir ab heute nicht mehr Mundschenk, sondern Mundschutz vor. Wie schnell doch die Jahrhunderte verfliegen.</p>



<p>Die Virologen haben jetzt ihre Sternstunde. Ich warte auf die nächste große Krise, wenn die Indogermanisten ganz groß rauskommen. Meine Eltern werden so stolz sein.</p>



<p>Man hört derzeit oft, die Corona-Pandemie sei vor allem für über Achtzigjährige gefährlich, die ihr Leben bereits hinter sich hätten. Es kommt im Leben aber nicht darauf an, was man hinter sich hat, sondern was man noch vorhat. Wir haben erst an Häkelomas 87. Geburtstag angefangen, haekelschweine übers Internet zu verkaufen, und das zwölf Jahre lang durchgehalten, wobei der eigentliche Boom nach 2009 durch meinen Twitteraccount kam. Da war die Häkeloma schon 94. Das möge jeder bedenken, der glaubt, achtzig sei alt genug.</p>



<p>Ich hab mir überlegt, so eine große Spendensammelbüchse zu kaufen, bevor ich das nächste Mal durch die Stadt gehe. Dann halten die Leute auch weiterhin Abstand von mir. Schlimmstenfalls komm ich mit viel Kleingeld nach Hause.</p>



<p>Wimpern heißen auf Schwedisch Ögonfransar, also Augenfransen. Können wir das bitte künftig auch so sagen?</p>



<p>Ich glaube, nichts macht einen so weltfremd wie Wohlstand. Wenn man nicht mehr selbst einkauft, nie mit dem ÖPNV fährt, die Welt nur noch durch getönte Scheiben sieht.</p>



<p>Als intelligenter Mensch ärgert man sich darüber, dass alle anderen dümmer sind als man selbst. Als dummer Mensch allerdings auch.</p>



<p>Beides schlimm: Geisteswissenschaftler ohne naturwissenschaftliche Bildung und Naturwissenschaftler ohne geisteswissenschaftliche Bildung. Hat man das eine studiert, sollte man das andere zum Hobby machen. Vorteil: Man redet weniger Mumpitz. Nachteil: Man fühlt oft Fremdscham.</p>



<p>Drei Kilo habe ich zugenommen. Ich glaub aber, hauptsächlich im Hirn, weil ich so viel lese.</p>



<p>Wäre Star Trek wie Star Wars, hätte die Enterprise-Mannschaft in jedem Film gegen eine neue Sonde aus der Vergangenheit der Erde gekämpft, weil die Story halt im ersten Film so gut ankam.</p>



<p>Im Fußball werden Vereine für Schandtaten ihrer Fans bestraft. Wäre das nicht auch was für den Straßenverkehr? Der Autohersteller zahlt dieselbe Strafe wie der Fahrer? Dann würden Autos sich automatisch an die Höchstgeschwindigkeit halten und nicht mehr überall parken lassen. An unzuverlässige Verkehrsteilnehmer würde dann auch kein Hersteller mehr ein Auto verkaufen.</p>



<p>Als ich zum Studium nach Göttingen zog, musste ich feststellen, dass mein Vormieter die Herdplatten nicht etwa geputzt, sondern mit Schuhcreme bestrichen hatte. Es waren lehrreiche Jahre.</p>



<p>Im Supermarkt gibt es sechs Sorten Erbseneintopf. Nur eine davon ohne Fleisch. Das ist die teuerste, weil es sicher aufwändig ist, das natürlicherweise in Erbseneintopf vorkommende Fleisch zu entfernen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tweets von 2019</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/tweets-von-2019.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Dec 2019 18:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe einen Tweet über Perfektionismus geschrieben, aber er war nicht gut genug, um ihn zu veröffentlichen. „Entschuldigen Sie, dass ich zu Unhöflichkeit Anlass bot. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich habe einen Tweet über Perfektionismus geschrieben, aber er war nicht gut genug, um ihn zu veröffentlichen.</p>



<p>„Entschuldigen Sie, dass ich zu Unhöflichkeit Anlass bot. Es tut mir immer leid, schlechtes Benehmen zu provozieren.“</p>



<p>Ich weiß nicht, wann Print endgültig tot ist, aber ich weiß, woran ich es erkennen werde: Wenn man im Baumarkt Tapezierhüte kaufen kann.</p>



<p>Ignoranz ist immer auch eine Machtdemonstration. Man zeigt damit, dass man sich um etwas nicht kümmern muss, sondern es delegieren kann. Wenn man keine Waschmaschine bedienen kann, aber ein Autoradio, ist das Absicht.</p>



<p>„Ich HELFE ja im Haushalt.“ – „Hilfst du deiner Frau auch beim Sex oder macht ihr den gemeinsam?“</p>



<p>„Auf dem Grundstück brauchen wir kein Schwimmbad zu bauen, dort sieht man nie Menschen in Badeklamotten. Nächster Tagesordnungspunkt: Radwege …“</p>



<p>Man sollte nicht immer alte Politiker dafür kritisieren, dass sie das Internet nicht verstehen. Deren Kinder haben auch Schuld, weil sie es ihren Eltern nie erklärt haben!</p>



<p>Meine Großeltern machten in den 50ern Fahrradurlaube. Bevor sie Hotels betraten, nahmen sie die Fahrradklammern ab, weil es ihnen peinlich war, noch kein Auto zu haben. Da sind wir historisch falsch abgebogen. Ich will eine Zukunft, in der sich Autofahrer Fahrradklammern anlegen.</p>



<p>Der Bademeister kommt zu euch und sagt: „Ich musste Ihr Kind leider ertrinken lassen, sonst wären andere Kinder ermutigt worden, auch ins tiefe Becken zu springen.“</p>



<p>Lustig wird es ja, wenn dereinst die Chinesen auf dem Mond landen, und amerikanische Verschwörungsspinner dann steif und fest behaupten müssen, der erste Mensch auf dem Mond sei ein Chinese. Das wird die Beliebtheit der Mondverschwörung in den USA stark senken.</p>



<p>Käme mich mein 16-jähriges Ich besuchen, würde es begeistert zu meinem Atari Mega STE rennen, aber das kleine schwarze Rechteck auf dem Schreibtisch daneben keines Blickes würdigen. Und ich weiß nicht, ob ich das Smartphone umdrehen könnte, ohne einen Herzinfarkt zu verursachen.</p>



<p>Um Apple zu gründen, hat Steve Jobs seinen VW-Bus und Steve Wozniak seinen Taschenrechner verkauft. Beides zusammen wäre heute zehntausend Dollar wert, Apple ist eine Billion Dollar wert. Deshalb sollte man investieren und nicht sparen, liebe Bundesregierung.</p>



<p>Entweder noch 30 Jahre Bequemlichkeit und dann Klimakatastrophe. Oder 30 Jahre Anstrengung und dadurch Klimakatastrophe abwenden. Wofür soll eine Partei werben, deren Wähler über 60 sind? Das ist ein demokratisches Dilemma.</p>



<p>Meine Billig-Jeans für zwanzig Euro hat nach jedem Waschen eine neue Schadstelle. Wenn ich die Mode richtig deute, ist sie mittlerweile achtzig Euro wert.</p>



<p>Idee: Eine Umweltorganisation gründen, die hundert fürstlich bezahlte Vorstandsmitglieder hat. Und jeder Politiker, der gute Umweltgesetze durchgesetzt hat, bekommt am Ende seiner Laufbahn einen Vorstandsposten angeboten.</p>



<p>Ich habe erst als Erwachsener mal einen Blick in „Mädchenbücher“ geworfen und war erstaunt, wie viel dort von Gefühlen und Beziehungen die Rede ist. In meinen „Jungsbüchern“ hatten die Akteure nur dann eine Freundin, wenn in der Story jemand entführt und gerettet werden sollte. Als Mädchen wird man also von Kindheit an darin unterstützt, schon mal alle Beziehungssituationen durchzuspielen. Als Junge geht man zwar sozial inkompetent in die Beziehung und kann nicht über Gefühle reden, aber auf die Entführung ist man super vorbereitet.</p>



<p>Meine Mutter wünscht sich eine zweite Schwiegertochter, und jetzt überlege ich, wie ich meinen Bruder zur Bigamie überrede.</p>



<p>Sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass euer Mathelehrer fremdgeht oder schwarzfährt, so stimmt die ganze Mathematik nicht mehr und es ist nicht schlimm, dass ihr Mathe nie kapiert habt.</p>



<p>Das Argument, man dürfe keine neuen Einwohner über die Grenze reinlassen, weil auch spätere Verbrecher darunter sein könnten, hat die Schwäche, auch für Kreißsäle zu gelten.</p>



<p>Eigentlich seltsam, dass im Radio durchgesagt wird, wo Radarkontrollen sind, aber nicht, wo gerade Fahrscheinkontrollen sind oder wo die Polizei nach Taschendieben Ausschau hält. Offenbar ist jeder der Meinung, dass man sich außerhalb des Autos immer an Gesetze halten sollte, und nicht nur, wenn man erwischt werden könnte. Zum Argument, Radarwarnungen sorgten ja fürs Langsamfahren: Wenn zwei Kaufhäuser sich einen Kaufhausdetektiv teilen, sollte dann eine Warnlampe am Eingang anzeigen, in welchem Haus er sich befindet? Natürlich wird dort dann nicht geklaut, aber im anderen. Und Diebe nie erwischt.</p>



<p>Diese sechs Jahrzehnte zwischen 5 und 65, in denen man zwar eine Verdauung hat, aber nicht darüber spricht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fahrkarten- versus Parkautomat</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/fahrkarten-versus-parkautomat.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2019 09:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Was meiner Mutter neulich auffiel: Wie kompliziert Fahrkartenautomaten sind und wie einfach im Vergleich dazu Parkscheinautomaten sind. Vielleicht kann man daraus auch schon gesellschaftliche Prioritäten &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was meiner Mutter neulich auffiel: Wie kompliziert Fahrkartenautomaten sind und wie einfach im Vergleich dazu Parkscheinautomaten sind. Vielleicht kann man daraus auch schon gesellschaftliche Prioritäten ablesen.</p>



<p>Ich habe tatsächlich noch nie Senioren klagen hören, wie kompliziert das Ziehen und Bezahlen eines Parkscheins sei, während dies bei Fahrkarten ja ein Standardthema wie das Wetter und der schlimme Rücken ist.</p>



<p>Wenn die Fahrkartenautomat-Entwickler für Parkscheinautomaten zuständig wären, müsste man vor dem Parken minutengenau die Parkzeit eingeben, dann eine mehrstellige Parkplatzkennziffer, Fahrgestellnummer und Anzahl der Fahrzeuginsassen. Breitere 1.-Klasse-Parkflächen kosten extra.</p>



<p>Parkhäuser sind auch ein Musterbeispiel einfacher Bedienung: Vorher 1 Knopf drücken, Ticket kommt raus. Hinterher Ticket in Automaten stecken und den angezeigten Geldbetrag einwerfen. Ticket zum Schrankenöffnen wieder mitnehmen. 1 Knopf, keine Menüs, kein Tarifwirrwarr.</p>



<p>Das sollte der ÖPNV als Benchmark nehmen. Der Fahrkartenkauf sollte so simpel sein, dass jeder sofort damit zurechtkommt, der Parkscheinautomaten und Parkhäuser bedienen kann.</p>



<p>Aber beim ÖPNV denken wir immer noch alle, dass niemand fürs gleiche Geld weiter oder länger fahren soll als ich, da muss jeder Einzelfall genau berechnet werden. Und wie beim Steuerrecht wird es dann statt gerechter vor allem komplizierter.</p>



<p>Idee: ÖPNV-Automat ohne Knöpfe. Man steckt 5€ rein und bekommt ein Ticket heraus, mit dem man in der ganzen Stadt fahren kann. Steckt man das Ticket innerhalb 1 Stunde wieder in einen Automat, kommt 4€ raus. Später nur noch 2€, als Pfand, damit man das Ticket nicht verschenkt.</p>



<p>Persönlich wäre ich zwar für einen ganz steuerfinanzierten ÖPNV ohne Tickets, aber man kann zu diesem Ziel hin ja Zwischenschritte machen.</p>



<p>Welche Details im Tarifsystem abgebildet werden, ist nie objektiv, sondern eine (firmen)politische Entscheidung. Man differenziert z.B. nicht nach Gang- und Fensterplatz oder Fahrtrichtung. Man müsste auch nicht zwingend eine Tarifzonenunterscheidung innerhalb der Stadt haben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bibelübersetzungen</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/bibeluebersetzungen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 21:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/?p=2158</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe mir zwei Bibeln gekauft und erzähle euch mal was über die Unterschiede zwischen Bibelübersetzungen aus der Sicht eines interessierten Laien. Ich kannte bisher &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="900" height="775" src="https://quantenleser.on-rev.com/hs3/wp-content/uploads/bibeluebersetzungen.jpeg" alt="" class="wp-image-2159" srcset="https://haekelschwein.de/wp-content/uploads/bibeluebersetzungen.jpeg 900w, https://haekelschwein.de/wp-content/uploads/bibeluebersetzungen-768x661.jpeg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Ich habe mir zwei Bibeln gekauft und erzähle euch mal was über die Unterschiede zwischen Bibelübersetzungen aus der Sicht eines interessierten Laien.</p>



<p>Ich kannte bisher nur die evangelische „Lutherbibel“ und die katholische „Einheitsübersetzung“. Aber es gibt noch viele andere deutsche <a href="https://www.die-bibel.de/deutsche-bibeluebersetzungen-im-vergleich">Bibelübersetzungen</a> mit unterschiedlichen Schwerpunkten.</p>



<p>Man unterscheidet philologische Bibel-Übersetzungen, die den Urtext möglichst genau wiedergeben, und kommunikative Übersetzungen, die möglichst allgemeinverständlich sind.</p>



<p>Anhand meiner beiden Bibeln will ich euch den Unterschied zeigen zwischen einer philologischen Übersetzungen in Form der Elberfelder Bibel und einer kommunikativen Übersetzung in Form der Gute-Nachricht-Bibel. Entscheidet selbst, welche ihr ohne Nachschlagen richtig versteht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen sind? Führe sie zu uns heraus, dass wir sie erkennen!“</p>
<cite>Elberfelder Bibel</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Wo sind die Männer, die heute Abend zu dir gekommen sind? Gib sie heraus, wir wollen Verkehr mit ihnen haben!“ (1. Mose 19)</p>
<cite>Gute-Nachricht-Bibel</cite></blockquote>



<p>Ich wusste ja sogar noch, dass „erkennen“ in der Bibel „Sex haben“ heißt, aber an dieser Stelle hätte ich das fehlinterpretiert. Eine moderne Übersetzung hilft also sehr beim Verständnis.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Und Kusch zeugte Nimrod; der war der erste Gewaltige auf der Erde.“</p>
<cite>Elberfelder Bibel</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Kusch zeugte einen Sohn namens Nimrod, der war der Erste, der fremde Völker seiner Herrschaft unterwarf.“ (1. Mose 10)</p>
<cite>Gute-Nachricht-Bibel</cite></blockquote>



<p>Hier zeigt sich, dass man bei der wortgetreuen Übersetzung erst in einem Bibelkommentar nachschlagen müsste, was gemeint ist, während die freiere Übersetzung die Erklärung direkt integriert.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ham, der Vater Kanaans, sah die Blöße seines Vaters und berichtete es seinen beiden Brüdern draußen.“</p>
<cite>Elberfelder Bibel</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ham, der Vater Kanaans, sah es und ließ seinen Vater nackt daliegen, er ging sogar zu seinen Brüdern und erzählte es ihnen.“(1. Mose 9)</p>
<cite>Gute-Nachricht-Bibel</cite></blockquote>



<p>Hintergrund: Noah schläft nackt seinen Suff aus. Sein Sohn Ham holt seine Brüder, die ihn dann zudecken. Klingt wie eine nette Geste, aber Noah verflucht Ham dafür. Er hätte ihn selbst zudecken und es nicht rumerzählen sollen. Das wird in der Gute-Nachricht-Bibel deutlicher.</p>



<p>Die Gute-Nachricht-Bibel liest sich schneller und flüssiger als andere Übersetzungen und man muss weniger nachschlagen. Die Elberfelder Bibel ist praktisch, wenn man den altmodischen Klang mag, wie man ihn auch aus der Lutherbibel kennt, aber noch näher am Urtext sein will. Die Gute-Nachricht-Bibel gibt es zusammen mit anderen in einer kostenlosen <a href="https://www.die-bibel.de/app">App.</a> Gedruckt gibt es sie in einer modern layouteten Kreativ-Edition. Die Elberfelder Bibel gibt es sogar als einspaltige Ausgabe „in großer Schrift“, was ideal für meine Augen ist.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Inklusion statt Integration</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/inklusion-statt-integration.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2019 10:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/?p=2155</guid>

					<description><![CDATA[Ein Gleichnis. Situation 1: Ich gehe als Theoretiker in einen Baumarkt. Ein Mitarbeiter fragt, wobei er mir helfen könne, und erläutert mir, was ich für &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Gleichnis.</p>



<p>Situation 1: Ich gehe als Theoretiker in einen Baumarkt. Ein Mitarbeiter fragt, wobei er mir helfen könne, und erläutert mir, was ich für mein Vorhaben benötige. Dabei erklärt er Fachbegriffe, aber so beiläufig, als kennten wir sie beide, sodass ich mich nicht bloßgestellt fühle.</p>



<p>Situation 2: Ich stehe als Theoretiker vor einem Baumarkt. Es gibt einen Eingang für „Gute Heimwerker“ und einen für „Zwei linke Hände“, wo ich aber erst klingeln muss. Nach zehn Minuten wird mir aufgemacht. Der Mitarbeiter trägt einen roten Plüschzylinder, auf dem „Hilfe“ steht. Er redet sanft, duzt mich, führt mich händchenhaltend durch die Regale. Einen Akkubohrer beschreibt er mir als „Brummbrumm“. Mein Gesicht ist so rot wie sein Plüschzylinder, Heimwerker schauen mich mitleidig aus den Augenwinkeln an. Ich muss an die Kasse „Für zwei linke Hände“.</p>



<p>Am Ende bekomme ich in Baumarkt 1 und Baumarkt 2 dasselbe zum selben Preis. Objektiv kein Unterschied. Aber in Baumarkt 1 ließ man mir meine Würde und mich nicht ständig merken, dass ich handwerklich unbegabt bin.</p>



<p>Das ist Inklusion statt nur Integration.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dolmetschernotdienst</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/dolmetschernotdienst.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2019 15:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ich mir wünsche, ist ein Dolmetschernotdienst, den man als Veranstaltungsbesucher rufen kann und der dann vom Veranstalter bezahlt werden muss. Und zwar für folgende &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was ich mir wünsche, ist ein Dolmetschernotdienst, den man als Veranstaltungsbesucher rufen kann und der dann vom Veranstalter bezahlt werden muss. Und zwar für folgende Fälle:</p>



<p>Fünfzig Deutsche unterhalten sich auf einer Konferenz in hölzernem Englisch, weil ein einzelner Amerikaner zugegen ist. Und man hört einen interessanten Vortrag zu Computer- oder Social-Media-Themen, aber bekommt eine Hirnhautentzündung von dem schtrong dschörmän äckzent.</p>



<p>Ein ausländischer Regisseur radebricht englische Plattitüden auf der Berlinale. Anruf beim Dolmetscher-Notdienst und schon stürmt jemand im blauen Dress mit rotem Umhang und einem &#8222;D&#8220; auf der Brust ins Kino und dolmetscht aus der Muttersprache des Regisseurs.</p>



<p>Am schlimmsten ist es bei Schriftstellern. Die bewundert man ja gerade dafür, dass sie so gut mit ihrer Sprache umgehen können. In der sollten sie dann auch antworten dürfen, wenn sie aus dem Publikum oder vom Moderator einer Lesung gefragt werden.</p>



<p>Ein Dolmetscher ist keine unnötige Ausgabe, nur „weil doch jeder Englisch kann“. Die Leute können auch alle irgendwie kochen, und trotzdem beauftragt man damit ein professionelles Catering und stellt nicht den Vortragenden an den Herd.</p>



<p>Wenn ich Gelegenheit habe, einem klugen oder interessanten Menschen zuzuhören, sollte der in einer Sprache reden dürfen, die er perfekt beherrscht. Man spart am falschen Ende, wenn man nur einen Englisch-Deutsch-Dolmetscher bestellt (oder gar keinen) und ihn Englisch reden lässt.</p>



<p>Es geht mir um den Sender, nicht den Empfänger der Kommunikation. Wie gut ich selbst Englisch verstehe, kann ich durch Lernen beeinflussen. Aber wenn jemand seine Äußerungen simplifiziert, um sie in Englisch statt seiner Muttersprache auszudrücken, erreicht mich nur dies Simple.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ahnung haben</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ahnung-haben.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 11:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Die meisten von uns finden es doch zu recht seltsam, wenn ein Fachfremder über unser Thema doziert und dabei Fehler macht, die uns schon in &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Was haben Sie gelernt?“ – „Ich bin KFZ-Meister.“ – „Ach, dann sind wir ja Kollegen, ich habe auch einen Führerschein!“ – „Nein, nein, ich habe mehrere Jahre Ausbildu…“ – „Ach, da werden Sie schon nicht mehr gelernt haben als ich in der Fahrschule!“</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-pale-pink-color has-alpha-channel-opacity has-pale-pink-background-color has-background is-style-dots"/>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Was haben Sie gelernt?“ – „Ich bin Tischler-Meister.“ – „Ach, dann sind wir ja Kollegen, ich habe auch neulich ein Billy-Regal zusammengeschraubt!“ – „Nein, nein, ich habe mehrere Jahre Ausbildu…“ – „Da werden Sie doch nicht mehr gelernt haben als in der Ikea-Anleitung steht!“</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-pale-pink-color has-alpha-channel-opacity has-pale-pink-background-color has-background is-style-dots"/>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Was haben Sie gelernt?“ – „Ich bin Sprachwissenschaftler.“ – „Ach, dann sind wir ja Kollegen, ich hatte mal eine zwei im Deutschaufsatz!“ – „Nein, nein, ich habe mehrere Jahre Ausbildu…“ – „Da werden Sie ja nun auch nicht mehr gelernt haben als ich in der Schule!“</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-pale-pink-color has-alpha-channel-opacity has-pale-pink-background-color has-background is-style-dots"/>
</blockquote>



<p>Die meisten von uns finden es doch zu recht seltsam, wenn ein Fachfremder über unser Thema doziert und dabei Fehler macht, die uns schon in den ersten Ausbildungsmonaten ausgetrieben wurden. Dann sollten wir uns auch kritisch hinterfragen, ob wir wirklich überall mitreden können.</p>



<p><strong>Dass man Ahnung von etwas hat, glaubt man eigentlich nur, wenn man sehr wenig oder sehr viel davon versteht.</strong></p>



<p>In beiden Fällen geht dies mit einer festen Meinung einher, von der man sich nicht abbringen lassen will. Im zweiten Falle ist die Wahrscheinlichkeit, wirklich recht zu haben, aber deutlich größer.</p>



<p>Ob jemand bei einem Thema zur ersten oder zweiten Kategorie gehört, erkennt man leicht, wenn man selbst zur zweiten gehört, und gar nicht, wenn man selbst zur ersten gehört.</p>



<p>Um entscheiden zu können, ob man jemand anderen richtig zuordnen kann, müsste man aber vorher wissen, in welcher Kategorie man selbst ist.</p>



<p>Man strebe eine korrekte Selbsteinschätzung an, ob man sich bei einem Thema deshalb für kompetent hält, weil man viel darüber weiß, oder aber, weil man wenig darüber weiß und seine Wissenslücken nicht erkennt. Ein Anhaltspunkt sei, wie viel Zeit man in das Thema investiert hat.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Obdachlosenasyl ÖPNV</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/obdachlosenasyl-oepnv.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2019 17:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass immer gefordert wird, U-Bahnstationen nachts für Obdachlose zu öffnen, finde ich bemerkenswert. Die Forderung könnte ja auch für Parkhäuser erhoben werden. Oder für leerstehende &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dass immer gefordert wird, U-Bahnstationen nachts für Obdachlose zu öffnen, finde ich bemerkenswert. Die Forderung könnte ja auch für Parkhäuser erhoben werden. Oder für leerstehende Spekulationsobjekte.</p>



<p>Aber warum soll man die Autofahrer mit den Lücken unseres Sozialstaats konfrontieren! Die bittet ja auch niemand während der Fahrt um Kleingeld.</p>



<p>Und während sie schön alles abwälzen, sagen sie Sätze wie: „Ich würde ja auch mehr ÖPNV fahren, aber da ist immer alles so schmuddelig. Und ich fühle mich im Auto sicherer.“</p>



<p>Finde ich halt ein bisschen unsolidarisch, dass man auf der Suche nach Obdachlosen-Notquartieren gleich an U-Bahnstationen denkt. Welche ja tendenziell nicht so stark von Wohlhabenden und Einflussreichen frequentiert werden.</p>



<p>Und ich hoffe, dass sich diese Sicht auf den ÖPNV mal ändert. Der muss erste Wahl werden, bevorzugtes Verkehrsmittel aller Schichten. Dann werden auch Aufsichtspersonal und Toiletten am U-Bahnhof wieder selbstverständlich.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Zeitkontext bewerten</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/im-zeitkontext-bewerten.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2019 22:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Bedenklich, wenn man sehr alte Leute oder historische Personen nur nach heutigen ethischen Maßstäben misst. Jeder ist auch ein Kind seiner Zeit und hatte einzelne &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bedenklich, wenn man sehr alte Leute oder historische Personen nur nach heutigen ethischen Maßstäben misst. Jeder ist auch ein Kind seiner Zeit und hatte einzelne Ansichten, die heute inakzeptabel sind. Ist man zu rigoros, bleibt letztlich niemand über, den man bewundern darf.</p>



<p>Von fast allen berühmten Künstlern oder Wissenschaftlern der Vergangenheit findet man rassistische, sexistische oder anderweitig unannehmbare Äußerungen. Die muss man aufzeigen, kritisieren und historisch einordnen, aber die Person nicht darauf reduzieren.</p>



<p>In naher Zukunft wird das Töten von Tieren allgemein verpönt sein, da Fleisch synthetisch herstellbar ist. Wollen wir dann im Nachhinein alle Größen unseres Geistes- und Kulturlebens zu Monstern erklären, deren Werke wertlos sind, weil sie keine Vegetarier waren?</p>



<p>Ich messe einen Menschen an den anderen Leuten seiner Zeit, und da kann er mit seinen Ansichten und Äußerungen gut oder schlecht abschneiden. Ich messe ihn aber nicht an heutigen jungen Leuten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Dezember 2018</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/tweets-im-dezember-2018.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 14:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu langer Name: Frau Schnipp-Schnappenhausen. Völlig okayer Name: Herr Professor Doktor von Schnappenhausen. „Der Radfahrer wurde von einem Auto erfasst.“ – „Der Bankmitarbeiter wurde von &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zu langer Name: Frau Schnipp-Schnappenhausen. Völlig okayer Name: Herr Professor Doktor von Schnappenhausen.</p>



<p>„Der Radfahrer wurde von einem Auto erfasst.“ – „Der Bankmitarbeiter wurde von einer Pistolenkugel erfasst.“</p>



<p>„Spider-Man: Into The Spider-Verse“ ist die grafisch beste Comicverfilmung, die ich je gesehen habe. Vielleicht die erste Comicverfilmung überhaupt, alle andren waren nur Comicstoryverfilmungen. Ein Meisterwerk. Wenn ihr euch für Comics und Grafik interessiert, guckt diesen Film. Ich bin begeistert. Allein, wie da mit Farbrastern gearbeitet wird, ein Genuss! Diese ganze Übertragung eines Mediums auf ein anderes, genial geglückt. Wenn ihr mit 40 noch mal dasselbe Gefühl haben wollt, das ihr mit 10 beim Lesen eines Comics hattet: dieser Film bietet es.</p>



<p>Klamottenläden früher: „Sie wollen einen Pullover kaufen? Hier sind welche von Boss, Lacoste, Strellson.“ Klamottenläden heute: „Sie wollen was von Lacoste kaufen? Darf es heute ein Pullover sein oder lieber eine Socke?“ Diese Aufteilung in Markenwelten nervt. Stellt euch vor, der Lebensmittelhandel würde die Produkte nach Hersteller sortieren.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Täglich eine Erinnerung aufschreiben</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/taeglich-eine-erinnerung-aufschreiben.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2018 22:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe eine neue Gewohnheit angenommen: Jeden Tag beschreibe ich mit dem Füller eine Erinnerung auf genau einer A4-Seite. Mehr Text ist nicht erlaubt. Vorheriges &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich habe eine neue Gewohnheit angenommen: Jeden Tag beschreibe ich mit dem Füller eine Erinnerung auf genau einer A4-Seite. Mehr Text ist nicht erlaubt. Vorheriges Nachdenken und stilistisches Feilen sind verboten. Ich setze das Thema mit der Überschrift und schreibe dann los.</p>



<p>Seltsamerweise funktioniert das. Im Idealfall habe ich dann nach einem Jahr 365 kleine Texte, aus denen ich was Größeres machen kann. Was nie funktionierte, war das lange Schwelgen vor dem Schreiben, weil ich dann eine riesige Geschichte im Kopf aufbaue, die genau dort verbleibt.</p>



<p>Ob die Erinnerung einen Tag oder vierzig Jahre alt ist, spielt keine Rolle. Ich muss nicht in chronologischer Abfolge vorgehen. Ganz gleich auch, ob es ein einzelner Moment ist oder eine längere Phase, die ich beschreibe.</p>



<p>Ich merke, wie viel ich schon vergessen habe. Aber das hat auch sein Gutes: Wenn das Gedächtnis wie ein Sieb ist, fallen die Sandkörner durch und die Goldnuggets bleiben drin.</p>



<p>Wie archiviere ich die geschriebenen Seiten? Sobald ich einen Collegeblock voll habe, fotografiere ich alle Blätter und lege den Block ins Bücherregal. Falls das Haus abbrennt, habe ich die Seiten noch als Fotos. Sind auf dem Computer auch schneller durchblätterbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im November 2018</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/meine-tweets-im-november-2018-2.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2018 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Todsichere Methode, um im Lotto zu gewinnen: Man registriert sich auf der Lotto-Website, bekommt zur Identifizierung einen Cent überwiesen und meldet sich wieder ab. Okay, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Todsichere Methode, um im Lotto zu gewinnen: Man registriert sich auf der Lotto-Website, bekommt zur Identifizierung einen Cent überwiesen und meldet sich wieder ab. Okay, der Gewinn ist nicht hoch, aber der Einsatz null und die Gewinnchance eins zu eins, wo hat man das sonst?</p>
<p class="p-name">Lotto zu spielen ist einer der sichersten Indikatoren, dass man aus einfachen Verhältnissen kommt. Ist ein Politiker Lottospieler statt Aktionär, so wisst ihr:<br />1. Er ist schlecht in Mathe. 2. Er kann sein Geld nicht anlegen. 3. Er kennt die Bedürfnisse der einfachen Leute.</p>
<p class="p-name">Wer mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, hat viele Möglichkeiten, aus einem großen Vermögen ein sehr großes zu machen. Diejenigen ohne Kapital stellt man mit Lotterien ruhig, die ihnen immerhin die theoretische Möglichkeit des Reichtums vorgaukeln.</p>
<p class="p-name">Hab ich mal die Geschichte von meinem Cousin erzählt, der zwar Spielzeugautos, aber keine Haustiere kannte, und daher mein Meerschweinchen über den Boden schob und „brumm brumm“ sagte? Na ja, mittlerweile ist er 38 und könnte euch die Geschichte auch selber erzählen.</p>
<p class="p-name">Ich habe jüngst etliche Youtube-Sendungen zu Themen gesehen, die mich hobbymäßig interessieren, und dabei die Entdeckung gemacht, dass man es mit der Produktionsqualität nicht übertreiben darf. Youtube-Videos können sehr leicht optisch zu perfekt sein. Sobald sie wie TV-Sendungen wirken, gleitet mein Blick davon ab und ich erwarte nur oberflächliche Informationshäppchen fürs Massenpublikum. Sind Bild, Schnitt &amp; Effekte des Videos amateurhaft, habe ich den Eindruck, hier spreche jemand zu mir, der was von der Sache versteht. Etwa bei Retro-Computing-Filmen ein Fan alter Computer statt eines Journalisten, der sich kurz ins Thema eingelesen hat. Ich habe bei niedrigerem Produktionslevel auch stärker den Eindruck, jemand erzähle mir spontan und persönlich etwas und spreche nicht einen vorher ausgearbeiteten Text. Gerade das Unperfekte macht Youtube-Sendungen authentisch. Alles zuvor Gesagte gilt aber nicht für den Ton. Der muss möglichst perfekt sein, warm und sonor, frei von Hall und Knistern. Und die Sprechenden sollen flüssig reden, ohne Äh-Pausen, Schmatzen und Nuscheln. Also ist real doch eine Professionalität gefragt, die aber nicht auffallen darf. Auch Kamerapräsenz muss wie bei Profis vorhanden sein, also kein nervöses Mit-den-Augen-Plinkern und kein Reh-im-Scheinwerfer-Blick.</p>
<p class="p-name">War gestern in Hamburg und habe mich als Tourist zu erkennen gegeben, als ich den Schirm öffnete, bevor es in Strömen goss. Es gibt bestimmt wissenschaftliche Untersuchungen darüber, ab welcher Regenmenge man in welcher Stadt üblicherweise den Schirm öffnet und wie das mit der Gesamtzahl an Regentagen korrespondiert. Ich glaube, Hamburg hat anderthalbmal so viel Regen wie Berln. In Hamburg ist man auch höflicher als in Berlin. Man sagt sogar beim Betreten eines Bahnsteigwartehäuschens „Moin“. In Berlin hingegen sagt man „…“ oder „Wat stinkt dit hier?“ Letzteres sagt man, weil das Bahnsteigwartehäuschen mal wieder von jemandem zur Übernachtung genutzt wurde. Der Hamburger schläft hingegen nicht im Bahnsteigwartehäuschen, sondern in seiner Villa in Blankenese. Schon bei einem kurzen Stadtbummel fällt auf, dass die Kaufkraft hier höher ist. Weniger Billigläden, viele Fachgeschäfte, mehr Luxusläden. Sogar der Apple Store hat ein Stockwerk mehr. Und es gibt gleich zwei davon. In Hamburg gibt es genauso viele Restaurants wie in Berlin, obwohl Hamburg nicht halb so viele Einwohner und Touristen hat. Das liegt daran, dass der Hamburger keinen Platz für einen Herd hat, denn irgendwo muss ja sein Geldschrank stehen. Ihr fragt euch jetzt sicher: Woher hat der Mann diese fundierte Expertise, wenn er nur einen Tag in Hamburg war? Ich glaube, es liegt an meiner Klugheit.</p>
<p class="p-name">Schon die nächste Oberklasse-Handygeneration wird 8K-Videos aufnehmen können. Dann wird eine beliebte Krimiszene endlich Wirklichkeit: Der Kommissar vergrößert ein Videostandbild zigfach und es bleibt gestochen scharf. Künftig weiß keiner mehr, warum wir einst darüber lachten.</p>
<p class="p-name"><span>Genealogisch gesehen macht es übrigens keinen Unterschied, ob man am Tag seiner Geburt stirbt oder, so wie ich dereinst, kinderlos mit über hundert Jahren.</span></p>
<p class="p-name">Ich mag den Gedanken, dass ich meinen Stammbaum 90 Mio. Jahre zurückverfolgen könnte, um zum gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Schwein zu gelangen. Noch Hunderte Millionen Jahre weiter zurück, komme ich zum Vorfahren von mir und dem Baum vorm Fenster. Besser als Adam und Eva! <span>Erst vor 3,8 Milliarden Jahren ist dann Schluss mit den Vorfahren. Dann landet man bei Luca, dem „last universal common ancestor“.</span></p>
<p class="p-name">Einkaufszentren ohne Buchläden sollten einen kleinen Warnhinweis an der Tür tragen müssen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im September 2018</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-september-2018-2.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Sep 2018 20:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[In meiner Freizeit engagiere ich mich für die Sicherheit alter Menschen. Schreibt mir, wo Seniorinnen mit viel Bargeld wohnen, die ihre Haustür nicht abschließen. Damit &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">In meiner Freizeit engagiere ich mich für die Sicherheit alter Menschen. Schreibt mir, wo Seniorinnen mit viel Bargeld wohnen, die ihre Haustür nicht abschließen. Damit ich sie vor Einbrüchen schützen kann!</p>
<p><span>Dass Antifaschisten links sein müssen, ist wahrscheinlich die einzige DDR-Propaganda, die CDU und Bildzeitung unkritisch übernommen haben.</span></p>
<p class="p-name">Warum sind unbezahlte Überstunden nicht so schlimm wie unentschuldigtes Fernbleiben von der Arbeit? In beiden Fällen schuldet man einander Bezahlung und Arbeitskraft, aber eine Seite verweigert der anderen seinen Teil des Austausches.</p>
<p class="p-name">Wenn vor 30 Jahren ein Schwuler in einer Serie vorkam, hatte er Rüschenhemd, Näselstimme und seinen Freund mit einem Seidenschal erdrosselt. Vor 15 Jahren war er der kreative lustige Nette in der Serie. Heute ist er ein stinknormaler Seriencharakter. Da hat sich was gebessert!</p>
<p class="p-name">Leute, die kein USB-Kabel im Bett haben, sind wunderlich.</p>
<p class="p-name">Ich hatte jüngst mein 25-jähriges Abitreffen und das Gefühl, es seien nur überlange Sommerferien vergangen und kein Vierteljahrhundert. Die Illusion wurde nur kurz unterbrochen, wenn jemand Kinderfotos zeigte. Ich musste ja mit meinem vollen Haar und flachen Bauch angeben, weil die Zeit nicht ausreichte, noch kurz vor dem Klassentreffen Karriere zu machen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im August 2018</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-august-2018.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2018 11:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich glaube, mein Waschmittel für strahlend schöne Wäsche funktioniert nicht. Oder muss die schon schön gewesen sein, als man die gekauft hat? Ein Nagelstudio, ein &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Ich glaube, mein Waschmittel für strahlend schöne Wäsche funktioniert nicht. Oder muss die schon schön gewesen sein, als man die gekauft hat?</p>
<p class="p-name">Ein Nagelstudio, ein Friseur, ein Nagelstudio, ein Kosmetiker, ein Nagelstudio, ein Tätowierer, ein Wimpernstudio, ein Friseur. Früher kam man aus der Innenstadt mit vollen Einkaufstaschen zurück, heute hübsch.</p>
<p class="p-name">Dass es mal so heiß werden würde, dass ich sogar den Wespen Wasser hinstelle, obwohl die mich immer schlecht behandelt haben!</p>
<p class="p-name">Vor dreißig Jahren fragte uns unser Lateinlehrer: „Sagt man eigentlich noch knorke, wenn man was gut findet?“ Wir lachten alle. Jetzt übersetze ich eine Kinderserie und frage mich: Sagt man eigentlich noch geil?</p>
<p class="p-name">Der Große Filter im Sinne des Fermi-Paradoxons ist der Autoritäre Charakter. Intelligente Lebewesen, die es nicht schaffen, diesen Defekt gentechnisch auszuschalten, überleben ihr Atomzeitalter nicht. Deshalb braucht man auch keine Angst vor Außerirdischen zu haben, denn mit hohem Wert auf der F-Skala gelangen die nie ins Stadium interstellarer bemannter Raumfahrt und mit niedrigem Wert stellen sie keine Gefahr dar.</p>
<p class="p-name">Vielleicht ist das Leben nur eine Vorschau, und man entscheidet dann anschließend, in welchem Alter man auf ewig verbleiben möchte.</p>
<p class="p-name">„Wenn die Uni kostenlos ist, bezahlt ja die Krankenschwester von ihren Steuern dem Arztsohn das Studium!!!“ – „Ja, aber die Tochter der Krankenschwester kann dann ebenso studieren, auch wenn das in deinem Weltbild nicht vorkommt.“</p>
<p class="p-name">Ich gönne es ja jedem, wenn er mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, aber zum Sprechen kann man den doch mal kurz rausnehmen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Juli 2018</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-juli-2018-2.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2018 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Lustig wär, wenn die Chinesen aufgrund ihrer Internetzensur irgendwann die Einzigen sind, die noch glauben, dass die Erde eine Kugel ist, man seine Kinder impfen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Lustig wär, wenn die Chinesen aufgrund ihrer Internetzensur irgendwann die Einzigen sind, die noch glauben, dass die Erde eine Kugel ist, man seine Kinder impfen soll und die Amerikaner auf dem Mond waren.</p>
<p class="p-name">Wer ein dickes Auto kaufen will, sollte nachweisen müssen, dass er beim Urologen war und sich über andere Lösungen seines Problems informiert hat.</p>
<p class="p-name">In Stockholm kann man in der U-Bahnstation vom Boden essen, weil es so sauber ist, und in Berlin, weil dort genügend Krümel und Reste rumliegen.</p>
<p class="p-name">Ich habe einen Blumenkübel auf einer Schubkarre transportiert, derweil eine Biene über einer Blüte schwebte. Das sah ganz normal aus, bis mir klar wurde, dass sie gerade rückwärts fliegt und exakt das Tempo der Karre einhält.</p>
<p class="p-name">Vorurteile sind wie Pickel. Jeder kann mal welche haben, aber man bemüht sich, sie verschwinden zu lassen, und trägt sie nicht stolz vor sich her!</p>
<p><a class="permalink" href="https://twitter.com/haekelschwein/statuses/1023615301278199809"></a></p>
<div class="e-content">
<p class="p-name">Als radebrechender Tourist gefragt zu werden, wo man herkomme, ist nett, denn man ist Fremder und berichtet gern von der Heimat. Als Muttersprachler wegen seines dunklen Teints dauernd gefragt zu werden, wo man „denn eigentlich“ herkomme, macht einen erst zum Fremden.</p>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Juni 2018</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-juni-2018.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2018 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2018/06/30/aus-meinen-tweets-im-juni-2018/</guid>

					<description><![CDATA[„Wir haben zwei Püle!“ Meine Nichte kennt den deutschen Plural von Pool. „Dem Radfahrer wäre nix passiert, wenn er eine Ritterrüstung getragen hätte!“ – „Ja, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">„Wir haben zwei Püle!“ Meine Nichte kennt den deutschen Plural von Pool.</p>
<p class="p-name">„Dem Radfahrer wäre nix passiert, wenn er eine Ritterrüstung getragen hätte!“ – „Ja, oder man geht das Problem von der Autoseite…“ – „RITTERRÜSTUNG!!!&#8220;</p>
<p class="p-name">Da verschärft man das Sexualstrafrecht, damit es mehr Delikte umfasst, und sich die Leute sicherer fühlen. Natürlich steigen dadurch die Fallzahlen in der Kriminalstatistik. Was dazu führt, dass sich die Leute unsicherer fühlen. Und Sündenböcke suchen.</p>
<p class="p-name">Bin heute fünf Kilometer zum Kino spaziert, um dort festzustellen, dass ich mich in der Uhrzeit vertan hatte. Aber von einem Spaziergang ist man nie enttäuscht, von einem Film manchmal schon.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Mai 2018</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-mai-2018.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2018 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachts kann man zweieinhalb Millionen Lichtjahre weit gucken bis zum Andromedanebel, und tags braucht man eine Lupe, um das Kleingedruckte auf der Cornflakespackung zu lesen. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Nachts kann man zweieinhalb Millionen Lichtjahre weit gucken bis zum Andromedanebel, und tags braucht man eine Lupe, um das Kleingedruckte auf der Cornflakespackung zu lesen.</p>
<p class="p-name">Andernorts: „Hier hast du einen Koffer mit Geld, mach schöne Politik für unseren Konzern.“ – Hierzulande: „Du hast so schöne Politik für uns gemacht, hier hast du einen lukrativen Posten.&#8220; – Ersteres ist Korruption, und die gibt es bei uns nicht.</p>
<p><a class="permalink" href="https://twitter.com/haekelschwein/statuses/1002196135451164672"></a></p>
<div class="e-content">
<p class="p-name">Stell dir vor, der Schulhof-Bully fängt dich und 27 andere Kinder jeden Morgen einzeln vor der Schule ab. Da ist es doch besser, ihr umzingelt ihn als Gruppe und fragt, ob er jetzt immer noch euer Pausenbrot haben will. Ist eigentlich logisch, nur der Austauschschüler aus England versteht es nicht und will sich künftig alleine vom Bully verprügeln lassen.</p>
<p class="p-name">Im Trödelladen: „Heute ist geschlossen!“ – Ich: „Aber draußen stehen drei Schilder, dass heute geöffnet ist.“ – Trödelladen: „Die stehen da schon für morgen.“</p>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im April 2018</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-april-2018.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2018 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Nebenan im Park gibt es jetzt Outdoor-Fitnessgeräte. Die kann man ignorieren, ohne eine monatliche Gebühr zu zahlen. Da glauben Leute, dass sie mit der besten &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nebenan im Park gibt es jetzt Outdoor-Fitnessgeräte. Die kann man ignorieren, ohne eine monatliche Gebühr zu zahlen.</p>



<p>Da glauben Leute, dass sie mit der besten Hautfarbe und der besten Religion in die beste Nation geboren wurden, und fühlen sich dennoch ständig übervorteilt und zu kurz gekommen.</p>



<p>Wenn man deutscher und klüger ist als alle anderen, aber durch einen irren Zufall keinen einzigen fehlerfreien deutschen Satz hinbekommt. Und alle, deren Meinung man teilt, dasselbe irre Pech haben.</p>



<p>„Was ist mit den Alten, Kranken und Behinderten?“ – Ein Kommentar, den man ausschließlich dort findet, wo der AUTOVERKEHR zugunsten Fahrrad oder ÖPNV eingeschränkt werden soll.&nbsp;Ginge es um Rollstuhlrampen oder U-Bahn-Fahrstühle, wäre das für dieselben Kommentatoren natürlich teurer Unsinn.&nbsp;Man will nicht zugeben, dass man gerne im SUV zum Zigarettenautomaten fährt, sondern greift sich ein paar Schwächere, um sie als Schutzschild in die Argumentations-Schusslinie zu halten.</p>



<p>„Wollen wir nicht diesen eloquenten Redner einladen?“ – „Au ja, aber wir lassen ihn nur Englisch reden, worin er den Wortschatz eines Zehnjährigen hat!“ – „Weil wir so hip und international sind?&#8220; – „You say it!“</p>



<p><a class="permalink" href="https://twitter.com/haekelschwein/statuses/985800103725322240"></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im März 2018</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-maerz-2018.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2018 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Denkt ihr auch gerade daran, dass in hundert Jahren irgendwelche Milliardäre aufgetaut werden, die sich haben einfrieren lassen, und nicht Stephen Hawking? Was die Möbelmarkt-Werbung &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Denkt ihr auch gerade daran, dass in hundert Jahren irgendwelche Milliardäre aufgetaut werden, die sich haben einfrieren lassen, und nicht Stephen Hawking?</p>
<p class="p-name">Was die Möbelmarkt-Werbung vereinfachen würde: Wenn sie statt ständiger „Tiefpreis-Wochen“ ein oder zwei Vollpreis-Tage im Jahr hätten.</p>
<p>Wie sähe die Verkehrspolitik aus, wenn Leute dafür verantwortlich wären, die dicke Autos fahren? So wie jetzt. Und wenn Zugreisende das Sagen hätten?</p>
<p class="p-name">Eigentlich ganz schön, dass sich unsere Politiker nicht vorstellen können, was Hartz IV in der Praxis bedeutet. Wie unmenschlich wär&#8217;s denn, wenn sie es genau wüssten und trotzdem daran festhielten? Das gilt aber nicht nur für Politiker, ebenso für Stammtischler, die Hartz IV schönreden. Es nützte auch nix, wenn die mal einen Monat testweise mit dem Hartz-IV-Satz leben müssten. Das wäre so, als steckte ich mir ein Kissen unters Hemd, um beim Thema Schwangerschaft mitzureden.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Januar 2018</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-januar-2018.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2018 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich alt bin, kaufe ich mir ein Oktavheft und trage dort alle ein, die richtig parken oder Müll aufsammeln. Eckermanns Gespräche mit Goethe sind &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Wenn ich alt bin, kaufe ich mir ein Oktavheft und trage dort alle ein, die richtig parken oder Müll aufsammeln.</p>
<p><span>Eckermanns Gespräche mit Goethe sind eine faszinierende Lektüre. </span>Was ich bräuchte, ist ein Elektronischer Eckermann, der auf der Kommode steht, mir kluge Fragen stellt und aus meinen Antworten ein geistreiches Buch schreibt. Im Grunde das Gegenteil eines Smart Speakers: Er wartet nicht darauf, dass ich ihn etwas frage, sondern fragt mich was. Okay, ich könnte auch heiraten, aber man muss es ja nicht verkomplizieren.</p>
<p class="p-name">Meine Wäsche ist aufm Balkon gefroren. Nun kann ich die Hose hinstellen, Hemd und Mütze draufsetzen, und die Leute denken, ich hätte Besuch.</p>
<p><span>Amazon: „Hallo, ich habe mir gemerkt, was Sie vor 12 Jahren in den Einkaufswagen taten.“ – Bahn &amp; Post: „Hallo, ich habe Ihren Einkaufswagen geleert, weil Sie 12 Sekunden nix angeklickt haben.“</span></p>
<p class="p-name">In Deutschland werden mehr Organe transplantiert als gespendet; die fehlenden bekommen wir aus dem Ausland. Also haben wir offenbar nix gegen Einwanderung, solange sie stückweise erfolgt.</p>
<p class="p-name">Wenn man erst fünf Meter an Seifen, Schokoladen und Geschenkartikeln vorbeigehen muss, bis man das erste Buch sieht. Dann ist das moderner Buchhandel.</p>
<p class="p-name">Nie einen Tweet erklären! Die ihn erklärt haben wollten, kapieren ihn trotzdem nicht, und die ihn begriffen haben, sind enttäuscht, dass der Autor ganz was anderes meinte.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Kosenamen</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/neue-kosenamen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2017 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2017/12/30/neue-kosenamen/</guid>

					<description><![CDATA[Neue Kosenamen. Für euch zum kostenlos Verwenden!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Neue Kosenamen. Für euch zum kostenlos Verwenden!</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sonderhase</li>



<li>Nettblümchen</li>



<li>Privatzwiebel</li>



<li>Wertchen</li>



<li>Bibernelle</li>



<li>Feingeschneck</li>



<li>Kicherkugel</li>



<li>Jungsporn</li>



<li>Liebfratz</li>



<li>Habegern</li>



<li>Kurvenlicht</li>



<li>Spaßbrumsel</li>



<li>Wiederwonne</li>



<li>Herznerz</li>



<li>Freuzucker </li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 44.-52. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-44-bis-52-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2017 12:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Zeigt euer Taschenrechner für alle Berechnungen dasselbe Ergebnis an, hat er nicht etwa die verborgene Ursache aller Zahlen erkannt, sondern ist kaputt. Ähnliches gilt für &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Zeigt euer Taschenrechner für alle Berechnungen dasselbe Ergebnis an, hat er nicht etwa die verborgene Ursache aller Zahlen erkannt, sondern ist kaputt. Ähnliches gilt für euer Hirn.</p>
<p class="p-name">Wenn Gott vollkommen ist und lange weiße Haare hat, dann bekommt man also erst im Alter die korrekte Haarfarbe und sollte sich seiner farbigen Haare vorher schämen.</p>
<p class="p-name">Heinrich II. konnte die Gründung des Bistums Bamberg durchsetzen, indem er sich so lange vor den übrigen Bischöfen zu Boden warf, bis diese zustimmen. Die Methode wird heute noch von Dreijährigen im Supermarkt praktiziert.</p>
<p class="p-name">„Weiß man schon, wer es ist? Weiß man schon, wer es war?“ (Kurzkrimi)</p>
<p class="p-name">Wie sieht wohl die Unterschrift von Ärzten aus, wenn sie ein Paket entgegennehmen?</p>
<p class="p-name">Bei der Frage, ab wann uns KI überlegen ist, gingen wir immer davon aus, dass die Computer klüger werden müssen. Aber das ist ja nur eine der beiden Möglichkeiten.</p>
<p class="p-name">Denkt daran, dass jede Opernkarte vom Staat mit 200 Euro subventioniert wird. Also geht in die Oper, so holt ihr euch das Geld wieder! Und beschwert euch bitte nicht über diese Subvention. Freut euch lieber, dass in Deutschland Hochkultur nicht nur was für die Reichen ist.</p>
<p class="p-name">Ich habe eine Bratpfanne geschenkt bekommen, aber da ich ein Mann bin, ist das kein Haushaltsgerät, sondern ein Gadget für mein Cooking-Hobby.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 39.-43. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-39-bis-43-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2017 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe mir jetzt Fliegenfänger auf den Mantel genäht, gehe durch Menschenmengen und bringe neue Freunde heim! Erbauliches für Statistikfreunde: Die Fremdgängerquote unter deutschen Bundeskanzlern &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Ich habe mir jetzt Fliegenfänger auf den Mantel genäht, gehe durch Menschenmengen und bringe neue Freunde heim!</p>
<p class="p-name">Erbauliches für Statistikfreunde: Die Fremdgängerquote unter deutschen Bundeskanzlern liegt bei 50%.</p>
<p class="p-name">Ich finde, man sollte auch das Licht in der Nachbarwohnung an- und ausmachen können. Dann würden alle mehr Rücksicht nehmen.</p>
<p>Kein Land sollte so mächtig werden, dass ein Idiot an seiner Spitze für den Rest der Welt gefährlich ist. Da schon liegt das Problem.</p>
<p>Wie wird man so, dass einem bei jedem Verbrechen nur noch interessiert, ob der Täter dunkler war als man selbst und eine andre Religion hat?</p>
<p class="p-name">Auf meiner Beerdigung soll „Mensch ärgere Dich nicht“ gespielt werden.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 33.-39. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-33-39-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2017 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2017/09/30/aus-meinen-tweets-der-33-39-kalenderwoche/</guid>

					<description><![CDATA[Zum Babyschwimmen muss man ein eigenes Baby mitbringen. Das macht das Ganze unnötig kompliziert. Ich habe jetzt eine zweite kleine Türklingel, mit der man ankündigt, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Zum Babyschwimmen muss man ein eigenes Baby mitbringen. Das macht das Ganze unnötig kompliziert.</p>
<p class="p-name">Ich habe jetzt eine zweite kleine Türklingel, mit der man ankündigt, dass man gleich klingeln wird. Dann bin ich nicht so überrascht.</p>
<p class="p-name">Ich überlege, an der Rezeption von Terroranschlägen nicht mehr teilzunehmen, um den Urhebern diesen Erfolg zu verweigern.</p>
<p class="p-name">Man kann Rechte vielleicht von ihrer Gesinnung abbringen, wenn man ihnen klarmacht, dass im 2. Weltkrieg auch viele Autos zerstört wurden.</p>
<p class="p-name">Wahl-Apps und Wahl-o-maten sind super, ich habe 67% Übereinstimmung mit der „Partei für Liebe, Gerechtigkeit und Atomkrieg“.</p>
<p class="p-name">Man muss Sprachwissenschaft studieren, um nicht mehr zu wissen, was ein Wort ist.</p>
<p class="p-name">Wenn jemand stolz ist, Deutscher zu sein, stelle ich mir immer vor, dass er bei jeder Gelegenheit seinen Reisepass herumzeigt.</p>
<p class="p-name">Ich habe eine neue Methode entdeckt, wie man ein Butterbrot macht: Einfach ein Honigbrot auf den Boden fallen lassen und wieder aufheben.</p>
<p class="p-name">Amazon-Rezensent: „Das schlechteste Buch aus dem reclam Verlag.“ Na, dann wird sich der Verlag wohl von diesem Herrn Fontane trennen müssen.</p>
<p class="p-name">Bei mir darf man die Schuhe anbehalten. Das hab ich mir als Unique Selling Point ausgedacht, damit mich mal jemand besucht. Den Mantel auch!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 26.-32. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-26-32-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Aug 2017 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2017/08/13/aus-meinen-tweets-der-26-32-kalenderwoche/</guid>

					<description><![CDATA[Kann man nicht die Hälfte der Müllabfuhr entlassen und stattdessen Kameras aufstellen, die den Müll filmen? Erfolgsrezept Innere Sicherheit! Manche meiner Tweets sind schon so &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man nicht die Hälfte der Müllabfuhr entlassen und stattdessen Kameras aufstellen, die den Müll filmen? Erfolgsrezept Innere Sicherheit!</p>
<p>Manche meiner Tweets sind schon so alt, dass ich mich ihrer nicht mehr schäme, sondern fremdschäme.</p>
<p>Liebe Berliner! Ihr müsst ja den Deutschlandtouristen zuliebe keine Lederhosen tragen, aber bleibt doch mal an einer roten Ampel stehen!</p>
<p>„Zwei, vier, sieben, neun … los!“ Bei meiner Nichte ist der genaue Startzeitpunkt immer eine Überraschung.</p>
<p>Ich mache mir neue Visitenkarten. Die werden so hässlich, die zeigt jeder zum Spott im Büro herum, während die guten schon wegsortiert sind.</p>
<p>Ich habe ja eine Fußgängerzone in meiner Wohnung eingerichtet. Gefällt mir ganz gut. Das Schlafzimmer war ohnehin schon verkehrsberuhigt.</p>
<p>Kommt ein Atomkrieg, rufe ich meine Schulkameraden aus den 80ern an und triumphiere, dass ich es ja damals immer gesagt habe!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tischdekorationen aus Kot</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/tischdekorationen-aus-kot.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 19:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2017/06/27/tischdekorationen-aus-kot/</guid>

					<description><![CDATA[Wir leben in einer Zeit schneller Moden, wo jenes, was wir eben noch als en vogue schätzten, im nächsten Augenblick fade und abgeschmackt erscheint, und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben in einer Zeit schneller Moden, wo jenes, was wir eben noch als en vogue schätzten, im nächsten Augenblick fade und abgeschmackt erscheint, und anderes, das zu goutieren uns einst undenklich schien, fürderhin unsere Zustimmung genießt.</p>
<p>So wird es den Leser nicht wundernehmen, dass auch der Schmuck unserer festlichen Tafel stetem Wandel unterliegt, und wo vor Zeiten noch das Blumenbouquet oder der Mettigel ein Fanal gehobener Tischkultur setzten, gilt es nun als Zierde gediegenen Ambientes und Inbegriff souveräner Stilsicherheit, ein formschönes Exkrement auf dem guten Tuch zu platzieren.</p>
<p>Die flexible Plastizität des Werkstoffes Kot prädestiniert ihn für kreative Experimente, die den Gestaltungswillen des Gastgebers in hellem Licht erstrahlen lassen.</p>
<p>Als avantgardistisches Tischaccessoire verleiht Kot den Nimbus erlesenen Geschmacks, kulminiert doch in ihm der beredte Ausdruck weltmännischer Nonchalance und zeremonieller Modernität.</p>
<p>„Entschuldigung, wenn ich mich hier einmische, aber: Was soll dieser Mist?“</p>
<p>Was für ein Mist denn, ich schreibe ein Sachbuch! Wer sind Sie überhaupt?</p>
<p>„Der Lektor. Und ich kann mich nicht erinnern, so was in Auftrag gegeben zu haben.“</p>
<p>Und ob Sie haben! Ich zeigte Ihnen meinen Fantasy-Roman „Kronkor, der Unglaubliche“ und Sie haben gesagt: „Das verkauft sich jetzt nicht, schreiben Sie was über Vampire oder BDSM.“ Wollte ich aber nicht, und dann haben Sie mir ein Sachbuch vorgeschlagen: Tischdekorationen aus Kot.</p>
<p>„Aus Kork, Sie Hirni, aus Kork! Tischdekorationen aus Kork!“</p>
<p>Ach so. Das ist aber jetzt blöd, wo die erste Seite schon rum ist. Ich kann ja nicht mittendrin das Thema wechseln, was wird der Leser denken?</p>
<p>„Noch ist es nicht zu spät!“</p>
<p>Aber wird er nicht das Buch weglegen und umtauschen wollen, weil er sich etwas ganz anderes erhofft hat?</p>
<p>„Das ist mir doch egal, was diese koprophilen Arschlöcher erwartet haben, ich will ein anständiges Buch!“</p>
<p>Ja, okay, dann wechsele ich also jetzt das Thema, gut?</p>
<p>„Nur zu!“</p>
<p>Kronkor setzte den Hörnerhelm auf, wischte Met aus seinem roten Rauschebart und stieß in Golmibol, die Fanfare des Sieges, welche wie Donnerhall über ganz Kremonien ertönte. Das hörte auch Busaria, seine fertile Gespielin, die …</p>
<p>„Och nööö, nicht diese Fantasy-Soße. Kork!“</p>
<p>Kork kann ich nicht.</p>
<p>„Was können Sie denn? Lyrik?“</p>
<p>Ich weiß nicht recht.</p>
<p>„Machen Sie mal!“</p>
<p>Ich möchte nun mitnichten<br />hier anfangen zu dichten,<br />nach Versmaß mich zu richten,<br />die Silbenzahl zu lichten,<br />ein passend’ Wort zu sichten,<br />nach Endreim es gewichten,<br />mich euch darauf erpichten<br />Buchlesern aller Schichten<br />zur Poesie verpflichten<br />und noch ein Vers mit Fichten.</p>
<p>„Ah … na gut, das lassen wir dann besser.“</p>
<p>Aber ich kann Konjunktiv! Soll ich mal?</p>
<p>„Konjunktiv ist doch kein Genre.“</p>
<p>Aber kann ich. Soll ich nicht doch mal?</p>
<p>„Nur, wenn Sie nicht an sich halten können.“</p>
<p>Bäte man mich um Verwendung des Konjunktivs, bärste ich gewiss vor Ehrgeiz, drösche hohle Phrasen und flöchte endlose Wortketten, da in mir die Begierde göre, dass man das Gesagte genösse und begeistert um Fassung ränge, bis ich lustvoll erschräke, weil Applaus erschölle. Lüde man mich fortzufahren ein, ersänne ich weitere Sentenzen, die wie Blumen auf meiner Zunge sprössen und wie Tau von meinen Lippen tröffen. Glömme noch immer Eifer in mir, hübe ich zu dichten an bis mein Redefluss überquölle und mich schließlich zum Schweigen bewöge.</p>
<p>„Ja, ganz nett, aber nichtssagend. Sind denn Sachtexte so gar nichts für Sie?“</p>
<p>Bin ich firm drin! Ich habe mal für eine Zeitschrift Produkttests geschrieben. Das ist natürlich ein Erfahrungsquell, aus dem ich schöpfen kann. Sollte ich die Quintessenz in einem Beitrag abhandeln, so schriebe ich:</p>
<p>Das Gehäuse ist äußerst formschön und von einer geometrischen Stringenz, die Bauhauseinflüsse nicht verleugnen kann, aber die aromatischen Obertöne kommen erst voll zur Geltung, wenn man einen Bissen im Munde zergehen lässt, wenngleich die letzten vierzig Seiten eher langweilig sind und sich mühsam einem vorhersehbaren Schluss entgegenquälen, doch die neckischen Applikationen am Revers entschädigen für den allzu dünnen Leinenstoff, schließlich kommt es im Endeffekt nur auf gute Verbrauchswerte und einen praxistauglichen Kofferraum an.</p>
<p>„Oha. Zumindest verstehe ich, warum Sie damit aufgehört haben.“</p>
<p>Die Zeitschrift ist halt pleite gegangen.</p>
<p>„Was Sie nicht sagen. Kinderbücher, wie ist es damit? Vielleicht können wir das Buch noch in diese Richtung lenken?“</p>
<p>Schöne Idee. Ich las früher gerne die Raupe Nimmersatt. Wenn ich Ihnen da mal was anbieten dürfte – aufgemerkt:</p>
<p>Einsam starb die alte Raupe,<br />alle Jugendfreunde fort.<br />Wenn sie nur nach oben schaute,<br />Schmetterlinge säh’ sie dort!</p>
<p>„Nein nein, ach was, da muss ein Raupenlehrling drin vorkommen, der mit zaubernden Freunden gegen die Macht des Bösen kämpft!“</p>
<p>Pah, ich lasse mir doch von Ihnen nicht meine Kindheitserinnerungen verderben! Dann kann ich auch gleich mit Kronkor von Kremonien fortfahren:</p>
<p>Mit rasender Berserkerwut schwang er seine dreihändige Axt über die Schar der Angreifer. Köpfe rollten wie Geröll den Abhang nieder. Busarias Busen bebte vor Bewunderung. Ihr knappes Fellkleid verhüllte kaum ihre alabasternen …</p>
<p>„Ja, danke, behalten Sie das doch bitte für sich.“</p>
<p>Spießer!</p>
<p>„Wie bitte?“</p>
<p>Ihnen ist ja nichts rechtzumachen, dabei bin ich zum Romanschreiben geboren, ein Mensch mit überragender Beobachtungsgabe! Nehmen Sie nur den Tag, als ich bei Ihnen im Büro war: Was mir gleich beim Reinkommen auffiel, war ein Schirmständer, dessen Schatten auf einen Wandteppich fiel, der ein unruhiges Rechteckmuster besaß, das mir schon einmal in einer kleinen Dresdener Pension begegnete, dort allerdings als Dessin auf einem Zahnputzbecher, neben dem ein Seifenstück drapiert war, das ich Jahre zuvor in einem Frankfurter Motel einmal für die Willkommensschokolade hielt und fast verschlungen hätte, wäre nicht im selben Augenblick das Zimmermädchen hereingekommen, um mir mitzuteilen, dass sie mich gerade mit einem Bastmattenverkäufer verwechselte, der in den Anfangsjahren ihres Berufslebens gerne einmal ein unverbindliches Schäferstündchen mit jenen Hotelangestellten, die weder in festen Händen noch einem amourösen Abenteuer abgeneigt waren, in allen Einzelheiten zu planen, nie aber umzusetzen pflegte.</p>
<p>„Ja, stimmt, genau so einen Schirmständer habe ich. Dann versuchen wir es halt doch mal mit einem Roman. Aber Kronkor bleibt in seiner Höhle!“</p>
<p>Es ist ein kalter Novembermorgen. Frühnebel umgibt den schlichten Betonbau des Fernsehstudios. Irgendwo in der Ferne bellt ein Hund.</p>
<p>Kaum erscheint das Gesicht des Prominenten auf dem Bildschirm, blendet der Sender nicht seinen Namen ein, sondern „Kronkor von Kremonien“, woraufhin der Bauchbindentexter entlassen wird, dem Suff anheimfällt und dreißig Jahre später in einer kleinen Pension in Montevideo tot aufgefunden wird, umringt von Käfern, die sich bereits an ihm schadlos gehalten haben, aber deren Trippeln auf dem Holzparkett so rhythmisch ist, dass der Gast im Zimmer darunter beschließt, seinen Job als Bürstenvertreter aufzugeben und Schlagzeuger zu werden, was ihm späten Ruhm beschert und die Liebe seiner Frau aufs Neue entfacht.</p>
<p>Na, wie war das?</p>
<p>„Kurz. Eher kurz. Wenngleich nicht gänzlich ohne Reiz. Aber zu wenig dem Augenblick verhaftet, man kann nicht so recht mitfühlen. Versuchen Sie es noch mal!“</p>
<p>Panisch schnappte er nach Luft, wild um sich schlagend ruderte er im Wasser umher – jeder Aufschrei nackter Angst füllte seine Lungen weiter mit dem tödlichen Nass: Er durfte jetzt nicht aufgeben!</p>
<p>Seine letzte Chance bestand darin, alle ihm verbliebene Kraft zusammenzunehmen und sich mit Gewalt emporzudrücken, sich mit letztem Schwung den Klauen des kalten Wassers zu entreißen und an die rettende Oberfläche zu gelangen.</p>
<p>Doch der Impuls an seine Muskeln war nur noch ein schwacher Schatten seines Überlebenswillens. Die unerbittliche Kälte des ersten Elementes ließ auch seine fast übermenschlichen Anstrengungen immer mehr in hilflose Zuckungen auslaufen.</p>
<p>Selbst ein letztes verzweifeltes Hinabschlagen seiner verkrampften Arme konnte ein weiteres Tiefersinken nicht verhindern, und so nahm er einen tiefen Schluck des flüssigen Todbringers und gab sich der lähmenden Dunkelheit hin, bis er regungslos auf den Boden sank.</p>
<p>Vor dem Becken riss derweil der Kontrolleur die Karten ab – die Vorstellung mit dem nächsten Ertrinkenden würde bald beginnen.</p>
<p>„Naja, da wünsche ich ich mir doch fast den guten alten Kronkor zurück. Ein bisschen vielschichtiger dürfte es schon sein.“</p>
<p>Kritisch besah er sich im Spiegel: War er auch wirklich glatt rasiert? Gleichsam einer Antwort harrend, füllte das monotone Brummen des Apparates noch immer den kahlen, weiß gefliesten Raum, bis völlige Stille Zufriedenheit signalisierte.</p>
<p>Heute war es so weit. Der große Moment war gekommen, alle Blicke würden auf ihn gerichtet sein, denn dies war sein Tag &#8211; seiner und Judys, der er von heute an so nah wie nie zuvor sein würde &#8211; vereint in alle Ewigkeit.</p>
<p>Sorgsam trennte er das Netzkabel vom Rasierer, bevor er ihn unter dem Wasserhahn auswusch. Alles hatte seine Zeit im Leben, jede Handlung ihren Ablauf. Hielt man die Reihenfolge nicht ein, konnte ein Unglück geschehen.</p>
<p>Gleich war es neun, dann würde Pater Thomson ihn abholen. Nervös nestelte er an seinem Kragen. Lange hatte er auf diesen Augenblick warten müssen, doch jetzt, wo er gekommen war, schien ihm die Zeit wie im Fluge vergangen.</p>
<p>Als sei es gestern gewesen, blieb ihm der Tag ihres Kennenlernens im Gedächtnis. Es war an einem Samstagmorgen im April, wenige Wochen nach seiner Rückkehr aus Europa. Er saß auf einer Parkbank gegenüber der Stadtbibliothek und lauschte dem Konzert der Vogelstimmen, das nur gelegentlich vom Geschrei spielender Kinder übertönt wurde. Judy setzte sich zu ihm, kramte ein Buch aus ihrer Handtasche und fragte schüchtern lächelnd: „Das habe ich schon durch, wollen Sie das vielleicht zu Ende lesen?“ Er wollte, und nicht nur das.</p>
<p>Seine Schritte hallten durch den endlosen Flur. Er war aufgeregt wie vor einer wichtigen Prüfung, dabei würde er selbst kaum etwas sagen müssen, und doch würde er im Mittelpunkt stehen – er und Judy, seine über alles geliebte Judy.</p>
<p>Nervös fragte er den Priester nach der Uhrzeit. „Nur keine Sorge“, beruhigte der ihn, „man wird nicht ohne Sie anfangen.“ „Sind denn schon alle da? Auch Judys Verwandtschaft?“ „Natürlich. Ganz vorne in der ersten Reihe.“</p>
<p>Unsicher musterte er seinen Anzug. War er auch dem Anlass angemessen? Sollte er zu diesem einmaligen Ereignis nicht etwas Festlicheres tragen? „Sind Sie auch schon so nervös?“ fragte er den Priester. „Nein, heutzutage nicht mehr. Beim ersten Mal, da noch. Aber nun bin ich seit fast dreißig Jahren hier Pfarrer, da wird es einem zur Routine.“ „Nun ja, Sie werden es ja auch nie selbst erleben. Das ist schon etwas anderes.“</p>
<p>Die Tür am Ende des Ganges wurde von innen geöffnet. Er trat ein. Erwartungsvolle Gesichter blickten ihn an. Er setzte sich auf den Stuhl, ließ die Elektroden an seinen Schläfen befestigen und dachte an Judy, die er schon vorausgeschickt hatte, damit sie im Jenseits auf ihn warte.</p>
<p>„Wissen Sie was?“</p>
<p>Nein?</p>
<p>„Wenn ich es mir recht überlege: Schreiben Sie doch lieber das Buch mit den Tischdekorationen zu Ende.“</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 19.-25. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-19-25-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2017 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe mir eine Speichererweiterung für meine Bibliothek bestellt. 200&#215;60 cm, in Megabyte weiß ich&#8217;s jetzt gar nicht. „Alles kann, nichts​ muss“, aber als Jobbeschreibung. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir eine Speichererweiterung für meine Bibliothek bestellt. 200&#215;60 cm, in Megabyte weiß ich&#8217;s jetzt gar nicht.</p>
<p>„Alles kann, nichts​ muss“, aber als Jobbeschreibung.</p>
<p>Das Schwierige an der Wanderung auf dem König-Ludwig-Weg ist, dass man sich mit Szepter und Hermelinmantel oft im Dickicht verfängt.</p>
<p>Der einzige Politiker, der noch täglich im Radio besungen wird, ist Erich Honecker. Dank Sonderzug nach Pankow.</p>
<p class="p-name">Ich hoffe ja immer noch, mal 6 Richtige zu haben. Ich spiele zwar nicht, aber die Chancen sind so gering, dass das keinen Unterschied macht.</p>
<p class="p-name">Ja, man hat die Freibäder kaputtgespart, aber dafür werden bald die Steuern gesenkt, damit wir uns alle einen Pool im Garten leisten können!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 14.-18. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-14-18-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2017 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ganze politische Bandbreite zwischen „Reiche sollen schnell reicher werden“ und „Reiche sollen nicht ganz so schnell reicher werden“. Wie nennt sich eigentlich diese Krankheit, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die ganze politische Bandbreite zwischen „Reiche sollen schnell reicher werden“ und „Reiche sollen nicht ganz so schnell reicher werden“.</p>
<p>Wie nennt sich eigentlich diese Krankheit, dass sich Wähler während der einen Minute in der Wahlkabine plötzlich für Millionäre halten?</p>
<p>Nur jeder achtzigste Deutsche ist Millionär, aber da soll noch mal einer sagen, dass wir uns nicht rührend um unsere Minderheiten kümmern!</p>
<p class="p-name">Wohnt ihr weit weg? Ich nicht.</p>
<p class="p-name">Meine Lateinkenntnisse haben mir länger was genützt als meine MS-DOS-Kenntnisse.</p>
<p>In guten Comics wird mit Bildern erzählt und nicht eine Erzählung bebildert.</p>
<p>Was man auf die Unterseite des Brotes schmiert, kann man von den Gesamtkalorien abziehen.</p>
<p>Es ist jetzt diese Jahreszeit, wo Menschen in kurzer Hose neben Menschen im Mantel laufen.</p>
<p>Ich lese gerade ein Buch über Äthiopien. Die hatten Kaffee, Homo sapiens und Christentum so lange vor uns, das holen wir nicht mehr auf!</p>
<p>„Dieses Produkt gibt es in Grau als Atomkraftwerk oder in Braun als halbes Hähnchen.“ Amazon immer so. Und Bewertungen für beide vermengt.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 9.-13. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-9-13-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2017 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Früher, als es noch mehr Verbrechen gab, aber weniger darüber berichtet wurde und sich alle sicherer fühlten. Das war schön. Tipp: Nicht beim Müsli-Essen niesen, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Früher, als es noch mehr Verbrechen gab, aber weniger darüber berichtet wurde und sich alle sicherer fühlten. Das war schön.</p>
<p class="p-name">Tipp: Nicht beim Müsli-Essen niesen, während man eine Strickjacke trägt.</p>
<p>Laktoseintoleranz (75% der Menschheit) ist ebenso wenig eine Erkrankung wie schwarze Haare eine Kopfkrankheit sind.</p>
<p>Was viele nicht ahnen: ich bin der beste Deutsche. Die anderen sind auch nicht schlecht, aber es bleibt dieser Qualitätsunterschied.</p>
<p>„Alle sollen so sein wie ich. Und dann soll da eine Linie auf der Landkarte sein, ab wo alle Leute anders sind, damit der Urlaub was taugt.“</p>
<p>Lego-Batman-Film: Als ob ein Füngzigjähriger und ein Fünfjähriger sich beim Drehbuchschreiben alle fünf Minuten abgewechselt hätten. Das Ergebnis ist gut guckbar, aber vielleicht hätte man jeden von beiden seinen eigenen Film machen lassen sollen.</p>
<p>Wusstet ihr, dass es Menstruation nur bei Primaten, Fledermäusen &amp; Rüsselspringern gibt? Ich wusste nicht mal, dass es Rüsselspringer gibt.</p>
<p>Ich habe auf Reisen gerne möglichst alte Reiseführer dabei, weil ich dann nicht nur örtlich, sondern auch zeitlich reise, indem ich sehe, was sich in den letzten Jahrzehnten geändert hat.</p>
<p>Ich arbeite jetzt als Aktmodell für Phantomzeichner. Ich flitze einmal durch den Raum und fahre dann heim, während ich gezeichnet werde.</p>
<p>Wasser im Glas. Gelingt immer.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 5.-8. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-5-8-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2017 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Mein Anteil an der Weltbevölkerung wird immer kleiner. Wen Gott liebt, dem gibt er kluge Freunde und dumme Feinde. In einer Parallelwelt heißt der auf &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Mein Anteil an der Weltbevölkerung wird immer kleiner.</p>
<p class="p-name">Wen Gott liebt, dem gibt er kluge Freunde und dumme Feinde.</p>
<p class="p-name">In einer Parallelwelt heißt der auf Trump folgende Präsident George W. Bush und geht als das herzensgute Genie in die Geschichte ein.</p>
<p class="p-name">Überwachungsgesetze kann ein künftiges Regime jederzeit einführen, aber welche Daten aus der Vergangenheit vorliegen, entscheiden wir jetzt.</p>
<p class="p-name">Mit einem Benzinkanister herumlaufen und überall erzählen, dass der neue Nachbar wie ein Brandstifter aussehe.</p>
<p class="p-name">Warnungen der Tyrannen vor den Untaten ihrer Gegner muss man immer als Ankündigung ihrer eigenen Vorhaben lesen.</p>
<p class="p-name">Das Eis der Antarktis ist im Durchschnitt 2000 Meter dick. Ich würde das auf der nächsten Cocktailparty erwähnen, werde aber nie eingeladen.</p>
<p class="p-name">„Aber ich hab eure AfD immer in Talkshows eingeladen, ihr könnt doch jetzt nicht unsere Sender dichtmachen!“ – „Steig auf den Lastwagen!“</p>
<p class="p-name">Es war nicht alles schlecht in der Würmzeit!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 1.-4. KW 2017</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-1-4-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2017 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein kompliziertes Passwort reicht nicht. Man muss auch eine Mutter mit alphanumerischem Mädchennamen haben. Für die Sicherheitsfrage! Wie Fernbedienungen gestaltet werden: Der Designer beleimt ein &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kompliziertes Passwort reicht nicht. Man muss auch eine Mutter mit alphanumerischem Mädchennamen haben. Für die Sicherheitsfrage!</p>
<p>Wie Fernbedienungen gestaltet werden: Der Designer beleimt ein Holzstück, schüttet sechzig Tasten in die Hand und niest einmal kräftig.</p>
<p>Ich finde es vorbildlich, wie selbstkritisch Deutschland seine Geschichte aufarbeitet. Das ist ein Zeichen von Stärke. Vertuschen ist feige. Es gibt genug Länder, wo Geschichtsunterricht nur Hurra-Patriotismus ist und &#8222;Right or wrong, my country.&#8220; Das brauchen wir nicht. In der Türkei ist es verboten den Völkermord zuzugeben, in Deutschland, ihn zu leugnen. Kindisches &#8222;Ich war&#8217;s nicht&#8220; vs reifes &#8222;Nie wieder!&#8220;</p>
<p>Gast1 &amp; Gast2 wünschen einander im Politikforum den Tod ohne zu ahnen, dass sie in Comic- &amp; Fußballforen seit Jahren beste Gespräche führen.</p>
<p>Ausländerfeind wär jemand, der einen blonden Isländer verprügelt und dann mit einem schwarzen Deutschen ein Bier trinkt. Gibt&#8217;s nicht, also Rassist.</p>
<p>„Endlich mal ein Präsident, der tut, was er sagt!“ – „Aber er sagt nur Böses!“ – „Warte doch erst mal ab, was er tut!“</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 46.-52. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-46-52-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2016 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn die Leute so wären, wie sie ihren Kindern erzählen, dass man sein soll. Bisher habe ich immer Schwarzbrot und Weißbrot gegessen. Jetzt habe ich &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span><span>Wenn die Leute so wären, wie sie ihren Kindern erzählen, dass man sein soll.</span></span></p>
<p><span><span>Bisher habe ich immer Schwarzbrot und Weißbrot gegessen. Jetzt habe ich mal Graubrot gekauft. Was mir das Zeit sparen wird!</span></span></p>
<p>Comics sind unrealistisch. In der Realität wäre Lex Luthor Präsident und Kal-El auf irgendeinem Area-51-Seziertisch.</p>
<p>Ich lege mir abends immer einen Pferdekopf ins Bett, um mich vor der Mafia zu schützen. Den Trick habe ich von einem Protestwähler.</p>
<p>Altgriechisch κακός („schlecht“) und deutsch Kacke entstammen beide indogermanisch *kakka-. Jetzt kennt ihr ein 6.000 Jahre altes Wort. (Und ja, die Bedeutung der idg. Wurzel ist defäkieren, da hat sich mal bis zum Neuhochdeutschen nix geändert, was auch selten ist.)</p>
<p>Ob die Babys aus den Kinderwagen, die ich auf U-Bahntreppen getragen habe, mich in 40 Jahren dort beiseitedrängeln, weil ich zu langsam bin?</p>
<p class="p-name">Menschen sollten ein Leben lang wachsen. Dann wird man Alte mehr achten, weil sie einen sonst zertreten wie Käfer.</p>
<p>Merke: Das norddeutsche Wort Sonnabendabend wird dreisilbig gesprochen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 43.-45. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-43-45-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2016 12:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Deutschland ein Verein wäre, könnten wir uns dann auf einen gemeinsamen Vereinszweck einigen? Angesichts meines späteren Rentenniveaus ist es eine glückliche Fügung, dass Nudeln &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name"><span>Wenn Deutschland ein Verein wäre, könnten wir uns dann auf einen gemeinsamen Vereinszweck einigen?</span></p>
<p class="p-name"><span><span>Angesichts meines späteren Rentenniveaus ist es eine glückliche Fügung, dass Nudeln mit Ketchup mein Leibgericht sind.</span><br /></span></p>
<p class="p-name">Wenn man historische Persönlichkeiten nach heutigen Wertmaßstäben beurteilt, bleiben nicht viele über, die zum Vorbild taugen. Karl der Große zum Beispiel war ein Schlächter und seine zweite Frau war 12 Jahre alt. Dennoch hat noch niemand den Karlspreis abgelehnt. Man kann Menschen eben nicht ganz losgelöst von ihrer Zeit betrachten. In 100 Jahren isst man sicher keine Tiere mehr, aber dadurch sollten frühere Persönlichkeiten nicht als bloße Barbaren gelten.</p>
<div class="e-content">
<p class="p-name"><span><span>Ich hab mir überlegt, in der U-Bahn heimlich meine Schnürsenkel mit jemandem zusammenzuknoten, der dann immer bei mir bleiben muss.</span></span></p>
<p class="p-name">Bevor wir darüber streiten, ob man den kleinen Finger abspreizt, sollte erst mal jeder mit Besteck essen können. Wir haben oft richtige Forderungen nach politischer Korrektheit, für die aber bei vielen erst noch die Basis geschaffen werden muss. Überforderung erzeugt Trotz. Lieber erklären statt abstrafen. Zwischen Böswilligkeit und Unbedachtheit unterscheiden.</p>
</div>
<p class="p-name"><span><span>Gibt es eigentlich VHS-Kurse in Akt-Schreiberei? Jemand sitzt da nackt und ich schreibe auf, wie der aussieht?</span><br /></span></p>
<p class="p-name">Ich gebe kostenlose Deutschkurse, in denen ich aber eine frei erfundene Sprache lehre. So bastele ich mein eigenes Volk. Geneif kanitten, atz mi mikke igna stratta finkala!</p>
<p class="p-name"><span>Ich bin zu faul, es für Instagram zu knipsen, also stellt euch hier einen Teller Ravioli vor.</span></p>
<p class="p-name">Setzt man sich zum Ziel, dass jeder vorhergehende Tag schöner als der folgende sein soll, hat man nur noch schöne oder erfolgreiche Tage.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 37.-42. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-37-42-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2016 16:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Leute, die im Fledermauskostüm herumlaufen, obwohl sie als Milliardär viel besser Gutes tun könnten; was stimmt nicht mit denen? Voraussetzung für Meinungsfreiheit und Gewaltlosigkeit sind &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Leute, die im Fledermauskostüm herumlaufen, obwohl sie als Milliardär viel besser Gutes tun könnten; was stimmt nicht mit denen?</p>
<p>Voraussetzung für Meinungsfreiheit und Gewaltlosigkeit sind der Wille zu Wahrheit und Kompromiss, sonst siegen selbstsüchtige Lügner.</p>
<p>Das chinesische Zeichen für Familie 家 ist ein Schwein unterm Dach. Frau und Kinder muss man sich dazu denken.</p>
<p>Seit ich diese Biberfellmütze trage, esse ich nach jeder Mahlzeit ein paar Zahnstocher.</p>
<p>Die meisten Marathonläufer müssten nur doppelt so schnell laufen, dann würden sie ihn in der halben Zeit schaffen. Aber darauf kommt keiner.</p>
<p>Ein Familienminister, der ständig über Vierlinge spricht, wäre das statistische Pendant eines Innenministers, dessen Hauptthema Terror ist.</p>
<p>Wenn man sich eine Klappstulle macht, aber statt Wurst ein Lesezeichen und statt Brot ein Buch nimmt.</p>
<p>„Hi, du kennst dich doch mit Autos aus. Ich bin mit 180 auf der Autobahn, wofür sind die drei Pedale?” Oder fragt man so nur Computerfreaks?</p>
<p>Erleichterung: Vom neuen Literaturnobelpreisträger Dylan gibt es vieles als Hörbuch.</p>
<p>Wer den PERSONAL-Ausweis als Beleg betrachtet, dass Deutschland eine Firma sei, kann ja auch noch nie von Personalpronomen gehört haben.</p>
<p>Wenn die BRD eine GmbH wäre, müssten wir doch allein schon fürs Bürgersein den Mindestlohn bekommen, oder?</p>
<p>„Ein Ort mit vielen Büchern. Weiter so.“ (Google-Bewertung der Bezirksbibliothek Spandau)</p>
<p>1. Proktologen, 2. Berliner Currywurstverkäufer. (Liste aller Menschen, die häufiger Darm als danke sagen.)</p>
<p>Kotrainer, auch kein schöner Name.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 35.-36. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-35-36-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2016 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2016/09/11/aus-meinen-tweets-der-35-36-kalenderwoche/</guid>

					<description><![CDATA[Panik schüren für Wählerstimmen und Diäten. Auf gleicher Moralstufe wie: Im Altersheim „Feuer!“ rufen, um die Brieftaschen einzusammeln. Man muss wissen: Mecklenburg-Vorpommern ist so dünn &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Panik schüren für Wählerstimmen und Diäten. Auf gleicher Moralstufe wie: Im Altersheim „Feuer!“ rufen, um die Brieftaschen einzusammeln.</p>
<p class="p-name">Man muss wissen: Mecklenburg-Vorpommern ist so dünn besiedelt, dass man bereits von Überfremdung spricht, wenn ein dänischer Kutter mal zu viel Nordwind hat.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10 Jahre Piratenpartei Deutschland</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/10-jahre-piratenpartei-deutschland.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2016 16:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2016/09/10/10-jahre-piratenpartei-deutschland/</guid>

					<description><![CDATA[Die Piraten hatten es geschafft, die Stimmen der Unzufriedenen &#38; Politikfernen auf eine gute Sache zu lenken, statt wie die AfD aufs Hassen. Es zeigte &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Piraten hatten es geschafft, die Stimmen der Unzufriedenen &amp; Politikfernen auf eine gute Sache zu lenken, statt wie die AfD aufs Hassen. Es zeigte sich, dass man die Protestwählerschaft auch ohne Rassismus erreichen kann. Halten kann man Protestwähler aber nur, wenn man sich nie etabliert, immer Außenseiter bleibt – oder halt mit Hetze und Panikmache. Leider genügte die protestwählerbereicherte Zeit für die Piraten nicht, um sich eine Stammwählerschaft von über 5% heranzuziehen. Dabei wäre eine starke Bürgerrechts- und Internetfreiheits-Partei heute nötiger denn je. Stattdessen haben die Reaktionären Zulauf. Sagt die AfD &#8222;Altparteien&#8220;, erschrecke ich, denn das tat ich als Piratenwähler auch. Es war falsch, weil es einen Sonderstatus implizierte.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 31.-34. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-31-34-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2016 10:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute vor einigen Jahren und Tagen starb oder erkrankte Herr Dingenskirchen, der Erfinder der Recherchefaulheit. Oder ein Bekannter von ihm. Es ging in Demokratien schon &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Heute vor einigen Jahren und Tagen starb oder erkrankte Herr Dingenskirchen, der Erfinder der Recherchefaulheit. Oder ein Bekannter von ihm.</p>
<p class="p-name">Es ging in Demokratien schon immer darum, das kleinere Übel zu wählen. Bemerkenswert finde ich, wie groß das kleinere Übel geworden ist.</p>
<p class="p-name">Die realen Probleme wie Umwelt und soziale Gerechtigkeit interessieren nur noch gelangweilte Akademiker, die Masse frönt irrealen Ängsten.</p>
<p class="p-name">Buchtipp: Stefan Zweigs „Die Welt von gestern“ über die Vor- und Zwischenkriegszeit. Es stärkt auch den Blick auf die Gegenwart.</p>
<div class="js-tweet-text-container">
<p class="TweetTextSize TweetTextSize--26px js-tweet-text tweet-text">Ob Hassbürger auch ihre eigenen Märchen haben, in denen Hexen und Wölfe die Guten sind und Hänsel &amp; Gretel ihre gerechte Strafe erhalten?</p>
</div>
<div class="js-tweet-details-fixer tweet-details-fixer">
<div class="js-tweet-stats-container tweet-stats-container">   </div>
</div>
<p class="p-name">Fragt mal jemanden, der gegen politische Korrektheit ist, ob man „Wie bitte?“ statt „Was?“ und „Ich möchte.“ statt „Ich will.“ sagen soll.</p>
<p class="p-name">Ich finde es unverantwortlich, dass es keine Chemtrails gibt. Man müsste dringend etwas versprühen, damit die Leute wieder normal werden!</p>
<p class="p-name">Ich verteile immer Blanko-Visitenkarten, dann können die Leute sich jemanden draufschreiben, den sie lieber kennengelernt hätten als mich.</p>
<p class="p-name">Im Chinesischen heißt è hungrig und kě durstig. Mit zwei Stöhnlauten durchs Leben kommen, als Norddeutscher kann ich da nur Respekt zollen!</p>
<p class="p-name">Neoliberalismus ist mir zu langsam. Wir sollten rausfinden, wer der Reichste in der Straße ist und ihm unser Geld in den Briefkasten stecken.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 28.-30. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-28-30-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2016 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2016/07/31/aus-meinen-tweets-der-28-30-kalenderwoche/</guid>

					<description><![CDATA[Im ZDF-Sommerinterview mit mir geht es diesmal darum, dass ich bitte weitergehen solle, hier werde gerade jemand interviewt. Wenn man den obersten Balkon hat, gehört &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Im ZDF-Sommerinterview mit mir geht es diesmal darum, dass ich bitte weitergehen solle, hier werde gerade jemand interviewt.</p>
<p class="p-name">Wenn man den obersten Balkon hat, gehört einem auch der ganze Luftraum darüber bis in die Stratosphäre. Ich lasse aber alle Flugzeuge durch.</p>
<p class="p-name">Ich habe mir ein altes Kissen gekauft, um von früher zu träumen.</p>
<p class="p-name">Das Monster unter meinem Bett ist mittlerweile auch so alt wie ich. Wir begegnen uns manchmal nachts aufm Flur, müssen beide häufiger raus.</p>
<p>Kokoskekse namens Friesenblätter haben mir falsche Vorstellungen von der norddeutschen Flora vermittelt.</p>
<p><span>Ich kenne mich mit Mode gar nicht aus, aber wenn 44 die Durchschnittsgröße ist, warum heißt sie dann Plus Size?</span></p>
<p>Verschwörungstheoretiker sollten mal ihr eigenes Leben betrachten, wie viel da glücklicher Zufall war.</p>
<p class="p-name">Ich wohne ja in Siemensstadt. Nun hab ich entdeckt: Siemens ist in Wahrheit eine Aktiengesellschaft. Bin da einer großen Sache auf der Spur!</p>
<p class="p-name">Ich glaube, der IS schickt jetzt nach jedem Amoklauf, Unfall und missglückten Friseurbesuch ein Bekennerschreiben.</p>
<p class="p-name">Jetzt werden sich wieder die bestätigt fühlen, die sich immer bestätigt fühlen, wenn irgendwas passiert oder unterbleibt.</p>
<p class="p-name">Der Kampf gegen Islamisten wäre einfacher, wenn es nicht Islamophobe gäbe, die ihn zu einem Kampf gegen Muslime erweitern. Dadurch unterbleibt manche Kritik am Islamismus schon aus Angst vor Applaus von falscher Seite. Die Diskussion hat oft dieses Niveau: „Schlimm, was im Namen des Kommunismus in Nordkorea passiert!“ – „Ja, darum gehört die SPD verboten!“</p>
<p class="p-name">Biber sind im Grunde auch nur Menschen, die gerne Bäume essen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 14.-27. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-14-27-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Hockt ihr gerade in Pastelltönen gekleidet im Schneidersitz auf dem Sofa und nippt an eurer beidhändig gehaltenen Kaffeetasse? Lasst das! Ein Regal ungelesener Bücher ist &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hockt ihr gerade in Pastelltönen gekleidet im Schneidersitz auf dem Sofa und nippt an eurer beidhändig gehaltenen Kaffeetasse? Lasst das!</p>
<p>Ein Regal ungelesener Bücher ist wie ein voller Kühlschrank.</p>
<p>An manchen Tagen fühlt man sich wie von Jack Kirby gezeichnet, an anderen wie von Charles M. Schulz.</p>
<p>Firmen, die damit werben, den Mindestlohn zu zahlen, sollten die Bedeutung von „Mindest-“ einmal nachschlagen.</p>
<p>Mehr Ungleichheit erfordert mehr Überwachung. Wäre es eine wirre Idee, dieses Problem auf Seiten der Ungleichheit zu lösen?</p>
<p>Ich finde, Sätze mit weniger als acht Ausrufezeichen sind immer noch unverbindliche Vorschläge.</p>
<p>Auf Urlaubsfotos vermeide ich störende Autos und Passanten. Und auf alten Fotos interessieren mich die damaligen Autos und Klamotten. Hmm&#8230;</p>
<p>Mir scheint, dass manche Menschen ihren Aufenthaltsort langfristig miteinander koordinieren und gemeinsam kleine Kopien von sich erzeugen.</p>
<p>Ich finde, man sollte Altersdemenz als Retrokindheit vermarkten.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 9.-13. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-9-13-kalenderwoche-2.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2016 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe mir überlegt, meinen Teddy ausstopfen zu lassen, wenn er mal stirbt. Die Terrorangst meiner Mitbürger nähme ich ernster, wenn sie sich massenhaft bei &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir überlegt, meinen Teddy ausstopfen zu lassen, wenn er mal stirbt.</p>
<p>Die Terrorangst meiner Mitbürger nähme ich ernster, wenn sie sich massenhaft bei Erste-Hilfe-Kursen und Freiwilligen Feuerwehren anmeldeten.</p>
<p>„Die Flüchtlinge klauen Zündkerzen aus Dieselautos!“ – „Diesel haben keine Zündkerzen, aber wenn es die Flüchtlinge waren, glaub ich es!“</p>
<p>Tipp: Wenn euch beim Sprachenlernen die Zahlwörter zu schwierig sind, lernt nur 0 und 1 und sagt alles binär!</p>
<p>Kaum hat man sich dem Genitiv entledigt, geht es den Dativ an den Kragen.</p>
<p>„Bestätige diese Zahlung über 1.000€ oder ich fahre dich gegen die nächste Wand.“ – Zukünftige Erpressungssoftware in selbstfahrenden Autos.</p>
<p>Wie das wohl so ist, wenn man die falsche Meinung hat und immer die Leute mit der richtigen beneiden muss?</p>
<p>Einerseits leisten Mediziner in ihrer Doktorarbeit weniger als wir Philologen. Andererseits:„Lassen Sie mich durch, ich bin Indogermanist!“</p>
<p>Letztes Jahr war hier ein Marathon, jetzt ein Halbmarathon. Geht das so weiter, laufe ich in 10 Jahren die 20 Meter mit.</p>
<p>Geht der Fortschritt so weiter, sind Computer in einigen Jahren klüger als ich. Muss ein komisches Gefühl sein. Wie war das damals für euch?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 5.-8. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-5-8-kalenderwoche-2.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Feb 2016 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Lebenshälfte müsste es eine Pause geben, in der man rausgehen, eine Brezel kaufen und sich in den Nachbarsaal schleichen kann. Mein Phishing-Schutz besteht zu &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Lebenshälfte müsste es eine Pause geben, in der man rausgehen, eine Brezel kaufen und sich in den Nachbarsaal schleichen kann.</p>
<p class="p-name">Mein Phishing-Schutz besteht zu 100% aus meinen Rechtschreibkenntnissen.</p>
<p class="p-name">Die drei Stufen des Alkoholgenusses: introvertiert, extravertiert, vertiert.</p>
<p class="p-name">Dumm ist okay. Wie unsportlich, nur im Kopf. Kann man trotzdem nett sein. Aber roh und primitiv ist nicht hinnehmbar.</p>
<p class="p-name">An dem Tag, wo ich sage „Ich weiß es nicht, aber schlage es auch nicht nach.“ möchte ich beerdigt werden.</p>
<p class="p-name">Als Mac-User hat man keine Probleme mit Erpressungs-Trojanern: Man hat das Geld schon beim Kauf an Apple gezahlt und seitdem Ruhe.</p>
<p class="p-name">„Korrigiere mal kurz meine Übersetzung!“ &#8211; „Du hast jedes Wort mit ‚Mistkäfer‘ übersetzt.“ – „Die Details machst du schon.“</p>
<p>Öhrchen, die Ohren des kleinen Mannes.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 1.-4. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-1-4-kalenderwoche-2.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Idee, statt der Täter einfach Leute zu bestrafen, die so ähnlich aussehen, finde ich gut. Das wird die Rechtspflege enorm vereinfachen! Fahrradschlösser müssen außer &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee, statt der Täter einfach Leute zu bestrafen, die so ähnlich aussehen, finde ich gut. Das wird die Rechtspflege enorm vereinfachen!</p>
<p>Fahrradschlösser müssen außer mit der eingestellten Nummer auch mit 0000 aufgehen. Das darf aber nur die Polizei nutzen, nicht die Diebe.</p>
<p>Flüchtlingshass und Orthografie scheinen dieselbe Hirnregion zu belegen und sich deshalb auszuschließen.</p>
<p>Warum gibt es eigentlich so wenige Tänze, bei denen man ein Buch in der Hand hält?</p>
<p>Frauen. Kennste eine, kennen dich alle.</p>
<p>„Jemandem einen Bären aufbinden“ heißt im Russischen „jemandem Nudeln an die Ohren hängen“. Beides sehr schöne Bilder.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 47.-53. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-47-53-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2016 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Firmen wünschen sich als Kunden gut verdienende Idioten und als Angestellte schlecht bezahlte Genies. Dazwischen oszilliert unsere Politik. Idee: eine Schaumstoff-Bauchbinde, damit einem die Hosen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Firmen wünschen sich als Kunden gut verdienende Idioten und als Angestellte schlecht bezahlte Genies. Dazwischen oszilliert unsere Politik.</p>
<p>Idee: eine Schaumstoff-Bauchbinde, damit einem die Hosen auch nach dem Abnehmen noch passen.</p>
<p>Wir dürfen uns traditionelle christliche Symbole wie Pinguine, Eisbären und rote Zipfelmützen nicht nehmen lassen!</p>
<p>Ich habe Angst, dass der Integrationsbeauftragte bei mir klingelt und mich zwingt, Bier zu trinken, Fußball zu gucken und Schlager zu hören!</p>
<p>Ich habe zu wenige Offline-Kontakte. Aber mal was anderes: Muss man auch an der Supermarktkasse „gerne wieder“ sagen?</p>
<p>Ich bin zu faul, auf ’ne einsame Insel zu ziehen. Könnt ihr nicht ein paar Palmen pflanzen und dann alle auswandern?</p>
<p>Menschen, die ein Semikolon als Satzzeichen nutzen und Menschen, die 5 Ausrufezeichen aneinanderreihen. Dazwischen das gesamte IQ-Spektrum.</p>
<p>Idee: Ein Anti-Eilbote, den man dafür bezahlt, dass er sich gemütlich viel Zeit lässt. Weil man es sich leisten kann. Altruismus als Luxus.</p>
<p>Dass der Weihnachtsmann seine Geschenke nach dem Reichtum der Eltern bemisst und nicht dem Betragen der Kinder, macht ihn unsympathisch.</p>
<p>Wenn man immer frei hat, hat man nie frei.</p>
<p>„Ich bin unglücklich mit dem Mund auf die Packung Toffifee gefallen und habe dabei alle verschluckt.“ Klingt das glaubhaft?</p>
<p>„Kommerziell erfolgreich“ ist auch Toilettenpapier.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 45.-46. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-45-46-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2015 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Man müsste nur wollen, wie man sollte, dann würde schon, was könnte! Leute, das sehe ich jetzt erst: Auf unserem Reisepass ist ein Vogel! Die &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man müsste nur wollen, wie man sollte, dann würde schon, was könnte!</p>
<p>Leute, das sehe ich jetzt erst: Auf unserem Reisepass ist ein Vogel! Die BRD ist gar keine GmbH, sondern ein Taubenzüchterverein!</p>
<p>Nimmt jemand von euch an einer Weltverschwörung teil und könnte mir einen Invite schicken? Ich hätte wohl auch Lust.</p>
<p>Es gibt zwei Sorten Menschen: Jene, die man damit überraschen kann, dass es eine Buchpreisbindung gibt, und die anderen.</p>
<p>Es gibt zwei Sorten Menschen: Jene, die man damit überraschen kann, dass es Copy &amp; Paste gibt, und die anderen.</p>
<p>Es gibt ne Geheimwaffe gegen Terror, Kriminalität &amp; Radikalisierung: Soziale Gerechtigkeit. Wird leider nur im äußersten Notfall eingesetzt.</p>
<p>Jede noch so abwegige Lüge wird geglaubt, wenn sie die eigenen Vorurteile bestätigt.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 41.-44. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-41-44-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2015 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich will es mal zugespitzt formulieren: pieks. Nation: Ein Verein, der mehr Angst vor Neumitgliedern als vor Austritten hat. So lange wie eine Buttercremetorte schreiben, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will es mal zugespitzt formulieren: pieks.</p>
<p>Nation: Ein Verein, der mehr Angst vor Neumitgliedern als vor Austritten hat.</p>
<p>So lange wie eine Buttercremetorte schreiben, bis man wie ein Zwieback schreiben kann.</p>
<p>Wie nennt man Deutsche, die den Namen des österreichischen Bundeskanzlers kennen? Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes.</p>
<p>Ich will nicht sagen, dass ich ein schlechtes Personengedächtnis habe, aber ich sieze mein Spiegelbild.</p>
<p>Man sollte die Uhren nicht jährlich, sondern stündlich eine Stunde zurückstellen.</p>
<p>Wenn ich mich zu jung fühle, vergegenwärtige ich mir, dass ich im Todesjahr der Kaisertochter eingeschult wurde.</p>
<p>Die Holzscheite liegen immer noch auf dem Balkon. Das ist der wissenschaftliche Beweis, dass es keine Flugbiber gibt!</p>
<p>Der Paketbote hat mir die zwei bestellten Hanteln in den 3. Stock getragen. Ist das rechtens, dass der von meinem Sportgerät profitiert?</p>
<p>Was hat es eigentlich mit „lecker essen gehen“ auf sich? Hat schon mal jemand geplant, schlecht essen zu gehen?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 37.-40. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-37-40-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2015 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Blüte ist das Augenzwinkern der Blume. Ich habe ein Gerät gebaut, mit dem ich das Wetter beeinflussen kann, und nenne es Wäscheständer. Ich nehme &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blüte ist das Augenzwinkern der Blume.</p>
<p>Ich habe ein Gerät gebaut, mit dem ich das Wetter beeinflussen kann, und nenne es Wäscheständer.</p>
<p class="TweetTextSize TweetTextSize--28px js-tweet-text tweet-text">Ich nehme auch gerne mal Pakete für den Nachbarn an. Dazu stelle ich mich einfach in dessen Haustür, wenn die Post naht.</p>
<p>Schon jahrelang zusammenleben und Kinder haben, aber vor der Hochzeit einen riesigen „Junggesellenabschied“ feiern. Genau mein Humor!</p>
<p>Das Universum besteht zu 95% aus Dunkler Energie und Dunkler Materie. „Es werde Licht!“ war also ganz schön geprahlt. Aufschneider!</p>
<p>Tipp: Wenn ihr lateinisch rex mit langem e aussprecht, werdet ihr unter Philologen als Rudelmitglied betrachtet und nicht totgebissen.</p>
<p>Und dann war da noch der Mathematiker, der einen 2x4m-Teppich kaufen sollte und mit einer 8m-Schnur zurückkam.</p>
<p>In Leipzig gibt es 17 Millionäre und in Hamburg 18 Milliardäre.</p>
<p>Als Konfitürenlöffel wiedergeboren werden!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 35.-36. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-35-36-kalenderwoche-2.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2015 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2015/09/06/aus-meinen-tweets-der-35-36-kalenderwoche-2/</guid>

					<description><![CDATA[Ich war schon mal jünger, hat mir aber nicht gefallen. Diese Hollywoodfilme, wo die dralle Blondine sich schließlich die Haare zusammenbindet, eine Brille aufsetzt und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Ich war schon mal jünger, hat mir aber nicht gefallen.</p>
<p class="p-name">Diese Hollywoodfilme, wo die dralle Blondine sich schließlich die Haare zusammenbindet, eine Brille aufsetzt und für Bücher interessiert.</p>
<p class="p-name">Am besten noch einen zweiten Apfel vom Baum der Erkenntnis essen!</p>
<p class="p-name">In der Vergangenheit zu leben, hat seine Vorteile. Die Mieten sind niedriger.</p>
<p class="p-name">Die schöne Sitte, seinem Sitznachbarn in der U-Bahn die Nägel zu schneiden. Viele kennen das gar nicht mehr.</p>
<p class="TweetTextSize TweetTextSize--28px js-tweet-text tweet-text">Apple-Fan: „Apple ist so toll, jeder soll Apple-Nutzer werden!“ – Nationalist: „Deutschland ist so toll, keiner soll Deutscher werden!“</p>
<div class="js-tweet-details-fixer tweet-details-fixer">
<div class="js-tweet-stats-container tweet-stats-container ">   </div>
</div>
<p class="p-name">„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“ Oder halt noch eine zweite Portion.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 32.-34. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-32-34-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2015 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2015/08/23/aus-meinen-tweets-der-32-34-kalenderwoche/</guid>

					<description><![CDATA[Was, wenn wir ein Netz geschaffen haben, in dem sich Dummheit schneller verbreitet als Wissen? Wer wirklich glaubte, Flüchtlingen ginge es besser als Einheimischen, würde &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Was, wenn wir ein Netz geschaffen haben, in dem sich Dummheit schneller verbreitet als Wissen?</p>
<p class="p-name">Wer wirklich glaubte, Flüchtlingen ginge es besser als Einheimischen, würde doch seinen Pass verbrennen und sich in die Schlange einreihen.</p>
<p class="p-name"><span>100 Leute sitzen wohlgenährt an einer Tafel. Dann kommt einer und fragt, ob er sich dazusetzen darf, und Panik bricht aus</span></p>
<p class="p-name">Sich für andere Deutsche zu schämen, folgt interessanterweise demselben Mechanismus wie der Nationalstolz.</p>
<p class="p-name">Man sagt nicht mehr unrasiert, sondern renaturiert.</p>
<p class="p-name">In Supermärkten sollte es eine Kasse mit fair bezahltem Personal geben, wo alles 5 % mehr kostet. Dann kann sich der Kunde entscheiden.</p>
<p class="p-name">Praktisch wäre eine binäre Wikipedia, wo man eine Person oder Firma eingibt und nur erfährt, ob sie noch existiert.</p>
<p class="p-name">Wenn mich Touristen nach einem Weg fragen, führe ich sie zu mir nach Hause und esse mit ihnen Salzletten auf dem Sofa.</p>
<p class="p-name">Zeitmaschine erfinden, um mir selbst mit einem riesigen Sack Lego Star Wars vor der Schule aufzulauern: „Hier, der Onkel hat was für dich!“</p>
<p class="p-name">Verdammt, ich habe den Hermelinsaum meines Purpurmantels in der Scheißhaustür eingeklemmt! Vielleicht kriege ich sie mit dem Szepter auf.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 27.-31. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-27-31-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2015 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2015/08/02/aus-meinen-tweets-der-27-31-kalenderwoche/</guid>

					<description><![CDATA[Man sollte das Tragen von Strumpfmasken bei Banküberfällen verbieten! Dann könnten die Täter viel schneller gefasst werden. Albert Einstein hat einmal gesagt: „Guten Tag!“. Und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Man sollte das Tragen von Strumpfmasken bei Banküberfällen verbieten! Dann könnten die Täter viel schneller gefasst werden.</p>
<p class="p-name">Albert Einstein hat einmal gesagt: „Guten Tag!“. Und das sollten wir uns alle zu Herzen nehmen.</p>
<p class="p-name">Wie soll man seinen Kindern erklären, dass Claus Weselsky in der CDU ist und Sigmar Gabriel in der SPD?</p>
<p class="p-name">Bei Sigmar Gabriel weiß man nie, auf welcher Seite er steht, aber immer, dass man von der richtigen Seite hinüberwinken kann.</p>
<p class="p-name">Ihr solltet mal ins Theater statt ins Kino gehen. Es ist kaum teurer und es gibt Brezel statt Popcorn.</p>
<p class="p-name">Immer bezaubernd: Wenn sich um Kliniken herum eine Cottageindustrie von Bestattungshäusern gebildet hat.</p>
<p class="p-name">Ich freue mich schon aufs Alter, bin aber noch unschlüssig, was ich wem verbieten möchte und wofür ich die Jugend tadeln will.</p>
<p class="p-name">Man sollte einen GPS-Tracker in hässliche Geschenke einbauen, dann kann man den Weg des Weiterverschenkens verfolgen!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 25.-26. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-25-26-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2015 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2015/06/28/aus-meinen-tweets-der-25-26-kalenderwoche/</guid>

					<description><![CDATA[Wir müssen dringend neue Bürgerrechte einführen, damit wir beim nächsten Terrorfall noch genug zum Abschaffen und Einschränken haben. Überwachungswahn hat weder Bremse noch Rückwärtsgang; nur &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Wir müssen dringend neue Bürgerrechte einführen, damit wir beim nächsten Terrorfall noch genug zum Abschaffen und Einschränken haben.</p>
<p class="p-name">Überwachungswahn hat weder Bremse noch Rückwärtsgang; nur ein Gaspedal, das immer weiter gedrückt wird. Man kann nur den Fahrer rauswerfen.</p>
<p class="p-name">Der Gipfel des Mount Everest hat sich durchs Erdbeben in Nepal um 3 cm verschoben. Damit kommt eine Besteigung für mich nicht mehr in Frage!</p>
<p class="p-name">Habe Petersilie vom Balkon gepflückt. Wie so ein Landmann, der die Frucht seiner Scholle in schwerer Fron der Krume abringt.</p>
<p class="p-name">Mein Vater sagt immer, Senf mache dumm, isst aber trotzdem welchen. Man muss eben seine Reserven einschätzen können!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 23.-24. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-23-24-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2015 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2015/06/14/aus-meinen-tweets-der-23-24-kalenderwoche/</guid>

					<description><![CDATA[Mit einem heutigen Smartphone ins Jahr meiner Geburt zurückreisen und als Gott verehrt werden! Amüsant, dass Erzkapitalisten wie Amazon und Google einen Datenbestand erzeugen, mit &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span>Mit einem heutigen Smartphone ins Jahr meiner Geburt zurückreisen und als Gott verehrt werden!</span></p>
<p class="TweetTextSize TweetTextSize--28px js-tweet-text tweet-text">Amüsant, dass Erzkapitalisten wie Amazon und Google einen Datenbestand erzeugen, mit dem Planwirtschaft erstmals erfolgreich möglich wäre.</p>
<p class="TweetTextSize TweetTextSize--28px js-tweet-text tweet-text">Ich kann mich gut an mein voriges Leben erinnern. Es war bis hierher mit dem jetzigen identisch. Nur wie’s weiterging, weiß ich nicht mehr.</p>
<p class="TweetTextSize TweetTextSize--28px js-tweet-text tweet-text">Kaum sind zwanzig Jahre um, ist meine Flasche Sidolin leer. Aber mal was anderes: Die Wohnzimmerfenster waren gar nicht aus Milchglas!</p>
<p class="TweetTextSize TweetTextSize--28px js-tweet-text tweet-text">Habe erstmals den Herzschlag meiner Nichte gehört. Es muss sehr aufregend sein, bald geboren zu werden.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 19.-22. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-19-22-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2015 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2015/05/31/aus-meinen-tweets-der-19-22-kalenderwoche/</guid>

					<description><![CDATA[Kapitalismus ist wie Fahrstuhl fahren: Alle schauen auf die Zahlen und ignorieren die Mitmenschen. Das Leben ist wie eine Rolltreppe: Ob wir stehen oder gehen, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Kapitalismus ist wie Fahrstuhl fahren: Alle schauen auf die Zahlen und ignorieren die Mitmenschen.</p>
<p class="p-name">Das Leben ist wie eine Rolltreppe: Ob wir stehen oder gehen, am Ende stolpern wir alle ins selbe Ziel.</p>
<p class="p-name">In Berlin werden nur vier Prozent aller angezeigten Fahrraddiebstähle aufgeklärt, aber rechtsfreie Räume im Internet verortet.</p>
<p class="p-name">Ich bin dafür, dass Cannabis legal ist, aber möglichst wenige Gebrauch davon machen. Genauso denke ich über die FDP.</p>
<p class="p-name">Man macht sich ja nicht für andere hübsch, sondern für sich selbst! Aber dann zu Hause erst mal die unbequemen Schuhe und Hosen ablegen.</p>
<p class="p-name">Auch ich prokrastiniere zu viel, aber Tellur-128 hat eine Halbwertszeit von siebentausend Trilliarden Jahren.</p>
<p class="p-name">Wochenendputz! Meine Küche ist jetzt so sauber, dass man vom Tisch essen könnte.</p>
<p class="p-name">Ganz unten heißt es SozialBETRÜGER, ganz oben nur SteuerSÜNDER.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 14.-18. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-14-18-kalenderwoche-2.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2015 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaum ist Bismarck zweihundert, haben die Konservativen den Wehrdienst abgeschafft und die Sozialdemokraten den Sozialstaat. 40.000 Stunden im Leben verbringt man mit Essen. Und da &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Kaum ist Bismarck zweihundert, haben die Konservativen den Wehrdienst abgeschafft und die Sozialdemokraten den Sozialstaat.</p>
<p class="p-name">40.000 Stunden im Leben verbringt man mit Essen. Und da ist das Entfernen der Nutellafolie noch nicht mit eingerechnet.</p>
<p class="p-name">Für die nächste Cocktailparty merken: Boris Karloff hieß eigentlich William Henry Pratt und war ein Großonkel von Hugo Pratt.</p>
<p class="p-name">Im Gegensatz zu Personalern würde ich nur dann von einer Lücke im Lebenslauf sprechen, wenn jemand im Koma gelegen hat.</p>
<p class="p-name">Habe überlegt, mir ein Abi-2005-T-Shirt zu kaufen. Ist billiger als Haare färben.</p>
<p class="p-name">Ist irgendein Ereignis denkbar, das die Koalition dazu brächte, weniger Überwachung zu fordern? Nein, und daran erkennt man die Manie.</p>
<p class="p-name">Der Staatstrojaner ist wie ein Polizist, der mit einem Rucksack voller Kokain in deiner Wohnung nach Rauschgift sucht. KANN harmlos sein.</p>
<p class="p-name">„Gestern war er nett und freundlich, da hat er mal sein wahres Gesicht gezeigt!“ – Sätze, die nie jemand gesagt hat.</p>
<p class="TweetTextSize TweetTextSize--28px js-tweet-text tweet-text">Man kann seinen Reichtum gar nicht mehr so richtig genießen, wenn man ständig Leute ertrinken lassen muss, die davon abhaben wollen.</p>
<p class="TweetTextSize TweetTextSize--28px js-tweet-text tweet-text">In der alten BRD haben wir Fluchthelfer statt Schlepper gesagt. Es war ja nicht alles schlecht damals.</p>
<p class="p-name">In manchen Gedichten passiert gar nichts Interessantes! Wenn so was nicht verfilmt wird, soll sich der Dichter aber nicht beschweren kommen!</p>
<p class="p-name">Endlich sagt’s mal einer schon wieder!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>100. Welthaekelschweintag</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/100-welthaekelschweintag.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2015 08:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 5. April 2015 wäre die Häkeloma hundert Jahre alt geworden. In den vergangenen 13 Jahren habe ich rund 15.000 von ihr produzierte Schweinchen übers &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. April 2015 wäre die Häkeloma hundert Jahre alt geworden. In den vergangenen 13 Jahren habe ich rund 15.000 von ihr produzierte Schweinchen übers Internet verkauft. Der dafür verhäkelte Wollfaden würde von Oldenburg bis ins Ruhrgebiet reichen.</p>
<p>Am 18. Dezember ist sie mit 99,5 Jahren gestorben. Als sie geboren wurde, war Goethe gerade 83 Jahre tot und Kaiser Wilhelm II. 56 Jahre alt. Ihren Vater verlor sie im ersten Weltkrieg, ihren Mann im zweiten. Als sie acht Jahre alt war, begann in Deutschland das öffentliche Radioprogramm als erstes elektronisches Massenmedium.</p>
<p>Das Internet machte es möglich, dass ihre haekelschweine in Deutschland und aller <a href="http://haekelschwein.de/statistik.htm">Welt</a> Freunde fanden und in deren Urlaubsgepäck sämtliche <a href="http://haekelschwein.de/fotos.htm">Kontinente</a> bereisten. Oma hatte immer großen Spaß daran, dass die Schweinchen so viel Freude verbreiten und staunte darüber, wie weit ihre Geschöpfe in der Welt herumkommen. Zum Geburtstag bekam sie jedes Jahr Unmengen <a href="http://haekelschwein.de/schreib.htm">Postkarten</a> von ihren Schweinchenfans, was sie mit großem Stolz erfüllte.</p>
<p>Der heutige Ostersonntag ist zugleich der 100. Welthaekelschweintag!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 10.-13. KW</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-10-13-kalenderwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2015 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2015/03/29/aus-meinen-tweets-der-10-13-kalenderwoche/</guid>

					<description><![CDATA[Ich finde es toll, wenn man ein geheimes Doppelleben führt. Ich führe ein geheimes Einzelleben. Merke gerade, dass ich die Hose falsch herum anhabe. Deshalb &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Ich finde es toll, wenn man ein geheimes Doppelleben führt. Ich führe ein geheimes Einzelleben.</p>
<p class="p-name">Merke gerade, dass ich die Hose falsch herum anhabe. Deshalb kneift der Reißverschluss so an der Nase!</p>
<p class="p-name">Apropos Grundeinkommen: Falls Geld zu haben faul macht, sollte man Managern als Leistungsanreiz nicht immer mehr, sondern weniger Geld geben.</p>
<p class="p-name">Was ich an Leuten, die sich mit 18 tätowieren lassen, besonders bewundere, ist, dass sie die nächsten 80 Jahre ihren Geschmack nicht ändern.</p>
<p class="p-name">Antiquarin zu zwei Mädchen: „Ein Ritter-Buch habt ihr euch ausgesucht, oder ist das für euren Bruder?“ – Wenn Mädchen nahegelegt wird, Ritter-Bücher seien für Jungs, muss man sich nicht wundern, wenn später kaum eine Frau Ritterin werden will!</p>
<p class="p-name">Gewiss beginnt jede Politikerkarriere mit dem Wunsch, etwas Gutes für ALLE zu schaffen. Warum verengt sich das bei manchem auf EINEN? Ist es einem im Altersheim wirklich wichtig, dass man S-Klasse statt C-Klasse gefahren ist?</p>
<p class="p-name">Die einzige Georgisch-Wörterbuch-App im AppStore enthält die Wörter hundsföttisch, Mannstollheit und Mundschenk. Und taugt auch sonst wenig. „Mundschenk, herrscht hier hundsföttische Mannstollheit?“ wird meine Begrüßungsfrage in der Hotelbar sein.</p>
<p class="p-name">Google Translate übersetzt Autoreinigung mit author unification. Kann man natürlich machen.</p>
<p class="p-name">Kleinkinder im Schwimmbad: „Ich bin erster!“ „Ich auch!“ „Ich bin auch erster!“ Alle zufrieden. Leider bleibt das nicht so.</p>
<p class="p-name">Mein Tipp für Männer, die nicht an Sexismus glauben: Einfach mal als Babysitter bewerben!</p>
<p class="p-name">Ich war mal 53 cm groß und bin jetzt 1,86 m. Soll noch mal einer sagen, ich hätte nichts erreicht im Leben!</p>
<p class="p-name">Was fehlt: Ein Jahrlender mit hundert Blatt, von dem man jeden Geburtstag eines abreißt.</p>
<p class="p-name">Habe 1 Euro auf dem Weg zum Bus verloren. Aber 2 Cent gefunden. So mildert der liebe Gott manchmal seine Urteile.</p>
<p class="p-name">„Heidelore, reichst du mir mal den Knusper-Genuss-Edel-Krokant-Fitness-Zerealien-Mix?“</p>
<p class="p-name">Es gibt ein Sternbild namens Dreieck. Werdet bitte nie so fantasielos wie dessen Entdecker!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 5.-9. KW 2015</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-5-9-kalenderwoche-2015.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2015 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Der erhoffte Erkenntnisgewinn erwies sich als Trostpreis. Gäbe es die Heinzelmännchen wirklich und täten sie unsere Arbeit, wären wir in unserem Wirtschaftssystem nicht sorglos, sondern &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der erhoffte Erkenntnisgewinn erwies sich als Trostpreis.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Gäbe es die Heinzelmännchen wirklich und täten sie unsere Arbeit, wären wir in unserem Wirtschaftssystem nicht sorglos, sondern arbeitslos.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Zwei Stunden negative Filmkritiken lesen und sich freuen, dass man nicht den Film geguckt und 90 Minuten seines Lebens verschwendet hat!</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Die Ansicht, eine Tracht Prügel habe noch keinem geschadet, ist exakt dieser Schaden.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Wilhelm der Eroberer hieß vor der Eroberung Englands Wilhelm der Bastard. Da sieht man, wie sehr man sich beruflich verbessern kann!</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Welche hysterische Mimose kam eigentlich auf die Idee, vom Himmel fallende Wassertröpfchen als NIEDER-SCHLÄGE zu bezeichnen?</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Man sagt nicht mehr Prokrastination, sondern homöopathisches Arbeitsethos.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">1991 fiel der Rosenmontagszug aus, weil anderswo Krieg war. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, dass irgendwo Krieg sein könnte.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Spam wird noch lukrativer, wenn in vierzig Jahren die Schnittmenge von Demenz und Onlinebanking groß genug ist.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Gespräche auf Augenhöhe beginnen meistens damit, dass der Mächtigere auf seine Hühneraugen deutet.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">„Ich nutze nicht das Internet der etablierten Schul-Informatik, sondern ein alternatives aus Dosen und Schnüren.“ Kein Esoteriker jemals.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich esse gerade Crunchy Nut und frage mich, warum heute alles einen englischen Namen haben muss und nicht wie früher Cornflakes heißt.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich habe neue Müllbeutel mit Vanilleduft! Jetzt stecke ich manchmal den Kopf in den Abfalleimer, um mich zu erfrischen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 1.-4. KW 2015</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-1-4-kalenderwoche-2015.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2015 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2015/01/25/aus-meinen-tweets-der-1-4-kalenderwoche-2015/</guid>

					<description><![CDATA[An einem Sonntag vor fünf Jahren wurde ich zum Herrscher der Galaxis ernannt, lebte aber weiter wie bisher. Steht mir ja frei. Ob wohl in &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">An einem Sonntag vor fünf Jahren wurde ich zum Herrscher der Galaxis ernannt, lebte aber weiter wie bisher. Steht mir ja frei.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ob wohl in der Märchenwelt Schneeweißchen manchmal die Post für Schneewittchen bekommt?</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Nach Terroranschlägen sollten wir weder Gesetze ändern noch unsere Meinung über andere Religionen. Dem quengelnden Kind keine Schokolade!</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Was würde eigentlich ein Automat kosten, der nach jedem Terrorakt ein Grundrecht schwächt und eine Strafe erhöht? Im Vergleich zu Ministern?</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Könnte man nicht das Gerücht verbreiten, dass zu 72 Jungfrauen auch 72 Schwiegermütter gehören?</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Man kann anonym Briefmarken kaufen und einen Brief ohne Absender verschicken. Wie paranoid sähe die Post wohl aus, würde sie heute erfunden?</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich habe mal meinen gesamten Österreich-Urlaub in Norddeutschland verbracht.</p>
<p>Ich habe mal ein Krokodil totgebissen. Von innen.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich habe mal den Kölner Dom aus Badeschaum nachgebaut, aber auf dem Weg ins Museum litt die Skulptur.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Beim ZDF-Livestream heißt es nicht „Buffering“, sondern „Fülle Puffer“, und jetzt habe ich Appetit auf Apfelmus.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Denkt positiv! Ronald Wayne verkaufte seinen 10%-Anteil an Apple 1977 für 800 $, der heute 63 Mrd. $ wert wäre, und ist trotzdem glücklich.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">„Die Muffenhutze muss an Port 3 verköttert werden!“ – Wie Fehlermeldungen im Hirn des Benutzers ankommen. Immer.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">In 50 Jahren besteht Deutschland zur Hälfte aus verwirrten Alten. Einschließlich meiner selbst. Davor hab ich Angst, nicht vor Einwanderung. Heute haben Demente meist Angehörige, die sie pflegen (lassen). Was wird einst aus all den kinderlosen Singles? Suchen die früh genug Hilfe? Wir dürfen Einwanderung nicht so lange abwehren, bis Immigranten Deutschland nur noch als Altersheim vorfinden. Wir brauchen jetzt Zuzug. Vielleicht sollte man es nicht Einwanderung nennen, sondern „neue Leute kennenlernen“.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Danksagung</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/danksagung.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 16:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2015/01/24/danksagung/</guid>

					<description><![CDATA[Vor fünf Wochen, am 18. Dezember, starb die Häkeloma mit 99,5 Jahren. Sie ist aber seitdem nicht untätig, wie man an obigem Bild von @frauenfuss &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor fünf Wochen, am 18. Dezember, starb die <a href="http://haekelschwein.de/blogartikel/items/haekeltrauer.htm">Häkeloma</a> mit 99,5 Jahren. Sie ist aber seitdem nicht untätig, wie man an obigem Bild von <a title="Michaela von Aichberger" href="https://twitter.com/frauenfuss/status/545937944436297728">@frauenfuss</a> sieht, denn sie hat ihr Häkelzeug und ein Schweinchen als Grabbeigabe erhalten.</p>
<p>Per Post, Twitter und Facebook haben wir fast tausend Mitleidsbekundungen erhalten, wofür ich mich an dieser Stelle bedanken möchte, denn der Gedanke, dass andere mit mir um Oma trauern und sie in vielen Herzen weiterlebt, hat mir geholfen.</p>
<p>Als Beispiele, wie kreativ auf Twitter kondoliert und mitgetrauert wurde, verweise ich stellvertretend auf <a title="Atelier Schramm" href="https://twitter.com/indivisuell/status/545942832683712512">@indivisuell</a> und <a href="https://twitter.com/sunnymelone77/status/545723331769810944">@sunnymelone77</a> und <a href="https://twitter.com/Felicea/status/545733543285256193">@Felicea</a> und <a href="https://twitter.com/1a_Goldstueck/status/547401828976320512">@1a_Goldstueck </a>und <a href="https://twitter.com/timo_he/status/545963295774371840">@timo_he</a> und  <a href="https://twitter.com/YvonneSim/status/546037010432282624">@YvonneSim</a> und <a href="https://twitter.com/nrsss/status/545928621245071360">@nrsss</a> und <a href="https://twitter.com/Stecki/status/545728502893666304">@Stecki</a> und <a href="https://twitter.com/Olaf112/status/545871844600201216">@Olaf112</a> und <a href="https://twitter.com/DerGustaf/status/545749310286348290">@DerGustaf.</a></p>
<p>Am 5. April diesen Jahres wäre die Oma hundert geworden. Bis dahin überlege ich mir, wie ich mit der Schweinchenreserve verfahre. Etliche behalte ich für eigene Fotos, aber einige würde ich noch gerne an Globetrotter und kreative Knipser verkaufen, welche die Tradition der Schweinchenfotos aus aller Welt fortsetzen.</p>
<p>Wäre es nach Oma gegangen, hätten wir die Schweinchenproduktion auf eine breitere Basis gestellt, denn sie wollte nie, dass die Schweinerei irgendwann mit ihr endet. Als sie aber in ihrem Handarbeitskreis einmal Schweinehäklerinnen rekrutierte, verkündeten diese nach einer Woche stolz: „Ich habe mein Schwein fertig!“, worauf Oma erwiderte: „Eines? Pro Woche? Ich mache zehn am Tag.“ Womit das Kapitel beendet war. Auch jüngere Häklerinnen versuchten sich an den Schweinchen, aber verloren die Geduld bei den diffizilen Füßchen. Dennoch will ich nicht ausschließen, dass es irgendwann ein Nachfolgeprodukt, das haekelschwein 2.0, geben mag, denn das Endziel der haekelschweinerei ist und bleibt die Weltherrschaft, und die ist noch nicht erreicht.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 51.-53. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-51-53-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2014 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2014/12/31/aus-meinen-tweets-der-51-53-kalenderwoche-2014/</guid>

					<description><![CDATA[Das Leben ist wirklich komplizierter als es mir damals in den Pappbilderbüchern versprochen wurde. Nichts treibt einen so schnell in die Arme des Establishment wie &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben ist wirklich komplizierter als es mir damals in den Pappbilderbüchern versprochen wurde.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Nichts treibt einen so schnell in die Arme des Establishment wie komplette Idioten, die dagegen demonstrieren.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Tipp für Apples Konkurrenten: Um einen Bären zu besiegen, geht man nicht mit einem braunen Pelzmantel in den Wald, sondern mit einem Gewehr.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Weniger zu prokrastinieren, ist mein guter Vorsatz für 2016.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mach’s gut, Häkeloma</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/machs-gut-haekeloma.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 22:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2014/12/18/machs-gut-haekeloma/</guid>

					<description><![CDATA[Frieda Budde, unsere Häkeloma, die seit 2002 alle 15.000 haekelschweine produzierte, die über unsere Homepage verkauft wurden, ist heute im Alter von 99 Jahren gestorben. Wir sind unendlich &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Frieda Budde, unsere <a href="http://haekelschwein.de/schreib.htm">Häkeloma,</a> die seit 2002 alle 15.000 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4kelschwein">haekelschweine</a> produzierte, die über unsere Homepage verkauft wurden, ist heute im Alter von <a href="http://haekelschwein.de/blogartikel/items/neunundneunzig.htm">99</a> Jahren <a href="http://traueranzeigen.nwzonline.de/Traueranzeige/Frieda-Budde">gestorben.</a> Wir sind unendlich traurig.</p>
<p>Der Verkauf der restlichen Schweinchen pausiert vorerst.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 49.-50. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-49-50-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2014 12:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2014/12/14/aus-meinen-tweets-der-49-50-kalenderwoche-2014/</guid>

					<description><![CDATA[Mein Leben ist wie das jener Zeichentrickfiguren, die über eine Schlucht laufen, aber nicht hinabstürzen, weil sie nicht nach unten schauen. Das Schwimmbad wies heute &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Mein Leben ist wie das jener Zeichentrickfiguren, die über eine Schlucht laufen, aber nicht hinabstürzen, weil sie nicht nach unten schauen.</p>
<p class="p-name">Das Schwimmbad wies heute eine hohe Babydichte auf. Hoffentlich im doppelten Sinne.</p>
<p class="p-name">Ich habe 50 Cent in eine Spendenbüchse gegen Aids und Malaria getan. Schön, wenn man zwei Probleme auf einmal lösen kann.</p>
<p class="p-name">Pegida: Man stelle sich vor, 1989 hätten die DDR-Bürger nicht gegen ihr Regime demonstriert, sondern gegen die Gastarbeiter aus Vietnam.</p>
<p class="p-name">Schweine, die sich zum Schlachthof treiben lassen und nur dagegen aufbegehren, dass die Rinder in dieselbe Wurst kommen wie sie.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 45.-48. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-45-48-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2014 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2014/11/30/aus-meinen-tweets-der-45-48-kalenderwoche-2014/</guid>

					<description><![CDATA[Ich hab’s mir nicht ausgesucht, schön und stinkreich zu sein! Hätte ich mal sollen. Die Hoffnung beim Mauerfall war soziale Sicherheit ohne Überwachung, nicht Überwachung &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Ich hab’s mir nicht ausgesucht, schön und stinkreich zu sein! Hätte ich mal sollen.</p>
<p><span>Die Hoffnung beim Mauerfall war soziale Sicherheit ohne Überwachung, nicht Überwachung ohne soziale Sicherheit.</span></p>
<p class="p-name">Einschaltquoten basieren auf 5000 Haushalten. Geben wir denen 1000 €, um nur noch Niveauvolles zu gucken, haben wir für 5 Mio. € gutes TV.</p>
<p class="p-name">Bevor die „pikant gewürzten“ Erdnüsse auf dem Markt reüssierten, versagten die „lasch gewürzten“ und die „penetrant verwürzten“ kläglich.</p>
<p class="p-name">Theoretisch könnte jemand, der mir in der U-Bahn gegenübersitzt, mehr Atome mit meinem Selbst vor dreißig Jahren gemein haben als ich.</p>
<p class="p-name">„Heirate mich!“ ist im Englischen ein Vorschlag (proposal) und im Deutschen ein Antrag. Und da wundern wir uns über zu viel Bürokratie!</p>
<p class="p-name">Man kommt eigentlich ganz gut ohne Frau aus, aber manchmal braucht man halt schon eine, die Spinnen verscheucht und Elektrogeräte repariert.</p>
<p class="p-name">Während man in vielen Berufen Sprachkenntnisse honoriert, ist es Bäckern streng untersagt, regional abweichende Backwarennamen zu verstehen.</p>
<p class="p-name">Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat dürfen nicht zu aufgekauften Markennamen werden, die auf minderwertigen Produkten Qualität vorgaukeln.</p>
<p class="p-name">Astronautin <a href="https://twitter.com/henningkrause/statuses/536616561751392256">Samantha Cristoforetti</a> mit haekelschwein in der Hand. Kurz vorm Start zur ISS.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 41.-44. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-41-44-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2014 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim Versuch, meine Ärmel mit Holzfarbe zu streichen, sind ein paar Kleckse an die Balkontür gekommen. Nett vom Sommer, noch mal für eine Zugabe auf &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p-name">Beim Versuch, meine Ärmel mit Holzfarbe zu streichen, sind ein paar Kleckse an die Balkontür gekommen.</p>
<p class="p-name">Nett vom Sommer, noch mal für eine Zugabe auf die Bühne zu kommen, obwohl der Herbst schon die Instrumente gestimmt hat.</p>
<p class="p-name">Meine Kindergartenjahre waren im Nachhinein sinnlos: Ich musste seitdem nie wieder Kastanienmännchen basteln.</p>
<p>Ein Wort, das ich gerade in der Wikipedia, aber nie im Brockhaus las: übrigens.</p>
<p class="p-name">Kasi, das Schibboleth der Halbbildung.</p>
<p class="p-name">Ihr habt ein Meet &amp; Greet im Altersheim gewonnen! Einfach hingehen, der Rest ergibt sich dann schon.</p>
<p class="p-name">Ich stehe in der Wikipedia. Bestimmt hat die Tagesschau auch schon meinen Nachruf im Archiv.</p>
<p class="p-name">Nichts ist so relativ wie der Wert, den man einem Euro zumisst, ob man sich im App-Store oder vorm Süßwarenregal befindet.</p>
<p class="p-name">Müssen die Blumen gegossen werden, stelle ich einfach Wäsche auf den Balkon und zähle die Minuten bis zum Regenschauer. Bin gewitzt.</p>
<p class="p-name">Ich würde mich mögen, wenn ich mich auf der Straße träfe. Leider kämen wir nicht ins Gespräch, sondern gingen wortlos aneinander vorbei.</p>
<p class="p-name">Habt ihr schon mal bei einem pausierten YouTube-Film kurz auf Play gedrückt, damit das Band in der Pausestellung nicht überstrapaziert wird?</p>
<p class="p-name">Was passiert im Zuge der Digitalisierung eigentlich mit dem Zeitungshut?</p>
<p class="p-name">Banalitätsmeldungen über Promis sollten nur noch anonymisiert veröffentlicht werden: „Ein Prominenter sagte, er trinke gerne guten Kaffee.“</p>
<p class="p-name">Konservatives Kabarett. Mit beißendem Spott gegen die Ohnmächtigen und Benachteiligten aufbegehren.</p>
<p class="p-name">„Ich glaube, es ist zu wenig Butter auf dem Brot.“ – Der Moment, bevor Omas mit einem Angstschrei aus Alpträumen erwachen.</p>
<p class="p-name">Das Wort „Messepreise“ hat bei den Ausstellern und den Gastronomen auf einer Messe die exakt entgegengesetzte Bedeutung.</p>
<p class="p-name">Das Hotelzimmer ist grün-braun gestreift. Hoffentlich ironisch gestreift, das muss ich morgen noch an der Rezeption erfragen.</p>
<p class="p-name">Das Bett ruft! Gruselig. Schlaf ich lieber aufm Sofa.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview bei Erika 23</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/interview-bei-erika-23.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2014 07:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Blog Erika 23 von Gute-Frage-Net bin ich gute Fragen gefragt worden: Man lese das Interview.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Blog Erika 23 von Gute-Frage-Net bin ich gute Fragen gefragt worden: Man lese das <a href="http://erika23.gutefrage.net/2014/10/01/interview-mit-dem-haekelschwein/">Interview.</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 40. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-40-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Oct 2014 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Tarantino-Film ohne Gewaltszenen wäre wie ein Fisch ohne Gräten: genießbar. Die Bahntickets werden ausnahmsweise mal nicht teurer und WLAN im Zug gibt es bald &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Tarantino-Film ohne Gewaltszenen wäre wie ein Fisch ohne Gräten: genießbar.</p>
<p>Die Bahntickets werden ausnahmsweise mal nicht teurer und WLAN im Zug gibt es bald umsonst. Vielen Dank, liebe Fernbusanbieter!</p>
<p>Gibt man vergesslichen Omas ein altes Fotoalbum in die Hand, ist es, als würde Clark Kent sein Hemd aufreißen.</p>
<p>Müsli mit Mettbällchen! Meine Weltidee! Aber gegen die Rosinenindustrie kam ich nicht an.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 36.-39. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-36-39-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2014 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[„Gewalt und Kriege gab’s doch früher nicht! Computerspiele sind schuld!“ Wenn man im Geschichtsunterricht nur Papierflieger gebastelt hat. Als Zahnärztinnenmann für einen guten Zweck Makramee-Eulen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Gewalt und Kriege gab’s doch früher nicht! Computerspiele sind schuld!“ Wenn man im Geschichtsunterricht nur Papierflieger gebastelt hat.</p>
<p>Als Zahnärztinnenmann für einen guten Zweck Makramee-Eulen knüpfen – diesen Karrieretraum gebe ich nicht auf!</p>
<p>Man stelle sich vor, nach der Kodak-Pleite wären unsere ganzen Kinderbilder aus unseren Alben verschwunden. Schöne neue Online-Welt.</p>
<p>Wenn man Gewerbeummeldung als Gewer-Beummel-Dung liest, dann ist das eben so.</p>
<p>Eine Million Euro als 500-Euro-Schein-Stapel ist 20 cm hoch. Eine Milliarde ist 200 m hoch, kippt aber leichter um.</p>
<p>„Kann dein Smartphone auch telefonieren?“ – „Kann dein Radio auch Langwelle?“</p>
<p>Ne Frau setzt sich von mir weg auf den Platz gegenüber. Der Mann dort steht auf und setzt sich um. Welchen Spielzug muss ich nun ausführen?</p>
<p>Wisst ihr noch, dass ihr im vorigen Leben ein Toastbrot wart und euch die tollsten Dinge fürs nächste vornahmt? Fangt heute damit an!</p>
<p>Ungesagtes ist zu laut zum Weghören.</p>
<p>Wenn ich eines in der Schule gelernt habe, dann, nie ohne meinen blauen Mengenlehrekasten aus dem Haus zu gehen.</p>
<p>Egal, wann ein Science-Fiction-Film spielen soll, an den Frisuren erkennt man, wann er gedreht wurde.</p>
<p>„Ich retweete dich, ohne deinen Tweet vorher zu googeln“ ist das höchste Kompliment, das ich anzubieten habe.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haiku</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/haiku.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2014 18:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Baum vorm Fensterwelkt, und in der Scheibe siehtman meine Schläfen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Baum vorm Fenster<br />welkt, und in der Scheibe sieht<br />man meine Schläfen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 31.-35. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-31-35-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2014 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Sich den Bart abrasieren, um wieder wie 20 auszusehen und feststellen, dass man mit 20 nicht gut aussah. Ihr kennt das. Facebook empfiehlt mir „Putzfrauen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sich den Bart abrasieren, um wieder wie 20 auszusehen und feststellen, dass man mit 20 nicht gut aussah. Ihr kennt das.</p>
<p>Facebook empfiehlt mir „Putzfrauen online buchen“ und „Schneller Gewicht abnehmen“. Ich klebe erst mal die Kameralinse zu.</p>
<p>Tipp für Deutschland: Sonnen- und Windenergie massiv ausbauen und bei Verteilungskriegen um fossile Energie gelangweilt abseits stehen.</p>
<p>Ich hatte mal einen Pantoffel, der mir jeden Morgen zwei Hunde apportiert hat. Wurde aber lästig.</p>
<p>Webshops, die man nicht auf dem Smartphone bedienen kann, sind wie Läden, die man nicht mit Straßenschuhen betreten darf.</p>
<p>Und dann war da noch der Ontologe, der sich unmöglich machte.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BuzzFeeds</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/buzzfeeds.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2014 18:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2014/07/28/buzzfeeds/</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe BuzzFeed ausprobiert und dort eine Kitsch-Galerie veröffentlicht. Ebendort findet man auch 10 Gründe, warum man mich hasst. Und 10 Missgeschicke, die direkt aus dem Leben &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe BuzzFeed ausprobiert und dort eine <a href="http://www.buzzfeed.com/haekelschwein/kitsch-der-verboten-gehart-vbku">Kitsch-Galerie</a> veröffentlicht.</p>
<p>Ebendort findet man auch <a href="http://www.buzzfeed.com/haekelschwein/10-grande-warum-man-mich-hasst-vbku">10 Gründe, warum man mich hasst.</a></p>
<p><a href="http://www.buzzfeed.com/haekelschwein/10-grande-warum-man-mich-hasst-vbku"></a>Und <a href="http://www.buzzfeed.com/haekelschwein/dumm-gelaufen-vbku">10 Missgeschicke,</a> die direkt aus dem Leben gegriffen sind.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 27.-30. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-27-30-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2014 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Um manche Möbel geschmackvoll zu finden, muss man Biber sein. Gegen die Digitalisierung kämpft man so erfolgreich wie gegen den Tod: Man kann Etappensieger sein, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um manche Möbel geschmackvoll zu finden, muss man Biber sein.</p>
<p>Gegen die Digitalisierung kämpft man so erfolgreich wie gegen den Tod: Man kann Etappensieger sein, aber der endgültige Sieger steht fest.</p>
<p>Mit dem Argument, es gehe ja eigentlich gegen Ausländer, kann man CSU-Wählern sogar eine Straßenbenutzungsgebühr schmackhaft machen. Nach der Ausländermaut, die wir alle zahlen müssen, freuen sich CSU-Wähler schon auf die Fußfessel für Ausländer, die wir aber alle tragen. Die PKW-Maut ist ein schönes Beispiel für die hirnerweichende Wirkung von Fremdenfeindlichkeit.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 23.-26. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-23-26-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2014 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2014/06/29/aus-meinen-tweets-der-23-26-kalenderwoche-2014/</guid>

					<description><![CDATA[Das Schild „Straßenschäden“ zu lesen, ist ein bisschen so, wie im Krankenhaus keinen Gips zu bekommen, sondern das T-Shirt „Armbruch“. Man muss nix aus seinem &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schild „Straßenschäden“ zu lesen, ist ein bisschen so, wie im Krankenhaus keinen Gips zu bekommen, sondern das T-Shirt „Armbruch“.</p>
<p>Man muss nix aus seinem Leben machen, aber man sollte etwas in seinem Leben machen.</p>
<p>Wenn man eine Kellerassel auf dem Balkon hat – ist das nicht widersinnig?</p>
<p>Wer keine Apps auf seinem Smartphone installiert, hatte bestimmt auch eine Spieluhr statt CD-Spieler.</p>
<p>Gern schriebe ich einen Roman, der mit den Worten begönne: „Durch Ginster gehend, wurde er einer Anhöhe gewahr.“</p>
<p>Habe zu wenige Socken mit auf die Reise genommen. Dabei hätte ich nur die Menge der Tage mit der Anzahl meiner Füße multiplizieren müssen.</p>
<p>Die Geräusche, die halb geöffnete Mineralwasserflaschen von sich geben, sind dieselben wie vor einer Entführung durch Außerirdische.</p>
<p>Wer war eigentlich das teuflische PR-Genie der Fleischindustrie, das in unseren Köpfen die Wörter Gemüse und Beilage verknüpft hat?</p>
<p>„Extremisten rufen Gottesstaat aus.“ Warum macht Gott das nie selbst? Hat der keine Zeit für so was oder ist er da nicht für?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 20.-22. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-20-22-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2014 14:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2014/06/01/aus-meinen-tweets-der-20-22-kalenderwoche-2014/</guid>

					<description><![CDATA[Der Präsident der Azoren ist so alt wie ich. Aber er musste mich für zwei Euro in seinen Garten lassen und ich ihn nicht auf &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Präsident der Azoren ist so alt wie ich. Aber er musste mich für zwei Euro in seinen Garten lassen und ich ihn nicht auf meinen Balkon!</p>
<p>Auf den Azoren habe ich erstmals einen Zimtbaum gesehen, konnte aber nicht die gesamte Rinde abnagen, weil die Leiter zu kurz war.</p>
<p>Busfahrpläne oder gar das Aushängen derselben gelten auf den Azoren als interessantes Konzept, über das sich nachzudenken lohnt.</p>
<p>Ich verstehe nicht viel von den Bebauungsplänen fürs Tempelhofer Feld, aber wenn CDU und SPD dafür sind, wird es wohl keine gute Idee sein.</p>
<p>Auto: 2000-Kilo-Gerät, um unsere 80 Kilo in ein Fitnessstudio zu bewegen, wo wir auf dem Ergometer radeln</p>
<p>Ich will nicht sagen, dass Johannisbrotkekse schlecht schmecken, aber ist es Zufall, dass der erste Googletreffer Hundekuchenrezepte sind?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wittkamps Listenbuch</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/wittkamps-listenbuch.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 May 2014 12:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2014/05/17/wittkamps-listenbuch/</guid>

					<description><![CDATA[Man kann ja über Putin sagen, was man will, aber das muss nicht im Rahmen dieser Rezension sein, die ein Buch behandelt, das aus lustigen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann ja über Putin sagen, was man will, aber das muss nicht im Rahmen dieser Rezension sein, die ein Buch behandelt, das aus lustigen Listen besteht. Ich finde, nicht alle Bücher sollten aus lustigen Listen bestehen, sondern einige aus turbulenten Verwechslungskomödien oder Ölwechseltipps für den Golf V.</p>
<p>Aber ich kann das leicht schreiben, denn ich habe eine schöne Tastatur. Und Geschlechtsteile aus Kupfer, aber das ist eine lange Geschichte und die werde ich nicht erzählen. Vietnam. Ich bin darüber hinweg. Wenn ich nicht schweißgebadet aufwache!</p>
<p>Warum fragen Sie überhaupt danach? Es soll doch um Listen gehen. Aufzählungen genauer gesagt. Ich bin kein Freund davon. Mir ist ein saftiger Schinken allemal lieber, aber den verschickt keiner zur Rezension. Also muss man nehmen, was kommt.</p>
<p>Ein paar Zeilen tät ich darüber schreiben, habe ich zugesagt. Aber reingeschaut habe ich nicht. Ich stelle mir Rezensionsexemplare grundsätzlich eingeschweißt ins Regal. Es trübt mein Urteil, wenn ich zu viel über ein Buch weiß, erst recht solche Details wie den Inhalt.</p>
<p>Ich kann nur sagen, wie ich solch ein Buch schriebe. Auf jeden Fall würde ich mir einen bekloppten Künstlernamen zulegen, den aber nicht benutzen, sondern nur haben. Und einen Superheldendress, den ich nie anzöge. </p>
<p>Eine der Listen, die ich schreiben würde, könnte auf Seite 178 stehen und so lauten:</p>
<p> „Was man bei 15 °C trägt:</p>
<p><em>am Ende des Sommers:</em><br />Shirt<br />Kapuzenjacke</p>

<p> <em>am Ende des Winters:</em><br />Unterhemd<br />Hemd<br />Pullover<br />Kapuzenjacke<br />Jacke<br />Schal/Tuch<br />Wollmütze“ </p>

<p>Und wenn vier Seiten weiter noch Platz für eine Liste wäre, dann für diese:</p>

<p>„Große Gruppen, denen sich kein Mensch zugehörig fühlt:</p>

<p>Hipster<br />Sextouristen<br />Jasager<br />schweigende Mehrheit<br />Idioten<br />Ewiggestrige<br />Käufer herkömmlicher Produkte“</p>
<p>Am Ende einer Rezension erwarten Sie sicher eine Kaufempfehlung und hier ist sie: Kaufen Sie statt Apfelmus lieber Apfelmark, das enthält keinen Zucker und schmeckt ebenso gut! Falls Sie auf der Fahrt zum Supermarkt ein Buch lesen wollen, dann das hier besprochene.</p>
<p> <small><a href="http://haekelschwein.de/blogartikel/items/rezensionen.htm">Man lese auch meine anderen Rezensionen.</a></small></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 18.-19. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-18-19-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2014 14:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2014/05/11/aus-meinen-tweets-der-18-19-kalenderwoche-2014/</guid>

					<description><![CDATA[Ich wollte meinen Hamster dressieren und habe nun die Backen voller Nüsse. Sein Wille ist stärker. Kurzzug hält mittig. Fahrgast schaut fenstrig. Tourist winkt grüßig. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte meinen Hamster dressieren und habe nun die Backen voller Nüsse. Sein Wille ist stärker.</p>
<p>Kurzzug hält mittig. Fahrgast schaut fenstrig. Tourist winkt grüßig. Pendler lacht herzig.</p>
<p>Äpfel im Paradies waren nicht verboten, sondern kostenpflichtig. Als Adam davon aß, musste er hinaus, um Geld zu verdienen.</p>
<p>Ich habe einen Elektro-Bart erfunden, aber das Kabel hängt beim Suppe-Essen im Weg.</p>
<p>Die Spinne im Bad war so dick, dass ich gar nicht sicher bin, ob ich jetzt die Spinne oder das Badezimmer aus dem Fenster geworfen habe!</p>
<p>Ich habe den Kuchenteig zu gleichen Teilen auf Kleidung, Küche und Backform verteilt. Stand so nicht im Rezept, aber man darf ja variieren.</p>
<p>„Die breiten runden Gläser dieser Gleitsichtbrille stechen natürlich sofort ins Auge“ – (Aus der Reihe: Schlechte Werbetexte, Folge 351)</p>
<p>Bei Verteidigungsbündnissen und Geheimdiensten besteht immer die Gefahr, dass sie sich neue Feinde schaffen, um nicht überflüssig zu werden.</p>
<p>Chancengleichheit ist leicht herzustellen: Jeder Bürger bekommt ein Los, einer davon gewinnt eine Million. Aber Sozialpolitik ist das nicht.</p>
<p>„Kleidungsstücke nicht während des Tragens bügeln.“ Guter Tipp aus der Anleitung meines Dampfbügeleisens.</p>
<p>Als Kind hoffte ich immer, dass ein Supermancomic im Briefkasten wäre. Obwohl ich nix bestellt hatte. Das Internet ist so ein Briefkasten.</p>
<p>Nehmt euren Kindern mit 14 die Spielsachen weg und verkauft sie ihnen später auf eBay, wenn sie als nostalgische Dreißiger danach suchen!</p>
<p>Am Ende ist das Leben verbraucht und sieht noch aus wie neu, weil man die Schutzfolie nie entfernt hat.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Blick ins Business</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/blick-ins-business.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2014 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2014/04/28/blick-ins-business/</guid>

					<description><![CDATA[Als Jungdynamiker muss man Paradigmenwechsel forcieren und Synergien implementieren. Aber mich betrifft das nicht, denn ich bin haekelschwein-Anbieter und verkaufe ein multifunktionales Universalgerät aus rosa &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Jungdynamiker muss man Paradigmenwechsel forcieren und Synergien implementieren. Aber mich betrifft das nicht, denn ich bin haekelschwein-Anbieter und verkaufe ein multifunktionales Universalgerät aus rosa Wolle.</p>
<p>Nur wenige frönen noch diesem altehrwürdigen Gewerbe mit zwölfjähriger Tradition, doch mir war schon frühzeitig klar, dass ich diesen Beruf ergreifen wollte, weshalb ich zielstrebig Indogermanistik studierte.</p>
<p>Was macht eigentlich ein haekelschwein-Anbieter, werden Sie sich fragen, und keine Antwort bekommen, also fragen Sie lieber mich. Verkaufe ich Buchstaben aus meiner Trenchcoat-Innentasche? Rufe ich Menschen mit alten Vornamen an, um ihnen Schweineabos aufzuschwatzen? Tingle ich über Handarbeitsbazare? Mitnichten: Ich sitze am Rechner, bespaße die Menschen und gebe ihrem Kaufbegehren nach. Wie sieht mein Arbeitstag aus, werden Sie nun wissen wollen, und diesmal gleich mich fragen, denn Sie sind ja lernfähig. Das kann ich Ihnen sagen, werde ich antworten, und es Ihnen sagen:</p>
<p> Morgens nach dem Aufwachen schiebe ich den Holzdeckel zur Seite, wische mir die feuchte Erde vom Anzug und mache mich auf den Weg ins Büro. Neue Schweinelieferungen sind eingetroffen aus den Fabrikhallen im oldenburgischen Hude. Zur Produktion der Schweinchen bedarf es hochpräziser Fertigungsanlagen; ich schwöre auf das Modell Häkeloma, das auch mit 99 Jahren noch schnell und zuverlässig funktioniert, nach über 15.000 haekelschweinen. Neue Bestellungen werden abgearbeitet und versandfertig gemacht, bevor ich mein Büro Richtung Internet verlasse. Das Internet wurde für Schweinereien entwickelt, und so nimmt es nicht wunder, dass es das bevorzugte Habitat des haekelschweins ist.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 14.-17. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-14-17-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2014 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2014/04/27/aus-meinen-tweets-der-14-17-kalenderwoche-2014/</guid>

					<description><![CDATA[Warum Schlafanzüge als sportiv vermarktet werden, ist das vorletzte Rätsel der Menschheit. Wäre ich Gott, hätte ich die Menschen einfach alle so gebaut, dass sie &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Warum Schlafanzüge als sportiv vermarktet werden, ist das vorletzte Rätsel der Menschheit.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Wäre ich Gott, hätte ich die Menschen einfach alle so gebaut, dass sie an mich glauben. Aber ich habe ja auch keinen Ehrgeiz.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich finde, man hätte die Telefonzellen nicht abbauen, sondern statt des Fernsprechers ein Buch und ein Stück Kuchen hineinstellen sollen.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ein Balkon ist viel besser als ein elektrischer Wäschetrockner: Braucht keinen Strom und der Liegestuhl fällt nicht runter.</p>
<p>Wenn in Krimis für zwei Sekunden der Telefonhörer abgenommen wird und dann zwei Minuten dem Kollegen der Inhalt des Anrufs erzählt wird.</p>
<p>Wenn man als Kind fernsehen wollte, aber es kam nur „Stadtschreiber“, „Mosaik“ oder „Telekolleg Proktologie“.</p>
<p>Der Wangenbläser ist ein Tier, das nachts aufs Kopfkissen krabbelt und dem Schlafenden ins Gesicht atmet.</p>
<p>Sich den teuersten Kontrabass kaufen und dann hineinblasen.</p>
<p>Wenn etwas die Umwelt oder Menschenleben bedroht, kann man nur hoffen, dass es auch unwirtschaftlich ist, damit es nicht getan wird.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 12.-13. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-12-13-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2014 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn man als Zwanzigjähriger auch nur erahnen könnte, wie schnell die nächsten zwanzig Jahre vergehen! Gott ist ein Prokrastinierer und denkt jeden Morgen: „Das wird &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man als Zwanzigjähriger auch nur erahnen könnte, wie schnell die nächsten zwanzig Jahre vergehen!</p>
<p>Gott ist ein Prokrastinierer und denkt jeden Morgen: „Das wird so toll mit dem Weltfrieden, aber erst noch einen Schmetterlingsflügel.“</p>
<p>Grönländisch „paasipalaarpunga“ heißt „ich hab nix verstanden“. Alle Sprachkurse lehren nur dieses Wort, dann gemeinsame Tagesfreizeit.</p>
<p>Die Siri-Spracherkennung macht mir aus Odysseus „Udo Scholz“. Das nimmt den homerischen Epen etwas von ihrer antiken Exotik.</p>
<p>Dass wir die Guten sind, erkennt man auch nur an dem Wort „wir“.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neunundneunzig</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/neunundneunzig.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Häkeloma feiert am 5. April ihren 99. Geburtstag. Als sie geboren wurde, war Goethe gerade 83 Jahre tot, so lange wie von heute aus gesehen Arthur &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Häkeloma feiert am 5. April ihren 99. Geburtstag.</p>
<p>Als sie geboren wurde, war Goethe gerade 83 Jahre tot, so lange wie von heute aus gesehen Arthur Schnitzler und Thomas Alva Edison. Kaiser Wilhelm II. war damals 56 Jahre alt, sollte noch 3 Jahre regieren und noch 26 Jahre leben.</p>
<p>Ihren Vater verlor sie im ersten Weltkrieg, ihren Mann im zweiten. Als sie acht Jahre alt war, begann in Deutschland das öffentliche Radioprogramm als erstes elektronisches Massenmedium. Außer dem Pastor hatte aber niemand im Dorf ein Radio. Und außer dem Tierarzt hatte niemand ein Auto; vielleicht noch der richtige Arzt, aber den rief man damals nicht, wenn man krank war, das taten nur die Betuchten.</p>
<p>Mit 14 kam sie aus der Schule und ging „in Stellung“ als Kindermädchen und Haushaltshilfe. Sie wäre gerne Gärtnerin geworden, aber eine Ausbildung war für Mädchen nicht üblich. So wurden der Garten und die Handarbeit ihre Hobbys. Letzeres betreibt sie noch heute, und hat sich seit <a title="Wohin wurden die Schweinchen verkauft?" href="http://haekelschwein.de/statistik.htm">zwölf</a> Jahren auf haekelschweine spezialisiert, die beim Fernsehgucken gehäkelt und übers Internet verkauft werden.</p>
<p>Noch nie in der Weltgeschichte waren 99 Jahre so umwälzend und lebensverändernd wie in unserer schnellen, innovationsreichen Gegenwart. In welchem technischen und gesellschaftlichen Umfeld werden wir leben, wenn wir selbst 99 sind?</p>
<p><a title="Wir schreiben der Häkeloma!" href="http://haekelschwein.de/schreib.htm">Wer mag, kann der Oma eine Geburtstagskarte schicken!</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 9.-11. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-9-11-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2014 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich räume gerade 5 Buchregale ein. Für die Jüngeren: Ich kopiere eBook-Ausdrucke in hölzerne Verzeichnisse und lösche sie aus Umzugskartons. An den neuen Klamotten sind &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich räume gerade 5 Buchregale ein. Für die Jüngeren: Ich kopiere eBook-Ausdrucke in hölzerne Verzeichnisse und lösche sie aus Umzugskartons.</p>
<p>An den neuen Klamotten sind so viele Schildchen, dass es locker für einen gemütlichen Leseabend bei Rotwein und Käse reicht.</p>
<p>„Wurst die Milch Heizarten?“ – Der Erfinder der iOS-Autokorrektur blieb sein Leben lang Junggeselle. „Abort ich Leber dick Docht!“</p>
<p>Wenn man seine Jugend bis über das vierzigste Lebensjahr ausdehnt, stellt man irgendwann mit Schrecken fest, dass es eine gute Idee war!</p>
<p>Als Oma geboren wurde, war Goethe gerade 83 Jahre tot, so lange wie von heute aus gesehen Arthur Schnitzler und Thomas Alva Edison.</p>
<p>Bevor die Tür erfunden wurde, waren die Straßen leer und die Menschen schauten sehnsuchtsvoll aus ihren Fenstern.</p>
<p>Ich wäre nicht perfekt, wenn ich nicht auch bescheiden wäre.</p>
<p>Das mit Angebot und Nachfrage ist eine plausible Theorie. Bis man Gurkensaft in Flaschen sieht.</p>
<p>Ich setze meinen Lattenrost zehn Zentimeter höher. Habe gehört, dieses Hochschlafen soll Erfolg bringen.</p>
<p>Ich habe meine Bücher nach dem Preis sortiert. Dann weiß ich im Brandfalle, welche ich zuerst aus dem Fenster werfe.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 6.-8. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-6-8-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Feb 2014 22:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Reiche! Steuern zahlen ist eine tolle Methode, um Gutes zu tun. Wie Charity, nur ohne Lachshäppchen. Wenn nur 39,3 % innerhalb der Regelstudienzeit studieren, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Reiche! Steuern zahlen ist eine tolle Methode, um Gutes zu tun. Wie Charity, nur ohne Lachshäppchen.</p>
<p>Wenn nur 39,3 % innerhalb der Regelstudienzeit studieren, dann ist es keine, sondern eine Ausnahmestudienzeit.</p>
<p>Das mit dem Regnen nachdem ich meine Wäsche raushänge, ist ja nun auch schon alt, aber dem lieben Gott wird’s nicht fad.</p>
<p>Ich habe einen Mülleimer bestellt, der „ohne Dekoration” geliefert wird. Das ist in diesem Falle sehr erfreulich.</p>
<p>Das Disneyland-Schloss ist heute fast so alt wie sein Vorbild Neuschwanstein bei Eröffnung des Disneylands.</p>
<p>Wenn der Bürger seine Vertreter schlechter bezahlt als die Wirtschaft die ihrigen, wessen Interessen setzen sich dann durch?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 1.-5. KW 2014</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-1-5-kalenderwoche-2014.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2014 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Familienfreundliche Armee? Einfach nicht die Familienmitglieder anderer Leute erschießen! Männer mit einer Zigarette hinterm Ohr. Warum probiert die Evolution so was aus? Es heißt nicht &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Familienfreundliche Armee? Einfach nicht die Familienmitglieder anderer Leute erschießen!</p>
<p>Männer mit einer Zigarette hinterm Ohr. Warum probiert die Evolution so was aus?</p>
<p>Es heißt nicht „aus dem Ste|greif“, sondern „aus dem Steg|reif“. Gemeint ist der Steigbügel.</p>
<p>Den höchsten Geldwert hatte ein 5-DM-Stück, das mir als 10-jährigem bei Woolworth unters Regal rollte: Das ärgert mich noch 30 Jahre später!</p>
<p>Das Buch nie begangener Dummheiten hat wenige Seiten.</p>
<p>Wenn es das Adverb glaubich gäbe, wäre mir das glaubich sehr nützlich.</p>
<p>Ich lese Automagazine ja nur wegen der Wortspiele.</p>
<p>Ein Döner ist in mich hineindiffundiert. Außer an einigen Oberkörperstellen, wo ich wohl nicht semipermeabel bin.</p>
<p>Dass wir mal mit einem Dutzend Kartons voller Bücher umgezogen sind, wird uns in 50 Jahren auch kein Altenpfleger mehr glauben.</p>
<p>Ich werde mein WLAN „Die Fenster sind undicht“ nennen, damit künftige Mietinteressenten im Haus schon mal Bescheid wissen.</p>
<p>Ein Leben war erfolgreich, wenn man anschließend beweint wird.</p>
<p>Einer meiner Vorfahren wäre heute zwanzigtausend Jahre alt geworden.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 50.-52. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-50-52-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2013 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Schreibblockade hat auch schon viele Anschläge verhindert. Doppelt Zucker rein und „für Kinder“ draufschreiben: Lebensmittelchemiker hassen euren Nachwuchs wie die Pest! Im Lieblingsradiosender meiner &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Meine Schreibblockade hat auch schon viele Anschläge verhindert.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Doppelt Zucker rein und „für Kinder“ draufschreiben: Lebensmittelchemiker hassen euren Nachwuchs wie die Pest!</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Im Lieblingsradiosender meiner Oma laufen mittlerweile Lieder, die ich mir in den 80ern auf Platte gekauft habe.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Was mir ja Angst macht, sind Biber mit Laserkanonen. Die können doch mit so was gar nicht umgehen.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">„Einmal werden wir noch wach,  heißa, dann ist Weihnachtstag!“  Da merkt man auch, dass es ein Norddeutscher gereimt hat.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich kannte ja noch den Vater des jetzigen Weihnachtsmanns. Der muss ’nen Vertrag mit Lego gehabt haben. Sein Nachfolger bringt immer Bücher.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 48.-49. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-48-49-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2013 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass Mandela bis 2008 auf der US-Terrorliste stand, sollte Obama eine Sekunde zögern lassen, bevor er den nächsten Drohnenschuss abfeuert. Die erste Buchseite ist wie &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Mandela bis 2008 auf der US-Terrorliste stand, sollte Obama eine Sekunde zögern lassen, bevor er den nächsten Drohnenschuss abfeuert.</p>
<p>Die erste Buchseite ist wie der erste Mundvoll eines Puddings: Man muss nicht den ganzen essen, um festzustellen, dass er nicht schmeckt.</p>
<p>Betrogener Tätowierer rächt sich: Seiner Freundin steht die Untreue ins Gesicht geschrieben.</p>
<p>Hat keinen Arsch in der Hose: Kunde traut sich nicht, übergroße Beinkleider zu reklamieren.</p>
<p>In meinen früheren 200 Leben war ich eine Eintagsfliege. Das war 1972.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 45.-47. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-45-47-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2013 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Tierpräparator war gleich misstrauisch, als sich der Biber freiwillig mit Holzwolle ausstopfen lassen wollte. „Ich habe Hunger“ heißt auf Walisisch „rwy&#8217;n llwglyd“. Deshalb stirbt &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Der Tierpräparator war gleich misstrauisch, als sich der Biber freiwillig mit Holzwolle ausstopfen lassen wollte.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">„Ich habe Hunger“ heißt auf Walisisch „rwy&#8217;n llwglyd“. Deshalb stirbt die Sprache aus.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Trotz meines guten Geschmacks bin ich manchmal ungenießbar.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Wenn sich einmal alle, die weniger als 30.000 Euro im Jahr verdienen, zu einer Großen Koalition zusammentäten.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Der Nerd in mir muss immer ein bisschen weinen, wenn Medienverkaufszahlen in „digital versus CD/DVD“ aufgeteilt werden.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haiku</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/haiku-2.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2013 21:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Buch im Herbstlicht,seine Blätter erfreuenwie jene des Baums. Durchnässte Schuheauf der Parkbank neben mir,Wind in den Socken. Eine Flasche rolltüber den Kiesweg, doch ichbin &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Buch im Herbstlicht,<br />seine Blätter erfreuen<br />wie jene des Baums.</p>
<p>Durchnässte Schuhe<br />auf der Parkbank neben mir,<br />Wind in den Socken.</p>
<p>Eine Flasche rollt<br />über den Kiesweg, doch ich<br />bin nicht auf der Jagd.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 43.-44. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-43-44-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2013 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/11/03/aus-meinen-tweets-der-43-44-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[In meinem vorigen Leben war ich einer dieser Deppen, die an Wiedergeburt glauben. Früh erkennt man, ob ein Kind später Texte mit Fußnoten lesen wird &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem vorigen Leben war ich einer dieser Deppen, die an Wiedergeburt glauben.</p>
<p>Früh erkennt man, ob ein Kind später Texte mit Fußnoten lesen wird oder mit Altersangaben hinter Personennamen.</p>
<p>Shakespeare und Cervantes sind beide am 23. April 1616 gestorben, aber nicht am selben Tag. In England galt noch der julianische Kalender.</p>
<p>In Göttingen wurde das Eroscenter in ein Studentenwohnheim umgewandelt. So groß ist hier die Wohnungsnot im Vergleich zu anderen Nöten.</p>
<p>Ich finde, man sollte seine Haustiere siezen und sich nicht so plump über die Artengrenzen hinweg verbrüdern.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 42. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-42-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/10/20/aus-meinen-tweets-der-42-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe einen Blogbeitrag über Perfektionismus geschrieben, aber er war nicht gut genug, um ihn zu veröffentlichen. Ich bin jemand, der sich schon auch mal &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe einen Blogbeitrag über Perfektionismus geschrieben, aber er war nicht gut genug, um ihn zu veröffentlichen.</p>
<p>Ich bin jemand, der sich schon auch mal hinsetzt, waagerecht nach vorn schaut und ein Glas Wasser in der Hand hält.</p>
<p>Die Fähigkeit, an zwei Orten gleichzeitig zu sein, habe ich seit meiner Empfängnis verloren. Sonst aber viel dazugelernt.</p>
<p>Ein Schild, welches Snacks statt Snack&#8217;s offeriert. Wenn arbeitslose Akademiker einen Imbiss eröffnen.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Man sollte nie zu früh mit der zweiten Lebenshälfte beginnen!</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/390545579908288512"></a></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kirgisisch</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/kirgisisch.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Oct 2013 17:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/10/19/kirgisisch/</guid>

					<description><![CDATA[Guten Tag, schöne Frau, wie kann ich Ihnen helfen? Der Buchhaltungskurs ist schon zu Ende, da kämen Sie leider zu spät. Wie bitte, Kirgisisch wollen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag, schöne Frau, wie kann ich Ihnen helfen? Der Buchhaltungskurs ist schon zu Ende, da kämen Sie leider zu spät.</p>
<p>Wie bitte, Kirgisisch wollen Sie lernen? Nein, da sind Sie … doch, halt, warten Sie, natürlich sind Sie da goldrichtig. Ich war nur etwas geblendet von Ihnen, haha, selbstverständlich bin ich der Kirgisischlehrer. Ich fürchtete schon, es käme niemand in den Kurs. Ist ja auch nicht unbedingt ein Allerweltsthema.</p>
<p>Wissen Sie, ich mache den VHS-Unterricht nur nebenbei. Ich begleite ansonsten regelmäßig Wirtschaftsdelegationen in die Sowjetunion. Vor allem EDV-Anbieter; diese Elektronengehirne sind ja die Zukunft. In zwanzig Jahren steht auf jedem Schreibtisch so ein Gerät. Meine Frau unterrichtet auch Sprachen. Schwester! Meine Schwester, wollte ich sagen.</p>
<p>Dann nehmen Sie doch am besten gleich hier vorne am Pult Platz, dann brauche ich nicht so laut zu sprechen.</p>
<p>Also das Kirgisische … da wäre erst einmal das Alphabet. Das ist quasi wie unseres, nur ohne K.</p>
<p>Kirgisisch heißt auf Kirgisisch also Irgisi. Das K fällt weg und das -SCH auch, denn kirgisische Wörter sind am Ende immer drei Buchstaben kürzer. Ja, da lachen Sie jetzt – und ganz entzückend, wie ich bemerken muss – aber so sind die Kirgisen eben! In den agrargeprägten Gegenden hat man nicht so viel Zeit zum Reden, sonst bleibt die Arbeit liegen. Da fasst man sich kürzer!</p>
<p>Ob man da nicht diese russischen Buchstaben benutzt, meinen Sie?</p>
<p>Nein nein, die ganz normalen, aber mit der Besonderheit, dass es neben Groß- und Kleinbuchstaben auch Breit- und Schmalbuchstaben gibt. Letztere werden für besonders lange Wörter verwendet, damit diese nicht so viel Platz einnehmen, denn Papier ist teuer. Aber natürlich gebietet es die Höflichkeit, Anreden breit zu schreiben.</p>
<p>Einen Satz auf Kirgisisch wollen Sie sicher mal hören, also sage ich: „Nisi sisi bisi.“</p>
<p>Das bedeutet: „Ihre Nase ist süß.“ Das sagen die kirgisischen Männer zu Frauen, deren Nase süß ist. Ach, das haben Sie sich schon gedacht, wie?</p>
<p>Also, dann sehen wir mal weiter:</p>
<p>Bei den Substantiven gibt es nicht wie im Deutschen drei Geschlechter, sondern vier. Nämlich jeweils für vergebene und alleinstehende Frauen und Männer. Nur mal für ein Beispiel: Was träfe denn da auf Sie zu?</p>
<p>Haha, stimmt, meine Dezenz habe ich heute zu Hause gelassen.</p>
<p>Nette junge Frau hieße also auf Kirgisisch: „Nonni jonno fonno.“ Ja, schreiben Sie ruhig mit: „Nonno jonni fonni“.</p>
<p>Bei Gegenständen verwendet man diese Genera, um zwischen solchen zu unterscheiden, die jemandem gehören, oder eben nicht.</p>
<p>Kasus gibt es im Kirgisischen natürlich auch, und zwar den Nominativ, den Plakativ, den Insultiv und den Vielzutiv.</p>
<p>Den Plakativ verwendet man oft in der Werbung oder in politischen Ansprachen. Nämlich immer dann, wenn es gar nicht so sehr auf die Sache selbst ankommt, sondern ein Begriff mehr als Symbol für eine bestimmte Kategorie steht. Etwa in „Der Bürger will Sicherheit.“ oder „Sprachkurse sind gute Kennenlernorte.“</p>
<p>Der Insultiv macht aus jedem Wort eine Beleidigung, was sehr praktisch ist, weil man damit nicht auf wenige Tier- und Körperteilbezeichnungen festgelegt ist, wie im Deutschen. Sein Gegenpart ist der Laudativ, der aus jedem Wort eine Nettigkeit macht. So wird aus misi, was Maus bedeutet, der Insultiv misti „du alte Ratte“ oder der Laudativ misli „du kleine Maus“.</p>
<p>Der Vielzutiv wird für Übertreibungen benutzt, ist also eine Art irrealer Superlativ.</p>
<p>Bei den Zeiten gibt es neben der Gegenwart noch ein Tempus für Ereignisse, die man schon geahnt hat, und eines für Dinge, die man gerne getan hätte, zu denen einem aber der Mut fehlte.</p>
<p>Zum Beispiel bedeutet „Irgisi nixi“, dass ich kein Wort Kirgisisch beherrsche und „Hapa hapa nuni“, dass ich Sie jetzt gerne zum Essen einladen würde.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 40.-41. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-40-41-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Oct 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/10/13/aus-meinen-tweets-der-40-41-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Wisst ihr schon, was ihr nach dem Tag macht, an dem ihr das tut, was ihr immer schon mal tun wolltet? Denksportaufgabe für Amazon: Wenn &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Wisst ihr schon, was ihr nach dem Tag macht, an dem ihr das tut, was ihr immer schon mal tun wolltet?</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Denksportaufgabe für Amazon: Wenn niemand angemessene Löhne zahlte, woher kämen dann die Kunden, die Geld für Bücher und Gadgets ausgeben?</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/384980557459103744"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">BWL-Denke: Firma A und B zahlen so wenig Lohn wie möglich. Bis kein Arbeiter mehr genug Geld hat, um sich die Produkte der Firmen zu kaufen.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">VWL-Denke: Firma A zahlt so viel Lohn, dass sich deren Arbeiter die Produkte der Firma B leisten können, und umgekehrt.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/384982322078294016"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ein Kinderbuch schreiben, nur um eines der Kapitel „The Piper at the Gates of Dawn“ zu nennen; derart sind die Ziele, die man haben muss.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Man muss hinter den Schleier aus Wörtern blicken. Leberkäse ist auch nur eine eckige Bockwurst.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/385870420567916545"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Für ein Lächeln benutzt man weniger Muskeln als für ein ernstes Gesicht. Aber wer mag schon Leute, die nur aus Faulheit freundlich sind.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 39. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-39-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/09/29/aus-meinen-tweets-der-39-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Ist es nicht total cool, dass wir alle gleichzeitig leben? Ich plane eine Seniorenpartei, die alle Krisen darauf zurückführt, dass die Kinder heute keine Gedichte &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Ist es nicht total cool, dass wir alle gleichzeitig leben?</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich plane eine Seniorenpartei, die alle Krisen darauf zurückführt, dass die Kinder heute keine Gedichte mehr in der Schule auswendig lernen.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Moment mal, das ist schon das wirkliche Leben und nicht die Generalprobe? Warum erfahre ich das erst mit vierzig?</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Auf meinem Grabstein soll einmal stehen: Wegen Unsterblichkeit zu verkaufen.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Wie schnell so ein Kaffee doch wach macht. Wenn man ihn nicht trinkt, sondern neben dem MacBook umkippt.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/384982311458332673"></a></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>23 Fragen</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/23-fragen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2013 15:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/09/26/23-fragen/</guid>

					<description><![CDATA[… in Poesiealbum-Manier habe ich dem Cascade-Magazin beantwortet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>… in Poesiealbum-Manier habe ich dem <a href="http://www.cascademagazin.de/magazin/23-fragen/23-fragen-an-haekelschwein_2">Cascade-Magazin</a> beantwortet.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 38. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-38-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/09/22/aus-meinen-tweets-der-38-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Ich fühle mich immer so unmännlich, wenn mir im Baumarkt langweilig wird. Das mit dem Recht auf einen Krippenplatz stimmt gar nicht: Ich bin mit &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fühle mich immer so unmännlich, wenn mir im Baumarkt langweilig wird.</p>
<p>Das mit dem Recht auf einen Krippenplatz stimmt gar nicht: Ich bin mit meinen Bauklötzen und dem Teddy wieder nach Hause geschickt worden!</p>
<p>Gibt es den Joghurt mit der Ecke auch schon mit Röstzwiebeln?</p>
<p>Was stimmt eigentlich nicht mit diesen Politikern, die weder eine rote Nase noch ein Edding-Bärtchen auf ihre Plakate gemalt bekommen?</p>
<p>Nicht zu wählen ist wie in brennenden Häusern zu rauchen: es kratzt niemanden. Selbst wenn nur fünf Leute zur Wahl gehen würden und drei davon wählten die CDU, hätte diese die Mehrheit. Nichtwählen ist kein Protest!</p>
<p>Ich wünsche mir, dass die CDU von allen gewählt wird, deren Interessen sie vertritt. Dann scheitert sie nämlich an der Fünfprozenthürde.</p>
<p>Die Gäste behaupten, mein neuer Schokolinsenspender sei ein Kaninchen. Nasche ich eben alleine!</p>
<p>Am Bahnsteig nicht von anderen ins Gleis gestoßen zu werden, gibt mir ein Gefühl herzlicher Verbundenheit.</p>
<p>Ich bin Automatenbriefmarken-Sammler.<br />Es ist ein abgeschlossenes Sammelgebiet von 0,01 bis 36,75 €.</p>
<p>Wusstet ihr, dass Kamm ein Anagramm aus Kamm ist, wenn man die beiden M vertauscht? Na gut, ich gehe noch mal wieder ins Bett.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gefängniswärter</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/gefaengniswaerter.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2013 09:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ihr sitzt im Gefängnis. Wen ruft ihr in die Zelle, den schwarzhaarigen oder den rotschopfigen Wärter? Beide haben Vorzüge, der eine redet gern über Sport, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr sitzt im Gefängnis. Wen ruft ihr in die Zelle, den schwarzhaarigen oder den rotschopfigen Wärter? Beide haben Vorzüge, der eine redet gern über Sport, der andere scherzt gern.</p>
<p>Natürlich keinen von beiden, denn ihr seid unschuldig! Also ist es egal, welcher Wärter besser ist, ihr ruft nach eurem Anwalt.</p>
<p>Die Wärter haben euch all die Jahre nicht glauben wollen, dass ihr harmlos seid, sondern immer mehr Riegel und Schlösser an eure Zellentür genagelt. <a href="http://www.daten-speicherung.de/index.php/ueberwachungsgesetze/">Egal, welcher von beiden gerade Dienst hatte.</a></p>
<p>Zwar können euch die Wärter eure Haft kurzfristig erleichtern, aber das Wichtigste ist doch, dass ihr frei sein solltet, weil ihr nichts Unrechtes getan habt. Ihr wollt keine schönere Zelle, keinen regelmäßigen Hofgang, ihr wollt Freiheit.</p>
<p>Euer Anwalt ist zwar kein Fluchthelfer, sondern nur ein machtloses Männchen im schlechtsitzenden Anzug, aber er ist der Einzige, der öffentlich eure Unschuld beteuert, auch wenn sein Stimmchen leise und heiser ist. Schon die Tatsache, dass es da überhaupt jemanden gibt, der die Idee eurer Unschuld hochhält, kann dazu führen, dass auch die Wärter einmal in einem schwachen Moment diese Möglichkeit erwägen.</p>
<p>Ruft nicht nach den Wärtern, ruft nach eurem Anwalt. Wählt die Piratenpartei.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 34.-36. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-34-36-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2013 17:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/09/07/aus-meinen-tweets-der-34-36-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Die teuersten Angestellten sind nicht die bestbezahlten, sondern die unhöflichen, denn die kosten Kunden. Ich finde, unser Haar sollten zum Herbst hin ergrauen, im Winter &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Die teuersten Angestellten sind nicht die bestbezahlten, sondern die unhöflichen, denn die kosten Kunden.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich finde, unser Haar sollten zum Herbst hin ergrauen, im Winter ausfallen und im Frühling farbenfrisch sprießen.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/370143653853163520"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">„Auf Bahnfahrten hatten wir damals kaum Internet.“ wird das neue „Wir mussten in Holzschuhen 30 km zur Schule laufen.“</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/370143168358273024"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Internetkommentar-Lektüre legt nahe, dass bestimmte politische Meinungen verstärkt mit defizitärer Grammatik und Orthografie einhergehen.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/369478099533971458"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich glaube, nicht der Hund, sondern der Tiefsee-Anglerfisch ist der beste Freund des Menschen. Er kann es nur nicht so zeigen.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ein Mann steht vor der Tür und sagt, er wohne jetzt hier, weil ich ihm eine Einzugsermächtigung erteilt habe. Man muss ja so aufpassen!</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Wenn man Wurstgulasch vorwärts liest, klingt es wie „Wurstgulasch“. Das sollte einem zu denken geben!</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/374509606724444160"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">„Diese Mail darf nur auf hochwertigem Büttenpapier ausgedruckt werden.“ – Ich starte eine Qualitätsoffensive bei meiner Onlinekorrespondenz!</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Zugegeben, ich nutze meine Schönheit aus. Zum Beispiel kann ich mir billige Spiegel statt teurer Bilder an die Wand hängen.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Es ist nicht Aufgabe der Konzerne, mehr Steuern zu zahlen als sie müssen, sondern Aufgabe der Staaten, mehr Steuern von ihnen zu fordern.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Die Eltern von Kaspar Hauser fanden Sicherheit wichtiger als Freiheit.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/373094708110974976"></a></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 32.-33. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-32-33-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/08/18/aus-meinen-tweets-der-32-33-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Mein Leben ist mir zu klein geworden. Das erste graue Haar ist nicht so schlimm wie das erste Früherwarallesbesser. Was ich mich frage: Woher weiß &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Mein Leben ist mir zu klein geworden.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Das erste graue Haar ist nicht so schlimm wie das erste Früherwarallesbesser.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Was ich mich frage: Woher weiß die Speiseröhre eigentlich, in welche Richtung sie Erbseneintopf transportieren muss?</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Wenn man jemanden ganz lieb hat, sollte man ihn nicht durch eine lebensgroße Kopie aus Salzteig ersetzen.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Robbenbabys und Bucheckern. Meine Karriere als Hassprediger scheiterte an den falschen Sündenböcken!</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Drei Leute haben Einfluss auf den Politiker: Der Lobbyist, der Terrorist und der Wähler. Letzterer nur alle vier Jahre.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/368816922361462784"></a></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 31. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-31-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2013 11:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/08/04/aus-meinen-tweets-der-31-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Auch seltsam: Verkehrsminister haben mehr Tote zu beklagen als Innenminister, aber verteidigen die Freiheit stärker gegen die Sicherheit. Dass ich die Augensalbe und den Sekundenkleber &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Auch seltsam: Verkehrsminister haben mehr Tote zu beklagen als Innenminister, aber verteidigen die Freiheit stärker gegen die Sicherheit.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Dass ich die Augensalbe und den Sekundenkleber im selben Kühlschrankfach aufbewahre, hat bestimmt mal ein ganz lustiges Erlebnis zur Folge.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Statt aufzusaugen, kommt jede Woche neue Auslegeware drauf! Einziger Nachteil ist, dass ich nun immer um die Deckenlampe herumgehen muss.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das zweite Vergrämer-Buch</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/das-zweite-vergraemer-buch.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2013 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/08/02/das-zweite-vergraemer-buch/</guid>

					<description><![CDATA[Geschätzte zwanzig Jahre nach seinem Erstlingswerk widmet sich Jan-Uwe Fitz erneut der Figur des Taubenvergrämers. Das Buch handelt von einem Mann im schwarzen Hemd, dem &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Geschätzte zwanzig Jahre nach seinem <a title="Rezension zu „Entschuldigen Sie meine Störung“" href="http://haekelschwein.de/blogartikel/items/ein-rezensionsversuch.htm">Erstlingswerk</a> widmet sich Jan-Uwe Fitz erneut der Figur des <a title="Homepage des Vergrämer. Oder auf Twitter: @Vergraemer" href="http://www.benefitz.de/">Taubenvergrämers.</a> Das Buch handelt von einem Mann im schwarzen Hemd, dem eine Taube von der linken Schulter läuft. So weit, so gut. Ich an Ihrer Stelle würde es kaufen!</p>
<p>Ach, Moment, jetzt habe ich die Schutzfolie doch noch aufbekommen, dann steige ich etwas tiefer in die Buchbesprechung ein.</p>
<p><a title="Weitere Infos und Bestellmöglichkeit" href="http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullsteintb/buch.php?id=42378&amp;">„Wenn ich was kann, dann nichts dafür“</a> ist weniger ein Roman als vielmehr ein episodisches Drama, das ausschließlich von seinen komischen Dialogen lebt, deren absurde Begleitumstände nur kurz angedeutet werden. Wer die Gelegenheit hatte, einer <a href="http://jour-fitz.de/">Lesung</a> des Autors beizuwohnen, kommt nicht umhin, sich eine Hörspielversion des Buches zu wünschen, und Kekse, denn Kekse sind lecker.</p>
<p>Der rote Faden der Handlung ist mehrmals um den Finger gewickelt, ausgefranst und nicht einmal rot: Aus seinem Schweizer Heimatdorf kommt der Titelheld nach Berlin, um dort als Kammerjäger Tauben zu verscheuchen, ist seiner Aufgabe aber weder fachlich noch emotional gewachsen. Nach zehn Jahren fasst er den Entschluss, Berlin den Rücken zu kehren und lässt sein Hab und Gut bei einer Umzugsfirma einlagern, verbringt aber weitere sechs Jahre in der leeren Wohnung, bis es ihn zeitweilig nach Venedig verschlägt und er schließlich in die Hauptstadt zurückkehrt. Als soziophober Misanthrop scheitert er dabei immer wieder im Kontakt mit anderen Menschen, seien es Kunden oder Nachbarn, woraus sich die irrwitzigsten Dialoge ergeben:</p>
<p><em>„Meine Frau ist tot. Letzte Woche gestorben. Sie haben sie knapp verfehlt.“<br /></em><em>„Aha.“<br />„Können Sie nicht was Mitfühlendes sagen? Das würde mich bestimmt trösten. Mir geht’s nicht gut.“<br />„Sie vermissen sie bestimmt sehr.“<br />„Geht so. Ihre Leiche liegt noch im Schlafzimmer. Das macht ihren Tod natürlich ein Stück leichter.“<br /></em>(S. 80ƒ)</p>
<p><em>„Geben Sie es zu“, sage ich aufgebracht, „SIE haben die Tauben festgetackert!“<br />„Ich? Nein. Warum sollte ich das tun? Die Tauben können sprechen, da werden sie bestimmt auch tackern können.“<br />„Ich glaube, die Tauben können gar nicht sprechen. SONDERN SIE SIND BAUCHREDNER!“<br />„Ich? Bauchredner? Ich weiß gar nicht, was ein Bauchredner ist.“ Er lacht nervös und heiser.<br />„Sie lügen!“<br />„Wollen Sie damit sagen, dass ich lüge?“<br /></em>(S. 85ƒ)</p>
<p>Storyline, Charakterentwicklung, üppige Umweltbeschreibungen wird man nicht finden, es ist kein Buch für Herz und Verstand, sondern für Zwerchfell und Oberschenkel: Man wähnt sich in einer Abfolge von Monty-Python-Sketchen, muss lachen, schmunzeln, den Kopf schütteln oder debil grinsen. Mehrheitsfähig ist das auf keinen Fall, und genau deshalb lesenswert.</p>
<p>Comedyromane mögen in Mode sein, aber der Vergrämer ist heftiger, schonungsloser, absurder – schlicht: bekloppter – als es der arglose Leser erwarten wird.</p>
<p>Einen Moment bitte, ich bekomme gerade eine Nachricht unserer Blog-Frauenbeauftragten.</p>
<p>Die Gendergerechtigkeit gebietet, dass ich nicht das Buch eines Mannes rezensiere, ohne zugleich das Werk einer Frau zu besprechen.</p>
<p>Wenig überraschend handelt es sich dabei um Nadine Hillmakers Opus Magnum <a title="Amazon-Link (mittlerweile ausverkauft)" href="http://www.amazon.de/Zombies-Leichenhalle-Erotic-Horror-ebook/sim/B00BQ3U2IU/2">„Fick Zombies in der Leichenhalle“,</a> das mir vom <a title="ZDF-Hyperland: „E-Schund: Kampf um den 1-Euro-Leser“" href="http://blog.zdf.de/hyperland/2013/06/e-schund-kampf-um-den-ein-euro-leser/">ZDF</a> empfohlen wurde.</p>
<p>Dieser siebenseitige Bildungsroman kostet 2,99 Euro und kommt damit auf einen Seitenpreis von 43 Cent, ist also voraussichtlich zehnmal so gut wie das Buch von Jan-Uwe Fitz, das nur 3,6 Cent pro Seite kostet.</p>
<p>Leichen haben beide Bücher zu bieten, aber das Feld der Sinnlichkeit bleibt von Fitz unbestellt, während Hillmaker so fein ziselierte Erotismen bietet wie:</p>
<p><em>„Sie griff nach unten und begann ihn zu masturbieren, bis sie nicht mehr länger warten konnte und sich seinen Schwanz in die Möse schob.“</em></p>
<p>Das ist schön formuliert, beredter Ausdruck gediegenen Stilempfindens. Wie plump hätte eine Autorin mit weniger Feingefühl hier dilettiert, wie grob erst ein männlicher Autor!</p>
<p>Auch Dialogfäden weiß Nadine Hillmaker kunstvoll zu spinnen:</p>
<p><em>„Du alte Pott-Sau! schrie Gerd aufgebracht, als Beate zu schnattern und zu knattern begann. Was zum Henker hast Du bloß zuletzt gefressen? Gar nichts, ich hatte gerade einen Magen-Darm-Infekt, als es mich erwischt hat“</em></p>
<p>Liebesgeflüster, wie es nur eine Frau so elegant in Worte zu kleiden weiß, Jan-Uwe Fitz muss sich hier geschlagen geben. Auch in der Namensgebung seiner Charaktere leistet er sich Schwächen: Herr Menke, Frau Wolters, Ehepaar Meiser – wie kraftlos klingt dies gegenüber den Zombienamen Stummel-Sven, Banana-Bernd und Gürckchen-Gerd, die gewiss eine Anspielung auf die Nasenlänge sind.</p>
<p>Abschließend kann mein Urteil nur lauten, dass die Zukunft der Literatur in Frauenhand liegt. Skeptiker mögen einwenden, auch Jan-Uwe Fitz könne Pseudonym einer Schriftstellerin sein, aber das ficht mich nicht an.</p>
<p>Was immer Sie lesen werden: Essen Sie dabei doch Kekse! Denn Kekse sind Genuss und Spaß, ein kulinarisches Feuerwerk der guten Laune. Herr Bahlsen aus Hannover schrieb mir dazu erst neulich: „Ja, es stimmt. Kekse sind Genuss und Spaß und ein kulinarisches Feuerwerk der guten Laune.“</p>
<p>Wollen Sie auch weiterhin meine unbestechlichen Kritiken lesen? Dann stecken Sie mir unauffällig Geld zu.</p>
<p> <small><a href="http://haekelschwein.de/blogartikel/items/rezensionen.htm">Man lese auch meine anderen Rezensionen.</a></small></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 28. &#8211; 30. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-28-30-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jul 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/07/28/aus-meinen-tweets-der-28-30-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Die Ritter in den Märchen mussten nur deshalb Drachen töten, weil die Prinzessinnen noch kein Badezimmer hatten, in dem eine Spinne saß. Warum habt ihr &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Die Ritter in den Märchen mussten nur deshalb Drachen töten, weil die Prinzessinnen noch kein Badezimmer hatten, in dem eine Spinne saß.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text"><a href="http://www.denkdreck.de/?p=5309">Warum habt ihr Gardinen?</a> Hörenswerter Rant von @LinaMadita gegen Überwachung und Generalverdacht (30 Min.)</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Tipp: Wenn der Asphalt so heiß ist wie jetzt, einfach mal einen Käfer auflesen, ihm den Bauch kaltpusten und ihn wieder hinsetzen.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/361084718017552385"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Wenn es keinen Gott gäbe, würden die Flüsse nicht genau unter den Brücken hindurchfließen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 26. &#8211; 27. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-26-27-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jul 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/07/07/aus-meinen-tweets-der-26-27-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[„Warum habt ihr Gardinen?“ &#8211; „Damit nicht jeder reingucken kann.“ — Wie man Datenschutzgespräche mit seinen Eltern beginnt. Eines Morgens aufwachen und denken: „So schlecht &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">„Warum habt ihr Gardinen?“ &#8211; „Damit nicht jeder reingucken kann.“ — Wie man Datenschutzgespräche mit seinen Eltern beginnt.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Eines Morgens aufwachen und denken: „So schlecht sehen beige Steppjacken ja gar nicht aus!“ Davor fürchten wir uns doch alle.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Wörter, die es nicht gibt: Mund-zu-Mund-Propaganda, Wehmutstropfen, Rückrad, Imbus, Kreissaal, einzigster, erstmal, dankeschön, wonz.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/351701853836279809"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Habe 40 Euro verloren, rede mir aber ein, dass der Finder genau diesen Betrag noch für seine Krebstherapie brauchte. Welch ein schöner Tag!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 24. &#8211; 25. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-24-25-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jun 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/06/23/aus-meinen-tweets-der-24-25-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Terroristen spielen über Bande, sie terrorisieren uns nicht mit Anschlägen, sondern mit Anti-Terror-Gesetzen. Der Terror hat in exakt dem Moment gewonnen, wo man sich mehr &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Terroristen spielen über Bande, sie terrorisieren uns nicht mit Anschlägen, sondern mit Anti-Terror-Gesetzen.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/344043902090752002"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Der Terror hat in exakt dem Moment gewonnen, wo man sich mehr vor der eigenen Regierung als vor den Terroristen fürchten muss.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Schlagzeilen, die man nie liest: Innenminister schlägt vor, potentiellen Lebensrettern und Wohltätern schon vorsorglich Orden zu verleihen.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/344044612219990016"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich sitze draußen und schreibe. Fliegen setzen sich auf meinen Text. Vielleicht ist er doch nicht so gut, wie ich dachte.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ein Pärchen mit einer angeleinten Katze. Sicher ehemalige Hundebesitzer, die sich mit dem neuen Gerät noch nicht so auskennen.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich habe jetzt auch ein Gästeklo. Mit sieben Sitzplätzen. Aber es kommt irgendwie keine Stimmung auf.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Man sagt nicht mehr „zum hier Essen oder zum Mitnehmen?“, sondern „möchten Sie zur mobilen Version wechseln?“</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/344041787620478976"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Oma ins Bett gebracht. Daran gedacht, wie sie mich ins Bett gebracht hat. Sentimental geworden.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 22. &#8211; 23. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-22-23-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jun 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Arzt sagt, ich sei hochbegabt. Oder hochbetagt, er sprach halt sehr leise und ich behalte das nicht mehr so gut. Ich esse jetzt Ochsenschwanzsuppe. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Der Arzt sagt, ich sei hochbegabt. Oder hochbetagt, er sprach halt sehr leise und ich behalte das nicht mehr so gut.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/343100344953368578"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich esse jetzt Ochsenschwanzsuppe. Oder wie die Ochsen sagen: „Nicht den auch noch!“</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/339679770386259968"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Das Wort Bauch (ahd. būh) bedeutet ursprünglich „der Geschwollene“. Ein flacher Bauch ist also ein Oxymoron, damit Ihr’s nur wisst!</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/340793658691448832"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich habe mir eine Birne gekauft. Es wird mir guttun, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/342989748303962112"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Hat schon mal jemand geschrieben, dass Backshops das Bäckerhandwerk zu einer brotlosen Kunst machen?</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/342993164266786816"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich stelle mir immer vor, dass Menschen, die „nichts zu verbergen“ haben, ein gemeinsames Schlafzimmer mit ihren Eltern teilen.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/343313384856510465"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">1 kg Roggenbrot kostet im Januar 1917 nur 0,34 RM, im Januar 1923 schon 1428 RM und im November 201 Mrd. RM. Diese Bäcker sind unersättlich!</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/343834070205231104"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Der Ausdruck „ein Heidenspaß“ sollte einem zu denken geben, ob man der richtigen Religion angehört.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/340400588913262593"></a></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 20. &#8211; 21. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-20-21-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 May 2013 13:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wandteller sind die Altersflecken der Wohnung. Ein Meerschweinchen herzhaft gähnen sehen und nicht an die Evolution glauben, das kann man nicht. Wer seinen Adblocker abschaltet, darf natürlich &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Wandteller sind die Altersflecken der Wohnung.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ein Meerschweinchen herzhaft gähnen sehen und nicht an die Evolution glauben, das kann man nicht.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Wer seinen Adblocker abschaltet, darf natürlich auch während der Fernseh-Werbepausen nicht aufs Klo, so konsequent muss man sein.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/333991208173043712"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">„Sagen Sie, ist dieser Rohrzucker guineabissauisch oder guatemaltekisch?“ – „Gehen Sie weg!“</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/334979796503244800"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Schade, dass die Achtzigerjahre 3653 Tage am Stück waren und nicht übers ganze Leben verteilt.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">An manchen Tagen kann ich mich besonders schwer daran gewöhnen, dass mein Alter zweistellig ist.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Tipp: Wenn Ihr Eurer Freundin einen Ring kauft, schreckt das nur anständige Männer ab; kauft ihr lieber eine Mütze mit Tierohren.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Helden</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/helden.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Batman gehört zu den oberen 1 Prozent und bekämpft Verbrecher aus den unteren 99 Prozent, ohne die Systemfrage zu stellen. Superman besitzt gottähnliche Macht, könnte &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><span>Batman gehört zu den oberen 1 Prozent und bekämpft Verbrecher aus den unteren 99 Prozent, ohne die Systemfrage zu stellen. </span></p>
<p><span>Superman besitzt gottähnliche Macht, könnte Kriege und Ausbeutung beenden, spielt aber lieber den Hilfssheriff und verkleidet sich in seiner Freizeit als einer der 99 Prozent. </span></p>
<p><span>Spiderman gehört zu den 99 Prozent und schafft es trotz seiner Superkräfte nicht in die 1 Prozent.</span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 18. &#8211; 19. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-18-19-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/05/12/aus-meinen-tweets-der-18-19-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Auf Milchtüten sollte angegeben sein, wie viel Prozent des Inhalts neben der Tasse landet. Unter dem Fettgehalt wäre noch Platz dafür. Wenn man Brot zu &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Milchtüten sollte angegeben sein, wie viel Prozent des Inhalts neben der Tasse landet. Unter dem Fettgehalt wäre noch Platz dafür.</p>
<p>Wenn man Brot zu lange bei sich wohnen lässt, wird es liebesbedürftig und pelzig, will pausenlos gestreichelt werden. Nicht machen!</p>
<p>Ich bin einer großen Verschwörung auf der Spur! Warum z. B. kann man Badezimmertüren von außen abschließen?</p>
<p>Polnisch besteht ausschließlich aus Variationen von „Fischers Fritze fischt frische Fische“, aber die Polen verstehen einander. Teufelskerle!</p>
<p>Hutträger sollten einen Hut tragen, damit man sie als solche erkennt.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">„Ich werd’ dann mal wieder, man sieht sich!“ waren die letzten Worte des Buddhisten.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/330244156146470914"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung ist kein Backsteinrecht, das Briefgeheimnis kein Papierrecht. Internetgrundrechte? Bürgerrechte!</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/330255708585086976"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Wenn sich CDU &amp; SPD im Internet mit VDS und BDA ihre eigene kleine DDR basteln, gelten die Bürgerrechte bald nur noch in Altersheimen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 16. &#8211; 17. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-16-17-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich mag diesen Planeten. Ich hinke meinem Zeitplan mal wieder um zwei Stunden hinterher. Aber es ist auch ungerecht, dass ich hinken muss, während er &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich mag diesen Planeten.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/325572377524174849"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich hinke meinem Zeitplan mal wieder um zwei Stunden hinterher. Aber es ist auch ungerecht, dass ich hinken muss, während er Motorrad fährt.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/325578223335383042"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">In den Sommerferien löse ich mit meinen Detektivfreunden immer Kriminalfälle. Kann aber auch sein, dass ich das nur aus einem Hörspiel habe.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/326878483500396544"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Mein Hosenknopf hat mich gerade fett genannt. Während er in hohem Bogen absprang. Der Feigling!</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/327724030306168833"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">„Meine Kochrezepte schreibe ich immer in Steno.“ – „Du notierst dir die Strichcodenummer der Fertiggerichte!“ – „IN STENO!“</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Regenwurm</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ein-regenwurm.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 13:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Oft springt aus lock’rem Erdenreich ein Regenwurm frisch in den Teich und planscht und spritzt und gurgelt froh und kehrt zurück – ins Nirgendwo.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Oft springt aus lock’rem Erdenreich<br /> ein Regenwurm frisch in den Teich<br /> und planscht und spritzt und gurgelt froh<br /> und kehrt zurück – ins Nirgendwo.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verraucht</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/verraucht.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 13:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/04/14/verraucht/</guid>

					<description><![CDATA[Niemand wird an seinem dreißigsten Geburtstag zum Raucher, das geschieht immer schon im Teeny-Alter, wo der soziale Gruppendruck besonders hoch ist, deshalb muss man die &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand wird an seinem dreißigsten Geburtstag zum Raucher, das geschieht immer schon im Teeny-Alter, wo der soziale Gruppendruck besonders hoch ist, deshalb muss man die Zigarette vor allem für Jugendliche unattraktiver machen, aber bisher schienen mir alle staatlichen Kampagnen dazu recht unbeholfen und wirkungslos. </p>
<p> Wäre ich für eine Anti-Rauchen-Kampagne verantwortlich, würde ich Zigaretten als „Rentnerstengel“ bewerben lassen, und zwar von siebzigjährigen Volksmusikern. Oder Zigaretten als Belohnung für besonders gute und brave Schüler verteilen. Oder die Zigarette zum Symbol vorehelicher Enthaltsamkeit stilisieren. All das würde dem Rauchen gründlich die Coolness rauben.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 15. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-15-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 08:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich Flusen auf dem Teppich entdecke, glaube ich immer, dass es Biberschnurrbarthaare sind. Dann ist das Saubermachen lustiger. In meiner Jugend konnte man Geburtstagskarten &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich Flusen auf dem Teppich entdecke, glaube ich immer, dass es Biberschnurrbarthaare sind. Dann ist das Saubermachen lustiger.</p>
<p>In meiner Jugend konnte man Geburtstagskarten mit Drehziffern nur bis 99 einstellen, heute bis 109.</p>
<p>„Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“ funktioniert als Slogan nur, solange man keine Leserkommentare zulässt.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/322375264615145472"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Wäre das Briefgeheimnis vor dem Papier erfunden worden, gälte es heute nur für Holz- &amp; Steintafeln. So wie man es der E-Mail verwehren will.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/323438732571201536"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Mitmänner! Um unsere Unentbehrlichkeit zu beweisen, sollten wir immer den Wasserhahn kräftig zudrehen.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/323443307772534784"></a></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressespiegel</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/pressespiegel.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/04/09/pressespiegel/</guid>

					<description><![CDATA[Eine Auswahl der kürzlichen Berichterstattung über das haekelschwein: 20.03.2013Reichweitenstarker Artikel bei Spiegel Online und auf Hit-Radio Antenne 21.03.2013Bericht in La Stampa sowie der Abendzeitung München (gedruckt &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Auswahl der kürzlichen Berichterstattung über das haekelschwein:</p>
<p>20.03.2013<br />Reichweitenstarker Artikel bei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/netzphaenomen-haekelschwein-ich-glaube-mein-schwein-fusselt-a-888966.html">Spiegel Online</a> und auf <a href="http://www.antenne.com/wir-niedersachsen/nachrichten/13-03/das-haekelschwein-erobert-die-welt/">Hit-Radio Antenne</a></p>
<p>21.03.2013<br />Bericht in <a href="http://www.lastampa.it/2013/03/21/societa/il-maialino-di-nonna-frieda-e-tedesco-l-ultimo-web-tormentone-NRlKnZcpPTrJlhSBAAEBwO/pagina.html">La Stampa</a> sowie der <a href="http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.schweinchen-auf-reisen-ein-haekelschwein-erobert-die-welt.220cb69f-b403-4fd8-848f-adf42f418d8e.html">Abendzeitung München</a> (gedruckt &amp; online)</p>
<p>23.03.2013<br />Artikel in der <a href="http://www.noz.de/deutschland-und-welt/kultur/fernsehen/70303767/wer-ist-das-haekelschwein-97-jaehrige-aus-hude-schuf-das-rosafarbene-netzphaenomen">Neuen Osnabrücker Zeitung</a> sowie im Kölner Stadtanzeiger und bei <a href="http://www.drupal-web-developers.com/news/die-generation-youtube-und-ihr-hakelschwein/">The Web-Developer</a></p>
<p>25.03.2013<br />Beitrag bei der <a href="http://blog.media-company.eu/2013/03/online-marketing-das-hakelschwein-phanomen/">Media-Company</a> und <a href="http://web20.excite.it/foto/ecco-haekelschwein-il-maialino-di-nonna-frieda-che-fa-impazzire-il-web-P136722.html">Excite Italien</a></p>
<p>26.03.2013<br />Artikel auf <a href="http://de.nachrichten.yahoo.com/kleines-schwein-ganz-gro-102000474.html">Yahoo</a></p>
<p>27.03.2013<br />Bericht auf <a href="http://computer.de.msn.com/netzwelt/netzph%C3%A4nomen-ein-h%C3%A4kelschwein-reist-um-die-welt">MSN</a></p>
<p>01.04.2013<br />Fotobericht auf <a href="http://www.gofeminin.de/gesellschaft/haekelschwein-weltreise-d49762.html">gofeminin.de</a></p>
<p>05.04.2013<br />Artikel in der Schweizer Boulevardzeitung Blick</p>
<p>09.04.2013<br />Fotobericht bei <a href="http://www.bildderfrau.de/familie-freizeit/haekelschwein-weltreise-d50000.html">Bild der Frau</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 14. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-14-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/04/07/aus-meinen-tweets-der-14-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Ich bin ein Frühchen, ich bin zehn Jahre zu früh geboren. Reichtum wird überschätzt. Und andere Eigenschaften, die ich nicht besitze. Die 50g gratis in &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich bin ein Frühchen, ich bin zehn Jahre zu früh geboren.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Reichtum wird überschätzt. Und andere Eigenschaften, die ich nicht besitze.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Die 50g gratis in den größeren Nutellagläsern haben doch auch keine zusätzlichen Kalorien, oder?</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/319089139507159041"></a></div>
<p>Durchschnittsalter der Frauen in den heutigen Kontaktanzeigen der Nordwest-Zeitung: 63 Jahre. Aber Print hat Zukunft!</p>
<p>Zeitungsauflagen werden künftig auch nach Page Impressions berechnet. Die morgige Ausgabe der SZ hat 2000 Seiten mit jeweils einem Absatz.</p>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Entweder hab ich heute Nacht vom Kindergarten geträumt oder aber dies hier ist der wahnsinnigste Traum, den man als Fünfjähriger haben kann.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/319719620657414144"></a></div>
<p class="js-tweet-text tweet-text">Ich bin jetzt doppelt so alt wie meine Kindergärtnerin damals. Ich finde, dafür sollte man eine Wanderplakette auf dem Lebensweg bekommen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein wirrer Tag</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ein-wirrer-tag.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/04/01/ein-wirrer-tag/</guid>

					<description><![CDATA[Es war einer dieser regnerischen Sonnentage, an denen Bonnie Mae schon früh am Abend aufgestanden war, um die Kinder an die Leine zu hängen und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><span>Es war einer dieser regnerischen Sonnentage, an denen Bonnie Mae schon früh am Abend aufgestanden war, um die Kinder an die Leine zu hängen und ihrem Sandwich Männer in die Taschenakte zu packen. </span></p>
<p><span>Es war kaum acht halbe, als es an der Klingel pochte und die Packermöbel die neue Großmutter brachten, die Bonnie Mae und ihr Hochzeitstag von ihrem Küchenschrank zum Manne haben sollten. </span></p>
<p><span>„So früh kommt der erst?“ antwortete sie erstaunt und wunderte sich verdreht um. „Es tut Ihnen leid“, beschuldigte sich der Trägerbrief und nahm sich mit einem langen Leben das Messer. </span></p>
<p><span>Kaum hatte Bonnie Mae den Wischer aufgeblutet, schloss sie ihre Freundin und wartete, dass ihre Türen zum Kranzkäffchen kamen. Versehen wirrte sie sich um: Alles war so heute anders &#8211; vielleicht hätte sie das Leer nicht glasen sollen?</span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 13. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-13-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/03/31/aus-meinen-tweets-der-13-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Man sagt nicht mehr Plastikblume, sondern Pflanzenbüste. Ich habe noch Sand in den Schuhen von Urlauben, die ich nie gemacht habe. Es sind auch gar &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Man sagt nicht mehr Plastikblume, sondern Pflanzenbüste.</p>
<p class="js-tweet-text">Ich habe noch Sand in den Schuhen von Urlauben, die ich nie gemacht habe. Es sind auch gar nicht meine Schuhe.</p>
<p class="js-tweet-text">Junge Götter vergleichen sich mit mir.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/317279208856485888"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Ich würde Karfreitag das Tanzen erlauben. Und an den übrigen Tagen verbieten. Aber mich fragt ja keiner. Vielleicht deshalb.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/317562009224888320"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Der Schlafanzug funktioniert nicht. Womöglich ist es ein Wachliegeanzug, der falsch etikettiert wurde.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/318509949657423873"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Ich hatte mal einen Halbbruder, aber der ist immer umgefallen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kettenreaktion</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/kettenreaktion.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 20:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaum erscheint das Gesicht des Prominenten auf dem Bildschirm, blendet der Sender nicht seinen Namen ein, sondern „Balder, Gott des Lichts“, woraufhin der Bauchbindentexter entlassen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum erscheint das Gesicht des Prominenten auf dem Bildschirm, blendet der Sender nicht seinen Namen ein, sondern „Balder, Gott des Lichts“, woraufhin der Bauchbindentexter entlassen wird, dem Suff anheimfällt und dreißig Jahre später in einer kleiner Pension in Ascensión tot aufgefunden wird, umringt von Käfern, die sich bereits an ihm schadlos gehalten haben, aber deren Trippeln auf dem Holzparkett so rhythmisch ist, dass der Gast im Zimmer darunter beschließt, seinen Job als Bürstenvertreter aufzugeben und Schlagzeuger zu werden, was ihm späten Ruhm beschert und die Liebe seiner Frau aufs Neue entfacht.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 12. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-12-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Wohnung ist so klein, dass ich den Schlüssel immer von außen stecken lasse, um Platz zu sparen. Ich esse heute nur eine Zwiebel. Und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Meine Wohnung ist so klein, dass ich den Schlüssel immer von außen stecken lasse, um Platz zu sparen.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/313427842400653313"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Ich esse heute nur eine Zwiebel.  Und zum Anfassen Brot darunter. Dazwischen Mett als Haftschicht. Toll, so ein Gemüsetag!</p>
<p class="js-tweet-text">Wo trägt man im Lebenslauf ein, dass man sämtliche Apple-Keynotes gesehen hat?</p>
<p class="js-tweet-text">Samsung steigt nun auch in den Buchmarkt ein. Erste Titel heißen „Die Holztrommel“, „Moby-Dünn“, „Der Zauberhügel“ &amp; „Der Werfer im Weizen“.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/314479634152583168"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Mist, meine Uhr ist schon wieder auf Null, muss man denn jeden Tag von vorne anfangen?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lieblingswitz</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/lieblingswitz.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 23:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[“When I was a kid my favorite relative was Uncle Caveman. After school we’d all go play in his cave, and every once in a &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><span>“When I was a kid my favorite relative was Uncle Caveman. After school we’d all go play in his cave, and every once in a while he would eat one of us. It wasn’t until later that I found out that Uncle Caveman was a bear.” </span></p>
<p>Ich mag diesen Witz von <a title="Weitere Zitate von Jack Handey" href="http://www.worldofquotes.com/author/Jack-Handey/1/index.html">Jack Handey,</a> denn er ist perfekt konstruiert: fängt ganz harmlos an, bringt in der Mitte eine verstörende Wendung und setzt die Pointe optimal aufs letzte Wort. </p>
<p><span>Ähnlich ist es mit diesem Witz aus gleicher Feder: </span></p>
<p><span>“When I found the skull in the woods, the first thing I did was call the police. But then I got curious about it. I picked it up, and started wondering who this person was, and why he had deer horns.”</span></p>
<p><span>Dieser Witz erschafft eine Welt, in welcher die kindliche Logik noch gilt und eine ursprüngliche Annahme nicht in Frage gestellt, sondern der Fantasie übergeben wird.</span></p>
</div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interviews</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/interviews.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich gebe eigentlich keine Interviews, sondern schreibe lieber direkt ins Netz, was ich zu sagen habe, aber bisweilen mache ich eine Ausnahme: Auf Spiegel Online &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe eigentlich keine Interviews, sondern schreibe lieber direkt ins Netz, was ich zu sagen habe, aber bisweilen mache ich eine Ausnahme:</p>
<p>Auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/netzphaenomen-haekelschwein-ich-glaube-mein-schwein-fusselt-a-888966.html">Spiegel Online</a> ist heute ein gelungener Interviewartikel über meine haekelschweinerei erschienen, mitsamt einer Foto- und Tweetgalerie.</p>
<p>Dem Kulturblog <a href="http://illusion.tamtam-berlin.de/wurst-ist-die-prosa-der-paarhufer/">tAMtAM Berlin</a> habe ich 2012 ein herzerfrischend albernes Interview gegeben.</p>
<p>Eine Journalismusschülerin hat mich 2011 für <a href="http://140z.de/2011/haekelschwein/">140z.de</a> investigativ befragt.</p>
<p>In Heft 4/2011 von <a href="http://www.faktor-magazin.de/flycms/UNIfaktor">UNIfaktor</a> habe ich herumgesponnen, wie der Berufsalltag eines haekelschwein-Anbieters aussieht, und hier im <a href="http://haekelschwein.de/blogartikel/items/hundertvierzig.htm">Blog</a> habe ich anlässlich eines KulturSPIEGEL-Artikels etwas über meine Twitterei geschrieben.</p>
<p>Wer darüber hinaus noch Fragen hat, kann mir die per <a href="mailto:oink@haekelschwein.de">E-Mail</a> stellen, vielleicht fällt mir was dazu ein. In der Fotos-Rubrik findet man druckgeeignete <a href="http://haekelschwein.de/kalenderfotos2013.htm">Bilder.</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 10. &#8211; 11. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-10-11-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 16:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Man kann mit einem Finger die Sonne verdecken, alles ist eine Frage der richtigen Perspektive. Dumm und laut haben denselben Mund. Spartipp: Wer sich einen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Man kann mit einem Finger die Sonne verdecken, alles ist eine Frage der richtigen Perspektive.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/311924443607867393"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Dumm und laut haben denselben Mund.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/312695080295211008"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Spartipp: Wer sich einen Bart wachsen lässt und ein Maßband hat, braucht keinen Kalender mehr!</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/313327669741748224"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Manche Tiere sind boshaft und unsympathisch. Deshalb sollten wir mehr Fleisch essen, es wird schon die richtigen treffen!</p>
<p class="js-tweet-text">Die Papstwahl war spannend. Ist so wie Fußball, da gucke ich auch nur das WM-Endspiel und sonst interessiert es mich nicht.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Gegenbesuch</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/der-gegenbesuch.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich hatte ich ja die Nase voll von den Braunschweigern, seit unserem letzten Besuch dort. Bitte die Schuhe draußen ausziehen, Hände desinfizieren nicht vergessen, legt &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hatte ich ja die Nase voll von den Braunschweigern, seit unserem letzten Besuch dort.</p>
<p>Bitte die Schuhe draußen ausziehen, Hände desinfizieren nicht vergessen, legt euch ein Sitzkissen drunter, kommt mit dem Kopf nicht an die Sofalehne, über Politik und Sport sprechen wir zu Tisch nicht, vor dem Essen wollen wir dem Herrn danken, das iPhone bleibt bitte in der Tasche. Ein Abend, so gemütlich wie eine Abiturprüfung.</p>
<p>Aber jetzt freue ich mich richtig auf den Gegenbesuch, und da sind sie ja auch schon!</p>
<p>„Ja, mooooin, die Braunschweiger, wie nett, dass ihr kommen konntet! Inez ist noch einkaufen, aber tretet doch schon mal ein.</p>
<p>Die Schuhe könnt ihr anbehalten, aber setzt bitte diese Hauben auf, ich bekomme es sonst wieder mit meiner Haarallergie zu tun. </p>
<p>Ihr wisst ja: Mein Haus, meine Regeln, da folge ich ganz eurem Motto. Deshalb nehmt es mir nicht übel, wenn ich euch ein bisschen einsprühe hiermit, das ist ein ganz mildes Milbenmittel. Ich bin da vielleicht übervorsichtig, aber was will man machen, wenn man Hausstaub nicht verträgt.</p>
<p>Riecht ein bisschen streng, wie? Das nehme ich schon gar nicht mehr wahr, daran gewöhnt ihr euch. Habe ich auch, hat kaum eine Woche gedauert.</p>
<p>Oh, ein Blumenstrauß? Das nehmt bitte nicht persönlich, wenn ich den gleich hier in den Müllschlucker tue. So, schwupps isser weg, haha, aber seid unbesorgt, das ist nur wegen der Inez, die ist ja total gegen Schnittblumen. Pflanzenmord nennt sie das, aber könnt ihr ja nicht wissen, und da möchte ich natürlich nicht, dass ihr sie ungewollt kränkt, so ein kleiner Fauxpas, der bleibt einfach unter uns, das versteht sich doch unter Freunden.</p>
<p>Folgt mir ins Wohnzimmer, da habe ich schon für uns aufgedeckt. Ja, richtig, der Tisch wirkt etwas hoch, wenn man hereinkommt, aber das ist nur, weil wir auf Stühle verzichten. Seit einem Jahr schon, und ihr glaubt gar nicht, wie herrlich das für den Rücken ist. Bandscheibenvorfälle sind passé für uns.</p>
<p>Die Inez meinte erst: Wollen wir nicht für die Gäste ein paar Stühle behalten? Aber davon hielt ich nichts, als Gast möchte man sich doch einfügen bei den Leuten, die man besucht, zu Hause kann man ja dann wieder leben, wie man will. Nicht wahr? Ich hab ihr gleich gesagt, das sähet ihr genauso.</p>
<p>Ich schenke euch erstmal was von dem Sauerkrautsaft ein, oder mögt ihr lieber Brottrunk? Ich habe extra beides da, die Geschmäcker sind ja verschieden.</p>
<p>Was für einen Kuchen mögt ihr am liebsten? Schoko oder Nuss? Ah, die mögt ihr beide? Ich auch, hatte erst gestern welchen, aber heute gibt es Möhrentorte, ganz was Gesundes, man will ja seine Gäste auch nicht in Versuchung führen.</p>
<p>Apropos führen, ich führe ja Tagebuch. Gewiss habt ihr nichts dagegen, wenn ich unser Gespräch aufzeichne? Ich möchte schließlich nichts verfälschen. Ignoriert das Diktiergerät einfach.</p>
<p>Ach, einen wichtigen Termin habt ihr vergessen? Na klar, das kann mal passieren, dafür habe ich Verständnis. Wartet, ich begleite euch zur Tür. Aber ihr müsst mir versprechen, dass wir unser gemütliches Beisammensein bald nachholen.</p>
<p>Oh, da kommt Inez auch gerade vom Einkaufen.</p>
<p>Hallo, Inez, die Braunschweiger müssen leider schon gehen, ein wichtiger Termin. Ist ja nun schade, aber da kann man nix machen.</p>
<p>Wie bitte, was die lustigen Hauben sollen? Das erkläre ich dir später, wenn wir unter uns sind.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kein Gedicht</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/kein-gedicht.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2013 21:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich möchte nun mitnichtenhier anfangen zu dichten,nach Versmaß mich zu richten,die Silbenzahl zu lichten,ein passend’ Wort zu sichten,nach Endreim es gewichten,mich Euch darauf erpichtenBloglesern aller &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte nun mitnichten<br />hier anfangen zu dichten,<br />nach Versmaß mich zu richten,<br />die Silbenzahl zu lichten,<br />ein passend’ Wort zu sichten,<br />nach Endreim es gewichten,<br />mich Euch darauf erpichten<br />Bloglesern aller Schichten<br />zur Poesie verpflichten<br />und noch ein Vers mit Fichten.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausverkauft</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ausverkauft.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 13:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Die haekelschweine sind momentan ausverkauft, da die Häkeloma, welche am fünften April immerhin 98 Jahre alt wird, eine schwere Erkältung auskurieren musste und sich den &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die haekelschweine sind momentan ausverkauft, da die Häkeloma, welche am fünften April immerhin 98 Jahre alt wird, eine schwere Erkältung auskurieren musste und sich den rechten Arm gebrochen hatte. Damit sie sich gut erholen kann, ruht die Produktion und nur der <a href="http://haekelschwein.de/tweetbuch.htm">Buchverkauf</a> läuft weiter.</p>
<p>Zum Geburtstag und zur Genesung gibt’s wieder eine <a href="http://haekelschwein.de/schreib.htm">Postkartenaktion.</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 9. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-9-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Gott und ich glauben aneinander, aber ob er mich erschaffen hat oder ich ihn, lassen wir bewusst offen. Wer sein Lebensziel in Zahlen ausdrücken kann, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span>Gott und ich glauben aneinander, aber ob er mich erschaffen hat oder ich ihn, lassen wir bewusst offen.</span></p>
<p><span><span>Wer sein Lebensziel in Zahlen ausdrücken kann, hat sich verrechnet.</span></span></p>
<p><span>Wenn du im Altersheim von deiner Karriere erzählst, wird dich jemand mit der Nachricht übertrumpfen, dass es heute Schokoladenpudding gibt.</span></p>
<p>Die Zeit, in der man unattraktive Menschen verhöhnt, geht von jener ab, in der man böse Menschen kritisieren könnte.</p>
<p><span>Wusstet Ihr, dass es verschiedene Baum-Arten gibt? Da wären einmal diese braunen dicken und dann jene dünnen weißen. Faszinierend.</span></p>
<p>Menschen, die nicht wissen, dass man das Brötcheninnere „Wuiwui“ nennt, sind mir suspekt.</p>
<p><span><span><span><span>Man sagt jetzt nicht mehr Windows, sondern „anders begabte Betriebssysteme“.</span></span><br /></span></span></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 7. &#8211; 8. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-7-8-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/02/24/aus-meinen-tweets-der-7-8-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Kerzen sind wie Wachs in meinen Händen. In der Wikipedia steht, dass Benedikt XVI. heute seinen Rücktritt ankündigte. In meinem Brockhaus steht, dass Paul VI. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="e-content">
<div class="e-content">
<div class="e-content">
<p class="p-name">Kerzen sind wie Wachs in meinen Händen.</p>
</div>
<p class="p-name">In der Wikipedia steht, dass Benedikt XVI. heute seinen Rücktritt ankündigte. In meinem Brockhaus steht, dass Paul VI. seit 1963 Papst ist.</p>
</div>
<div class="e-content">
<p class="p-name">Wird man im Laden ignoriert, einfach rufen: „Kann ich Ihnen helfen? Ich möchte Sie nicht unnötig lange auf meinen Einkauf warten lassen.“</p>
</div>
<div class="e-content">
<p class="p-name">Der Bibliotheksausweis ist das Methadonprogramm des Bibliophilen.</p>
</div>
<div class="e-content">
<p class="p-name">Ich gehe eigentlich nur in den Waschsalon, um mir diesen New-York-Lifestyle zu geben, nicht weil ich keine Maschine habe.</p>
</div>
<div class="e-content">
<p class="p-name">Die drei Lebensalter: Ich entdecke mich täglich neu! Ich erfinde mich täglich neu! Ich repariere mich täglich neu!</p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 5. &#8211; 6. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-5-6-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2013 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/02/10/aus-meinen-tweets-der-5-6-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Seiten, die dir gefallen könnten: Vorderseite, Rückseite Eltern, deren Kinder sich mit einem schlechten Zeugnis nicht nach Hause trauen, sind im Fach Erziehung versetzungsgefährdet. Ich &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Seiten, die dir gefallen könnten: Vorderseite, Rückseite</p>
<p class="js-tweet-text">Eltern, deren Kinder sich mit einem schlechten Zeugnis nicht nach Hause trauen, sind im Fach Erziehung versetzungsgefährdet.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/297387738527834112"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Ich glaube, Frauen sprechen mehr über Männer als Männer über alles.</p>
<p class="js-tweet-text">Die Angst der Konservativen, dass Leute, die die DDR zurückhaben wollen, damit nicht die Telefonüberwachung meinen.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/298822019590524929"></a></div>
<p class="js-tweet-text">„Ich bin schon seit 1992 Apple-User, Ihr Modeopfer!“ steht auf meinem Shirt, wenn ich mich zwischen andere Mac-User in die Bibliothek setze.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/298825159337467904"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Prügelnde Polizisten sind wie Brandstifter in der Feuerwehr, genießen aber eine größere Sympathie beim Kleinbürger.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 3. &#8211; 4. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-3-4-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/01/27/aus-meinen-tweets-der-3-4-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[Hamster taugen nicht als Flaschenöffner. Zumindest die ersten fünf nicht, aber es sind ja noch vier im Karton. Man sollte privatisieren immer entdemokratisieren nennen. Bis &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Hamster taugen nicht als Flaschenöffner. Zumindest die ersten fünf nicht, aber es sind ja noch vier im Karton.</p>
<p class="js-tweet-text">Man sollte privatisieren immer entdemokratisieren nennen. Bis es jeder kapiert hat.</p>
<p class="js-tweet-text">Hoffentlich träume ich heute dasselbe wie gestern, da habe ich nämlich nicht richtig aufgepasst.</p>
<p class="js-tweet-text">Ich rieche heute so blumig frisch unter den Achseln, dass Drogisten alte Deo-Roller an mir reiben, um sie wieder aufzufüllen.</p>
<p class="js-tweet-text">Als über keinen seiner Witze gelacht wurde, merkte der Clown, dass er seine rote Nase im Wagen gelassen hatte.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/291519942967296000"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Wer nur in Rückenlage schnarcht, sollte sich einen Hamster hinten in den Pyjama einnähen.</p>
<p class="js-tweet-text">Die Illusion, keine Macken zu haben, kann man nur als Single aufrechterhalten.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/290966656203751425"></a></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 1. &#8211; 2. KW 2013</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-1-2-kalenderwoche-2013.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2013 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2013/01/13/aus-meinen-tweets-der-1-2-kalenderwoche-2013/</guid>

					<description><![CDATA[„Haben Sie eine Kundenkarte?“ – „Wieso, ist Ihr Laden so unübersichtlich?“ Mein Lebensmotto: Erstmal geboren werden, alles Weitere ergibt sich dann schon. Habe mir von &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">„Haben Sie eine Kundenkarte?“ – „Wieso, ist Ihr Laden so unübersichtlich?“</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/289797709664239616"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Mein Lebensmotto: Erstmal geboren werden, alles Weitere ergibt sich dann schon.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/288281142174547968"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Habe mir von der Party gestern die hübscheste Frau mitgenommen. Hat mir aber viel Ärger erspart, dass es jene war, mit der ich gekommen bin.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/287900268526440448"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Damenbesuch freut sich immer über meinen begehbaren Kleiderschrank, bis ich zugeben muss, dass dies bereits die gesamte Wohnung ist.</p>
<p class="js-tweet-text">Fragt Ihr Euch auch manchmal, ob Gott an Regentagen mehr Grafikleistung braucht, weil sich alles noch mal in den Pfützen spiegelt?</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/289069802906079234"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Es gibt ja diese alte Krimiregel: Der Mörder ist immer jener, der das Opfer umgebracht hat.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/289330392463446018"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Die meisten grauen Haare habe ich im Bart. Weil der immer mitansehen muss, was ich so esse.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/289336625647980544"></a></div>
<p class="js-tweet-text">„Entschuldigung, möchten Sie auf meine Rolex schauen, um zu wissen, wie spät es ist?“</p>
<p class="js-tweet-text">Mein Bad ist so sauber, dass man vom Fußboden essen kann. Man muss dann nur zur Seite rücken, wenn es gerade jemand benutzen will.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/289682416409382912"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Ist ein Phänomen nicht zweifelsfrei wissenschaftlich geklärt, wurde es logisch zwingend von einem Greis mit Dreieck auffem Kopp verursacht.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/289779767690027008"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Kummerbund, der (m.) = siehe: Deutschland</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 50. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-50-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Was haben Fahrradständer eigentlich gemacht, bevor es Fahrräder gab? Manche glauben, wer auf dem Land lebe, sei rückständig. Aber am besten hört man gar nicht &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben Fahrradständer eigentlich gemacht, bevor es Fahrräder gab?</p>
<p>Manche glauben, wer auf dem Land lebe, sei rückständig. Aber am besten hört man gar nicht auf die blasierten Fische.</p>
<p>Jemand, der Waffen herstellt, ist immer noch angesehener als jemand, der arbeitslos ist. Auch überdenkenswert.</p>
<p>Ich oute mich immer schon beim ersten Date als Millionär. Und beim zehnten als Lügner. Früher hielt ich es umgekehrt. Lief nicht so gut.</p>
<p>Ich bemerkte gerade, dass ich gar nicht in einer WG wohne, sondern einen verspiegelten Kleiderschrank habe!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 49. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-49-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Hättet Ihr nicht auch gern einen Hamster, der Euch auf dem Heimweg freudig entgegenläuft und abends die Hausschuhe bringt? Machen die nicht. Hautärzte, die auf &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hättet Ihr nicht auch gern einen Hamster, der Euch auf dem Heimweg freudig entgegenläuft und abends die Hausschuhe bringt? Machen die nicht.</p>
<p>Hautärzte, die auf der faulen Haut liegen.</p>
<p>Ob die Print-Verfechter in den Zeitungskonzernen auch wirklich Briefe schreiben statt E-Mails und den Brockhaus nutzen statt der Wikipedia?</p>
<p>Nicht nur Gegensätze, auch Widerworte ziehen sich an.</p>
<p>„Wenn zwei sich freuen, freut sich der Dritte.“ (Aus der Serie: Verbesserte Sprichwörter)</p>
<p>Obwohl man „Frühling, Sommer, Herbst und Winter“ aufzählt, gibt es zwei Winter pro Jahr, von denen der zu Jahresbeginn bedeutend länger ist.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 48. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-48-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wünscht Ihr Euch manchmal, Euer Leben noch einmal zu leben, um alles besser zu machen? Überraschung! Dies ist bereits die Wiederholung! Wenn man sieht, dass &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wünscht Ihr Euch manchmal, Euer Leben noch einmal zu leben, um alles besser zu machen? Überraschung! Dies ist bereits die Wiederholung!</p>
<p>Wenn man sieht, dass Erdnusskerne ohne Salz teurer sind als mit, würde man gerne mal eine dieser Entsalzungsanlagen besichtigen.</p>
<p>Ich glaube, Leute nutzen Promibild-Avatare nur, weil sie zufällig genauso aussehen und sich das Knipsen sparen wollen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 47. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-47-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Könnt Ihr auch manchmal nix wiederfinden? Wo zum Beispiel sind all die Jahre geblieben? Ab 2013 sind Mützen mit Tierohren nur noch gestattet, wenn man &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Könnt Ihr auch manchmal nix wiederfinden? Wo zum Beispiel sind all die Jahre geblieben?</p>
<p>Ab 2013 sind Mützen mit Tierohren nur noch gestattet, wenn man zugleich eine Hose mit Puschelschwanz trägt. Das finde ich sehr vernünftig.</p>
<p>Heute ist internationaler Männertag. Da wird im Stehen gepinkelt, und zwar mit dem Rücken zum Spülkasten, damit das mal klar ist!</p>
<p>Unglücklich wird, wer sich beim Puzzeln nicht über passende Teile freut, sondern darüber ärgert, dass das Bild noch unfertig ist.</p>
<p>Wissenschaftler haben herausgefunden, dass unwissenschaftliche Bücher ebendiese Satzeinleitung aufweisen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 46. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-46-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Gott gewollt hätte, dass wir Auto fahren, hätte er schnellere Igel erschaffen. Nascht Ihr nachts auch heimlich? Ich schnarche schon extra laut, sonst hört &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Gott gewollt hätte, dass wir Auto fahren, hätte er schnellere Igel erschaffen.</p>
<p>Nascht Ihr nachts auch heimlich? Ich schnarche schon extra laut, sonst hört sie den Schokobrunnen unter der Bettdecke.</p>
<p>Ich plane eine Karriere als feinstofflich-alternativer Übersetzer für Fremdsprachen, die ich nicht beherrsche, aber erfühle.</p>
<p>Ich verschwende mein Talent nur, weil ich so reichlich davon hab.</p>
<p>Leute, die Kinder für das höchste Glück halten, aber Kinderlose für Egoisten. Was denn nun? Leute, die Arbeitslosigkeit für ein Unglück halten, aber Arbeitslose für Drückeberger. Was denn nun?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meine Tweets zum Zeitungssterben</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/meine-tweets-zum-zeitungssterben.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 21:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Die falsche Antwort aufs Zeitungssterben sind Leistungsschutzrecht und öffentlich-rechtlicher Depublikationszwang, womit nur Alternativen behindert werden sollen. Richtig wäre ein Ausbau öffentlich-rechtlicher Onlinemagazine. Wenn Nachrichten kein &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die falsche Antwort aufs Zeitungssterben sind Leistungsschutzrecht und öffentlich-rechtlicher Depublikationszwang, womit nur Alternativen behindert werden sollen. Richtig wäre ein Ausbau öffentlich-rechtlicher Onlinemagazine. Wenn Nachrichten kein Geschäft mehr sind, dann müssen sie eben Gemeinschaftsaufgabe werden.</p>
<p>Wenn ich schon ab 2013 volle GEZ-Gebühren zahle, dann will ich als Internetnutzer ebenfalls in der ersten Reihe sitzen, nicht am Katzentisch. Alles, was ARD und ZDF je produziert haben, gehört ins Netz. Alle neuen Inhalte sollte es parallel in netzgeeigneter Form (z.B. Text) geben.</p>
<p>Die Worte Rundfunk und Zeitung haben in Gesetzen so wenig zu suchen wie Grammophon und Papyrus. Man darf keine alten Pfade festschreiben.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 45. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-45-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Nov 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum sind Spiegeleier eigentlich so unhandlich verpackt? Ich will nicht sagen, dass ich ein Stubenhocker war, aber wollte man meine Jugend verfilmen, könnte man die &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sind Spiegeleier eigentlich so unhandlich verpackt?</p>
<p>Ich will nicht sagen, dass ich ein Stubenhocker war, aber wollte man meine Jugend verfilmen, könnte man die Kamera auf ein Stativ schrauben.</p>
<p>Vom Wegesrand pflücke ich immer nur hässliche Blumen, damit die Welt schöner zurückbleibt.</p>
<p>Gleich geht es im Bett ab. Ne, wartet: Gleich geht es ab ins Bett. So!</p>
<p>Der Mensch hat nur den Wecker erfunden, aber Gott die Blase.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 44. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-44-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich in Geldnot bin, rufe ich die Leute aus meinem Poesiealbum an und frage, ob die ihren Sprüchen auch Taten folgen lassen wollen. Ich &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Wenn ich in Geldnot bin, rufe ich die Leute aus meinem Poesiealbum an und frage, ob die ihren Sprüchen auch Taten folgen lassen wollen.</p>
<p class="js-tweet-text">Ich habe einen Pfeifenreiniger aus Pfeifenreinigern gebastelt: Ich habe einfach einen behalten und die anderen weggeworfen! War leicht.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/263609600698363904"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Die Einsamkeit ist eine treue Freundin, aber es macht Spaß, sie zu betrügen.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/263695877498105858"></a></div>
<p class="js-tweet-text">In meinem vorigen Leben war ich glücklich verheiratet. Ich sehe meine Witwe manchmal Enten fütternd im Park, jogge aber grußlos vorbei.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/263818401586221056"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Manche Frauen haben eine Gleichgewichtsstörung: Sie wollen immer das gleiche Gewicht wie irgendwelche Models haben.</p>
<p class="js-tweet-text">Ein Politiker, der keine Lust aufs Geldverdienen hat, ist mir lieber als einer, der zu viel Lust aufs Geldverdienen hat.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/263695070774046720"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Ich habe keinerlei Schwierigkeiten mit dem Aufstehen! Ich bin heute sogar zweimal aufgestanden: einmal um 8:30 Uhr und einmal um 11:30 Uhr!</p>
<p class="js-tweet-text">Warum lügen, wenn niemand die Wahrheit sagt?</p>
<p class="js-tweet-text">Warum Brücken bauen, wenn niemand darunter schläft?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 41.-42. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-41-42-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/10/21/aus-meinen-tweets-der-41-42-kalenderwoche-2012/</guid>

					<description><![CDATA[Zwei laute Handytelefonierer verteilen sich immer so im Großraumwagen, dass ihr jewiliger Abstand zur Tür der Distanz zueinander entspricht. Habe mir One-Size-Fits-All-Handschuhe gekauft, die mir &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Zwei laute Handytelefonierer verteilen sich immer so im Großraumwagen, dass ihr jewiliger Abstand zur Tür der Distanz zueinander entspricht.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/256118999916634112"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Habe mir One-Size-Fits-All-Handschuhe gekauft, die mir zu klein sind; fühle mich sehr individuell.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/257543432036315136"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Ich glaube ja, dass Mitarbeiter des Bahnhofsbuchhandels nachts Mobilfunkmasten in Streckennähe fällen, um nicht obsolet zu werden.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/257827473411153920"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Die grauen Haare föhne ich nie mit, die sollen ruhig merken, dass sie unwillkommen sind!</p>
<p class="js-tweet-text">Ich fühle mich gerne wie das fünfte Rad am Wagen. Gemütlich im Kofferraum liegen, während die anderen durch den Matsch rollen!</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/258132727998586880"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Leben ohne zu planen ist besser als planen ohne zu leben.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/259380178944417793"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Das Herz sollte immer einfacher verdrahtet sein als das Hirn.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/259715091656744961"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Wenn man ehrliche Menschen ständig als Diebe bezeichnet, fangen sie irgendwann das Klauen an, weil es eh keinen Unterschied macht.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/259966514323677184"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Ich halte gleich einen Vortrag über Lampenfieber. In meinem Kleiderschrank.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 39.-40. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-39-40-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/10/07/aus-meinen-tweets-der-39-40-kalenderwoche-2012/</guid>

					<description><![CDATA[Ein Göttinger Schönheitssalon wirbt mit dem Slogan „haarlos schön“. Das gibt vielen Männern über vierzig wieder Mut. Der Vorteil der Kohl-Briefmarke: Man muss sie nicht &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Ein Göttinger Schönheitssalon wirbt mit dem Slogan „haarlos schön“. Das gibt vielen Männern über vierzig wieder Mut.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/250190939715407872"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Der Vorteil der Kohl-Briefmarke: Man muss sie nicht auf den Brief kleben, sondern nur sein Ehrenwort geben, dass man richtig frankiert habe.</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/251821965860540416"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Wusstet Ihr, dass das Wort Wimper aus Windbraue hervorgegangen ist? Jetzt schon! Macht das Beste draus!</p>
<div class="stream-item-footer"><a class="details with-icn js-details" href="https://twitter.com/haekelschwein/status/251823931147812864"></a></div>
<p class="js-tweet-text">Ich dachte gerade, ich sei etwas verwirrt, aber es war nur meine linke Unterhose, die unter der Achsel zwickte.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 37.-38. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-37-38-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Sep 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/09/23/aus-meinen-tweets-der-37-38-kalenderwoche-2012/</guid>

					<description><![CDATA[Mein neues Hobby ist Gehirnchirurgie. Aber es ist eines dieser Hobbys, die man nicht ausübt, weil man nie Zeit dazu findet. Diese Zeit, wenn die &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Mein neues Hobby ist Gehirnchirurgie. Aber es ist eines dieser Hobbys, die man nicht ausübt, weil man nie Zeit dazu findet.</p>
<p class="js-tweet-text">Diese Zeit, wenn die Eisbuden noch aufhaben und es trotzdem schon Lebkuchen gibt: Win-Win!</p>
<p class="js-tweet-text">Habe eine Tüte Kräuterprinten gegessen und wäre jetzt eine gute Partie für eine fesche Koalabärin. Ich glaube, ich esse noch was Bekömmliches hinterher. Tannenzweige vielleicht.</p>
<p class="js-tweet-text">Sagt der Paketbote „Kommen Sie runter!“, sag ich „Kommen Sie hoch!“ Sagt er „Kommen Sie runter?“, sag ich „Ja!“ Ich verlange ja nicht viel.</p>
<p><span> </span></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dienstanweisung Internet</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/dienstanweisung-internet.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 15:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/09/19/dienstanweisung-internet/</guid>

					<description><![CDATA[„Dienstanweisung Internet“ nennt Gerald Fricke sein Buch, das aus 96 leeren Seiten bestünde, wenn er sie nicht mit lakonischen Kommentaren zu Phänomenen der Netzwelt vollgeschrieben hätte. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.verlag-reiffer.de/product_info.php?products_id=192">„Dienstanweisung Internet“</a> nennt <a href="http://geraldfricke.posterous.com/">Gerald Fricke</a> sein Buch, das aus 96 leeren Seiten bestünde, wenn er sie nicht mit lakonischen Kommentaren zu Phänomenen der Netzwelt vollgeschrieben hätte.</p>
<p>Trotz Lemmatisierung liest es sich nicht wie ein Lexikon, sondern nutzt die Stichwörter nur als gedankliche Anknüpfungspunkte:</p>
<p><em>„Abwesenheitsmails.</em> Schon gewusst? Menschen mit mehrsprachigen Abwesenheitsmails im Nominalstil sind meistens die mittelwichtigsten.“ (S. 6)</p>
<p><em>„Erwartung.</em> Ich erwarte im sozialen Web doch einfach nur von euch, dass ihr meinen popkulturellen Erinnerungsraum und assoziativen Überbau der Achtziger Jahre mit mir teilt. Mehr ist das doch gar nicht!“ (S. 24)</p>
<p><em>„Followerpower.</em> Lebt Herman van Veen eigentlich noch in dieser Windmühle?“ (S. 27)</p>
<p>Ist es ein gutes Buch? Das wollen wir in einem Vergleichstest herausfinden!</p>
<p>Da Fricke kein Anfänger ist, muss er sich gefallen lassen, gegen einen Klassiker anzutreten. Wenig überraschend ist dies Eva Exners „Braten und Schmoren im Römertopf“ (1970).</p>
<p>Gleich zu Beginn des Werkes öffnet uns Frau Exner ihr Herz: </p>
<p>„In der Schule träumte ich davon, mit einem Kriminalroman berühmt zu werden. Es sollte knistern vor Spannung, Aktion, Sex und Grauen … Dazu kam es nie, denn mit Zwanzig war ich schon verheiratet und 1960 wurde dann meine Tochter Susi geboren.“ (S. 4)</p>
<p>Erschütternd. Ich schäme mich meiner Tränen nicht! Doch was hat Fricke diesem Frauenschicksal entgegenzusetzen? Einen Arbeitsplatz am „Institut für Wirtschaftsinformatik“ (S. 3).</p>
<p>Die Enttäuschung setzt sich fort: Wer gutes Essen mag, wird von der „Dienstanweisung“ schimpflich allein gelassen. Sicher wäre auf fast hundert Seiten noch Raum für wenigstens ein Rezept gewesen, aber: nichts!</p>
<p>Ganz anders das Römertopfbuch, das geradezu überquillt vor Leckereien: „Von dem Gänsehals vorsichtig die Haut von den Knochen und Knorpeln abziehen, an einem Ende zunähen. (…) Die Farce kurz in der heißen Butter andünsten und dann in den Gänsehals füllen, der nun auch am anderen Ende zugenäht wird.“ (S. 65) Parbleu! Solch eine Farce kann uns die Dienstanweisung nicht bieten!</p>
<p>Eva Exner erklärt uns sogar, dass eine Erhöhung oder Reduzierung der Garzeit die Krustenbildung beeinflusse (S. 14). Kein Wort davon bei Gerald Fricke; er setzt dieses Wissen einfach voraus und erschwert dem arglosen Buchkäufer die Krustenbildung.</p>
<p>Wussten Sie, dass ein Kapaun ein kastrierter Masthahn ist? Gerald Fricke auch nicht, Eva Exner selbstverständlich (S. 57).</p>
<p>Wer widmet sich dem Alltagsproblem „Kaninchen in Bier“? Wieder nur das Römertopfbuch (S. 49), nicht die Dienstanweisung.</p>
<p>Die Beispiele sind Legion, und so nimmt es nicht wunder, dass nur Eva Exner begeisterte Leserzuschriften zitieren kann:</p>
<p>„Unsere Kundin, Frau U. U. aus H. schreibt uns: ‚Ihr Römertopf ist wunderbar, alles gerät so gut! Ganz vorzüglich wird auch Hackbraten in ihm.‘“ (S. 41)</p>
<p>Kann man solchen Testimonials trauen? Unser Blogleser H. W. aus B. sagt ja, und so muss es stimmen.</p>
<p>Welches Buch soll man nun kaufen? Das Römertopfbuch kostet bei Amazon einen Cent, was gewiss nicht überteuert ist. Die Dienstanweisung kostet 7,95 Euro, enthält keinerlei Rezepte und zu allem Überfluss auch noch ein Foto des Autors auf Seite 94. Das kann man allerdings mit einem Hühneraugenpflaster überkleben. Im Grunde läuft die Entscheidung darauf hinaus, ob man Hühneraugen hat oder nicht.</p>
<p>Inwieweit ein Buch als Geschenk taugt, vermag ich nicht mehr zu beurteilen, seit ich einmal im Göttinger Antiquariat Pretzsch ein Exemplar von Solschenizyns „Archipel Gulag“ in der Hand hielt, vorne drin in schöner Handschrift die Widmung „Alles Gute zum Muttertag!“</p>
<p>Kaufen Sie doch einfach alle drei Bücher.</p>
<p><small><a href="http://haekelschwein.de/blogartikel/items/rezensionen.htm">Man lese auch meine anderen Rezensionen.</a></small></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Raupe</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/die-raupe.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2012 20:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Einsam starb die alte Raupe,alle Jugendfreunde fort.Wenn sie nur nach oben schaute,Schmetterlinge säh’ sie dort!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einsam starb die alte Raupe,<br />alle Jugendfreunde fort.<br />Wenn sie nur nach oben schaute,<br />Schmetterlinge säh’ sie dort!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hundertvierzig</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/hundertvierzig.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 19:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Bescheidung ist die selbstgewählte Form der Beschränkung und ein Motor der Kreativität. Der Schwarzweiß-Fotograf verzichtet auf Farbe, Ton, Bewegung und schafft doch ebenso Kunstwerke wie &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bescheidung ist die selbstgewählte Form der Beschränkung und ein Motor der Kreativität. Der Schwarzweiß-Fotograf verzichtet auf Farbe, Ton, Bewegung und schafft doch ebenso Kunstwerke wie der Filmer. Kurzgeschichte und Roman unterscheiden sich im Umfang, nicht im Niveau.</p>
<p>Wenn die Bescheidung ins Extreme geht, und man sich mit 140 Zeichen pro Werk begnügen will, kann man dann noch Sinnvolles und Lesenswertes schaffen?</p>
<p>Der Internetdienst <a title="Mein Twitter-Account" href="https://twitter.com/haekelschwein">Twitter</a> beweist es. Manche nutzen ihn zum Tratsch, andere als Tagebuch, einige aber als literarische Veröffentlichungsplattform, wo jede Twitter-Meldung, jeder Tweet, ein kleines Kunstwerk, eine Kreativleistung darstellt. Das können Aphorismen und Bonmots, Zoten und Tiraden sein, Witze und Gedichte, Alltagsminiaturen und Charaktergemälde.</p>
<p>Mein Schwerpunkt ist die Auslotung des Humors in 140 Zeichen Tiefe: Was lässt sich Witziges in dieser Kürze sagen? Witziges im umfassenden Sinne des Geistreichen und Humorvollen, Albernen und Absurden. Oft scheinen viel mehr Buchstaben nötig, um den Weg zur Pointe in Worte zu kleiden. Dann heißt es kürzen, umstellen, neu formulieren, bis die magische Zeichengrenze eingehalten ist. Ein intellektueller Rätselspaß, der beim Lesen kaum zu erahnen ist und sich nur in der Prägnanz des Ausdrucks offenbart.</p>
<p>So habe ich Twitter im Vorwort zu meinem <a href="http://haekelschwein.de/tweetbuch.htm">Tweetbuch</a> beschrieben, und die neue Blüte des Aphorismus, die uns Twitter bescherte, schon <a title="Über Twitter und „Ich male meine Follower“" href="http://haekelschwein.de/blogartikel/items/ueber-twitter-und-ich-male-meine-follower.htm">früher</a> besonders hervorgehoben.</p>
<p>Umso mehr freut es mich, einen <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/kulturspiegel/d-87853728.html">KulturSPIEGEL-Artikel</a> zu lesen, der ins gleiche Horn stößt und Twitter auf dieselbe Art zu schätzen weiß wie ich. Man sollte jeden darauf verweisen, der den Reiz von Twitter nicht zu erkennen mag. Leider gehören dazu auch die Investoren und Manager von Twitter selbst, die aus ihrer Kurztextplattform am liebsten einen kunterbunten Facebook-Klon machen würden.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Tweets der 35.-36. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-35-36-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Sep 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[SIM, Mini-SIM, Micro-SIM, Nano-SIM: Herrlich, wenn Fortschritt im stetigen Abschnippeln eines ohnehin unnötigen Plastikrahmens besteht! Ich trinke gerade Limonade mit 1% Kirschsaft, 0,8% Holundersaft und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">SIM, Mini-SIM, Micro-SIM, Nano-SIM: Herrlich, wenn Fortschritt im stetigen Abschnippeln eines ohnehin unnötigen Plastikrahmens besteht!</p>
<p class="js-tweet-text">Ich trinke gerade Limonade mit 1% Kirschsaft, 0,8% Holundersaft und 0,4% Zitronensaft. Quasi eine Obstmahlzeit für Homöopathen.</p>
<p class="js-tweet-text">Sich an der Kinokasse vorbeischleichen ist das eine; sich vors Kino stellen und als der Regisseur ausgeben, das andere.</p>
<p class="js-tweet-text">Bis vierzig sind Gesichter lediglich Prototypen, die grob erahnen lassen, wie das fertige Kunstwerk einmal aussehen wird.</p>
<p class="js-tweet-text">Spott über Printmedien kommt auch daher, dass sich manche davon mehr über ihre physische Erscheinungsform als über die Inhalte definieren. Gibt es etwa Musiker, die stolz darauf sind, nur Schallplatten, aber keine digitale Musik zu veröffentlichen? Die Musikindustrie bot digital dieselben Künstler wie analog. Keine von Praktikanten nachgesungenen Coverversionen wie manche Onlinezeitung. Sich Qualitätsinhalte für Print aufzuheben und parallel dazu Onlineredaktionen für leichtere Kost aufzubauen, war ein Denkfehler. Wer mit dem Netz aufwuchs, kommt gar nicht auf die Idee, in der Printausgabe könnte Besseres stehen als online; so schädigt man seine Marke. Man sollte für Qualitätsjournalismus ebenso wenig Papier in die Hand nehmen müssen wie man für gute Filme einen Super-8-Projektor aufstellt.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 34. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-34-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Aug 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist dermaßen heiß &#8211; ich habe sogar aufgehört, mir Frauen warmzuhalten. Ich fürchte den Tag, wo sich die Kissen gegen uns verschwören, ihre Kuscheligkeit &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Es ist dermaßen heiß &#8211; ich habe sogar aufgehört, mir Frauen warmzuhalten.</p>
<p>Ich fürchte den Tag, wo sich die Kissen gegen uns verschwören, ihre Kuscheligkeit abstreifen und unsere Wangen inkommodieren!</p>
<p class="js-tweet-text">Internet → TV &amp; Print = Inspiration</p>
<p>TV &amp; Print → Internet = Urheberrechtsverletzung</p>
<p class="js-tweet-text">Man darf nie die Fliegen fragen, ob man die Klospülung betätigen sollte!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Fredbuch</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/das-fredbuch.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 16:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist mal wieder Zeit für eine Buchkritik. Ich merke das an meinem Wecker, der immer dann klingelt, wenn ich aufwachen soll, und Rezensionen schreibe &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder Zeit für eine Buchkritik. Ich merke das an meinem Wecker, der immer dann klingelt, wenn ich aufwachen soll, und Rezensionen schreibe ich nur wach.</p>
<p>Heute bespreche ich ein <a href="https://www.fonflatter.de/fredbuch/">grünes Buch</a> mit einer dicken Fledermaus in einem Stringtanga. Aber was ich dabei anhabe, ist vielleicht gar nicht so wichtig.</p>
<p>Die Fledermaus ist wortgeschichtlich einfach die flatternde Maus, im Englischen heißt sie flittermouse, wenn man das allzu prosaische bat vermeiden will. Wer sähe nicht gerne einen Kinoblockbuster über den Flittermouseman?</p>
<p>Ein anderer Titan in Fledermausgestalt, noch dazu adlig, ist Fürst Frederick fon Flatter. Jener wackre Geselle treibt seit nunmehr sieben Jahren sein Unwesen auf <a href="https://www.fonflatter.de/">fonflatter.de.</a></p>
<p>Dieser Comic unterscheidet sich von schlechten dadurch, dass er gut ist, und von bunten dadurch, dass er schwarz-weiß ist. Das Einmalige aber ist seine spezielle Art des Humors, die sehr stark auf Wortspiele setzt, welche manchmal geradezu an Chiffren grenzen. Auch philosophische Fragen kommen nicht zu kurz und erfrischende Kalauer dürfen ebenso sein.</p>
<p>Man tut gut daran, Frederick ins tägliche Comic-Menü aufzunehmen, auch wenn dieses schon kalorienreich bestückt ist, denn er bedient eine ganz eigene Facette des Komischen, die anderswo zu kurz kommt, und ist mithin eine ideale Ergänzung.</p>
<p>Am ehesten vergleichbar ist er noch mit <a href="http://www.gocomics.com/calvinandhobbes">Calvin and Hobbes</a> oder den <a href="http://www.gocomics.com/peanuts">Peanuts.</a> Eine Freude für Freunde des geistreichen, versöhnlichen Humors.</p>
<p><em>„Ich liebe es, den Tag langsam ausklingen zu lassen.“ – „Aber der Tag hat gerade angefangen!“ – „Das meine ich mit langsam!“ (S. 37)</em></p>
<p><em>„Meine neue Diätidee: Immer, wenn ich etwas essen will, werfe ich eine Münze … Kopf! Das bedeutet, ich darf etwas essen!“ – „Und was hätte Zahl bedeutet?“ – „Nochmal werfen.“ (S. 17)</em></p>
<p><em>„Schlechte Laune kann gar nicht so schlimm sein, wenn man Schachteleulen daraus basteln kann!“ (S. 61)</em></p>
<p>Viele seiner Comicstrips würden auch als Tweet funktionieren, aber zu unser aller Vergnügen macht sich <a href="https://twitter.com/bastianmelnyk">Bastian Melnyk</a> die Mühe, seine Texte einer mopsigen Feldermaus und einem kugeligen Käfer in den Mund zu legen. Blättert man die Homepage von 2005 bis heute durch, erkennt man, wie er seinen Stil Jahr für Jahr perfektioniert hat und um 2010 das heutige zeichnerische Niveau erreicht.</p>
<p>Diese Entwicklung der Kunstfertigkeit ist bei täglichen Comics immer spannend zu beobachten, man vergleiche etwa den <a href="http://www.gocomics.com/garfield/1978/06/19">ersten</a> Garfield-Comic mit dem <a href="http://www.gocomics.com/garfield/">heutigen</a> oder Dilbert <a href="http://dilbert.com/strips/comic/1989-04-16/">einst</a> und <a href="http://dilbert.com/strips/comic/2012-08-09/">jetzt.</a></p>
<p>Aber mein lieber Freund und Kupferstecher, mag nun jemand einwenden wollen, warum soll man überhaupt 14 Euro zahlen, wenn man sich Hunderte der Comics kostenlos auf der Homepage ansehen kann? Na, gerade deswegen! Weil es schön ist, wenn man eine frei gewährte Leistung endlich mal honorieren darf. Und das gilt auch für andere Blogs, in welche die Betreiber viel Arbeit investieren, um uns regelmäßig Neues zu bieten.</p>
<p>Wir sollten Blogs weniger als wilde Blumenwiese betrachten, sondern als Beet zum Selberpflücken, neben dem ein Holzkasten steht, wo man Münzen einwirft, wenn man sich einen bunten Strauß geschnitten hat.</p>
<p>Dazu gehört es, auf Flattr-Buttons zu klicken, aber auch mal die Bücher eines Bloggers zu kaufen, zumal gerade die Buchform eines Blogs oder Webcomics ideal zum Verschenken ist, während ein Notizzettel mit der Internetadresse weniger Freude bereitet.</p>
<p>Nun hätte ich beinahe viertausend Wörter geschrieben, ohne einmal zu erwähnen, dass ich Single bin. Man muss nämlich wissen: Eigentlich mache ich diese Buchbesprechungen nur, um Frauen kennenzulernen. Ich habe mir sagen lassen, die läsen gerne. Wäre dem nicht so, würde ich alles hinschmeißen und Lokomotivführer werden. Aber nicht aus Sentimentalität, sondern um die ständigen Verspätungen zu beheben. Die liegen nämlich daran, dass sich die Zugführer zu eng am Gleisverlauf orientieren. Ich kenne da ein paar Abkürzungen!</p>
<p>Aber was rede ich, <a title="Na, los! Hop hop!" href="http://www.fonflatter.de/fredbuch/">kaufen Sie das Fredbuch!</a></p>
<p><small><a href="http://haekelschwein.de/blogartikel/items/rezensionen.htm">Man lese auch meine anderen Rezensionen.</a></small></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 33. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-33-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Aug 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wo jemand mit einem Motorrad im Löwenkäfig durch brennende Reifen springt, gibt es immer jemanden, der über die versengten Haare lacht. Habe einen Ghostwriter eingestellt. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Wo jemand mit einem Motorrad im Löwenkäfig durch brennende Reifen springt, gibt es immer jemanden, der über die versengten Haare lacht.</p>
<p class="js-tweet-text">Habe einen Ghostwriter eingestellt. Hat leider auch eine Schreibblockade. Machen einander jetzt lustige Frisuren mit Gummibändern.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/interview.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 17:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem schonungslosen Interview bei tamtam Berlin gibt ein haekelschwein seine letzten Geheimnisse preis.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einem schonungslosen <a href="http://illusion.tamtam-berlin.de/wurst-ist-die-prosa-der-paarhufer/">Interview</a> bei tamtam Berlin gibt ein haekelschwein seine letzten Geheimnisse preis.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 32. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-32-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Aug 2012 15:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal esse ich einen Keks, genieße die Vorkriegsjahre im Unwissen, dass es welche sind, und bürste mir das Haar. Außer Olympia &#38; Paralympics sollte es &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Manchmal esse ich einen Keks, genieße die Vorkriegsjahre im Unwissen, dass es welche sind, und bürste mir das Haar.</p>
<p class="js-tweet-text">Außer Olympia &amp; Paralympics sollte es noch Wettkämpfe zwischen zufällig ausgewählten untrainierten Stadionbesuchern geben. Würde ich gucken.</p>
<p class="js-tweet-text">Worüber unsere Regierung immer besonders lange nachdenken muss: Den Armen zu geben (H4-Erhöhung) und den Reichen zu nehmen (Vermögensabgabe).</p>
<p class="js-tweet-text">Dass meine privaten Mailantworten so lange brauchen, berücksichtigt schon, dass Frauen eine längere Lebenserwartung haben als ich.</p>
<p class="js-tweet-text">Ausgetrunkene Getränketüten am Straßenrand verstehe ich ja noch. Aber welche Autofahrer werfen diese ausgelutschten Igel aus dem Fenster?</p>
<p class="js-tweet-text">Warum schlafen junge Götter überhaupt?</p>
<p class="js-tweet-text">Die Welt verdirbt den Charakter.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 31. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-31-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Aug 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/08/05/aus-meinen-tweets-der-31-kalenderwoche-2012/</guid>

					<description><![CDATA[Erstaunlich, wie oft man Hausnummern von Kunden googeln muss. Dabei könnten die doch einfach vor die Tür gehen und selbst nachsehen. Dass sich der Schuhcremebart &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erstaunlich, wie oft man Hausnummern von Kunden googeln muss. Dabei könnten die doch einfach vor die Tür gehen und selbst nachsehen.</p>
<p class="js-tweet-text">Dass sich der Schuhcremebart nie modisch durchgesetzt hat, will mich oft wundernehmen.</p>
<p class="js-tweet-text">In meiner Freizeit bin ich auch gerne mal attraktiv.</p>
<p class="js-tweet-text">Kaminsims. Nur das Wort: Kaminsims. Kann ein deutsches Wort weniger deutsch aussehen?</p>
<p class="js-tweet-text">Ich bin kurz davor, niedlich zu gähnen. Natürlich, ohne meinen Nimbus herber Männlichkeit auch nur ein Jota zu trüben.</p>
<p class="js-tweet-text">Ich finde, das Wichtigste in einer Zweierbeziehung ist, dass man sich irgendwo notiert hat, mit wem man sie führt.</p>
<p class="js-tweet-text">Frauen wünschen sich intelligente selbstbewusste Männer. Ich wünsche mir dicke dünne Frauen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>156 Stunden Proust</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/156-stunden-proust.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Aug 2012 14:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/08/04/156-stunden-proust/</guid>

					<description><![CDATA[Zwischenfazit meiner Proust-Lektüre: Es passiert gar nichts, aber das wird wunderbar beschrieben. Ich muss Weitschweifigkeit neu definieren. Als Kafka-Fan Proust zu lesen, ist anfangs so, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischenfazit meiner Proust-Lektüre: Es passiert gar nichts, aber das wird wunderbar beschrieben. Ich muss Weitschweifigkeit neu definieren.</p>
<p><span><span>Als Kafka-Fan Proust zu lesen, ist anfangs so, wie aus einem Fabrikloft in ein Barockschloss umzuziehen, aber man fühlt sich bald heimisch. </span></span>Jemand müsste mal Kafkas „Prozess“ im Stile Prousts neu verfassen. Das wären sicher amüsante zweitausend Seiten.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Produkttest</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/produkttest.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 11:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/08/02/produkttest/</guid>

					<description><![CDATA[Ich hatte ursprünglich einige Produkttests und Rezensionen fürs Blog geplant, bin aber in arge Zeitnot geraten, weshalb ich sie kurz in einem einzigen Beitrag abhandeln &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ursprünglich einige Produkttests und Rezensionen fürs Blog geplant, bin aber in arge Zeitnot geraten, weshalb ich sie kurz in einem einzigen Beitrag abhandeln will.</p>
<p>Das Gehäuse ist äußerst formschön und von einer geometrischen Stringenz, die Bauhauseinflüsse nicht verleugnen kann, aber die aromatischen Obertöne kommen erst voll zur Geltung, wenn man einen Bissen im Munde zergehen lässt, wenngleich die letzten vierzig Seiten eher langweilig sind und sich mühsam einem vorhersehbaren Schluss entgegenquälen, doch die neckischen Applikationen am Revers entschädigen für den allzu dünnen Leinenstoff, schließlich kommt es im Endeffekt nur auf gute Verbrauchswerte und einen praxistauglichen Kofferraum an.</p>
<p>Ich habe jetzt auch keine Muße, die Amazonwerbelinks einzufügen, überweist mir einfach fünf Prozent Eurer Monatsausgaben. Falls Ihr selbst ein Produkt verkauft, das ich hier besprechen soll, schickt es in einem großen Karton und füllt den Leerraum mit Geldscheinen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 29.-30. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-29-30-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/07/29/aus-meinen-tweets-der-29-30-kalenderwoche-2012/</guid>

					<description><![CDATA[Ich bin so ein harter Kerl, bei Regen nehme ich keinen Schirm mit, sondern einen Trichter! An Modefotos stört mich, dass die Models nicht so &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Ich bin so ein harter Kerl, bei Regen nehme ich keinen Schirm mit, sondern einen Trichter!</p>
<p class="js-tweet-text">An Modefotos stört mich, dass die Models nicht so schön sind wie ich. Die Ungewissheit bleibt, ob die Klamotten an mir nicht besser aussähen.</p>
<p class="js-tweet-text">Ein Zufall, dass es immer die anderen Religionen sind, denen man aus rein humanitären, weltanschaulich neutralen Gründen was verbieten muss.</p>
<p class="js-tweet-text">Ich weiß gar nicht mehr, welche Kopfkissenseite schon leergeträumt ist.</p>
<p class="js-tweet-text">Immer, wenn ich bete, schlägt sich Gott mit der flachen Hand vor die Stirn und brüllt: „Das hättest du schon längst selbst machen können!“</p>
<p class="js-tweet-text">Meine Schönheit muss irgendwann in diesem Jahr ihren Zenith überschritten haben, und ich vergaß, ein Foto zu machen!</p>
<p class="js-tweet-text">Dass etwas bewährt sei, bedeutet oft, dass es keine guten Gründe dafür gibt, es aber den Etablierten nützt.</p>
<p class="js-tweet-text">Wer mir aus den falschen Gründen zustimmt, gibt mir unrecht.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 26.-28. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-26-28-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jul 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/07/15/aus-meinen-tweets-der-26-28-kalenderwoche-2012/</guid>

					<description><![CDATA[„Kennen wir uns nicht irgendwo her?“ &#8211; „Nein, da war ich noch nie.“ Ich weiß manchmal gar nicht, ob ich schon alle attraktiven Stellen an &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">„Kennen wir uns nicht irgendwo her?“ &#8211; „Nein, da war ich noch nie.“</p>
<p class="js-tweet-text">Ich weiß manchmal gar nicht, ob ich schon alle attraktiven Stellen an mir entdeckt habe!</p>
<p class="js-tweet-text">„Das Licht hast du selber ausgeschaltet, ich sage dir nur, dass es dunkel ist.“</p>
<p class="js-tweet-text">Ich finde es aufdringlich, wenn Frauen weniger als 100 km von mir entfernt wohnen.</p>
<p class="js-tweet-text">Habe mal ausprobiert, wie lange man einen Cordhut tragen kann, ohne Parksünder zu melden oder Kinder vom Rasen zu scheuchen. 7 Minuten.</p>
<p>Dass Humor nicht übermäßig individuell ist, sieht man an den glänzenden Brustwarzen der Bronzedamen um den Neptunbrunnen.</p>
<p>Ich schwitze auch dann und wann mal, wenn es gerade ins Gespräch passt und nicht als aufdringlich empfunden wird.</p>
<p>Nutzloses Wissen: Männer, die sich von ihrer Frau verprügeln lassen, wurden im Mittelalter bestraft, indem man ihnen das Hausdach abdeckte.</p>
<p>Wenn Altersheime am Stadtrand gebaut werden, muss ich immer an Hunde denken, die auf Autobahnparkplätzen ausgesetzt werden.</p>
<p>Merksatz: Wann immer sich der Spießbürger für Frauen- und Kinderrechte einsetzt, geht es nicht um Frauen und Kinder, sondern gegen Muslime.</p>
<p>Der Landgericht-Hamburg-Disclaimer ist die Handy-Gürteltasche des Webdesigns.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lesung am 2. Juli</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/lesung-am-2-juli.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 16:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer?@Vergraemer und @Schlenzalot und @Arschhaarzopf sowieErasmus von Meppen und Dirk Bernemann und @haekelschwein Was?Texte vorlesen, über China erzählen, Schweine verkaufen, räuspern. Wann?Am Montag, den zweiten Juli um &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer?<br /><a href="http://www.benefitz.de/">@Vergraemer</a> und <a href="http://schlenzalot.wordpress.com/">@Schlenzalot</a> und <a href="http://arschhaarzopf.wordpress.com/">@Arschhaarzopf</a> sowie<br /><a href="http://vonmeppen.blogger.de/">Erasmus von Meppen</a> und <a href="http://dirkbernemann.de/">Dirk Bernemann</a> und <a href="https://twitter.com/haekelschwein">@haekelschwein</a></p>
<p>Was?<br />Texte vorlesen, über China erzählen, Schweine verkaufen, räuspern.</p>
<p>Wann?<br />Am Montag, den zweiten Juli um zwanzig Uhr.</p>
<p>Wo denn?<br /> Im <a href="http://4010.com/event/trost-und-stolz-in-berlin">4010</a> Telekom Shop, Alte Schönhauser Straße 31, 10119 Berlin-Mitte.</p>
<p>Wie viel? Kostenlos.</p>
<p>Warum? Macht Laune.</p>
<p>Warum nicht? Eben.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Peter Breuers Buch</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/peter-breuers-buch.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2012 18:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Bekanntlich gibt es nur drei gute Twitterer, und zwar @PeterBreuer, mich selbst und einen dritten, den ich nicht nenne, damit ich jedem Twitterer gegenüber behaupten &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntlich gibt es nur drei gute Twitterer, und zwar <a href="https://twitter.com/@PeterBreuer">@PeterBreuer,</a> mich selbst und einen dritten, den ich nicht nenne, damit ich jedem Twitterer gegenüber behaupten kann, er sei gemeint.</p>
<p>Ich lese @PeterBreuer schon, seit ich ein kleiner Junge war. Wenn seine Tweets auf Twitter gesendet wurden, durften wir Kinder länger aufbleiben und saßen frisch gebadet im Schlafanzug auf dem Sofa und folgten gebannt seinen Einfällen. Das war noch Unterhaltung für die ganze Familie! Und wenn ein Tweet besonders oft gefavt wurde, sprang der Breuer in die Höhe und rief: „Sie sind der Meinung, das war spitze!“</p>
<p>Eines Tages war er dann einfach weg. Abgesetzt! Man munkelte etwas von einer Weltreise, andere wähnten ihn in Klausur im tibetischen Kloster, endlich aber feierte er sein Comeback, nur um irgendwann wieder zu verschwinden und erneut zurückzukehren.</p>
<p>Nun jedoch hat er sich in <a href="http://www.peter-breuer.de/buch.html">Papierform</a> verewigt, zwischen Buchdeckeln niedergelassen, wo wir ihn schwarz auf weiß nach Hause tragen können, auf dass er uns nie wieder entweiche!</p>
<p>Als Göttinger kann ich sagen, dass ein Mitbürger von mir besondere Freude an diesem Werk gehabt hätte: <a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Georg_Christoph_Lichtenberg">Georg Christoph Lichtenberg.</a> Beide Autoren eint die Fähigkeit zu witzigen Bonmots und geistreichen Aphorismen. Gewiss wird man bald auch einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtenberg_(Mondkrater)">Mondkrater</a> nach Breuer benennen.</p>
<p>Meine drei Lieblingstweets von Breuer sind:</p>
<p><em>„Aufeinander eingehen. Was für ein schöner Tod.“ (S. 174)</em></p>
<p><em>„Alles, was ich an dir liebe, würde ich auch bei jemand lieben, der besser aussieht.“ (S. 17)</em></p>
<p>Und ein dritter, den ich nicht nenne, damit ich behaupten kann, es sei derselbe wie Breuers persönlicher Lieblingstweet.</p>
<p>Insgesamt hat das Buch über 200 Seiten und die Tweets sind alphabetisch nach Stichworten geordnet. <a href="http://www.peter-breuer.de/buch.html">„Ein Satz sagt mehr als tausend Worte“</a> ist der ebenso treffliche wie treffende Titel.</p>
<p>Leider ist mein Rezensionsexemplar mit Kuli vollgekritzelt, und dasselbe ist der gesamten Auflage passiert! Aber es gibt Schlimmeres. Meine Mutter hat einmal ein verliehenes Buch mit einer Wurstscheibe als Lesezeichen zurückerhalten. Peter Breuers Werk ist frei von Fleischwaren. Und frei von Käse, was nicht jedes Buch von sich behaupten kann.</p>
<p>Da ich für Rezensionen nach Zeilenhonorar bezahlt werde, will ich noch einen kurzen Exkurs einflechten: </p>
<p>In einem Leipziger Antiquariat hörte ich neulich, wie sich ein Kunde den Unterschied zwischen Goethes Faust 1 und 2 erklären ließ, bis er schließlich den Entschluss fasste, dass ihm der erste Teil genügen werde: „Dann nehme ich nur den Faust 1 hier“, tat er kund, worauf die Antiquarin entgegnete: „Gern, aber was Sie jetzt in der Hand halten, ist mein Kassenbuch, das brauche ich noch.“ Diese Geschichte hat eigentlich keine Moral, außer dass es nie zu spät ist, mit dem Lesen anzufangen, und Peter Breuers Buch wäre dazu nicht die schlechteste Wahl.</p>
<p><small><a href="http://haekelschwein.de/blogartikel/items/rezensionen.htm">Man lese auch meine anderen Rezensionen.</a></small></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Aufsager</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ein-aufsager.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jun 2012 21:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich stehe hier am Schauplatz eines wichtigen Ereignisses und habe vor mir einen unmittelbar beteiligten Augenzeugen, der zugleich Experte in relevanten Dingen ist. Aber lassen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich stehe hier am Schauplatz eines wichtigen Ereignisses und habe vor mir einen unmittelbar beteiligten Augenzeugen, der zugleich Experte in relevanten Dingen ist. Aber lassen Sie mich zunächst einige Worte über die Puscheligkeit meines Mikrofons verlieren. Es handelt sich mitnichten um eine normale Puscheligkeit, wie sie hochflorigem Windschutzüberzug geziemen mag, sondern ich scheue mich kaum, von einer geradezu weihnachtsmannbärtig zuckerwattrigen Puscheligkeit zu sprechen, die den Rahmen des Erwartbaren zu sprengen sich anschickt. Aber halten wir uns nicht mit belanglosen Details auf, sondern widmen wir uns dem eigentlichen Thema, dessentwegen ich hier bin: Karriere. Ich hätte gerne eine solche gemacht, wie ein Schulfreund von mir, der Karrierist geworden ist, ein Beruf mit Zukunft und Renommee. Noch mehr Sozialprestige haben Ärzte. Und volles Haar. Ich danke Ihnen.“</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 23. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-23-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jun 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[„Und so gingen Prinz und Prinzessin eine ernste Beziehung ein und leisteten harte Beziehungsarbeit.“ (aus den Märchen der Schwestern Grimm) Man sollte Brauereipferde auch mal &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Und so gingen Prinz und Prinzessin eine ernste Beziehung ein und leisteten harte Beziehungsarbeit.“ (aus den Märchen der Schwestern Grimm)</p>
<p class="js-tweet-text">Man sollte Brauereipferde auch mal nach ihrem Charakter beurteilen.</p>
<p class="js-tweet-text">Das Monster unterm Bett stirbt einen leisen Tod und mit ihm die Fantasie.</p>
<p class="js-tweet-text">Ich kenne Leute, die sind so alt wie ich, aber erwachsen. Man muss so derartig aufpassen im Leben!</p>
<p class="js-tweet-text">Der Abstand, den ein Pärchen zueinander hält, wenn es sich auf eine Parkbank setzt, lässt sich proportional in Beziehungsjahre umrechnen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bilderberg-Konferenz</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/bilderberg-konferenz.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2012 20:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Bekanntermaßen fand kürzlich in Chantilly, Virginia, die Bilderberg-Konferenz statt, zu der ich als Referent für Soziale Netzwerke eingeladen war. Um Verschwörungstheorien entgegenzutreten, die sich um diese &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntermaßen fand kürzlich in Chantilly, Virginia, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz">Bilderberg-Konferenz</a> statt, zu der ich als Referent für Soziale Netzwerke eingeladen war. Um Verschwörungstheorien entgegenzutreten, die sich um diese Konferenz ranken, will ich deren Ablauf einmal genauer beleuchten.</p>
<p>Zunächst einmal waren alle Teilnehmer nackt. Aber nicht aus Wollust, sondern um verborgenen Abhöranlagen vorzubeugen. Lediglich auf dem Kopf trugen die meisten einen Aluminiumhut, der Gedankenmanipulationen verhindert.</p>
<p>Was mir gleich beim Reinkommen auffiel, war ein Schirmständer, dessen Schatten auf einen Wandteppich fiel, der ein unruhiges Rechteckmuster besaß, das mir schon einmal in einer kleinen Dresdener Pension begegnete, dort allerdings als Dessin auf einem Zahnputzbecher, neben dem ein Seifenstück drapiert war, das ich Jahre zuvor in einem Frankfurter Motel einmal für die Willkommensschokolade hielt und fast verschlungen hätte, wäre nicht im selben Augenblick das Zimmermädchen hereingekommen, um mir mitzuteilen, dass sie mich gerade mit einem Vertreter für Bastmatten verwechselte, der in den Anfangsjahren ihres Beruflebens gerne einmal ein unverbindliches Schäferstündchen mit jenen Hotelangestellten, die weder in festen Händen noch einem amourösen Abenteuer abgeneigt waren, in allen Einzelheiten zu planen, nie aber umzusetzen pflegte.</p>
<p>Oft ist es ja nur Informationsmangel, der zu Verschwörungstheorien führt, und ich bin froh, diesem hiermit abgeholfen zu haben.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 22. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-22-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich heirate eine Frau mit langen Wimpern, die kann mir beim Küssen die Brille putzen. Ohne OCR-Software gäbe es das schöne Wort Strorn nicht. Dessen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Ich heirate eine Frau mit langen Wimpern, die kann mir beim Küssen die Brille putzen.</p>
<p class="js-tweet-text">Ohne OCR-Software gäbe es das schöne Wort Strorn nicht. Dessen seid euch stets gewahr!</p>
<p class="js-tweet-text">Statt Organspender bin ich jetzt Organverleiher: Nach dem Tod des Empfängers wird das Organ in meinem Sarg beerdigt.</p>
<p class="js-tweet-text">Hätte man Schlafanzugbrusttaschenannäherinnen sinnvoller in der Raumfahrt eingesetzt, besäßen wir bereits eine Kolonie auf dem Mars.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 19. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-19-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich finde, produktive Menschen sollten nur jeden zweiten Tag aufwachen, um uns Prokrastinierern einen kleinen Vorsprung zu lassen. Habe meinen Vater davor bewahrt, einen beigen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Ich finde, produktive Menschen sollten nur jeden zweiten Tag aufwachen, um uns Prokrastinierern einen kleinen Vorsprung zu lassen.</p>
<p class="js-tweet-text">Habe meinen Vater davor bewahrt, einen beigen Blouson zu kaufen. Schreibe nun Anti-Aging-Berater auf meine Visitenkarte.</p>
<p class="js-tweet-text">„Gold zu versilbern liegt im Trend.“ &#8211; Da schrieb der Goldankauf-Werbetexter wohl versehentlich die Wahrheit über die Ankaufpreise.</p>
<p class="js-tweet-text">Das Internet hat sich erst dann richtig durchgesetzt, wenn Pärchen behaupten, sich online kennengelernt zu haben, obwohl’s in der Disko war.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 18. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-18-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Hätte man immer den Esoterikern geglaubt, wäre ein Gewitter heute noch der Zorn der Naturgeister statt eine elektrostatische Entladung. Ich fahre schnell mein Elektroauto auf &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Hätte man immer den Esoterikern geglaubt, wäre ein Gewitter heute noch der Zorn der Naturgeister statt eine elektrostatische Entladung.</p>
<p class="js-tweet-text">Ich fahre schnell mein Elektroauto auf die Dachgarage. Vielleicht schlägt ein Blitz ein und ich kann jahrelang kostenlos fahren!</p>
<p class="js-tweet-text">Immer, wenn in meiner Wohnung was kaputt geht, bin ich schuld daran. Ich muss mir eine Katze kaufen.</p>
<p class="js-tweet-text">Ich bin so heiser; würde ich mit Louis Armstrong ein Liebesduett singen, übernähme er den weiblichen Part.</p>
<p class="js-tweet-text">In einer Parallelwelt wurde ich letzte Woche Lottomillionär und gestern vom Blitz erschlagen. Mir geht es also relativ gut.</p>
<p class="js-tweet-text">Fürchtet Ihr auch die Blamage, nicht intellektuell genug zu sein, um nach einem Militärputsch sofort erschossen zu werden?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 17. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-17-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Zeit ist Geld, aber ich spare mir den Umtausch und genieße sie gleich so. Statt durch hohe Gehälter könnte man die Geltungssucht von Managern durch &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zeit ist Geld, aber ich spare mir den Umtausch und genieße sie gleich so.</p>
<p>Statt durch hohe Gehälter könnte man die Geltungssucht von Managern durch Titel befriedigen und den „Herrn Kommerzienrat“ wieder einführen. Es gab die Titelabstufungen Kommerzienrat, Geheimer Kommerzienrat und Wirklicher Geheimer Kommerzienrat. Von Anton Schlecker bis Steve Jobs.</p>
<p>Lese in einem alten Comic gerade Supermans Adresse: 344 Clinton Street, Metropolis, USA. Wird der in StreetView sicher verpixelt haben!</p>
<p class="js-tweet-text">Die Produkte Steuern sparender Großkonzerne zahlt man im Grunde doppelt: An der Kasse und beim Finanzamt.</p>
<p class="js-tweet-text">Man kann Konzerne nicht zwingen, mehr Steuern zu zahlen, als sie müssen, aber man kann sie zwingen, mehr Steuern zahlen zu müssen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 16. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-16-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/04/22/aus-meinen-tweets-der-16-kalenderwoche-2012/</guid>

					<description><![CDATA[Diätbücher aus Esspapier: Wenn das Buch verschwunden ist, hat man nicht durchgehalten! Mancher findet einen Text schon dann gut und schlüssig, wenn in ihm seine &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Diätbücher aus Esspapier: Wenn das Buch verschwunden ist, hat man nicht durchgehalten!</p>
<p class="js-tweet-text">Mancher findet einen Text schon dann gut und schlüssig, wenn in ihm seine Ansicht geteilt wird. Das ist zu wenig verlangt.</p>
<p class="js-tweet-text">Welcher BWLer hatte die Schnapsidee, bei Telefongesellschaften statt eines Stammkundenrabatts eine Stammkundenbestrafung einzuführen?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 15. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-15-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/04/15/aus-meinen-tweets-der-15-kalenderwoche-2012/</guid>

					<description><![CDATA[Die Zeit, in der es noch keine ungezogenen Kinder und Verbrechen gab, ist immer jene, in der man noch keine Falten und Wehwehchen hatte. Bequemschuhe &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="js-tweet-text">Die Zeit, in der es noch keine ungezogenen Kinder und Verbrechen gab, ist immer jene, in der man noch keine Falten und Wehwehchen hatte.</p>
<p>Bequemschuhe sind wie nette Männer: das einzig Vernünftige, aber Frauen verzichten der Sexyness halber darauf.</p>
<p>Ein Schild warnt mich: „Fahr vorsichtig! Es könnte dein Kind sein.“ Mein Lebenswandel hat sich herumgesprochen!</p>
<p>Einen flachen rechteckigen Gegenstand in einer Hand um 180° zu drehen. (Aus der Reihe: Fähigkeiten, die noch vor 5 Jahren nutzlos waren.)</p>
<p>Ich habe mal 50€ Trinkgeld in einem Hotel gegeben, ohne es zu wissen. Das Personal war so freundlich, es selbst aus meinem Gepäck zu nehmen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Siebenundneunzig</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/siebenundneunzig.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 10:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Am heutigen Welthaekelschweintag wird die Häkeloma 97 Jahre alt und unsere Homepage zehn Jahre. Seit dem 5. April 2002 haben wir knapp 13.000 haekelschweine übers &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Welthaekelschweintag wird die Häkeloma 97 Jahre alt und unsere Homepage zehn Jahre.</p>
<p>Seit dem 5. April 2002 haben wir knapp 13.000 haekelschweine übers Internet verkauft. Rechnet man die Jahre davor und die örtlich verkauften Schweinchen hinzu, hat die Oma insgesamt etwa 14.500 Schweine produziert. Das Häkelgarn entspräche einer Fadenlänge von Oldenburg bis Köln.</p>
<p>In welche Länder wir die Schweinchen geliefert haben, zeigt unsere <a href="http://haekelschwein.de/statistik.htm">Statistik</a> und wohin die Schweinchen schon überall in den Urlaub mitgenommen wurden, sieht man in der <a href="http://haekelschwein.de/fotos.htm">Foto-Rubrik.</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 13. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-13-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 08:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/04/02/aus-meinen-tweets-der-13-kalenderwoche-2012/</guid>

					<description><![CDATA[Kaum hatte er sich mit dem Namen seiner Erfindung blamiert, fragte man, woraus die Hülle bestehe. Armer Erfinder der Wurst! „Incivile est eum salutare, qui &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum hatte er sich mit dem Namen seiner Erfindung blamiert, fragte man, woraus die Hülle bestehe. Armer Erfinder der Wurst!</p>
<p class="theTweet">„Incivile est eum salutare, qui reddit urinam aut alvum exonerat…“ (Erasmus von Rotterdam, 1530)</p>
<div class="theTweet">
<p class="theTweet">„Gawaine versuchte, zu denken. Eine Bemühung, die ihm nicht durch Gewohnheit erleichtert wurde.“ (T.H.White: Der König auf Camelot, Buch 4)</p>
</div>
<p>Um zu testen, ob mir noch zugehört wird, flechte ich gerne die Weisheit ein: „Torf ist keine Einbahnstraße!“</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 12. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-12-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/03/25/aus-meinen-tweets-der-12-kalenderwoche-2012/</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe mal in einer 3-Zimmerer-Wohnung gewohnt. Waren nette Leute. Liebe kann vergehen, wenn sich ihr Objekt zu sehr verändert, Hass ist flexibel. Es hat &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mal in einer 3-Zimmerer-Wohnung gewohnt. Waren nette Leute.</p>
<p>Liebe kann vergehen, wenn sich ihr Objekt zu sehr verändert, Hass ist flexibel.</p>
<p>Es hat was Generationenversöhnendes, wenn sich 14-Jährige aus Protest gegen die Eltern ihre Haare so violett färben wie die Uroma.</p>
<p>Diejenigen, die Gott für machtlos halten, sind die einzigen, die ihn um seiner selbst willen lieben, ohne sich etwas von ihm zu erhoffen.</p>
<p>Wenn jemand von Freiheit spricht, ist es schon wichtig, ob er damit die Freiheit von Ausbeutung oder die Freiheit zur Ausbeutung meint.</p>
<p>Kennt Ihr das auch? Beim Schreiben frivoler SMS kann ich mich nie entscheiden ob das Dróttkvætt oder Fornyrðislag das passende Versmaß ist.</p>
<p>Die Rache der Natur wird dereinst nicht mit Erdbeben beginnen, sondern mit Maulwürfen, die einen Gartenschlauch durch Euer Fenster schieben!</p>
<p>Auf einer Skala von eins bis zwölf: wo würdest Du die jetzige Uhrzeit einordnen?</p>
<p>Der Endlichkeit des Frohmuts eingedenk, koste ich vom Labsal ungestümer Heiterkeit.</p>
<p>Einfach mal auf eine Steuererleichterung oder einen Zuschuss verzichten, wenn man reich ist! Also, mir würde das Spaß machen.</p>
<p>Mit etwas Fantasie geht dieses dröge Knäckebrot als Schokoriegel durch. Knorf knorf schrömpel knorf. Ne, doch nicht.</p>
<p>Vor dem Schlafanzug trage ich meinen Schlafvorbereitungsanzug für die zwei Stunden, in denen ich die Absicht hege, gleich ins Bett zu gehen. Ich trage meinen Einschlafanzug bis ich eingeschlafen bin, wechsle dann zum Schlafanzug und kurz vorm Weckerschellen zum Aufwachanzug.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 11. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-11-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich glaube, Käfer krabbeln nur dann eine glatte Scheibe hinauf, wenn ein Mensch zusieht. Aus Prahlsucht. Es gibt nur zwei Sorten Menschen: Ironieresistente und solche, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, Käfer krabbeln nur dann eine glatte Scheibe hinauf, wenn ein Mensch zusieht. Aus Prahlsucht.</p>
<p>Es gibt nur zwei Sorten Menschen: Ironieresistente und solche, die man absichtlich beleidigen muss.</p>
<p>Berlin gehört zu den zweitausend schönsten Städten Deutschlands.</p>
<p>In der Geschichte des Kriminalromans gibt es nur zwei Epochen: Der Mörder wird durch eine Radarfalle überführt &#8211; und Sherlock Holmes.</p>
<p>Überstürzt es nicht mit der Karriere, Jesus hat seinen Traumjob auch erst mit dreißig gefunden und ihn nur ein Jahr lang ausgeübt!</p>
<p>Es ist nicht lustig, Apple zu sein: Man hat ein Vermögen auf dem Konto und besitzt bereits alle Apple-Produkte!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 10. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-10-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Kennt Ihr auch diese Angst, dass Soßen gar nicht „raffiniert verfeinert“ sind, wenn es nicht ausdrücklich auf der Packung steht? Hilfe, ich höre nix mehr &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt Ihr auch diese Angst, dass Soßen gar nicht „raffiniert verfeinert“ sind, wenn es nicht ausdrücklich auf der Packung steht?</p>
<p>Hilfe, ich höre nix mehr auf dem linken Ohr und sehe alles um 90° gekippt! &#8211; Ach ne, wartet, ich liege ja auf dem Kopfkissen. Gute Nacht!</p>
<p>Die Zeit ist reif für Teeny-Filme, in denen sich die unbeliebte Cheerleaderin am Ende die Haare zusammenbindet und eine Brille aufsetzt.</p>
<p>Ich glaube ja, daß Frisöre einen Beutel grauer Haare im Ärmel haben und sie beim Schneiden herausrieseln lassen. Aber beweisen kann ich nix.</p>
<p>Hat es eine Pointe? Hat es eine Aussage? Ist es wirklich passiert? Zweimal ja wird ein Tweet.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 9. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-9-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich bedenke, was andere in meinem Alter schon erlebt und geschafft haben, fühle ich mich wie der König der Vorfreude. Frauen werden oft unterschätzt, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich bedenke, was andere in meinem Alter schon erlebt und geschafft haben, fühle ich mich wie der König der Vorfreude.</p>
<p>Frauen werden oft unterschätzt, aber nicht von mir, ich liege immer zehn Jahre oder Kilo drüber.</p>
<p>Ich glaube, die Bienen und Blumen haben was miteinander!</p>
<p>Scheinbar schweißt meine Mutter die Bücher, die ich ihr geschenkt habe, nach dem Lesen wieder ein.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchtipp: Suna</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/buchtipp-suna.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 17:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Lest dieses Buch von der anmutigen Frau Ziefle!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lest <a href="http://www.textzicke.de/gelesen-suna-von-pia-ziefle/">dieses Buch</a> von der anmutigen <a href="http://www.piaziefle.de/">Frau Ziefle!</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 8. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-8-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt keine Männer, die 1,79 Meter groß sind. Mein soziales Gewissen beruhige ich damit, Essbesteck und Servietten auf die Mülltonne zu legen. Je mehr &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt keine Männer, die 1,79 Meter groß sind.</p>
<p>Mein soziales Gewissen beruhige ich damit, Essbesteck und Servietten auf die Mülltonne zu legen.</p>
<p>Je mehr privatisiert und liberalisiert wird, desto mehr ist der demokratischen Mitbestimmung entzogen. Auch das ist Demokratieabbau.</p>
<p>Das sächsische Versammlungsrecht ist eigentlich ganz liberal: Die einzige Bestimmung ist, dass man auf Demos keine Haare mitführen darf.</p>
<p>Wenn man beim Naschen die Socken anbehält, kann man doch nicht dick werden, oder?</p>
<p>Vorm Teufel habe ich keine Angst, aber vor seinem Vater, dem Teuf.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kleiner Bummel durch große Städte</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/kleiner-bummel-durch-grosse-staedte.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 20:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Reiseführer „Kleiner Bummel durch große Städte“ von 1958 behandelt 67 deutsche Großstädte: 66 aus dem Westen &#8211; und Leipzig. Aus dem Reiseführer: „Kant erhielt &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Reiseführer „Kleiner Bummel durch große Städte“ von 1958 behandelt 67 deutsche Großstädte: 66 aus dem Westen &#8211; und Leipzig.</p>
<p>Aus dem Reiseführer: „Kant erhielt für seine Kritik der reinen Vernunft von seinem Verleger ein Extrahonorar von 16 Göttinger Würsten.“ (…) „Die Bahnhofsgaststätte hat weit über Göttingen hinaus einen guten Ruf.“  Da wird sich Burger King aber freuen! Es wird auch noch der Reitstall als ältestes Uni-Gebäude Göttingens gepriesen. Den riss man 1968 ab, für einen Parkplatz und später ein Warenhaus.</p>
<p>„Der Fremde möge Kassel nicht nach seinem Bahnhofsviertel beurteilen.“ &#8211; Das gilt heute immer noch wie 1958, und ebenso:. „Das Nachtleben in Hannover pulsiert mit niedersächsischer Gemessenheit.“</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 5. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-5-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist ein schmaler Grad zwischen gebildet und ungebildet. Wenn ich höre, wie viele Sachen krebserregend sind, wäre ich gerne ein Krebs. Jemanden nur wegen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein schmaler Grad zwischen gebildet und ungebildet.</p>
<p>Wenn ich höre, wie viele Sachen krebserregend sind, wäre ich gerne ein Krebs.</p>
<p>Jemanden nur wegen seiner Hautfarbe siezen, damit er nicht denkt, man würde ihn nur wegen seiner Hautfarbe duzen.</p>
<p>In meinem Kopfkino läuft immer Werbung für Eiskonfekt.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Twittern wie 1982</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/twittern-wie-1982.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 22:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute hole ich all die Tweets nach, die ich 1982 nicht schreiben konnte, weil es noch kein Twitter gab. Da war ich neun. #tl82 Der &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hole ich all die Tweets nach, die ich 1982 nicht schreiben konnte, weil es noch kein Twitter gab. Da war ich neun. #tl82</p>
<p>Der Kohl sieht doch wie ein gemütlicher Onkel aus, aber Oma nennt ihn immer „den olen Döspaddel“.</p>
<p>Knullibullis finde ich viel toller als Treets, weil da diese lustigen <a href="http://instagr.am/p/kv6H-/">Figuren</a> drin sind.</p>
<p>Die Knibbelbilder aus dem Colaflaschendeckel sammle ich nicht. Cola gibt&#8217;s nur, wenn mir schlecht ist, mit Salzstangen.</p>
<p>Captain Future ist soo super! Hab ich ein Panini-Album von! Aus den überzähligen Bildern bastle ich eigene Storys in ’nem Schreibheft.</p>
<p>MAD-Hefte sind total doof, weil schwarzweiß. Clever &amp; Smart sind lustig! Aber echt blöd, daß die in Felix-Heften Flip und Flap heißen.</p>
<p>Juhuuu, ein Paket von drüben! Die Thüringer haben uns wieder Bummi-Hefte, ABC-Zeitung und Süßtafeln geschickt!</p>
<p>Es ist verdammt schwer, auf einer Wählscheibe zu twittern. Telefone müßten so eine Tastatur wie Papas Olympia haben!</p>
<p>„Merlin“ gucke ich nicht mehr, die haben den Tommi Ohrner nach ein paar Folgen durch so nen älteren Schauspieler ersetzt.</p>
<p>Ich male gerne lustige <a href="http://instagr.am/p/mNCza/">Eumel.</a> Der Sönke aus meiner Klasse auch. Manchmal treffen wir uns und zeichnen gemeinsam.</p>
<p>Statt eines Zauberwürfels habe ich eine Zaubertonne, wo bunte Kugeln drin sind, die man eine Reihe bekommen muß. Schaffe ich nie.</p>
<p>Für E.T. müssen wir vorm Oldenburger Wallkino total lange anstehen. Hab schon das Filmbuch gelesen! Und einen Plastik-ET hab ich auch!</p>
<p>So, der Kassettenrecorder steht neben den Plattenspielerboxen, jetzt während der Aufnahme ganz leise sein.</p>
<p>Smileys auf die Bonitos zu drucken, ist doch nicht zukunftsträchtig, mit einem bloßen &#8218;M&#8216; sähen die doch besser aus!</p>
<p>Hoffentlich liest uns unsere Lehrerin mal wieder aus „Der kleine Flax“ vor, oder „Das Rote U“.</p>
<p>Diese blauvioletten Kopien riechen so schön, aber mir wird etwas schwummrig davon.</p>
<p>Ich soll nicht „geil“ sagen, weil das was Unanständiges sei.</p>
<p>Die neue Kolumne von @saschalobo ist doof, aber was soll man von einem Siebenjährigen auch erwarten!</p>
<p>Ich pause mit Butterbrotpapier Superhelden aus Comics ab, ohne zu wissen, daß ich ein Raubkopierer bin!</p>
<p>Wenn ich groß bin, werde ich Kalenderspruchautor!</p>
<p>Mit Überraschungseierkapseln kann man nichts Sinnvolles anfangen.</p>
<p>Ein Troll ist ein Märchenwäldler und kein Hinterwäldler.</p>
<p>Ein gewisser Barack Obama stirbt bei einem Autounfall in Kenia. Er hat einen gleichnamigen Sohn in Amerika. Aber wen interessiert’s!</p>
<p>Das Jahr 2000 werden wir nie erleben, da wir uns vorher in einem Atomkrieg zerbomben.</p>
<p>Ich mag ja die Filme von Heinz Fickschen. Die handeln immer von Weltraum und Zukunft.</p>
<p>(Ja, ich dachte wirklich lange, dass alle Science-Fiction-Filme von einem gewissen Heinz Fickschen stammen.)</p>
<p>Wenn Dalli Dalli kommt, darf ich länger aufbleiben. Bin immer gespannt, wieviel der Gewinn in Schilling ist. Viel mehr als bei uns!</p>
<p>Alfred Tetzlaff sagt im TV: „Wir sind hier… nicht im Puff.“ Papa erklärt auf Nachfrage, ein Puff sei ein Harem wie in 1001 Nacht.</p>
<p>Fast unbemerkt habe ich die 18.000-Tweets-Grenze durchbrochen. Und das 1982!</p>
<p>Man munkelt, Christian Wulff wolle nächstes Jahr für den JU-Vorsitz in Niedersachsen kandidieren. Erstmal fängt er sein Studium an.</p>
<p>Mama sagt, ich bilde mir dieses Twitter nur ein, soll jetzt endlich das Licht ausmachen und schlafen. Na gut, also Schluß mit #tl82</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 4. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-4-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Der richtige Zeitpunkt für den ersten Kuss liegt genau in der Mitte zwischen dem ersten Kennenlernen und dem ersten Kuss. Im Bett eine kugelsichere Weste &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der richtige Zeitpunkt für den ersten Kuss liegt genau in der Mitte zwischen dem ersten Kennenlernen und dem ersten Kuss.</p>
<p>Im Bett eine kugelsichere Weste tragen, aber im Pyjama auf die Straße gehen: unser Verfassungsschutz.</p>
<p>Jetzt zum Bücherflohmarkt und dann in die Pizzeria. Also erstmal den Hunger stillen und dann was essen.</p>
<p>Die besten Hörbuchlesungen überhaupt: „Der Untertan“ gelesen von Hans Korte und „Der König auf Camelot 1-4“ gelesen von Jochen Malmsheimer.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pseudospender</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/pseudospender.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[„Hättest du dir was Billigeres gekauft als X, hättest du das gesparte Geld der Krebshilfe spenden können!“ Das ist ein beliebtes Argument, wobei es komischerweise &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Hättest du dir was Billigeres gekauft als X, hättest du das gesparte Geld der Krebshilfe spenden können!“</p>
<p>Das ist ein beliebtes Argument, wobei es komischerweise nur für solche X benutzt wird, die der Kritisierende ohnehin nicht mag, obgleich es eigentlich für alles gelten müsste, was nicht zwingend lebensnotwendig ist.</p>
<p>„Hättest du dir ein Android-Handy statt eines iPhones gekauft…“ schreit ja geradezu nach der Entgegnung, dass man zugunsten der Krebshilfe dann doch wohl ganz auf ein Smartphone verzichten könnte, aber diese Folgerung zieht der Kritiker nicht, weil es ihm nicht um Krebshilfe geht, sondern um iPhone-Bashing.</p>
<p>Es ist ebenfalls kaum anzunehmen, dass jeder, der ein Apple-Notebook als Verschwendung ansieht, einen gebrauchten Lada fährt und den Differenzbetrag zum 3er-BMW der Welthungerhilfe gespendet hat.</p>
<p>Wir alle geben Geld für Dinge aus, die besser und teurer sind als die Minimalanforderung, und jeder tut dies auf einem anderen Gebiet, welches ihm besonders wichtig ist. Der eine leistet sich einen teuren Computer, der andere ein Oberklasseauto oder Schmuck. Theoretisch geht das Geld einem guten Spendenzweck verloren, aber praktisch zahlt es den Lebensunterhalt jener, die diese Güter herstellen und verkaufen.</p>
<p>Und Menschen, die nur auf ganz bestimmten Gebieten Verzicht fordern, weil sie auf gerade diese zufällig keinen Wert legen, sind unglaubwürdig. Den Spendenempfängern ist es egal, ob das Geld durch den Verzicht auf Apple-Produkte oder durch den Umzug in eine kleinere Wohnung oder den Wechsel auf ein billigeres Auto gespart wurde.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Seite aus meinem Tagebuch</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/eine-seite-aus-meinem-tagebuch.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/01/23/eine-seite-aus-meinem-tagebuch/</guid>

					<description><![CDATA[Als ich gestern den Lesesaal der örtlichen Metzgerei betrat, um ein paar alte Schinken durchzublättern, hing Cimber MacLaine von der Decke und frug mich, ob &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich gestern den Lesesaal der örtlichen Metzgerei betrat, um ein paar alte Schinken durchzublättern, hing Cimber MacLaine von der Decke und frug mich, ob ich eine hautfarbene Hose trüge. Ich verneinte und tat kund, dass ich haarfarbene Hosen bevorzöge.</p>
<p>Was ich denn damit meine, erkundigte sich MacLaine, es gebe doch unterschiedliche Haarfarben. Aha, entgegnete ich politisch korrekt, und auf Hautfarben treffe dies wohl nicht zu? Da erkannte Cimber seinen Fehler und gab mir Recht, während ich meinerseits eingestand, beim morgendlichen Ankleiden die Hosen vergessen zu haben.</p>
<p>Auf dem Weg nach draußen trafen wir jemanden, der die Liebe nicht kannte und bedauerten ihn dessentwegen nicht, schlugen ihn aber. In unseren Bann, für einen Preis vor, beim Schach und auf die Nase.</p>
<p>Derweil hatten meine Füße Wurzeln getrieben, wie wir erheitert feststellen mussten, und hinderten mich an der Fortsetzung des gemeinamen Spaziergangs. Also warteten wir, bis ich eines Tages von einem Tischler gefällt, in die Sägerei verfrachtet und zu einem Schrank verzapft wurde. Denn so einen Schrank wollte Cimber MacLaine schon immer haben und trug ihn daher gerne durch die Stadt.</p>
<p>Das schien mir peinlich, da ich als schüchterner Mensch die Öffentlichkeit scheue. Vor meiner Geburt verbarg ich mich im Bauch einer Frau, damit niemand meinen unfertigen Körper sähe.</p>
<p>Ein Myomant ist jemand, der aus Mausgequieke die Zukunft vorhersagt und ein Terrorist ist jemand, der weltweit Menschen tötet, ohne Amerikaner zu sein. Ich bin jemand, der einen Bleitift so weit ins rechte Ohr stecken kann, dass er aus dem linken wieder herauskommt. Allerdings ohne das zu überleben. Deshalb verkaufe ich lieber haekelschweine.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bei Jauch</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/bei-jauch.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/01/22/bei-jauch/</guid>

					<description><![CDATA[Heute war das haekelschwein in der Talkshow von Günther Jauch zu Gast und hatte sich als Maskottchen die Anke Domscheit-Berg mitgenommen, welche das Fernsehpublikum darüber &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war das haekelschwein in der Talkshow von <a href="http://www.news.de/medien/855265010/guenther-jauch-diskutiert-ueber-wulff-di-lorenzo-und-hunzinger-im-clinch/1/">Günther Jauch</a> zu Gast und hatte sich als Maskottchen die Anke Domscheit-Berg mitgenommen, welche das Fernsehpublikum darüber aufklärte, was es mit dem Schwein auf sich habe.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 3. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-3-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/01/22/aus-meinen-tweets-der-3-kalenderwoche-2012/</guid>

					<description><![CDATA[Beschwert Ihr Euch nach Hotelaufenthalten auch immer über die hartborstige Klobürste? Lasse ich mir nie nehmen! Irgendwann merkt ein Mann, dass Karriere nicht alles ist. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beschwert Ihr Euch nach Hotelaufenthalten auch immer über die hartborstige Klobürste? Lasse ich mir nie nehmen!</p>
<p>Irgendwann merkt ein Mann, dass Karriere nicht alles ist. Ungern gesehen wird es, wenn er das vor der Karriere merkt.</p>
<p>Im Bewerbungsgespräch merken, dass man noch den Teddy im Arm hat! Und er keine Krawatte trägt!</p>
<p>Was ich mich frage: Bekommen die schönen Frauen aus meiner Umgebung eigentlich auch Internetwerbung mit meinem Konterfei angezeigt?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neulich im Einwohnermeldeamt</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/neulich-im-einwohnermeldeamt.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 21:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/01/18/neulich-im-einwohnermeldeamt/</guid>

					<description><![CDATA[Neulich im Einwohnermeldeamt hatte ich ein gutes und ein schlechtes Erlebnis: Positiv fiel mir das Wartenummernsystem auf. Jeder kam in der Reihenfolge dran, in der &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich im Einwohnermeldeamt hatte ich ein gutes und ein schlechtes Erlebnis:</p>
<p>Positiv fiel mir das Wartenummernsystem auf. Jeder kam in der Reihenfolge dran, in der er das Amt betreten hatte, und es ging angenehm schnell. Früher waren die Beamten nach Buchstaben aufgeteilt und so konnte es geschehen, dass man eine halbe Stunde hinter Mitbürgern wartete, deren Anfangsbuchstabe zufällig auch am Beginn des Alphabets steht, während die übrigen Beamten Zeitung lasen. Im Nachhinein fragt man sich, warum wir uns das so lange haben bieten lassen und ob die Umstellung eine Serviceoffensive ist oder eine Notwendigkeit aufgrund von Personalkürzungen.</p>
<p>Negativ fiel mir ein Rentner auf, der einen Personalausweis beantragte und auf die Frage, ob er einen Fingerabdruck darin speichern möchte, klischeehaft antwortete: „Gern, ich habe ja nichts zu verbergen!“ Das Zusammenschlagen der Hacken habe ich mir hingegen nur eingebildet. Allzu gerne hätte ich vorm Rathaus auf den Mann gewartet und ihn um einen Gefallen gebeten: „Könnten Sie mal meine Einkaufstüte halten, ich muss mir den Schuh zubinden. Danke schön, jetzt sind Ihre Fingerabdrücke auf der Tüte. Meine nicht, ich trage ja Handschuhe. Und jetzt überfalle ich eine Bank, lasse mir das Geld in die Tüte packen und werfe die leere Tüte in Tatortnähe weg. Früher hätte Sie kein Mensch verdächtigt, denn die Polizei hatte nur Fingerabdrücke von Verbrechern vorliegen, aber nun hat man auch Ihre und wann immer ein Gegenstand oder Ort, den Sie angefasst haben, etwas mit einem Verbrechen zu tun hat, werden Sie ein Alibi besitzen müssen. Fangen Sie am besten gleich heute an, Tagebuch zu führen. Auf Wiedersehen!“</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der 2. KW 2012</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-2-kalenderwoche-2012.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2012/01/15/aus-meinen-tweets-der-2-kalenderwoche-2012/</guid>

					<description><![CDATA[In einen Klamottenladen zu gehen, wo früher ein Buchladen war, ist so, wie einen guten Freund nach einem schweren Schlaganfall zu besuchen. Die Klingelschilder an &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einen Klamottenladen zu gehen, wo früher ein Buchladen war, ist so, wie einen guten Freund nach einem schweren Schlaganfall zu besuchen.</p>
<p>Die Klingelschilder an Schneckenhäusern. Die Schnürsenkel von Heinzelmännchen. Dein Lächeln. Es sind die kleinen Dinge, die Freude machen.</p>
<p>Erzählt ein Pärchen eine zu romantische Kennenlernstory, vermute ich grundsätzlich, dass sie sich auf einer Swingerparty in Bottrop trafen.</p>
<p>Wundert Ihr euch manchmal beim Sex, warum ihr angezogen um ein kariertes Holzbrett sitzt? Dann habt ihr versehentlich Schach! Kommt vor.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Dezember 2011</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-dezember-2011.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/12/31/aus-meinen-tweets-im-dezember-2011/</guid>

					<description><![CDATA[Radarfallen mit Warnschildern davor sind wie Kaufhausdetektive mit Glöckchen an den Schuhen. Wann immer ich einer Einladung zum 30zigsten statt 30. Geburtstag folge, lese ich &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Radarfallen mit Warnschildern davor sind wie Kaufhausdetektive mit Glöckchen an den Schuhen.</p>
<p>Wann immer ich einer Einladung zum 30zigsten statt 30. Geburtstag folge, lese ich vorher die Bild-Zeitung, um Gesprächsthemen zu haben.</p>
<p>„Was, die ist schon im Altersheim? Ich weiß doch noch, wie die soo lütt war.“ Oma (96) über eine 86-jährige Bekannte. Es muss ein komisches Gefühl sein, Menschen im Altersheim zu besuchen, die man als Kleinkinder auf dem Schoß sitzen hatte.</p>
<p>Gut, dass Ehepaare nur aus zwei und nicht drei Leuten bestehen, sonst bekäme man denselben Witz dreimal nacheinander erzählt.</p>
<p>Wenn ich unproduktiv wirke, liegt es daran, dass ich eine geheime Zweitidentität als Superheld einer Parallelwelt habe. Hoffe ich zumindest!</p>
<p>Kompetenz ist überbewertet. Was wir in Führungspositionen brauchen, sind Menschen, die wohlfrisiert sind und gutsitzende Anzüge tragen.</p>
<p>Es heißt immer, unsere Gesellschaft vergreise, aber im Vergleich zu 1980 gibt es heute viel mehr Leute, die jünger sind als ich.</p>
<p>Karriere ist 20% Können und 80% Kennen.</p>
<p>Was mir ein schlechtes Gewissen macht: Wenn ich keine Kinder habe, müssen meine Enkel ja ohne Eltern aufwachsen!</p>
<p>„Ich mag dich so wie ich bin!“</p>
<p>Nächstes Jahr wird geheiratet! Nehme ich mal an, irgendwer heiratet ja immer.</p>
<p>Immer, wenn man sich nicht äußern möchte, weil man zu wenig von einer Sache versteht, ergreifen die völlig Ahnungslosen das Wort.</p>
<p>Wusstet Ihr, dass es gar keine Zeit zwischen den Jahren gibt, sondern das neue Jahr direkt nach dem alten beginnt?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schwerelosigkeit</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/schwerelosigkeit.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 12:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/12/23/schwerelosigkeit/</guid>

					<description><![CDATA[Das haekelschwein war mit Tim Pritlove auf einem Parabelflug und glitt durch die Schwerelosigkeit, zu sehen von Minute 44 bis 50:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das haekelschwein war mit <a href="http://tim.geekheim.de/">Tim Pritlove</a> auf einem <a href="https://raumzeit-podcast.de/2011/12/23/der-parabelflug/">Parabelflug</a> und glitt durch die Schwerelosigkeit, zu sehen von Minute 44 bis 50:</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im November 2011</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-november-2011.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/11/30/aus-meinen-tweets-im-november-2011/</guid>

					<description><![CDATA[Bei Biofleisch habe ich immer ein schlechtes Gewissen, weil das Tier sicher gerne weitergelebt hätte, im Gegensatz zu konventionellem Vieh. Kennt Ihr auch diesen gefährlichen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Biofleisch habe ich immer ein schlechtes Gewissen, weil das Tier sicher gerne weitergelebt hätte, im Gegensatz zu konventionellem Vieh.</p>
<p>Kennt Ihr auch diesen gefährlichen Sekundenschlaf? Ich habe gerade schon wieder 3600 Sekunden geschlafen, obwohl ich was schreiben wollte!</p>
<p>Neoliberale Sozialpolitik bedeutet, die Menschen nur so weit verarmen zu lassen, dass sie Gefängnis noch als Bedrohung empfinden.</p>
<p>Vorschlag an die Regierung: Über Steuergeschenke erst nachdenken, wenn niemand mehr Mülltonnen durchsuchen muss.</p>
<p>Um als Terrorist zu gelten, müssen Rechte 13 Jahre bomben und morden, Linke ein Auto demolieren und Muslime eine <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/geheimdokumente-schon-casio-uhr-reichte-fuer-terrorverdacht-a-758901.html">Casio-Uhr</a> tragen.</p>
<p>Ministerposten werden immer mehr zu einem Praktikum für die anschließende Karriere.</p>
<p>Mein Leben hat gar keine Hintergrundmusik, ist das normal?</p>
<p>Dass es immer mehr Adventsdeko mit Pinguinen gibt, verstört mich. Der Weihnachtsmann hatte doch damals in Bethlehem bestimmt keine Pinguine!</p>
<p>Es gibt zwei Sorten Menschen: Bei den einen wundert’s nicht, dass sie Single sind und bei den anderen wundert’s, dass sie nicht Single sind.</p>
<p>Riesenwirbel um Sensationsheischerei! Experten alarmiert: Sind nur noch größte Superlative wahrnehmbar? Ausrufezeichen bald aufgebraucht!</p>
<p>Ich glaube, ich habe Penisneid! Ich würde auch gerne mal den ganzen Tag rumhängen.</p>
<p>Das Doofe am Alleinschlafen ist, dass man niemanden hat, der die Spieluhr aufzieht.</p>
<p>Ich habe mir einen Knopf angenäht! Eigentlich sollte der an den Pullover, aber der Arzt sagt, so was kann ja mal passieren.</p>
<p>App-Store-Paradox: Wer 5 Minuten überlegt, ob er ’ne App für 79 Cent kauft, hätte in derselben Zeit schon mehr als 79 Cent verdienen können.</p>
<p>Man sagt übrigens nicht mehr „Apple-Hasser“, sondern „Menschen mit Qualitätswahrnehmungsschwierigkeiten“.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geheimdienste als Selbstläufer</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/geheimdienste-als-selbstlaeufer.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 12:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/11/22/geheimdienste-als-selbstlaeufer/</guid>

					<description><![CDATA[In der FAZ plädiert Nils Minkmar dafür, die Geheimdienste abzuschaffen, da sie sich ihre Existenzberechtigung selbst schüfen statt vorhandene Gefahren abzuwenden. Dieser Gedanke findet sich schon in &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/geheimdienste-hauptsache-es-macht-peng-11534221.html">FAZ</a> plädiert Nils Minkmar dafür, die Geheimdienste abzuschaffen, da sie sich ihre Existenzberechtigung selbst schüfen statt vorhandene Gefahren abzuwenden.</p>
<p>Dieser Gedanke findet sich schon in Hannah Arendts „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ (1951). Im Kapitel „Die Rolle der Geheimpolizei“ heißt es dort:</p>
<p><em>„Daß politische Geheimdienste nach relativ kurzer Zeit sich selbst überflüssig machen, ist eine alte, wenn auch wenig beachtete Erfahrung und keineswegs charakteristisch für totalitäre Regime. (…) Da aber die Geheimpolizei unter nichttotalitären Verhältnissen schließlich eine Institution wie alle anderen ist und sehr schnell vor allem daran interessiert ist, im Amte zu bleiben und Stellen zu halten, hat dieser Tatbestand nur dazu geführt, eine Reihe von Methoden zu entwickeln, die das Studium der Geschichte von Revolutionen einigermaßen erschweren. So hat es unter Louis Napoleon nicht eine einzige gegen die Regierung gerichtete Aktion gegeben, die nicht von der Polizei selbst inspiriert war (…)“</em></p>
<p>Im Folgenden erklärt Arendt, dass in totalitären Staaten das Provozieren staatsfeindlicher Akte nicht mehr nötig sei, da man dort ohnehin nach Belieben jeden verhaften könne, und fährt fort:</p>
<p><em>„Mit der Abschaffung der Provokation verlor die Geheimpolizei die altbewährte und einzig wirksame Methode, ihre Unabhängigkeit von anderen Regierungsinstanzen zu wahren und ihre Existenz beliebig zu verlängern. Nur sie konnte entscheiden, ob man sie brauchte oder nicht, und Provokation war immer das sicherste Mittel, zu ihren Gunsten zu entscheiden.“</em></p>
<p>Es ist somit ein inhärentes Problem von Geheimdiensten, dass sie uns vor Terror und politischen Attentaten schützen sollen, aber im Erfolgsfalle unnötig wirken, da keine Gefahr mehr zu drohen scheint. Die Versuchung ist dann groß, ein bisschen nachzuhelfen, um den Eindruck der Gefährdung nicht abreißen zu lassen und die eigenen Pfründe zu sichern.</p>
<p>Ähnliche Effekte erreicht man mit <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b04b5355">Verhaftungsquoten</a> für Polizisten und <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13490704.html">Fangprämien</a> für Kaufhausdetektive.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über die Anfänge des Paartanzes</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ueber-die-anfaenge-des-paartanzes.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Gegen Ende des 14. Jahrhunderts kommt in den Städten der Paartanz in Mode, bei dem Herr und Dame paarweise tanzen und einander mit den Armen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="column">
<p><span>Gegen Ende des 14. Jahrhunderts kommt in den Städten der Paartanz in Mode, bei dem Herr und Dame paarweise tanzen und einander mit den Armen umfassen, statt sich nur die Hände zu reichen. Schon früher war diese Art des Tanzens in den Dörfern gebräuchlich gewesen, aber von der Obrigkeit immer wieder, mit mäßigem Erfolg, verboten worden. </span></p>
<p><span>Auch in den Städten wird der Paartanz zunächst mir Strafe belegt, das erste Verbot dieser Art erfolgt 1406 in Ulm und weitere folgen in anderen Städten. Die häufige Wiederholung solcher Strafandrohungen sind ein Zeichen ihrer Fruchtlosigkeit, denn der Paartanz setzt sich trotz allem durch und ist im 16. Jahrhundert bereits zur vorherrschenden Form des Gesellschaftstanzes geworden, ein direkter Vorläufer des Walzers.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kosten mittelalterlicher Hinrichtungen</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/kosten-mittelalterlicher-hinrichtungen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Mittelalter gab es nicht nur eine Form der Todesstrafe, sondern nach Verbrechen abgestufte Hinrichtungsarten. Was sagen Aufwand und Kosten einer Hinrichtungsmethode eigentlich über die &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelalter gab es nicht nur eine Form der Todesstrafe, sondern nach Verbrechen abgestufte Hinrichtungsarten. Was sagen Aufwand und Kosten einer Hinrichtungsmethode eigentlich über die Bedeutung dieser Strafart und des dadurch gesühnten Delikts aus? </p>
<p>Diese Frage lässt sich mit einem Blick in die <a title="Zeitschriftenartikel" href="http://books.google.com/books?id=i0gFAAAAQAAJ">Lohnregister</a> der Stadt Hannover beantworten, die Wilhelm H. Mithoff 1868 in der Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen erschlossen hat.</p>
<p>Aus den Lohnposten für die Erhängung zweier Diebe im Jahre 1480 geht hervor, dass diese Form der Hinrichtung mit besonders hohen Personalkosten verbunden war.</p>
<p>Der Scharfrichter erhielt in Hannover für jede Art von Hinrichtung eine Pauschale von 6 Schilling, in diesem Falle also 12 Schilling für beide Erhängungen, während der entsprechende Betrag für die Knechte sich auf 3 Schilling, bzw. insgesamt 6 Schillinge belief. Die übrigen Kosten in Gesamthöhe von 107 Schilling summieren sich aus den Ausgaben für Verpflegung und Galgenüberwachung, würden also auch bei einer einzigen Hinrichtung anfallen.</p>
<p>Hieraus ergeben sich Gesamtaufwendungen von 116 Schilling für eine Erhängung, womit diese Hinrichtungsform mit Abstand am teuersten war, denn die Ausgaben belaufen sich auf mehr als das sechseinhalbfache einer Enthauptung, fast das achtfache einer Räderung und immerhin noch etwa das viereinhalbfache einer Verbrennung.</p>
<p>Dieser erhebliche Kostenmehraufwand scheint nur dadurch nachvollziehbar, dass das am Galgen gesühnte Verbrechen von der Gesellschaft als besonders verabscheuungswürdig empfunden wurde und eine entsprechend aufwändige Strafe daher zu rechtfertigen war. Da es sich bei den Delinquenten um Diebe handelte, kann daraus geschlossen werden, dass Diebstahl stärker geächtet wurde als etwa Brandstiftung, welches mit Verbrennen geahndet wurde, oder Straßenraub, welcher mit Räderung bestraft wurde.</p>
<p>Wie wichtig man die Bekämpfung gerade des Diebstahls nahm, zeigt sich auch darin, dass der Abschreckungseffekt bei der Hinrichtung von Dieben offenbar eine große Rolle spielte, denn den größten Rechnungsposten nimmt mit fast zwei Dritteln der Gesamtkosten die Bewachung des Galgens für ganze sechs Nächte ein, das heißt, dass die Verurteilten mindestens eine Woche für jeden sichtbar hängenbleiben sollten.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Oktober 2011</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-oktober-2011.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/10/31/aus-meinen-tweets-im-oktober-2011/</guid>

					<description><![CDATA[Was wenige wissen: Während Apple zu Hungerlöhnen in China produziert, kommen alle anderen Handys aus Schweizer Manufakturen. Was ich mir unbedingt noch zulegen muss, ist &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was wenige wissen: Während Apple zu Hungerlöhnen in China produziert, kommen alle anderen Handys aus Schweizer Manufakturen.</p>
<p>Was ich mir unbedingt noch zulegen muss, ist ein Kernbereich privater Lebensführung. Wie stehe ich sonst da, wenn ich mal abgehört werde!</p>
<p>Mit einem weißen Blatt anzufangen oder aufzuhören, ist der Unterschied zwischen Schreiben und Scheißen.</p>
<p>Überlegt Euch, ob Ihr dereinst im Pflegeheim derjenige mit den schönen Erinnerungen sein wollt oder derjenige mit dem vielen Geld.</p>
<p>„Möchtest du für die Butterreste in meinem Marmeladenglas verantwortlich sein?“</p>
<p>Ich schreibe „Biogemüse, FAZ, Knäckebrot“ auf den Einkaufszettel, wenn ich „Bonbons, Klopapier, Schokolade“ meine. Falls den jemand liest!</p>
<p>Ich hasse ja Rezepte mit dem Hinweis „Würzen Sie nach Belieben!“ Dann kann man auch gleich schreiben: „Kochen Sie, was Sie wollen!“</p>
<p>Industriedesigner, die durch alle Prüfungen gefallen sind, können immer noch als Fahrradhelmgestalter ihr Auskommen finden.</p>
<p>Kennt Ihr das auch? Man sitzt als Tintenfisch verkleidet auf einer Beerdigung und findet nicht so recht einen Gesprächspartner? Unangenehm!</p>
<p>Geht ins Theater! Ohne Subvention würden Theaterkarten das 4-fache kosten. 3/4 des Tickets zahlt Ihr also ohnehin, auch wenn Ihr nicht geht!</p>
<p>Jedes kreative Werk ist als Binärzahl darstellbar, wurde aber nicht durch bloßes Zahlenraten erschaffen und ist daher mehr wert als die Zahl</p>
<p>Ich verlange ja gar nicht, dass mein Teddy noch bei mir im Bett schläft, aber sonntags zum Kaffeetrinken vorbeikommen könnte er doch mal!</p>
<p>Ab welchem Alter darf man eigentlich wunderlich werden? Ich hätte jetzt schon Lust.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie entstehen Revolutionen?</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/wie-entstehen-revolutionen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 21:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/10/30/wie-entstehen-revolutionen/</guid>

					<description><![CDATA[Hannah Arendt sagt dazu Folgendes: „Was als unerträglich empfunden wird, sind selten Unterdrückung und Ausbeutung als solche; viel aufreizender ist Reichtum ohne jegliche sichtbare Funktion, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hannah Arendt sagt dazu Folgendes: „<em>Was als unerträglich empfunden wird, sind selten Unterdrückung und Ausbeutung als solche; viel aufreizender ist Reichtum ohne jegliche sichtbare Funktion, weil niemand verstehen kann, warum er eigentlich geduldet werden soll.“ (aus: „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“)</em></p>
<p>Sie bezieht das auf die Französische Revolution, wo der Adel durch den Absolutismus zwar seine Macht an den König verlor, aber weiterhin Reichtümer besaß.</p>
<p>In der Gegenwart dulden wir Reichtum, wenn er in den Händen von Unternehmern ist, die damit Arbeitsplätze schaffen und nützliche Produkte herstellen, oder in den Händen von Bankiers, die uns und diesen Unternehmern Kredite gewähren.</p>
<p>Zunehmend fließt der Reichtum aber aus der Realwirtschaft ins reine Finanzkapital, und es ist schwer ersichtlich, welche gesellschaftlich wichtige Funktion damit erfüllt würde. Die Bevölkerung kann nicht mehr erkennen, wie sie von diesen Kapitalanhäufungen indirekt profitieren könnte.</p>
<p>Die geschichtlichen Voraussetzungen für einen Aufstand gegen das derzeitige System könnten also bald wieder gegeben sein.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unlängst im Bus nach dorthinaus</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/unlaengst-im-bus-nach-dorthinaus.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 13:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/10/29/unlaengst-im-bus-nach-dorthinaus/</guid>

					<description><![CDATA[„Verzeihung, ist hier noch ein Platz frei?“ „Aber sicher.“ „Ich frage nur, weil… man will ja nicht unhöflich sein.“ „Nein, nein, nehmen Sie nur Platz.“ &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Verzeihung, ist hier noch ein Platz frei?“</p>
<p>„Aber sicher.“</p>
<p>„Ich frage nur, weil… man will ja nicht unhöflich sein.“</p>
<p>„Nein, nein, nehmen Sie nur Platz.“</p>
<p>„Aber nur, wenn ich Sie nicht störe.“</p>
<p>„Sie stören mich nicht, setzen Sie sich ruhig.“</p>
<p>„Wissen Sie, man hat ja auch selbst schon schlechte Erfahrungen gemacht mit solchen Leuten, die sich einfach neben einen setzen – ohne zu fragen – und dann vielleicht laute Musik hören oder würzigen Käse essen. Also, ich würde wirklich nur dann Platz nehmen wollen, wenn sie sich in keinster Weise belästigt fühlten.“</p>
<p>„Sie würden mich weit weniger belästigen, wenn Sie sich endlich hinsetzten!“</p>
<p>„Sehen Sie, jetzt werden Sie schon laut! Ich habe ja befürchtet, dass Ihnen meine Gesellschaft unangenehm ist.“</p>
<p>„Sie ist mir nicht unangenehm, also lassen Sie sich doch bitte nieder!“</p>
<p>„Und dann stellen Sie vielleicht fest, dass es Ihnen doch nicht mehr recht ist, dass ich neben Ihnen sitze…“</p>
<p>„Gewiss nicht…“</p>
<p>„Doch, doch, und dann werden Sie nicht wissen, wie Sie es mir beibringen sollen, und sie werden genervt aus dem Fenster schauen und immer wieder auf die Uhr sehen, und Sie werden auf dem Polster hin- und herrutschen und dabei unbewusst versuchen, mich vom Sitz zu drängen, und dann werden Sie schließlich aufstehen, weil Sie ja angeblich schon raus müssen. Ist alles schon vorgekommen. Ich frage deshalb lieber vorher.“</p>
<p>„Schön, aber ich hätte wirklich nichts dagegen, wenn Sie sich neben mich setzten.“</p>
<p>„Nun, das ist gut, dass Sie das sagen. Wissen Sie, da traue ich mich direkt, Sie noch einmal zu fragen, ob ich tatsächlich neben Ihnen Platz nehmen darf. Überlegen Sie genau! Denken Sie ernsthaft darüber nach, ob Sie auch wirklich und unumstößlich sicher sind, dass ich mich jetzt und in diesem Augenblick genau neben Sie setzten darf, und ob Sie auch unwiderruflich einverstanden sind, dass ich mich dort, auf dem Platz neben Ihnen, für zunächst unbestimmte Zeit aufhalte. Gehen Sie noch einmal in sich. Wollen Sie das wirklich? Ist das ehrlich und aus tiefstem Herzen Ihr sehnlichster und größter Wunsch? Ihr seit Ewigkeiten gehegter Traum? Ihre schönste und nächtelang herbeigeweinte Utopie? Ihr Ein und Alles? Ihre Inkarnation absoluter und unerreichter spiritueller Lust? Gestehen Sie! Reden Sie! Singen und schreien Sie es aus sich heraus!“</p>
<p>„Ja! Jaa! Jaaa! Ich will es! Ich brauche es! Ich bete und erflehe es! Ich will, und habe immer gewollt, nur eines in meinem Leben: dass Sie sich neben mich setzen. O bitte, bitte, gewährt mir die Gnade Eurer Gesellschaft!“</p>
<p>„Gern, aber dies ist meine Endstation, auf Wiedersehen!“</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Totale Herrschaft</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/totale-herrschaft.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/10/23/totale-herrschaft/</guid>

					<description><![CDATA[Immer wieder der Leseempfehlung wert ist Hannah Arendts „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“, ein tausendseitiger philosophischer Essay über den Gesellschaftskrebs namens Totalitarismus: Was unterscheidet die &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder der Leseempfehlung wert ist Hannah Arendts „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“, ein tausendseitiger philosophischer Essay über den Gesellschaftskrebs namens Totalitarismus: Was unterscheidet die Herrschaft Hitlers und Stalins von allen anderen Diktaturen, was die Masse vom Mob und warum entbrennt der totalitäre Terror, wenn der innenpolitische Gegner längst besiegt ist?</p>
<p>Besonders interessant die Ausführungen darüber, wie Macht Realität beeinflusst und wie totalitäre Regime kraft ihrer unbegrenzten Machtfülle Propagandalügen in Wahrheiten ummünzen können, ja geradezu gezwungen sind, diese Allmacht anzustreben, um die Festung ihres Lügengebäudes uneinnehmbar zu machen.</p>
<p>Auf Seite 727 liest man dazu:</p>
<p><em>„</em><em>So setzte etwa die bolschewistische Regierung in Rußland die ideologische Forderung durch, dass es in einem sozialistischen Lande keine Arbeitslosigkeit geben dürfe, aber nicht so, daß sie propagandistisch-schwindelhaft in einem Moment offenbarer Arbeitslosigkeit behauptete, es gäbe keine Erwerbslosen, sondern sondern indem sie ohne alle Propaganda erst einmal die Arbeitslosenunterstützung abschaffte. Die Lüge wurde Wahrheit: Es gab keine Arbeitslosen mehr in Rußland, nur noch Bettler und asoziale Elemente, und der alte sozialistische Grundsatz &#8222;Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen&#8220; war auf eine zwar unerwartete, dafür aber um so radikalere Weise verwirklicht worden. Oder: Als Stalin die Geschichte der russischen Revolution umzuschreiben beschloß, bestand seine &#8222;Propaganda&#8220; der neuen Fassung lediglich darin, zusammen mit der alten Auflage und den zu ihr gehörenden Dokumenten die alten Autoren und ihre Leser zu vernichten.“</em></p>
<p>Weiter heißt es ab Seite 742:</p>
<p><em>„Es ist, als ob man mit einem potentiellen Mörder darüber debattiert, ob sein zukünftiges Opfer tot oder lebendig sei, und vergißt, daß ein Mörder jederzeit den Beweis für seine Behauptung durch die Tat antreten kann. (…) Die Behauptung, daß nur Moskau eine Untergrundbahn habe, ist nur so lange eine Lüge, als die Bolschewisten nicht die Macht haben, alle anderen Untergrundbahnen zu zerstören. Daher verrät die Propagandamethode der unfehlbaren Voraussage (…), daß die Beherrschung des Erdballs das notwendige Endziel der totalitären Bewegungen ist; denn nur in einer vollständig kontrollierten und beherrschten Welt kann der totalitäre Diktator alle Tatsachen verachten, alle Lügen in die Wirklichkeit umsetzen und alle Prophezeiungen wahr machen.“</em></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nichtwählen als Protest?</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/nichtwaehlen-als-protest.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/10/17/nichtwaehlen-als-protest/</guid>

					<description><![CDATA[Wer nicht wählen geht, wählt automatisch den Wahlsieger. Es ist ein verbreiteter Irrtum, man würde durch Nichtwählen Protest ausdrücken können und es „denen da oben“ &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="response-container">
<p>Wer nicht wählen geht, wählt automatisch den Wahlsieger.</p>
<p>Es ist ein verbreiteter Irrtum, man würde durch Nichtwählen Protest ausdrücken können und es „denen da oben“ mal so richtig zeigen. Die Stimmenverteilung wird ja nicht aus allen Wahlberechtigten errechnet, sondern aus den abgegebenen Stimmen.</p>
<p>Wenn nur noch ein Bürger zur Wahl ginge und dieser die CDU wählte, dann wäre die CDU mit 100% der Stimmen gewählt, bekäme die Wahlkampfkosten entsprechend erstattet und hätte die absolute Mehrheit, ohne sich über all die Nichtwähler zu ärgern.</p>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Mittel gegen Spam</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ein-mittel-gegen-spam.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 22:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Um sich gegen Spam zu schützen, gibt es vielerlei Filtersoftware, die mehr schlecht als recht vor all den unerwünschten Mailangeboten schützt, und stets hat man &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um sich gegen Spam zu schützen, gibt es vielerlei Filtersoftware, die mehr schlecht als recht vor all den unerwünschten Mailangeboten schützt, und stets hat man das Gefühl, dem Ansturm nicht Herr zu werden.</p>
<p>Im Grunde muss man die Spammer aber mit ihren eigenen Waffen schlagen und einfach so lange alles von ihnen kaufen, bis sie sich steinreich zur Ruhe setzen und der Spammerei entsagen.</p>
<p>Ich nehme daher jede Viagra-Offerte an und bestelle jedes Körperteil-Verlängerungsangebot. Ich habe schon so viel Geld bei diesen Anbietern gelassen, dass sie das Arbeiten bald nicht mehr nötig haben werden und die Spamflut versiegt. Ein Nachteil ist, dass ich mittlerweile einen halben Meter vom Schreibtisch entfernt sitzen muss.</p>
<p>Aber was tut man nicht alles zum Wohle der Allgemeinheit.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kapitalkrebs &#8211; ein Gleichnis</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/kapitalkrebs-ein-gleichnis.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 21:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn in einer Krebsklinik die Chefärzte um ihre Einnahmen bangen müssten, weil die Betten voller zahlungsunfähiger Patienten sind, wie sollte eine Regierung dann helfen: Soll &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn in einer Krebsklinik die Chefärzte um ihre Einnahmen bangen müssten, weil die Betten voller zahlungsunfähiger Patienten sind, wie sollte eine Regierung dann helfen: Soll sie den Kranken Geld geben, damit diese ihre Heilung und somit auch die Ärzte bezahlen können, oder soll sie die Patienten zum Sterben nach Hause schicken und den Doktoren ihren Verdienstausfall direkt ausgleichen? Soll die Finanzspritze oben oder unten ansetzen?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Lehrstück</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ein-lehrstueck.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 20:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Der NDR verhöhnte heute in „Menschen und Schlagzeilen“ die Piratenpartei mit einer ganz einfachen Methode, die sonst vornehmlich gegen extremistische Parteien und Sekten angewendet wird, worüber wir &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der NDR verhöhnte heute in <a title="Sendung ansehen" href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/menschen_und_schlagzeilen/videos/menschenundschlagzeilen1107.html">„Menschen und Schlagzeilen“</a> die Piratenpartei mit einer ganz einfachen Methode, die sonst vornehmlich gegen extremistische Parteien und Sekten angewendet wird, worüber wir dann gerne lachen, die aber prinzipiell gegen <em>jeden</em> eingesetzt werden kann.</p>
<p>Man bittet einfach ein paar kamera-unerfahrene Parteivertreter zum Interview und zeigt dann später nicht nur deren Statements, sondern auch, wie sie sich hinsetzen, aufstehen, unsicher nachfragen, verhaspeln und korrigieren. Also all das, was in jedem Interview vorkommt, aber bei allen anderen rausgeschnitten wird. In Zeitungen wäre die Entsprechung das wortgetreue Abdrucken eines Interviews mit allen „Äähs“ und Satzbaufehlern, was eine selten eingesetzte, aber wirkungsvolle Gemeinheit ist.</p>
<p>Auch die Kulisse war wunderbar gewählt: Hobbykelleratmosphäre mit zwei Parteifahnen, von denen sich eine während der Aufnahmen löste, was natürlich gerne gesendet wurde.</p>
<p>Es ist vom ersten Bild an klar, was der Beitrag bezwecken soll, aber das tut seiner Wirkung keinen Abbruch.</p>
<p>Die Statements der Piraten selbst waren zugegeben sehr dürftig. Wahrscheinlich wurden die Fragen vorher nicht besprochen, Lampenfieber tat ein Übriges und dann musste man nur noch die schlimmsten Stellen heraussuchen. Auch hier kommt es darauf an, was man mit seinem TV-Beitrag aussagen will &#8211; dementsprechend entscheidet man, ob der Interviewte die Chance erhält, eine missglückte Äußerung nochmals einzusprechen, und welche Takes man schließlich in den Bericht übernimmt.</p>
<p>Soll heißen: Ja, die Interviewten sind natürlich auch selbst schuld, dass sie keine perfekten Selbstdarsteller und Redner sind und vor Nervosität den Kopf leer haben, all das passiert geübten Profipolitikern nicht so leicht. Aber hier sind die Bremer Piraten ganz eindeutig in eine Falle getappt, wo schon vorher feststand, dass sie vorgeführt werden sollten. Sie hatten keine Chance. Sie dienten lediglich als Illustration für die vorgefasste Meinung „amateurhafte Nerdpartei“.</p>
<p>Ein übles Stück Manipulation, aber auch ein Lehrstück.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im September 2011</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-september-2011.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn dumm schlimmer wäre als dick, enthielten Frauenzeitschriften keine Diättipps, sondern Weiterbildungsseiten. Ich hatte mal eine Zimmerpflanze, die ist aber irgendwann ausgezogen, weil ich mich &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn dumm schlimmer wäre als dick, enthielten Frauenzeitschriften keine Diättipps, sondern Weiterbildungsseiten.</p>
<p>Ich hatte mal eine Zimmerpflanze, die ist aber irgendwann ausgezogen, weil ich mich zu wenig gekümmert habe. Wir sind Freunde geblieben.</p>
<p>„Du siehst immer besser aus und ich immer schlimmer, irgendwann treffen wir uns in der Mitte!“</p>
<p>Ob Printjournalisten, die was in Stein meißeln dürfen, genauso stolz darauf sind wie Blogger, die was auf Papier veröffentlichen dürfen?</p>
<p>Unterhaltungselektronik-Entwickler sollten verpflichtet sein, ihre Oma mit zur Arbeit zu nehmen, um die Bedienbarkeit der Geräte zu testen. Ein Hi-Fi-Gerät kann erst dann als fertig entwickelt betrachtet werden, wenn seine Anleitung in einen Tweet passt. Beispiel CD-Receiver: „Linker Regler: Einschalten und Lautstärke. Rechter Regler: Senderwahl in alphabetischer Reihenfolge, Titelwahl bei CD.“(Außer 2 Reglern keine weiteren Tasten. Nach Einschalten Radiobetrieb, CD spielt ab, wenn in den Schlitz gesteckt, Auswurf bei Ausschalten.)</p>
<p>Ich hab mir die Nase vergrößern lassen. War eigentlich keine Absicht, aber man hat mich verkehrt herum in den OP-Saal geschoben.</p>
<p>Die Buchstaben der Computertastatur sollten so angeordnet sein, dass sie eine Geschichte ergeben. Dann hätte jeder sein Erfolgserlebnis.</p>
<p>Muss man eine Sprache nicht lieben, in der es die Wörter verkoken, verkorken, verkoksen und verkorksen gibt?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ÖPNV Öpve</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/oepnv-oepve.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 13:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ginge es nach mir, wäre der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) kostenlos. Er ist ohnehin nicht kostendeckend, sondern wird von den Steuergeldern subventioniert, beispielsweise durch die Mehrwertsteuer, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ginge es nach mir, wäre der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) kostenlos. Er ist ohnehin nicht kostendeckend, sondern wird von den Steuergeldern subventioniert, beispielsweise durch die Mehrwertsteuer, die auch Geringverdiener zahlen. Außerdem müssen wir alle den Lärm und die Abgase von Bussen und Bahnen ertragen. Wenn also die Nachteile des ÖPNV bereits auf die Gesamtbevölkerung umgelegt sind, können wir dessen Vorteile, nämlich die Nutzung, nicht auf jene beschränken, die sich eine Fahrkarte leisten können.</p>
<p>Das Problem dieser Idee ist nicht ihre Finanzierbarkeit, sondern die Tatsache, dass Deutschlands Wirtschaftskraft stark von der heimischen Autoindustrie abhängig ist, auf welche sich eine Förderung des ÖPNV nachteilig auswirken könnte. So wie ich meine Landsleute kenne, würden die meisten aber trotzdem weiterhin ein Auto wollen und es nur seltener nutzen.</p>
<p>Ein beliebtes Gegenargument ist auch, dass kostenlose Züge zu Schlafstätten von Obdachlosen würden, aber das sollte ein Anreiz sein, die Ursachen von Obdachlosigkeit zu bekämpfen und nicht ihre Symptome zu verstecken.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Opferbereitschaft</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/opferbereitschaft.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein extremes Bild für den Begriff Opferbereitschaft findet sich in Hans Ulrich Kempskis „Rote Sonne über gelber Erde“ aus dem Jahre 1957: „Über ein Drittel der &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein extremes Bild für den Begriff Opferbereitschaft findet sich in Hans Ulrich Kempskis „Rote Sonne über gelber Erde“ aus dem Jahre 1957:</p>
<p>„Über ein Drittel der Bevölkerung Chinas lebt in den Tälern des Jangtse, der alle fünf oder sechs Jahre über die Ufer tritt. Hätten sich 1954 bei der letzten Katastrophe, als die Dämme zu bersten drohten, nicht zehntausend Männer ins Wasser geworfen, um mit ihren Leibern die Fluten zu brechen, so wäre Wuhan heute leblose Wüste.“</p>
<p>Ich weiß nicht, ob diese Geschichte wahr ist oder gut ausgedacht, aber müsste ich jemals einen chinesischen Propagandafilm drehen, käme sie darin vor!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Western</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/western.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 20:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Winnebur Williams errreichte den Saloon Punkt zwölf und glitt geschmeidig vom Rücken seines Reitpferds herunter, blieb aber mit den Sporen im Steigbügel hängen und landete &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Winnebur Williams errreichte den Saloon Punkt zwölf und glitt geschmeidig vom Rücken seines Reitpferds herunter, blieb aber mit den Sporen im Steigbügel hängen und landete lautstark auf seinem riesigen Riechkolben.</p>
<p>Der Sand rieselte ihm noch aus der Nase, als er die Flügeltüren aufschlug und breiten Schrittes Bettys Saloon betrat. Stille. Die Musik hörte auf zu spielen, nur das Ticken der alten Wanduhr war zu hören. Am Pokertisch saßen Hank und seine Halunken und spähten misstrauisch zum Eindringling hinüber.</p>
<p>„Die Zeit der Abrechnung ist gekommen,“ krähte es aus Winneburs knorriger Kehle. Ein Schauder fuhr über Bettys blanken Rücken, als sie die Treppe herunterkommend die strenge Stimme des sandgesichtigen Gesellen vernahm. Wenige Dinge sind wohl so ärgerlich wie eine Geschichte, die viel versprechend anfängt und dann ganz unvermittelt abbri</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im August 2011</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-august-2011.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Je kleiner die Wohnung, desto größer ist die Welt da draußen. Ich glaube, der kleine dicke Hund aus dem Tierheim war ein Biber. Zumindest hat &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Je kleiner die Wohnung, desto größer ist die Welt da draußen.</p>
<p>Ich glaube, der kleine dicke Hund aus dem Tierheim war ein Biber. Zumindest hat er seine Hütte aufgegessen. Tausche ich morgen um!</p>
<p>Ich habe mich mal einer Meerjungfrau auf den Arm tätowieren lassen.</p>
<p>Stellt Euch vor, Ihr wäret eigentlich 90 und noch einmal in Eure aktive Zeit zurückkatapultiert worden: So solltet Ihr jetzt leben!</p>
<p>Was in Bibliotheken verboten sein sollte, neben tollwütigen laut trötenden Elefanten, ist das Tragen von Flipflops.</p>
<p>Ich sitze vorm Altersheim. Eine Feuerwehr fährt vorbei. Ich halte mir als einziger die Ohren zu.</p>
<p>Schlaft schön! Falls Ihr hässlich seid und daher nicht schön schlafen könnt, legt einfach eine Decke drüber!</p>
<p>Habe Zutaten gekauft, ohne zu wissen, wofür. Also mache ich Bœuf Molotow: Pfanne auf, alles reinwerfen und weglaufen!</p>
<p>Was Göttingen gegenüber den Nachbarstädten auszeichnet, ist der Bildungsgrad seiner Pizzaboten.</p>
<p>Ob ein Glas halb voll oder halb leer ist, kommt auf das Getränk an.</p>
<p>Hab mir ein Bad einlaufen lassen, aber jetzt ist es zu klein.</p>
<p>Das Leben ist oft länger als man denkt. Das nennt sich Altersdemenz.</p>
<p>Die heutige Jugend hat das gleiche Problem wie die Wohlhabenden und Erfolgreichen: Ich gehöre nicht dazu.</p>
<p>Geld allein macht nicht glücklich. Man muss auch derjenige sein, der es hat!</p>
<p>Wenn man einen Film aus den 60ern sieht und der Einzige, der einem nicht albern angezogen vorkommt, ein Clown ist&#8230;</p>
<p>Früher hatte ich &#8217;nen imaginären Freund namens Boppo Bip. Dann hat er mich ermordet und meinen Körper übernommen. Har har, ich bin&#8217;s, Boppo!</p>
<p>Seit ich mir „Vermögen“ auf den Bauch tätowierte, erfreut mich sein ständiges Wachstum.</p>
<p>Intelligenz weiß nur der Intelligente zu schätzen, Schönheit auch der Hässliche.</p>
<p>Ich vertrete in Zukunft nur noch Meinungen, die niemand mit mir teilt. Dann hab ich was Eigenes. Frauen sollten durch Biber ersetzt werden.</p>
<p>Eigentlich kann man froh sein, dass man gerade auf diesem Planeten geboren wurde. Auf dem Mars nebenan wäre man gleich erstickt!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Konjunktive</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/konjunktive.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 09:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Bäte man mich um Verwendung des Konjunktivs, bärste ich gewiss vor Ehrgeiz, drösche hohle Phrasen und flöchte endlose Wortketten, da in mir die Begierde göre, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bäte man mich um Verwendung des Konjunktivs, bärste ich gewiss vor Ehrgeiz, drösche hohle Phrasen und flöchte endlose Wortketten, da in mir die Begierde göre, dass man das Gesagte genösse und begeistert um Fassung ränge, bis ich lustvoll erschräke, weil Applaus erschölle. Lüde man mich fortzufahren ein, ersänne ich weitere Sentenzen, die wie Blumen auf meiner Zunge sprössen und wie Tau von meinen Lippen tröffen. Glömme noch immer Eifer in mir, hübe ich zu dichten an bis mein Redefluss überquölle und mich schließlich zum Schweigen bewöge.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Komposita</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/komposita.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Nusskuchen ist aus Nuss, aber ein Hundekuchen nicht aus Hund, sondern für Hunde, aber ein Mutterkuchen nicht für Mütter, sondern in Müttern, aber ein &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Nusskuchen ist aus Nuss, aber ein Hundekuchen nicht aus Hund, sondern für Hunde, aber ein Mutterkuchen nicht für Mütter, sondern in Müttern, aber ein Baumkuchen nicht im Baum, sondern wie ein Baum, aber ein Geburtstagskuchen nicht wie ein Geburtstag, sondern an einem.</p>
<p>Ist eine Käseglocke leiser als eine Messingglocke? Oder höre ich da eine Saugglocke läuten?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Überbevölkerter Himmel</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ueberbevoelkerter-himmel.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 22:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Zeit leben 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Aber wie viele Menschen haben eigentlich jemals gelebt? Nach einer Schätzung auf Snopes.com beträgt die Anzahl aller &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit leben 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Aber wie viele Menschen haben eigentlich jemals gelebt? Nach einer Schätzung auf Snopes.com beträgt die <a href="http://www.snopes.com/science/stats/dead.htm" target="_top" rel="noopener">Anzahl aller bisher gestorbenen Menschen</a> etwa 60 Milliarden. Da wird es also recht eng, wenn laut christlicher Heilslehre am Ende aller Tage die Toten auferstehen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Relevanzinsuffizienz</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/relevanzinsuffizienz.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 21:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal beginnt man einen Blogbeitrag, ohne eigentlich etwas aussagen zu wollen, sondern eher in dem Bestreben, die Seite zu füllen und wieder einmal etwas geschrieben &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal beginnt man einen Blogbeitrag, ohne eigentlich etwas aussagen zu wollen, sondern eher in dem Bestreben, die Seite zu füllen und wieder einmal etwas geschrieben zu haben, was natürlich für den späteren Leser solcher Zeilen eher unbefriedigend ist, aber darauf Rücksicht zu nehmen, kommt einem beim Verfassen selbiger gar nicht in den Sinn, obschon zur Vorbeugung späterer Reue hier bereits ein Wort der Anteilnahme, ja geradezu der Entschuldigung ausgesprochen werden soll, dass ein unwiederbringliches Stück Lebenszeit mit der Lektüre dieses Absatzes verschwunden ist, zumal er sicher schneller geschrieben als gelesen wurde, was die Ungerechtigkeit und Anmaßung, die darin steckt, den Text jetzt dennoch fortzusetzen, eher verstärkt als mildert und geradezu ins Bodenlose steigerbar wäre, wenn er schlussendlich in baren Unsinn gipfelte, wie es ja so fern während der Besteigung aufgrund dessen derjenige nie morgens mit Toast und Butter.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lesung</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/lesung.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 18:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/08/15/lesung/</guid>

					<description><![CDATA[Am 18. August um 20:30 Uhr lesen der @Vergraemer und ich im Kinder- und Jugendtreff Lamme in der Lammer Heide 7 in Braunschweig-Lamme. Für jeden, der &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=179546055432734">18. August</a> um 20:30 Uhr lesen der <a href="http://www.vergraemer.de/">@Vergraemer</a> und ich im Kinder- und Jugendtreff Lamme in der Lammer Heide 7 in Braunschweig-Lamme. Für jeden, der diese Ankündigung gelesen hat, herrscht Anwesenheitspflicht.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rechenaufgabe</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/rechenaufgabe.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 16:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/08/13/rechenaufgabe/</guid>

					<description><![CDATA[Vorgabe 1: Hätte Jesus ein Sparbuch mit 1 Cent bei 6% Zinsen angelegt, würde sein Kapital heute mit 14 Erdkugeln aus Gold aufgewogen. Vorgabe 2: Würden alle Nachkommen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgabe 1: Hätte Jesus ein Sparbuch mit 1 Cent bei 6% Zinsen angelegt, würde sein Kapital heute mit 14 Erdkugeln aus Gold aufgewogen.</p>
<p>Vorgabe 2: Würden alle Nachkommen einer Stubenfliege überleben und sich vermehren, wäre ihre Masse innerhalb eines Jahres größer als die der Erde.</p>
<p>Frage: Hätte sich Jesus für seinen Cent eine Stubenfliege gekauft, wie viele Insekten besäße er dann heute?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus einer anderen Zeit</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-einer-anderen-zeit.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir wollen mehr Demokratie wagen. Wir werden unsere Arbeitsweise öffnen und dem kritischen Bedürfnis nach Information Genüge tun. Wir werden darauf hinwirken, daß durch Anhörungen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir wollen mehr Demokratie wagen. Wir werden unsere Arbeitsweise öffnen und dem kritischen Bedürfnis nach Information Genüge tun. Wir werden darauf hinwirken, daß durch Anhörungen im Bundestag, durch ständige Fühlungnahme mit den repräsentativen Gruppen unseres Volkes und durch eine umfassende Unterrichtung über die Regierungspolitik jeder Bürger die Möglichkeit erhält, an der Reform von Staat und Gesellschaft mitzuwirken. (&#8230;)</p>
<p>Wenn wir leisten wollen, was geleistet werden muß, brauchen wir alle aktiven Kräfte unserer Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die allen weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen offen sein will, ist auf ethische Impulse angewiesen, die sich im solidarischen Dienst am Nächsten beweisen. Es kann nicht darum gehen, lediglich hinzunehmen, was durch die Kirchen für die Familie, in der Jugendarbeit oder auf dem Sektor der Bildung geleistet wird. Wir sehen die gemeinsamen Aufgaben, besonders, wo Alte, Kranke, körperlich oder geistig Behinderte in ihrer Not nicht nur materielle Unterstützung, sondern auch menschliche Solidarität brauchen. (&#8230;)</p>
<p>Der permanente wirtschaftliche und soziale Wandel ist eine Herausforderung an uns alle. Er kann ohne die Initiative des einzelnen nicht gemeistert werden. Die Eigeninitiative braucht jedoch die Unterstützung der Politik. Wir dürfen keine Gesellschaft der verkümmerten Talente werden. Jeder muß seine Fähigkeiten entwickeln können. Die betroffenen Menschen dürfen nicht einfach ihrem Schicksal überlassen werden. (&#8230;)</p>
<p>Das Ziel ist die Erziehung eines kritischen, urteilsfähigen Bürgers, der imstande ist, durch einen permanenten Lernprozeß die Bedingungen seiner sozialen Existenz zu erkennen und sich ihnen entsprechend zu verhalten. Die Schule der Nation ist die Schule. (&#8230;)</p>
<p>Die finanziellen Mittel für die Bildungspolitik müssen in den nächsten Jahren entsprechend gesteigert werden. Die Bundesregierung wird sich von der Erkenntnis leiten lassen, daß der zentrale Auftrag des Grundgesetzes, allen Bürgern gleiche Chancen zu geben, noch nicht annähernd erfüllt wurde. Die Bildungsplanung muß entscheidend dazu beitragen, die soziale Demokratie zu verwirklichen. (&#8230;)</p>
<p>Die Regierung kann in der Demokratie nur erfolgreich wirken, wenn sie getragen wird vom demokratischen Engagement der Bürger. Wir haben so wenig Bedarf an blinder Zustimmung, wie unser Volk Bedarf hat an gespreizter Würde und hoheitsvoller Distanz. Wir suchen keine Bewunderer; wir brauchen Menschen, die kritisch mitdenken, mitentscheiden und mitverantworten. Das Selbstbewußtsein dieser Regierung wird sich als Toleranz zu erkennen geben. Sie wird daher auch jene Solidarität zu schätzen wissen, die sich in Kritik äußert. Wir sind keine Erwählten; wir sind Gewählte. Deshalb suchen wir das Gespräch mit allen, die sich um diese Demokratie mühen.“</p>
<p><a title="Gesamttext" href="http://www.hdg.de/lemo/html/dokumente/KontinuitaetUndWandel_erklaerungBrandtRegierungserklaerung1969/" target="_top" rel="noopener">Aus der Regierungserklärung Willy Brandts vom 28.10.1969</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachlese Anne Will</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/nachlese-anne-will.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 22:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/08/07/nachlese-anne-will/</guid>

					<description><![CDATA[Am dritten Juli 2011 war das haekelschwein bei Anne Will zu Gast. Es saß, ohne Redebeitrag, zwischen Michael Spreng und Anke Domscheit-Berg, die es mit in die &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am dritten Juli 2011 war das haekelschwein bei <a title="Sendung online anschauen" href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7600068" target="_top" rel="noopener">Anne Will</a> zu Gast. Es saß, ohne Redebeitrag, zwischen Michael Spreng und <a title="Anke Domscheit-Berg auf Twitter" href="http://twitter.com/anked">Anke Domscheit-Berg,</a> die es mit in die Sendung gebracht hatte.</p>
<p><a title="Sendung online anschauen" href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7600068" target="_top" rel="noopener"></a></p>
<p><a title="Sendung online anschauen" href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7600068" target="_top" rel="noopener"></a></p>
<p>Nur eine Sendung später verlor Anne Will dann ihren sonntäglichen Sendeplatz, was natürlich nicht beabsichtigt war! Hoffentlich passiert dem Magazin <a href="http://daserste.ndr.de/panorama/ardexclusiv105.html">ARD-exclusiv</a> nicht Ähnliches, denn auch dort wird das haekelschwein undercover zu Gast sein, am siebzehnten August um einundzwanzig Uhr fünfundvierzig, wieder an der Seite von @anked.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steuern oder Schulden</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/steuern-oder-schulden.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 12:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Staat sind wir. Die Staatsausgaben sind unsere Gemeinschaftsausgaben. Es gibt zwei Wege, wie wir als Staat uns refinanzieren können: 1. Wir leihen uns Geld &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Staat sind wir. Die Staatsausgaben sind unsere Gemeinschaftsausgaben. Es gibt zwei Wege, wie wir als Staat uns refinanzieren können:</p>
<p>1. Wir leihen uns Geld von Bürgern und Unternehmen, wofür wir ihnen Zinsen zahlen.</p>
<p>2. Wir nehmen unseren Bürgern und Unternehmen Geld weg, das nennt sich Steuern.</p>
<p>Durch den ersten Weg werden die Reichen reicher, weil sie von den Zinsen profitieren, während die Armen nichts zu verleihen haben, aber letztlich ebenso für die Staatsschulden aufkommen müssen.</p>
<p>Der zweite Weg kann gerecht gestaltet werden, indem man die Reichen sehr viel höher besteuert als die Armen, also die Progression verstärkt.</p>
<p>Den ersten Weg sind wir offensichtlich zu lange gegangen, denn die Unternehmen werden immer reicher, während die Staaten sich zunehmend überschulden.</p>
<p>Dass Apple <a href="http://www.bbc.co.uk/news/technology-14340470" target="_top" rel="noopener">mehr Cash</a> hat als die USA, sollte zu denken geben. Weil Apple das Geld nicht in der Matratze hortet, sondern auf der Bank, verdient es über die Zinsen sogar an den neuen Staatsschulden, welche die USA aufnehmen und mit Steuergeldern und Kürzungen im Sozialbereich abtragen müssen.</p>
<p>Das Geld fließt also von unten nach oben. Das ist vermeidbar, wenn sich der Staat das Geld nicht von den Unternehmen und Reichen <em>leiht,</em> sondern es über Steuern abschöpft.</p>
<p>Auch das Argument, Unternehmen würden den von Steuern verschonten Gewinn reinvestieren, ist durch derart pralle Konzernkassen widerlegt. Käme das Geld aber dem einfachen Bürger zugute, würde er es notgedrungen sofort reinvestieren, nämlich in Dinge des täglichen Bedarfs, und so die Binnennachfrage steigern, was auch den Unternehmen nützen würde.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gerechtigkeitslücke</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/gerechtigkeitsluecke.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 22:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Einige Zahlen aus dem Büchlein „Manifest des evolutionären Humanismus“: „Die Einkommenslücke zwischen dem reichsten Fünftel der Weltbevölkerung und dem ärmsten Fünftel lag 1997 bei 74:1, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Einige Zahlen aus dem Büchlein „Manifest des evolutionären Humanismus“:</p>
<p>„Die Einkommenslücke zwischen dem reichsten Fünftel der Weltbevölkerung und dem ärmsten Fünftel lag 1997 bei 74:1, während sie 1990 60:1 und 1930 sogar nur 30:1 betragen hatte. Mittlerweile hat die Ungleichverteilung geradezu groteske Formen angenommen: So verfügen die drei reichsten Menschen der Erde über ein Vermögen, das größer ist, als das Bruttosozialprodukt der 49 am wenigsten entwickelten Länder, die Vermögenswerte der 200 reichsten Personen übersteigen das Gesamteinkommen von 41 Prozent der Weltbevölkerung (also von rund 2,5 Milliarden Menschen!).“</p>
<p>„In der reichen Industrienation Deutschland etwa verfügen die einkommensschwächeren 50 Prozent der Haushalte über weniger als 4 Prozent des gesamten Nettovermögens, die vermögensstärksten 20 Prozent hingegen können rund zwei Drittel des gesamten Nettovermögens auf sich vereinen. Dabei entfallen allein auf das oberste Zehntel der Haushalte 47 Prozent des gesamten Nettovermögens.“</p>
<p>Letztere Zahl kommt in Fernsehtalkshows immer nur dann zur Sprache, wenn es heißt, dass ein kleiner Teil der „Leistungsträger“ unserer Gesellschaft für den Großteil der Steuereinnahmen aufkomme. Kein Wunder, wenn sie auch den Großteil des Gesamtvermögens besitzen.</p>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mindestlohn</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/mindestlohn.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/08/03/mindestlohn/</guid>

					<description><![CDATA[Die Festlegung eines Mindestlohns sei eine staatliche Einmischung und widerspreche der freien Marktwirtschaft, wird gesagt. Aber wie soll man es dann werten, dass die unterbezahlten &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Festlegung eines Mindestlohns sei eine staatliche Einmischung und widerspreche der freien Marktwirtschaft, wird gesagt. Aber wie soll man es dann werten, dass die unterbezahlten Geringstverdiener allesamt von staatlichen Zuschüssen abhängig sind, weil ihr Dumpinglohn nicht zum Leben reicht?</p>
<p>Ein Arbeitgeber muss einen Vollzeitbeschäftigten so gut bezahlen, dass dieser von dem Verdienten leben kann. Ist das nicht der Fall, sondern braucht der Angestellte zusätzliche Beihilfen, dann lässt sich der Arbeitgeber praktisch einen Teil des Lohnes vom Staat finanzieren.</p>
<p>Ist es etwa freie Marktwirtschaft, dass sich der Unternehmer davon abhängig macht, dass die Solidargemeinschaft seine Arbeiter ernährt? Ohne die staatlichen Sozialleistungen könnten die unterbezahlten Arbeiter ja nicht für ihn tätig sein, da sie nicht genug zum Leben hätten.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kann Folter gerechtfertigt sein?</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/kann-folter-gerechtfertigt-sein.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 12:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Nein, und zwar unter gar keinen Umständen, egal worum es geht. Intensiv diskutiert wurde diese Frage zuletzt 2002 angesichts der Entführung Jakob von Metzlers und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, und zwar unter gar keinen Umständen, egal worum es geht.</p>
<p>Intensiv diskutiert wurde diese Frage zuletzt 2002 angesichts der Entführung Jakob von Metzlers und der dem Entführer angedrohten Folter durch den stellvertretenden Frankfurter Polizeipräsidenten.</p>
<p>Man muss sich grundsätzlich klarmachen, dass Folter keine Schuldigen aufdeckt, sondern Schuldige macht. Jeder Gefolterte gibt letztendlich das zu, was ihm vorgeworfen wird, egal ob er die Tat begangen hat oder nicht. Man könnte sich das Ganze also sparen und jeden Verdächtigen sofort verurteilen. Warum wird trotzdem gefoltert? Weil es der sexuellen Erbauung des Folterknechts und seiner Komplizen dient, wir würden also Beamte für ihr Privatvergnügen bezahlen und dazu noch unsere eigenen Mitbürger opfern, wenn wir Folter zuließen.</p>
<p>Auch unabhängig davon sind unsere Staatsbediensteten nicht so vertrauenswürdig, dass man ihnen die Macht über Leib und Leben der Bürger in die Hände legen möchte. Jeder flucht gegen ungerechtfertigte Bußgelder, zu hohe Steuerbescheide und absurde Gerichtsurteile, aber wenn es um Folter und Todesstrafe geht, dann sollen dieselben gescholtenen Staatsdiener plötzlich unfehlbar, weise und gerecht sein?</p>
<p>Im konkreten Falle des entführten Bankierssohnes zeigte sich die Sinnlosigkeit der Folter: Der Entführer hatte seine Tat bereits gestanden und wollte nur den Aufenthaltsort des Opfers nicht nennen, obwohl dessen unversehrtes Auffinden eine große Strafmilderung bedeutet hätte. Der nächstliegende Schluss wäre, dass das Kind bereits tot war, es ging also nur um eine Leiche, nicht um Kindesrettung. Weitere Möglichkeiten waren, dass der Junge noch lebte, der Verdächtige aber den Aufenthaltsort nicht kannte, also gar nicht der Täter sein konnte, oder drittens, dass der Entführer das noch lebende Kind aus reiner, sich selbst schadender Bosheit verdursten lassen wollte. Sogar in letzterem Falle hülfe die Folter nicht, da er bei Androhung einer solchen immer wieder falsche Verstecke nennen könnte, die dann vergeblich überprüft würden, bis er nach einigen Tagen von sich aus die Wahrheit spräche, weil das Kind dann gestorben wäre.</p>
<p>Man darf die Gesetze der Logik und Menschlichkeit auch dann nicht über Bord werfen, wenn es sich um ein besonders abscheuliches Verbrechen handelt, denn die Größe des Verbrechens darf nur die Härte der Strafe beeinflussen, nicht aber die Härte des Verhörs, weil jedermann gleich unschuldig ist, bevor ihm seine Tat nachgewiesen wurde. Ein freigesprochener Terrorverdächtiger hat das Gleiche getan wie ein freigesprochener Diebstahlverdächtiger, nämlich nichts. Wäre es gerecht, wenn man ersteren gefoltert hätte? Wenn ja, warum nicht auch letzteren? Weil Terrorismus schlimmer ist? Aber den haben doch beide nicht begangen, und hätte es einer von ihnen getan, würde er ja entsprechend härter bestraft &#8211; nach der Verurteilung! Und wirklich erst dann, denn Dreiviertel der Verdächtigen stellen sich später als unschuldig heraus.</p>
<p>Zu all diesen Fragen bezüglich Folter und Terrorbekämpfung gibt es ein neues Buch von Friedrich von Spee, in welchem er auch darlegt, dass es unlogisch sei, Terrorverdächtigen das Recht auf Verteidigung zu beschneiden, wie in Guantánamo, während jedem Diebstahlverdächtigen, der doch eine viel geringere Strafe zu erwarten hätte, alle Rechte zugestanden würden. Das Werk ist allerdings nur dann wirklich neu, wenn man eine kleine Korrektur vornimmt und das Wort &#8222;Terrorismus&#8220; im Text dort einsetzt, wo jetzt noch &#8222;Hexerei&#8220; steht in dem Buch von 1632.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Juli 2011</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-juli-2011.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 20:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/07/31/aus-meinen-tweets-im-juli-2011/</guid>

					<description><![CDATA[Der Weg ist oft das Ziel nicht wert. Was man nicht im Hirn hat, muss man in der Brieftasche haben. Schönsaufen funktioniert nicht, ich hab &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weg ist oft das Ziel nicht wert.</p>
<p>Was man nicht im Hirn hat, muss man in der Brieftasche haben.</p>
<p>Schönsaufen funktioniert nicht, ich hab das mal vorm Spiegel getestet.</p>
<p>Meine Wohnung wäre viel geräumiger, wenn die Wände nicht so nah beieinander stünden. Ein Lapsus des Architekten!</p>
<p>Beim Duschen habe ich immer die besten Ideen, kann aber hinterher meine aufgeweichten Notizzettel nie lesen.</p>
<p>Es gibt kein Real Life, nur ein Nahleben, das sich auf den Umkreis des Körpers beschränkt, und ein Fernleben, das den Geist entgrenzt.</p>
<p>Ich habe mir einen weichen Hammer gekauft. Dann tut es nicht so weh, falls ich mir auf den Daumen schlage.</p>
<p>Habe einen Fliegenfänger erfunden! Ist ein achtbeiniges Gerät, das man in Zimmerecken aufhängt, wo es selbsttätig ein Fangnetz aufspannt!</p>
<p>Eigentlich ein glücklicher Zufall, dass immer einige Menschen gleichzeitig leben und nicht alle nacheinander, das wäre viel langweiliger!</p>
<p>Bevor es Lichtschalter gab, musste man abends die Wände schwarz streichen und morgens weiß.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das große Religions-Quiz</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/das-grosse-religions-quiz.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 10:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/07/29/das-grosse-religions-quiz/</guid>

					<description><![CDATA[Aus welcher heiligen Schrift einer Weltreligion stammen diese Zitate? Religion A: Jesus, Maria und Heiliger Geist:„Dann wird Gott sprechen: ‚O Jesus, Sohn der Maria, gedenke &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus welcher heiligen Schrift einer Weltreligion stammen diese Zitate?</p>
<p>Religion A:</p>
<p><em>Jesus, Maria und Heiliger Geist:</em><br />„Dann wird Gott sprechen: ‚O Jesus, Sohn der Maria, gedenke Meiner Gnade gegen dich und deine Mutter, als Ich dich mit dem Heiligen Geist stärkte, auf daß du reden solltest zu den Menschen in der Wiege und als Erwachsener&#8230;‘“</p>
<p><em>Offenbarung:</em><br />„Siehe, Wir haben dir Offenbarung gegeben, wie Wir Noah Offenbarung gaben und den Propheten nach ihm, und Offenbarung gaben Abraham und Ismael und Isaak und Jakob, und den Stämmen und Jesus und Hiob und Jonas und Aaron und Salomo; und wir gaben David den Psalter.“</p>
<p><em>Moses und die Gesetzestafeln:</em><br />„Er sprach: ‚O Moses, siehe, Ich habe dich erwählt vor den Menschen durch Meine Sendung und Meine Zwiesprache. So nimm, was Ich dir gegeben, und sei einer der Dankbaren.‘ Und Wir schrieben für ihn auf die Tafeln eine Ermahnung in betreff aller Dinge und eine Erklärung für alle Dinge.“</p>
<p>Religion B:</p>
<p><em>Kopftuchzwang</em>:<br />„Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Weil es aber für die Frau eine Schande ist, daß sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie das Haupt bedecken.“</p>
<p><em>Schweinefleischverbot:</em><br />„Nur diese dürft ihr nicht essen von dem, was wiederkäut und gespaltene Klauen hat: (&#8230;) das Schwein, denn es hat wohl durchgespaltene Klauen, ist aber kein Wiederkäuer; darum soll es euch unrein sein. Vom Fleisch dieser Tiere dürft ihr weder essen noch ihr Aas anrühren; denn sie sind euch unrein.“</p>
<p><em>Drakonische Strafen:</em><br />„Jeder, der seinen Vater oder seine Mutter verflucht, wird mit dem Tod bestraft.<br />Wenn ein unberührtes Mädchen mit einem Mann verlobt ist und ein anderer Mann ihr in der Stadt begegnet und sich mit ihr hinlegt, dann sollt ihr beide zum Tor dieser Stadt führen. Ihr sollt sie steinigen und sie sollen sterben&#8230;“</p>
<p>Auflösung:</p>
<p>Die oberen Zitate unter A enstammen dem Koran (Sure 5, 109; Sure 4, 163; Sure 7, 144-145), die unteren Zitate unter B entstammen der Bibel (1. Korinther 11; 3. Mose 11; 3. Mose 20 und 22). Für beschädigte Vorurteile kommt meine Haftpflichtversicherung in vollem Umfang auf.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Schwank aus meiner Jugend</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ein-schwank-aus-meiner-jugend.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 22:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/07/26/ein-schwank-aus-meiner-jugend/</guid>

					<description><![CDATA[Der spannendste Urlaub meiner Kindheit, wenn nicht überhaupt, war 1986 unsere Reise nach Thüringen. Das sind auch die einzigen Tage meines Lebens, über die ich &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der spannendste Urlaub meiner Kindheit, wenn nicht überhaupt, war 1986 unsere Reise nach Thüringen. Das sind auch die einzigen Tage meines Lebens, über die ich Tagebuch geführt habe.</p>
<p>Die erste Empfindung war eine Art wohliger Grusel angesichts der scharfen Grenzkontrollen und der Menschen mit Maschinengewehr, die ich hier und da im Stadtbild sah.</p>
<p>Beim ersten Einkauf stellte sich eine Faszination ein angesichts all der fremden Produkte, aber auch Wiedersehensfreude, wenn ich eine Süßigkeit entdeckte, die ich aus Weihnachtspaketen kannte.</p>
<p>Meine Thüringer Verwandten kauften eine winzige Dose Mandarinen für 12 Mark, ein Luxus, den sie sich zur Feier der Schuleinführung gönnen wollten. Ich konnte diesen Preis ebenso wenig begreifen wie die wenigen Groschen, die man andererseits fürs Kino oder Freibad zu zahlen hatte.</p>
<p>Als ich in einer Gaststätte die Tür zum WC öffnete, stand ich plötzlich im Garten. In Sichtweite war ein Holzschuppen und darin ein Donnerbalken. So was kannte ich nur aus Erzählungen meiner Oma.</p>
<p>Über Nacht klaute man uns die Ford-Embleme vom Auto. Vermutlich zum ersten Mal hatte mein Vater das Gefühl, sein Granada-Kombi sei ein begehrter Luxuswagen.</p>
<p>Die Wohnung unserer Verwandten war moderner als unsere eigene, aber insgesamt machte die DDR auf mich den Eindruck einer BRD der 60er-Jahre, und das fand ich toll &#8211; wann hatte man schon mal die Gelegenheit zu einer Zeitreise?</p>
<p>Da ich ohnehin sehr nostalgisch veranlagt bin, nahm ich mir vor, mein Rentenalter in Ostdeutschland zu verbringen, denn ich dachte mir, dass dort dann alles so aussehen müsse, wie ich es aus meiner Lebensmitte gewohnt wäre. Diesen Plan habe ich zwischenzeitlich aufgeben müssen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum gibt es so wenig Selbstironie?</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/warum-gibt-es-so-wenig-selbstironie.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 10:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/07/25/warum-gibt-es-so-wenig-selbstironie/</guid>

					<description><![CDATA[Ich liebe Selbstironie, sehe aber mittlerweile auch ihre Gefahren. Wann immer ich von mir erzählte, habe ich bevorzugt auf lustige Missgeschicke zurückgegriffen und Erfolge witzig &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe Selbstironie, sehe aber mittlerweile auch ihre Gefahren.</p>
<p>Wann immer ich von mir erzählte, habe ich bevorzugt auf lustige Missgeschicke zurückgegriffen und Erfolge witzig relativiert. Das macht einfach mehr Spaß als Prahlerei und ich höre solches auch von anderen lieber.</p>
<p>Weiter kommt man aber im Leben mit Selbstbeweihräucherung, und das muss psychologische Ursachen haben. Offenbar bleibt das Eigenlob im Gedächtnis der anderen als Kompetenzausweis hängen und nicht als die Angeberei, als welche sie zunächst empfunden wurde.</p>
<p>Der Selbstironische wird als derjenige gespeichert, dem immer lustige Schnitzer passieren, aber der Unironische als jener, dem immer alles gelingt, selbst wenn sich deren Leistungen gar nicht unterscheiden, sondern nur die Vermittlung selbiger.</p>
<p>Und wenn all dies schon für Zuhörer gilt, die durchaus Ironie verstehen, kann man sich denken, welche Auswirkungen Selbstironie auf jene hat, die unter einem Ironiehandicap leiden und jede Aussage wörtlich nehmen.</p>
<p>Mit Selbstironie, so herrlich sie ist, muss man also vorsichtiger sein als einem lieb wäre. Dennoch möchte ich möglichst nur selbstironische Menschen um mich haben, da ich das gegenseitige liebevolle Sticheln einfach zu sehr mag und ich Menschen, die sich übermäßig ernst nehmen oder schnell beleidigt sind, recht anstrengend finde.</p>
<p>So wenig Selbstironie gibt es also einerseits, weil es kein so häufiger Charakterzug ist, denn er kollidiert mit anderen Eigenschaften wie Ironieunverständnis und Großtuerei. Andererseits aber auch, weil Selbstironie leicht missverstanden werden kann.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum einen Mac?</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/warum-einen-mac.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 10:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/07/24/warum-einen-mac/</guid>

					<description><![CDATA[Wir alle verbringen zwangsläufig mehr und mehr Zeit vor dem Rechner, und zwar nicht, weil wir alle Computerfreaks geworden sind, sondern weil immer mehr Tätigkeiten &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle verbringen zwangsläufig mehr und mehr Zeit vor dem Rechner, und zwar nicht, weil wir alle Computerfreaks geworden sind, sondern weil immer mehr Tätigkeiten aus Beruf und Freizeit auf den Computer übertragen werden.</p>
<p>Früher hatten Fotografen und Hobbyfilmer nichts mit dem Computer zu tun, heute kommen sie nicht mehr ohne aus. Früher kaufte man Tonträger in Plattenläden, heute lädt man sich die Songs aus dem Internet. Las man einst Zeitschriften und Magazine aus Papier, geschieht dies nun am Rechner, und nicht zuletzt die Kommunikation mit anderen Menschen verlagert sich von analogen Mitteln zu Onlineplattformen.</p>
<p>Je stärker der Computer zum primären Mittel des kreativen Ausdrucks, der Ferninteraktion und der Informationsbeschaffung wird, desto wichtiger ist es, dass dieses Werkzeug uns Anwender nicht behindert und hemmt, sondern beflügelt, indem es möglichst wenig Probleme macht und nicht zwischen uns und der Aufgabe im Wege steht.</p>
<p>Ein Steinmetz sollte nicht am Meißel sparen, sondern das geeignetste Gerät auswählen, ungeachtet der Mehrkosten. Denn es kommt ihn auf jeden Fall teurer, den guten Marmor zu verhunzen. Der Marmor des Bildschirmarbeiters ist seine Kreativität und Arbeitslaune, die zu verderben er riskiert, wenn er sich mit einem Standard-PC begnügt, statt einen Mac zu wählen.</p>
<p>Wenn die Arbeit am Computer plötzlich von einem Ärgernis und täglichen Kampf zu einem Vergnügen und Miteinander geworden ist, fällt eine Last von einem ab, der Kopf wird frei für andere Dinge, man hört die Vögel wieder singen, riecht die Blumen duften, bekommt glänzendes volles Haar und trifft die Liebe seines Lebens.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Wolf, der sich als Schaf fühlt</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/der-wolf-der-sich-als-schaf-fuehlt.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/07/11/der-wolf-der-sich-als-schaf-fuehlt/</guid>

					<description><![CDATA[Es ist immer amüsant, wenn ein Bayer sich darüber beschwert, dass in den Medien das Norddeutsche die vorherrschende Sprache sei und die südlichen Mundarten benachteiligt &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer amüsant, wenn ein Bayer sich darüber beschwert, dass in den Medien das Norddeutsche die vorherrschende Sprache sei und die südlichen Mundarten benachteiligt würden. Als Sprachwissenschaftler schmunzelt man darüber, weil in Wirklichkeit das Gegenteil der Fall ist. Die heutige deutsche Standardsprache ist eine künstlich aus den oberdeutschen und mitteldeutschen Dialekten entwickelte Schriftsprache. Der Einfluss des Niederdeutschen, also der nativen Sprache der Norddeutschen, ist äußerst gering.</p>
<p>Im Süden hat man aber neben der gemeinsamen Schriftsprache auch die eigenen mündlichen Dialekte beibehalten, wohingegen man im Norden das Niederdeutsche im Laufe des 20. Jhs. beinahe ganz zu sprechen aufgegeben hat und stattdessen dazu überging, die hochdeutsche Schriftsprache auch in der mündlichen Kommunikation zu verwenden. Während man diese aus dem Süden stammende Standardsprache also im Süden nur schreibt, aber Dialekt spricht, wird sie im Norden sowohl geschrieben als auch gesprochen, derweil man die eigene Sprache aufgegeben hat.</p>
<p>Kommt nun ein Bayer nach Hannover, dann fällt ihm auf, dass die Leute dort so sprechen wie er selbst schreibt, und er ruft verärgert aus: „Unsere Standardsprache richtet sich ja nur nach den Norddeutschen!“ Die traurige Wahrheit ist aber, dass die Hannoveraner ihre eigene mündliche Sprache abgelegt haben und sich beim Sprechen nur noch der Standardsprache süddeutschen Ursprungs bedienen, allerdings in einer Aussprache, die den norddeutschen Gepflogenheiten entspricht.</p>
<p>Das, was wir heute Standard-Hochdeutsch nennen und in der Tagesschau hören, ist also ursprünglich eine künstliche Schnittmenge süddeutscher Dialekte, die auf norddeutsche Weise ausgesprochen wird.</p>
<p>Die kulturell Kolonisierten sind also nicht die bedauernswerten Lederhosenseppel, sondern die armen Fischköppe.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gastkommentar von Kurt Tucholsky</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/gastkommentar-von-kurt-tucholsky.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 21:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/07/06/gastkommentar-von-kurt-tucholsky/</guid>

					<description><![CDATA[„Die Kaufleute sind Exponenten des Erwerbsinnes; sie haben immer ihre Rolle gespielt, doch wohl noch nie so eine große wie heute. Weil das, was sie &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Kaufleute sind Exponenten des Erwerbsinnes; sie haben immer ihre Rolle gespielt, doch wohl noch nie so eine große wie heute. Weil das, was sie in Händen halten, das wichtigste geworden ist, werden sie in einer Weise überschätzt, die lächerlich wäre, wenn sie nicht so tragische Folgen hätte. Die deutsche Welt erschauert, sie braucht Götzen, und was für welche hat sie sich da ausgesucht &#8211; !</p>
<p>Man sollte meinen, daß der gesunde Menschenverstand wenigstens eines sehen könnte: den Mißerfolg. Aber damit ist es nichts. Niemand von denen, die diese Wirtschaftsführer bewundern, behielte auch nur einen Tag lang einen Chauffeur, der ihm die Karre mit Frau und Kind umgeworfen hätte, auch dann nicht, wenn dem Chauffeur die Schuld nicht nachzuweisen wäre. Er kündigt, denn solchen Chauffeur will er nicht. Aber solche Wirtschaftsführer, die will er.</p>
<p>Der unbeirrbare Stumpfsinn, mit dem diese Kapitalisten ihre törichte Geldpolitik fortsetzen, immer weiter, immer weiter, bis zur Ausblutung ihrer Werke und ihrer Kunden, ist bewundernswert. Alles, was sie seit etwas zwanzig Jahren treiben, ist von zwei fixen und absurden Ideen beherrscht: Druck auf die Arbeiter und Export.</p>
<p>Für diese Sorte sind Arbeiter und Angestellte, die sie heute mit einem euphemistischen und kostenlosen Schmeichelwort gern ›Mitarbeiter‹ zu titulieren pflegen, die natürlichen Feinde. Auf sie mit Gebrüll! Drücken, drücken: die Löhne, die Sozialversicherung, das Selbstbewußtsein &#8211; drücken, drücken! Und dabei merken diese Dummköpfe nicht, was sie da zerstören. Sie zerstören sich den gesamten inneren Absatzmarkt.</p>
<p>Sie scheinen ihn nicht zu wollen &#8211; dafür haben sie dann den Export. Was dieses Wort in den Köpfen der Kaufleute angerichtet hat, ist gar nicht zu sagen. Ihre fixe Idee hindert sie nicht, ihre Waren auch im Inland weiterhin anzupreisen; ihre Inserate wirken wie Hohn. Wer soll sich denn das noch kaufen, was sie da herstellen? Ihre Angestellten, denen sie zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel geben, wenn sie sie nicht überhaupt auf die Straße setzen?“</p>
<p>Aus: <a href="http://www.sudelblog.de/?p=349" target="_top" rel="noopener">Die Herren Wirtschaftsführer</a> in: Die Weltbühne.<br />Erschienen nicht 2011, wie man annehmen möchte, sondern 1931.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Juni 2011</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-juni-2011.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Meistens gelingt mir das frühe Aufstehen erst zu spät. Frauen sind wie Atomkraftwerke: Ich drücke immer die falschen Knöpfe und werde darum gar nicht erst &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Meistens gelingt mir das frühe Aufstehen erst zu spät.</p>
<p>Frauen sind wie Atomkraftwerke: Ich drücke immer die falschen Knöpfe und werde darum gar nicht erst reingelassen.</p>
<p>Es würde mich nicht wundern, wenn der Erfinder der Blockflöte einen gelb besprenkelten Grabstein hätte.</p>
<p>Es gibt ja vieles, was ich anders gemacht hätte als Gott. Außer den Wolken, da sind wir uns einig.</p>
<p>Unsere Wirtschaft funktioniert nur, weil wir alle auf unser Herz hören. Denn was sagt so ein Herz schon außer „Pumpen, pumpen, pumpen!“</p>
<p>Vor 1,2 Mio. Jahren gab es nur 55.000 Menschen. Damals lieferten Pizzadienste noch weltweit.</p>
<p>Ich wollte gerade Nacktfotos von mir machen, damit ich dereinst im Alter in meiner Schönheit schwelgen kann. War aber schon zu spät.</p>
<p>Chuck Norris erzählt Witze über mich!</p>
<p>Ich habe mir Ketchup aufs Hemd geschmiert und dabei versehentlich eine Currywurst gegessen.</p>
<p>Wenn du eine Münze auf der Straße findest, vertausche das N gegen ein T und setze sie auf!</p>
<p>Tipp: In Handyläden nie die Mitarbeiter mit gutsitzenden Hemden fragen! Die können verkaufen, aber verstehen nix von der Technik.</p>
<p>Habe beschlossen, mit 80 meine Altenpflegerin zu heiraten. War heute schon mal auf der Säuglingsstation, um mir die Kandidatinnen anzusehen.</p>
<p>Mögt Ihr auch diesen kleinen Griff oben am Apfel, den man so lange zwirbelt, bis der ganze Apfel rotiert und zu Boden saust?</p>
<p>Irgendwas läuft falsch, wo „Opfer“ und „Gutmensch“ Schimpfworte sind statt „Täter“ und „Schlechtmensch“.</p>
<p>Sätze, die man in TV-Sendungen nie hört: „Die unattraktive Studentin Gisela hat für uns das Produkt einmal ausprobiert.“</p>
<p>Ich habe schon so einige Herzen gestohlen! Früher, als ich noch jünger war und Hausmeister in der Pathologie.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der monolithische Facebooker vs. Twitter</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/der-monolithische-facebooker-vs-twitter.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 22:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Facebook verfolgt den Grundsatz, dass jedermann nur einen einzigen Account haben dürfe und diesen unter seinem richtigen Namen führen müsse. Twitter hingegen erlaubt pro Person &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook verfolgt den Grundsatz, dass jedermann nur einen einzigen Account haben dürfe und diesen unter seinem richtigen Namen führen müsse. Twitter hingegen erlaubt pro Person beliebig viele Nutzerkonten unter Pseudonymen.</p>
<p>Der Kardinalfehler von Facebook ist dabei die Annahme, eine Person sei monolithisch und benötige daher nur diesen einen Account und diese eine Freundesliste.</p>
<p>Jeder Mensch hat aber mehrere soziale Rollen und verschiedene persönliche Netzwerke im realen Leben, und das muss auch online abbildbar sein. Was Hans Müller im Internet schreibt, richtet sich selten gleichzeitig an seine Kollegen, seine Lehrlinge, seine Eltern, seine Stammtischbrüder, seine Kakteen-Newsletter-Abonnenten, seine Rollenspielmitspieler und seine Chatfreundinnen.</p>
<p>Es ist deshalb das Normalste der Welt, dass er im Internet verschiedene Identitäten annimmt und darunter mit unterschiedlichen Personenkreisen interagiert. Diese Identitäten müssen nicht geheim sein, sie sind lediglich voneinander getrennt, so wie im realen Leben die Trennung örtlich erfolgt. Der Stammtisch findet nicht im Verborgenen statt, sondern in einer öffentlichen Kneipe, aber Hans Müller würde es nicht schätzen, wenn sich seine Mutter dazusetzte oder einer seiner Lehrlinge.</p>
<p>Deshalb schafft er sich im Internet seine getrennten Interaktionsräume durch mehrere Twitteraccounts. Unter MeisterMüller hat er ein offenes Ohr für die Lehrlinge, als BierHansi schwatzt er mit seinen Spezis, als HansiMüller ist er der Familie bekannt, als Kakteennews schreibt er was über sein Hobby und so fort. Auf diese Weise wird keiner der Adressaten mit Dingen belästigt, die ihn nicht interessieren, und Hans Müller kann jede Gruppe auf die passende Art und Weise ansprechen, mal seriös, mal kumpelhaft, mal familiär, und muss sich auch nicht auf Äußerungen beschränken, die sich an alle richten könnten, was letztlich nur Unterhaltungen über das Wetter wären.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anmerkung zum Leistungsschutzrecht</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/anmerkung-zum-leistungsschutzrecht.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Die deutschen Presseverleger trommeln für ein sogenanntes Leistungsschutzrecht, nach welchem sie dafür entlohnt würden, dass Google News und Blogger auf die Nachrichten dieser Zeitungshomepages zitierend hinweisen. Das &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschen Presseverleger trommeln für ein sogenanntes <a href="http://carta.info/36869/verlegerforderung-leistungsschutzrecht-ja-habt-ihr-denn-ueberhaupt-keinen-stolz/" target="_top" rel="noopener">Leistungsschutzrecht,</a> nach welchem sie dafür entlohnt würden, dass Google News und Blogger auf die Nachrichten dieser Zeitungshomepages zitierend hinweisen.</p>
<p>Das Bezaubernde daran ist, dass gerade jene Medienunternehmen, die sonst überall den freien Markt preisen, für sich selbst ein gesetzliches Alimentierungssystem fordern.</p>
<p>Bleiben wir spaßeshalber mal im neoliberalen Denkrahmen, ohne auf die sozialen Implikationen einzugehen: Selbst aus wirtschaftlichen Gründen ist es gefährlich, wenn deutsche Contentprovider ihr Heil vornehmlich in Abmahnungen suchen statt im Qualitätswettbewerb.</p>
<p>Ein gutes Beispiel sind die Routenplaner, die einst von mehreren deutschen Kartenverlagen ins Netz gestellt wurden, nur um daraufhin sämtliche Kleinunternehmer und Vereine abzumahnen, die ein Kartenbild als Anfahrtsbeschreibung auf ihre Homepage setzten. Und dann kam Google Maps und das armselige Geschäftsmodell war dahin.</p>
<p>Niemand hat die deutschen Anbieter daran gehindert, selbst einen frei einzubindenden Kartendienst auf die Beine zu stellen, der zum deutschen Marktführer geworden wäre und innerhalb dessen sie Karteneinträge für Restaurants und Läden, ähnlich wie in den Gelben Seiten, verkauft hätten.</p>
<p>Stattdessen sind sie durch das deutsche Abmahnrecht dazu verführt worden, das schnelle Geld mitzunehmen, aber das große Geld anderen zu überlassen. Dass wir heute einen amerikanischen Kartendienst nutzen, um die nächstgelegene Apotheke in Buxtehude herauszufinden, ist eine Auswirkung davon, dass deutsche Contentprovider lieber die Gesetzeskeule schwingen als innovativ und mutig zu sein.</p>
<p>Beim Leistungsschutzrecht befürchte ich Ähnliches: Wenn die Rechtslage heikel, teuer und kompliziert wird, werden Blogautoren eben nicht mehr auf deutsche Zeitungen verlinken, sondern auf ausländische. Das werden für Deutschlandthemen schweizerische und österreichische sein und für Weltthemen vermehrt englischsprachige. Die inländischen Medien verlieren dadurch ihre Deutungshoheit nur noch schneller, und die die ausländischen freuen sich über die zusätzlichen Werbeeinnahmen.</p>
<p><small>Nachtrag: Ich habe diesen Artikel in einem <a href="http://simplesachen.de/post/25372073513/lsr">neuen Blogeintrag</a> erweitert.</small></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fünf Bücher</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/fuenf-buecher.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[Melanie Voß und Philippe Wyssen betreiben das Blog Fünf Bücher und lassen darin Leser jene fünf Schmöker vorstellen, die ihnen am meisten bedeuten. Meine eigenen Favoriten sind Hannah Arendts „Elemente und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a title="@Mellcolm auf Twitter" href="http://twitter.com/mellcolm" target="_top" rel="noopener">Melanie Voß</a> und <a title="@PhilippeWyssen auf Twitter" href="http://twitter.com/philippewyssen" target="_top" rel="noopener">Philippe Wyssen</a> betreiben das Blog <a href="http://fuenfbuecher.de/" target="_top" rel="noopener">Fünf Bücher</a> und lassen darin Leser jene fünf Schmöker vorstellen, die ihnen am meisten bedeuten.</p>
<p><a href="http://fuenfbuecher.de/2011/06/25/32-fuenf-buecher-von-michael-budde/" target="_top" rel="noopener">Meine eigenen Favoriten</a> sind Hannah Arendts „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“, Bob Altemeyers „The Authoritarian Specter“, Franz Kafkas „Der Prozess“, H.P. Lovecrafts „Der Schatten aus der Zeit“ und der Comiczyklus „Die geheimnisvollen Städte“ von Schuiten und Peeters. Näheres dazu im dortigen Blog.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einbürgerungstest in 10 Fragen</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/einbuergerungstest-in-10-fragen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 20:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Vervollständigen Sie die folgenden zehn Sätze, um zu testen, ob Sie in die deutsche Gesellschaft passen: 1. Ein 50-prozentig gefülltes Glas ist&#8230; a) halb voll &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vervollständigen Sie die folgenden zehn Sätze, um zu testen, ob Sie in die deutsche Gesellschaft passen: </p>
<p>1. Ein 50-prozentig gefülltes Glas ist&#8230;<br /> a) halb voll [0 Pkt]<br /> b) halb leer [10 Pkt]</p>
<p>2. Sandalen trägt man&#8230;<br /> a) barfuß [0 Pkt]<br /> b) mit Socken [10 Pkt]</p>
<p>3. Die Nationalhymne singt man&#8230;<br /> a) zu festlichen Anlässen [0 Pkt]<br /> b) nur im Fußballstadion [10 Pkt]</p>
<p>4. Kinder liebe ich&#8230;<br /> a) sehr, deshalb habe ich so viele [0 Pkt]<br /> b) zweimal jährlich im Thailandurlaub [10 Pkt]</p>
<p>5. Am liebsten esse ich&#8230;<br /> a) Eisbein mit Sauerkraut [0 Pkt]<br /> b) Döner, Pizza und Hamburger [10 Pkt]</p>
<p>6. Hitler war verantwortlich für&#8230;<br /> a) den Zweiten Weltkrieg [0 Pkt]<br /> b) die Autobahnen [10 Pkt]</p>
<p>7. Achtzehn Stunden Schuften sind&#8230;<br /> a) ein harter Arbeitstag [0 Pkt]<br /> b) eine harte Arbeitswoche [10 Pkt]</p>
<p>8. Niemand fasst&#8230;<br /> a) meine Tochter an! [0 Pkt]<br /> b) mein Auto an! [10 Pkt]</p>
<p>9. Die Polen sind&#8230;<br /> a) unsere östlichen Nachbarn [0 Pkt]<br /> b) Autodiebe [10 Pkt]</p>
<p>10. Ich habe ja nichts gegen Ausländer&#8230;<br /> a) weil&#8230; [0 Pkt]<br /> b) aber&#8230; [10 Pkt]</p>
<p>Eingebürgert wird ab 90 Punkten, in Bayern sind 110 Punkte nötig. </p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Korrekte Typografie</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/korrekte-typografie.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/06/21/korrekte-typografie/</guid>

					<description><![CDATA[Im Internet hat es sich eingebürgert, statt der doppelten „Anführungszeichen“ einfach das &#8222;Zollzeichen&#8220; zu verwenden und anstelle der einfachen ‚Anführungszeichen‘ das &#8218;Fußzeichen&#8216; zu verwenden. Dies &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Internet hat es sich eingebürgert, statt der doppelten „Anführungszeichen“ einfach das &#8222;Zollzeichen&#8220; zu verwenden und anstelle der einfachen ‚Anführungszeichen‘ das &#8218;Fußzeichen&#8216; zu verwenden. Dies ist falsch, da die korrekten Anführungszeichen nach außen geschwungen sind und anfangs unten sowie schließend oben stehen. Textverarbeitungen setzen die typografisch korrekten Anführungszeichen oft automatisch, aber beim Schreiben im Browser unterbleibt dies oder wird bewusst vermieden, da es in der Vergangenheit zu Darstellungsfehlern kommen konnte, welche aber dank Unicode heute behoben sein sollten.</p>
<p>Ähnlich wird der Apostroph’ oft durch das Fußzeichen&#8216; ersetzt oder gar durch einen Akzent´. Der korrekte Apostroph’ ist nach innen gebogen und sieht in vielen Schriftarten wie eine kleine 9 aus.</p>
<p>Auf dem Mac erzeugt man die typografisch korrekten Satzzeichen mit folgenden Tastenkombinationen:</p>
<p>Anführungszeichen unten: ⌥ ^</p>
<p>Anführungszeichen oben: ⌥ 2</p>
<p>Einfache Anführung unten: ⌥ s</p>
<p>Einfache Anführung oben: ⌥ #</p>
<p>Apostroph: ⇧ ⌥ #</p>
<p>Dabei steht ⌥ für die Wahltaste bzw. alt-Taste und ⇧ für die Shifttaste bzw. Umschalttaste. Für Windows-PC-Nutzer ist es auch ganz einfach: Auf den Sperrmüll mit dem Gerät, einen Mac kaufen und die obigen Tastenkombinationen verwenden!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Distanzieren ist Kollektivieren</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/distanzieren-ist-kollektivieren.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 00:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/06/21/distanzieren-ist-kollektivieren/</guid>

					<description><![CDATA[In Blogs, Politik und Massenmedien hört man zuweilen die Aufforderung an „die deutschen Muslime“, sie mögen sich doch bitte von der Gewalt, die im Namen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Blogs, Politik und Massenmedien hört man zuweilen die Aufforderung an „die deutschen Muslime“, sie mögen sich doch bitte von der Gewalt, die im Namen ihrer Religion begangen werde, ausdrücklich distanzieren. </p>
<p>Dass diese Forderung einen Generalverdacht impliziert, merken viele der ansonsten keineswegs rechtslastigen Urheber offenbar nicht. Deshalb sei es ihnen an dieser Stelle mit dem Holzhammer eingebläut, indem ich Adorno et al.: „Studien zum autoritären Charakter“ zitiere, worin es zwar um den Antisemitismus geht, aber das gleiche Prinzip deutlich wird:</p>
<p><span>„</span><em>Der Agitator dagegen möchte bei seinem Publikum den Drang wecken, alle Juden zu vefolgen &#8211; die ‚guten‘ wie die ‚bösen‘ &#8211; eine Unterscheidung, die er selbst ja keinesfalls wirklich ernst nimmt. Die Idee von der jüdischen Kollektivschuld dient ihm dazu, seine Haltung zu rationalisieren. Der Agitator ist so mehr ein Gegner des Antisemitismus, daß er die Juden beschwört, die Anlässe dazu aus der Welt zu schaffen, und ihnen Ratschläge erteilt, wie sie das bewerkstelligen können. Dadurch aber beweist er nur, daß die ‚bösen‘ Juden ihre destruktive Tätigkeit nur unter dem passiven Schutz der ‚guten‘ ausüben können, und so schmuggelt er die Vorstellung von der Kollektivschuld ein.</em>“</p>
<p>So wenig, wie sich ein Christ von jedem Unrecht distanzieren muss, das der Papst oder christliche Parteien zu verantworten haben, und so wenig sich jeder Linke von der RAF oder jeder Katholik von der IRA zu distanzieren hatte, so wenig müssen sich auch Muslime von den Terrorakten fanatischer Islamisten distanzieren, denn wer dies verlangt, nimmt bereits eine unzulässige Vereinnahmung vor und ordnet friedliche Muslime in die gleiche Obergruppe wie die Täter ein, übernimmt also die Sichtweise der Fanatiker, die sich tatsächlich als gute Muslime sehen, nicht aber die Perspektive der Moderaten, die solche Terroristen gerade nicht als legitime Glaubensbrüder betrachten. </p>
<p>Wenn ein Kegelbruder Unrecht begeht, muss ich mich als Mitglied des Kegelvereins vielleicht von ihm distanzieren, da ich einst für seine Aufnahme gestimmt habe. </p>
<p>Wenn hingegen ein Neonazi einen Rollstuhlfahrer verprügelt, muss ich mich nicht von ihm distanzieren, nur weil wir zufällig die gleiche Staatsbürgerschaft haben. Ich muss sein Verhalten zwar <em>als Mensch</em> verurteilen, aber ich muss mich nicht <em>als Deutscher</em> davon distanzieren, also auch noch ausdrücklich betonen, dass ich solches nicht täte, obwohl ich ebenfalls Deutscher sei, denn die Meinung, dass es besonders deutsch wäre, Rollstuhlfahrer zu überfallen, ist ja gerade nur Meinung des Neonazis und nicht meine Vorstellung von deutsch, insofern gibt es gar keine gemeinsame Basis, von der aus eine Distanzierung möglich wäre. Ich habe auch niemals für die Einbürgerung des Neonazis gestimmt, er wurde ungefragt in mein Land hineingeboren, und ich sehe auch keine Veranlassung, seinetwegen das Heimatland zu wechseln. Also kann mir durch den Zufall, dass wir beide den gleichen Pass besitzen, keine Mitverantwortung für sein Tun angelastet und somit keine Distanzierung davon aufgebürdet werden.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Terror wirkt</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/terror-wirkt.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/06/05/terror-wirkt/</guid>

					<description><![CDATA[Einst hatte ich einen Eiswagen, musst aber feststellen, dass manche Kunden einfach wegliefen, ohne zu zahlen. Also vergiftete ich mein Eis, damit kein Zechpreller mit &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einst hatte ich einen Eiswagen, musst aber feststellen, dass manche Kunden einfach wegliefen, ohne zu zahlen. Also vergiftete ich mein Eis, damit kein Zechpreller mit dem Leben davon käme. </p>
<p>Als ich keine Kunden mehr hatte, eröffnete ich ein Schwimmbad. Ich musste aber feststellen, dass einige Besucher ins Becken urinierten. Also ließ ich das Wasser ab, damit man dessen schneller gewahr würde. </p>
<p>Nachdem ich keine Badegäste mehr hatte, betrieb ich einen Buchladen. Ich musste aber feststellen, dass manche Leute die Bücher nur durchblätterten, ohne sie zu kaufen. Also klebte ich alle Seiten zusammen, damit ein Umblättern unmöglich würde. </p>
<p>Schließlich wurde ich Innenminister, um unsere freiheitliche Verfassung zu schützen. Ich musste aber feststellen, dass manche Bürger diese Freiheit für Terroranschläge missbrauchten. Also&#8230;</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thinkness</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/thinkness.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/06/05/thinkness/</guid>

					<description><![CDATA[Die beliebtesten Zeitungsrätsel sind Sudoku und Kreuzworträtsel. Erstere trainieren die Kombinationsgabe, letztere zugleich das Faktenwissen. Ich möchte an dieser Stelle eine neue Art Rätsel propagieren, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die beliebtesten Zeitungsrätsel sind Sudoku und Kreuzworträtsel. Erstere trainieren die Kombinationsgabe, letztere zugleich das Faktenwissen.</p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle eine neue Art Rätsel propagieren, welche ich <em>Thinkness</em> nennen möchte. Durch Thinkness soll die sprachliche Kreativität herausgefordert werden. Es handelt sich dabei um Fragen, auf die es keine absolut richtige Antwort gibt, sondern auf die eine bestmögliche Antwort zu suchen ist.</p>
<p>Beispiel: <em>Wo arbeitet Roberts Schwager augenblicklich?</em></p>
<p>Befriedigende Antwort:<br /><em>Worms</em><br />(fängt auch mit W an und hat 5 Buchstaben wie die Frage 5 Wörter)</p>
<p>Gute Antwort:<br /><em>Warschau</em><br />(Anfangslaute der Wörter der Frage)</p>
<p>Bessere Antwort:<br /><em>Warschau heißt richtig seiner Tätigkeit Ort.</em><br />(erstes Wort: Anfangslaute der Wörter der Frage, dann Endbuchstaben der Wörter der Frage in umgekehrter Reihenfolge als Anfangsbuchstaben der restlichen Wörter der Antwort)</p>
<p>Komplexere Antwort:<br /><em>Warschau heißt richtig seiner Tätigkeit Ort, was auch Roberts Schwester ahnt.</em><br />(erstes Wort: Anfangslaute der Wörter der Frage, dann Endbuchstaben der Wörter der Frage in umgekehrter Reihenfolge als Anfangsbuchstaben der weiteren Wörter der Antwort, dann Anfangsbuchstaben der Wörter der Frage als Anfangsbuchstaben der restlichen Wörter der Antwort)</p>
<p>Der Kreativität beim Finden besserer Antworten und Stellen neuer Fragen sind keine Grenzen gesetzt.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pointengefahr</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/pointengefahr.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/05/31/pointengefahr/</guid>

					<description><![CDATA[Pointen können gefährlich sein. Man neigt leicht dazu, eine kurze Geschichte mit einer Pointe beenden zu wollen. Aber Pointen sind Kennzeichen des Witzes und beim &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pointen können gefährlich sein. Man neigt leicht dazu, eine kurze Geschichte mit einer Pointe beenden zu wollen. Aber Pointen sind Kennzeichen des Witzes und beim Witz kommt es nur auf diesen abschließenden Höhepunkt an, alles Hinführende ist Mittel zum Zweck und schnell wieder vergessen. </p>
<p>Wenn man eine wunderbar humorvolle Geschichte mit einer Pointe krönen zu müssen meint, kann es passieren, dass man dadurch die Gesamtgeschichte abwertet, weil sie nur noch im Hinblick auf die kurze, knallige Pointe betrachtet wird. </p>
<p>Man denke einmal an Beispiele aus dem Bereich der Fernsehsketche: Die Sendung SketchUp mit Diether Krebs bot großartig skurril gespielte Sketche, die aber zwanghaft mit einer bemühten Pointe enden mussten. Loriot und vor ihm die Monty-Python-Truppe haben erkannt, dass es ab einer gewissen Sketchlänge lustiger ist, auf eine Pointe zu verzichten. </p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Mai 2011</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-mai-2011.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/05/31/aus-meinen-tweets-im-mai-2011/</guid>

					<description><![CDATA[Man muss auch mal Können gönnen. Und dann war da noch der Mathematiker, dessen bessere Hälfte aus einem schlechteren Viertel kam. Eurozentrismus nennt man das &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss auch mal Können gönnen.</p>
<p>Und dann war da noch der Mathematiker, dessen bessere Hälfte aus einem schlechteren Viertel kam.</p>
<p>Eurozentrismus nennt man das Erstaunen darüber, dass Hamburg und Bremen weiter voneinander entfernt sind als Russland von Amerika.</p>
<p>Ich bedaure Leute, die nur ihres Geldes wegen geliebt werden. Man sollte ihnen das Geld wegnehmen und es mir geben.</p>
<p>Immer, wenn ein Spießbürger sagt, er habe nichts zu verbergen, zittert irgendwo ein Gardinenhersteller.</p>
<p>Ich misstraue Politikern, die keinen Teddy unterm Arm haben. Das hat so was Verkopftes und Herzloses.</p>
<p>Manche Menschen sind wie Pilze: Ein schöner Kopf, aber der Rest ist unterirdisch.</p>
<p>Wie kommt es eigentlich, dass wir beim Glühbirnenkauf keine Wachssteuer an die Imkerinnung zahlen? Gab es früher keine Lobbyisten oder was?</p>
<p>Bauch in den Organspendeausweis eingetragen. Ihr braucht aber nicht zu warten, bis ich tot bin, einfach vorbeikommen und mitnehmen!</p>
<p>Ich habe einen Gaußschen Weichzeichner für Texte erfunden. Ich nenne ihn ziemlich.</p>
<p>Würde man die spannendsten Szenen meines Lebens zu einem Filmtrailer zusammenschneiden, käme ich nicht darin vor.</p>
<p>Womit kann man eigentlich einen Blumentopf gewinnen?</p>
<p>Was ich einst sagen möchte, wenn der Tod an die Tür klopft: ‘Das trifft sich gut, ich war sowieso gerade fertig!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Effizienzsteigerung</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/effizienzsteigerung.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[„Hochgeehrte Jungfer, es geschiehet mehr aus wohlgegründeten Ursachen und erheischender Schuldigkeit, als Wohlstands wegen, oder aus Gewohnheit, daß ich Ihnen mein schlechtes, obwohl aufrichtiges Compliment &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Hochgeehrte Jungfer, </p>
<p>es geschiehet mehr aus wohlgegründeten Ursachen und erheischender Schuldigkeit, als Wohlstands wegen, oder aus Gewohnheit, daß ich Ihnen mein schlechtes, obwohl aufrichtiges Compliment darlege. (&#8230;)</p>
<p>Die Güte, (&#8230;) welche sie gehabt haben, mich zu versichern, daß es Ihnen nicht zuwider seyn würde, wenn ich die Freyheit nähme, Ihnen meine ergebenste Ehrfurcht zu versichern, bringet Ihnen diese Verdrüßlichkeit zu wege. Bitte demnach, daß Sie solche der besonderen Hochachtung, so ich für Sie habe, und dem brünstigen Verlangen, mich Ihrer Gewogenheit würdig zu machen, beymessen wollen.“</p>
<p>Dieser Musterbrief entstammt einem Konversationsratgeber von 1761. Autor ist Carl Mouton, „seiner Hochfürstlichen Durchlaucht zu Schleswig-Holstein, Bischofs zu Lübeck Secretarium und Hof-Sprach-Meister“.</p>
<p>250 Jahre später schreibt man stattdessen: „HDGDL“.</p>
<p><span>(Oberes Zitat aus Jürgen Dahl: Neue Sammlung alter Complimente, Frankfurt 1967, S. 24 &amp; 20)</span></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Rezensionsversuch</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ein-rezensionsversuch.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 22:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/05/24/ein-rezensionsversuch/</guid>

					<description><![CDATA[Ich lese gerade das Buch „Entschuldigen Sie meine Störung“ von Jan-Uwe Fitz alias Vergrämer und muss schon sagen, dass es das beste gelbe Buch ist, das &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese gerade das Buch <a href="http://www.dumont-buchverlag.de/buch/Jan-Uwe_Fitz_Entschuldigen_Sie_meine_Stoerung/8104">„Entschuldigen Sie meine Störung“</a> von Jan-Uwe Fitz alias <a href="http://www.benefitz.de/" target="_top" rel="noopener">Vergrämer</a> und muss schon sagen, dass es das beste gelbe Buch ist, das ich je gelesen habe. In den übrigen waren allerdings auch nur Nummern und Namen.</p>
<p>Natürlich erfindet der Vergrämer das Rad nicht neu, viele der von ihm verwandten Wörter hat man in anderen Büchern bereits gelesen. Großartig finde ich die Idee, unten auf jede Seite eine Zahl zu drucken, die als Merkhilfe dient, wie weit man das Buch schon gelesen hat. Davon sollten sich andere Verlage eine Scheibe abschneiden, aber nicht bei meinem Exemplar.</p>
<p>Ja, was soll ich sonst noch sagen, ich schreibe so selten Rezensionen, obwohl man mir das nicht anmerkt. Ich habe heute Blumenkohl gegessen, aber das ist vielleicht gar nicht wichtig.</p>
<p>Es gibt auch bessere Romane als den des Vergrämers. Von Kafka zum Beispiel, aber nicht von mir und von keinem Humoristen unter 50, erst recht keinem Comedian. Das habe ich natürlich nicht überprüft, aber ich schrieb es mit solcher Inbrunst, dass es einfach stimmen muss. Verfasste ich einen Roman, wäre der gewiss noch trefflicher, aber ich bin in dieser Frage etwas parteiisch. Man könnte einen Vergleich mit Helge Schneider bemühen, und der fiele zu Gunsten des Vergrämers aus. Ein Vergleich mit Tolstoi aber zu seinen Ungunsten. Eine Zwickmühle!</p>
<p>Soll man an dieser Stelle das seidige Haar des Vergrämers erwähnen? Ich mag seidiges Haar, und das Auge liest mit, aber in der Literaturkritik werden trichologische Aspekte unterbewertet.</p>
<p><a href="http://www.dumont-buchverlag.de/buch/Jan-Uwe_Fitz_Entschuldigen_Sie_meine_Stoerung/8104" target="_top" rel="noopener"></a> </p>
<p>Bliebe noch der Preis: 8,99 Euro sind zu wenig. Ich bin erst auf Seite 60, glaube aber diesen Geldbetrag an Lesevergnügen bereits aufgebraucht zu haben und werde mich bei jeder weiteren Seite schuldig fühlen, auf Kosten des Vergrämers raubzulesen. Das ist eine arge Prüfung des Gewissens, der ich nicht standhalte! Ich gedenke, ihm den gleichen Betrag für jedes angefangene Kapitel zu überweisen.</p>
<p>Hier hatte ich ursprünglich noch einen Exkurs über Hausmacher Leberwurst geplant, aber meine Frau meinte, das passe nicht hinein und außerdem sei ich ledig und sie nur ein Hirngespinst.</p>
<p>Aber zurück zum Buch: Es ist höher als breit. Das ist ein Fehler, den ich bei meinem <a title="Meine Hornbrille ist zu laut" href="http://haekelschwein.de/tweetbuch.htm">Tweetbuch</a> nicht gemacht habe, denn hochkante Bücher erschweren es, bei der Strandlektüre über sie hinwegzulinsen und dralle Bikinischönheiten zu beäugeln. Unverständlich, dass dieser Aspekt einem männlichen Autor entging, ich schiebe es auf die Weiber im Lektorat.</p>
<p>So, jetzt haben Sie genug über das Buch erfahren, ich will ja nicht jede Einzelheit verraten. Wenn noch Fragen offen sind, lesen Sie die Rezension von <a href="http://litheart.de/2011/05/17/der-angezogene-wahnsinn-jan-uwe-fitz-entschuldigen-sie-meine-storung/" target="_top" rel="noopener">Sina Hawk,</a> die kann das besser als ich. Falls mein Zahnarzt mitliest: Ich kann den Termin am Montag nicht wahrnehmen.</p>
<p><small><a href="http://haekelschwein.de/blogartikel/items/rezensionen.htm">Man lese auch meine anderen Rezensionen.</a></small></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie man das Neue evaluiert</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/wie-man-das-neue-evaluiert.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Es liegt in der Natur des Menschen und nicht nur des Deutschen, mit zunehmendem Alter alles Neue allein deswegen abzulehnen, weil es neu ist. Nun &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es liegt in der Natur des Menschen und nicht nur des Deutschen, mit zunehmendem Alter alles Neue allein deswegen abzulehnen, weil es neu ist.</p>
<p>Nun ist tatsächlich nicht alles Neue gut, aber wie unterscheidet man das ungute Neue vom nur ungewohnten Neuen? Ich verwende dazu die Zeitumkehr: Man stelle sich einfach vor, das Neue habe vor dem Gewohnten bestanden und das Altbekannte sei die Innovation.</p>
<p>Testen wir das am Beispiel der Papierzeitung, die von Verlegern und Politik zur Königin des Journalismus verklärt wird, während die zugehörigen Online-Ableger stiefmütterlich behandelt und von Praktikanten mit Agenturmeldungen und Klickstrecken gefüllt werden. Ist nun die papierene Zeitung tatsächlich und auf lange Sicht die Krönung der Nachrichtenvermittlung, während das Internet allenfalls eine zweitklassige Ergänzung darstellt?</p>
<p>In der Parallelwelt, die ich aufziehen möchte, sind Tabletcomputer seit jeher verbreitet und füllen sich laufend mit den aktuellsten Meldungen. Finanziert wird das durch eingeblendete Werbung und bei besonders umfangreichen Hintergrundberichten über ein Micropaymentsystem. Nun stelle ich mich hin und mache der staunenden Öffentlichkeit folgenden Vorschlag:</p>
<p>„Statt immer die aktuellsten Meldungen zu lesen, könnten wir uns doch darauf beschränken, die Nachrichten vom Vortag zu sammeln und erst am nächsten Morgen zu beachten. Und die Neuigkeiten von heute lassen wir vor uns verbergen und nehmen sie ebenfalls erst am Folgetag wahr! Das klingt schon toll, werden Sie sagen, aber es kommt noch besser: Wir lassen die Texte nicht elektronisch zu uns übertragen, sondern auf Papierbögen liefern. Wir fällen einfach Bäume, transportieren sie zu einem Sägewerk und von dort aus in eine Papierfabrik. Das Papier schaffen wir dann in eine Druckerei und stempeln darauf die Nachrichten von gestern. Zigtausendfach, für jeden Leser einmal. Diese Papierbögen falten und stapeln wir, fahren sie mit Dutzenden Lieferwagen vor die Haustüren sogenannter Zusteller, und die radeln dann mitten in der Nacht durch die Straßen und stecken jedem Leser so ein Druckwerk an die Haustür.</p>
<p>Die Vorteile sind enorm: Statt des Stroms für die Datenübertragung benötigen wir nun Unmengen an Ressourcen, Treibstoff und Mitarbeitern. Das Beste aber kommt noch: Am nächsten Tag wirft jeder Leser das Papier in den Müll, die Ressourcen werden also prompt verschwendet und weitere Arbeitskraft bei der Entsorgung gebunden! Und als wäre das alles nicht famos genug, sind wir künftig auch nicht mehr sofort informiert, sondern mit erheblicher Verzögerung.</p>
<p>Sie sehen, dieses Konzept namens Papierzeitung muss sofort eingeführt werden, es ist den Onlinemedien in jedem Punkt überlegen!“</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Ich habe ja nichts zu verbergen!“</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ich-habe-ja-nichts-zu-verbergen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2011 00:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Diesen Satz hört man oft von Menschen, die sich nicht gegen staatliche Überwachung wehren und weder gegen Onlinedurchsuchungen demonstrieren, noch den Appell gegen die Vorratsdatenspeicherung unterstützen. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Satz hört man oft von Menschen, die sich nicht gegen staatliche Überwachung wehren und weder gegen Onlinedurchsuchungen demonstrieren, noch den <a href="http://www.campact.de/vorrat/sn1/signer" target="_top" rel="noopener">Appell</a> gegen die Vorratsdatenspeicherung unterstützen. Aber Sie gehören bestimmt nicht zu diesen Menschen, sondern Sie haben sich die zwei Minuten Zeit genommen, um diesen Appell zu unterzeichnen. Schließlich wollen Sie kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie von Ihren Enkeln einst gefragt werden, warum denn niemand etwas gegen den Verlust der Freiheit unternommen habe. </p>
<p>Wer sind nun aber diese Leute, die „nichts zu verbergen“ haben? Zunächst einmal sind es Menschen ohne Sexualleben oder mit exhibitionistischen Neigungen. Denn alle anderen wollen ja nicht in jeder Situation observiert werden. Außerdem sind es Menschen, die niemals flunkern, lästern, flirten oder tratschen und vielleicht gar keine Freunde, Nachbarn, Partner und Kollegen haben. Sonst wären sie ja mit ständiger Abhörung nicht einverstanden. Darüber hinaus besuchen diese Menschen nur staatstreue und kindgerechte Internetseiten, weshalb es ihnen nichts ausmacht, dass der Polizist aus der Nachbarwohnung und der Schwager beim BKA ihre Surfgewohnheiten verfolgen. Und natürlich schummeln besagte Menschen nie bei der Steuer, verabscheuen Schwarzarbeit, gehen nicht bei Rot über die Ampel und fahren niemals zu schnell. </p>
<p>Kennen Sie einen dieser Menschen? Ich nicht. Warum wehren sich dann so wenige gegen Überwachungsmaßnahmen?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Familiengespräch im Manager-Adel</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/familiengespraech-im-manager-adel.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2011 23:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[„Papa, warum hast du all diese Leute entlassen?“„Damit wir weniger Personalkosten haben und eine höhere Rendite erwirtschaften.“„Und wer soll deine Produkte denn kaufen, wenn die &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Papa, warum hast du all diese Leute entlassen?“<br /><em>„Damit wir weniger Personalkosten haben und eine höhere Rendite erwirtschaften.“</em><br />„Und wer soll deine Produkte denn kaufen, wenn die Menschen arbeitslos sind?“<br /><em>„Die Angestellten der anderen Firmen!“</em><br />„Und wenn deren Chefs genauso denken wie du?“</p>
<p> *</p>
<p>„Papa, warum zahlst du keine Steuern?“<br /><em>„Damit ich mir einen neuen Porsche leisten kann.“</em><br />„Und wo willst du mit dem fahren?“<br /><em>„Auf unseren schönen Autobahnen.“</em><br />„Aber werden die nicht mit Steuergeldern bezahlt?“<br /><em>„Ja, aber mit den Steuern der anderen Leute.“</em><br />„Und wenn die genauso denken wie du?“<br /><em>„Dann von den automatisch eingezogenen Lohnsteuern der Arbeitnehmer.“</em><br />„Aber die hast du doch entlassen!“</p>
<p> *</p>
<p>Hausarbeit: Diskutieren Sie obige Gespräche im Familienkreis und schreiben Sie einen Aufsatz darüber. Wir holen den Text morgen früh bei Ihnen ab. Konsultieren Sie auch die <a href="http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=2989" target="_top" rel="noopener">NachDenkSeiten</a> und <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27305/1.html" target="_top" rel="noopener">Telepolis.</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fernsehnostalgie leicht gemacht</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/fernsehnostalgie-leicht-gemacht.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 09:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/05/01/fernsehnostalgie-leicht-gemacht/</guid>

					<description><![CDATA[Wer kennt nicht das Gefühl, eine geliebte Fernsehserie aus Kindertagen wieder im Fernsehen oder auf DVD zu sehen und maßlos enttäuscht zu sein, weil sich &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt nicht das Gefühl, eine geliebte Fernsehserie aus Kindertagen wieder im Fernsehen oder auf DVD zu sehen und maßlos enttäuscht zu sein, weil sich die Begeisterung von früher einfach nicht mehr einstellen will?</p>
<p>Das Phänomen erklärt sich dadurch, dass Erinnerung, Realität und Persönlichkeit unterschiedliche Entwicklungen durchmachen:</p>
<p>In der Erinnerung ist die Fernsehserie als „toll“ abgespeichert, aber diese Beurteilung ist jene des Kindes, das man einst war, und bemisst sich am damaligen TV-Angebot. Die Erinnerung blieb all die Jahre unverändert, aber man selbst ist erwachsen geworden und auch die Fernsehlandschaft hat sich geändert.</p>
<p>Als Erwachsener ist man intelligenter und nicht mehr mit unlogischen Plots und sachlichen Fehlern zufrieden. Man hat auch Lebenserfahrung gewonnen und kann besser beurteilen, ob die Charaktere nachvollziehbar handeln. Die jahrelange Fernseherfahrung wiederum lässt viele Storys vorhersehbar werden, der Zauber des Neuen und Überraschenden ist verflogen.</p>
<p>Das Unterhaltungsangebot ist heute ungleich vielfältiger und technisch brillanter. Pappmaché-Kulissen und merkliche Bluebox-Effekte können wir im Computergrafikzeitalter nicht mehr goutieren. Was uns als Kindern eine perfekte Illusion verschaffte, lässt uns heute mitleidig lächeln.</p>
<p>Wo es einst nur drei Programme gab und man schon euphorisch war, wenn überhaupt mal eine Kindersendung oder amerikanische Serie lief, die man ob ihrer Seltenheit bewusst auskostete, gibt es nun dreihundert Programme, durch die man hindurchzappt, bis die gewünschte Sendung gefunden ist. Die Ansprüche sind gestiegen und vieles, was man damals mangels Alternativen vergötterte, würde einem heute beim Durchschalten gar nicht mehr auffallen.</p>
<p>Die eigenen Erinnerungen sind oft das Beste an einer alten Serie. Schaut man sich diese nun erneut an, mit den Augen eines Erwachsenen, so zerstört man die Erinnerung eher als dass man sie auffrischt, denn die visuellen Eindrücke decken sich nicht mit jenen, die man im Gedächtnis hatte, sondern wirken billig und peinlich.</p>
<p>Eine Lösung kann sein, die nostalgischen Sehnsüchte nicht mit der Originalserie zu stillen, sondern mit der zugrunde liegenden Buchvorlage oder einer Hörspieladaption. Die Bilder, die sich dabei im Kopf einstellen, behalten den Zauber der Jugendzeit, werden quasi vom Gehirn automatisch „upgedatet“, denn gespeichert hat man dort nicht das genaue Aussehen der damaligen Zeichentrick-, Marionetten- oder Realserie, sondern nur eine verklärte Version, die das Hirn mit der Bewertung „schön“ hinterlegt hat und daher positiv getönt abruft.</p>
<p>Erfolgreich erprobt habe ich es mit den Hörbüchern zu „Die Mumins“, „Kalle Wirsch“ und „Biene Maja“, bei denen es sich um Lesungen der Original-Romanvorlagen handelte. Auf diese Weise lebt die Faszination der alten Geschichten wieder auf, ohne dass man sich an Marionettenfäden, Kinderliedeinspielungen oder stockenden Zeichentrickanimationen stören müsste.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der zweiten Aprilhälfte</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-zweiten-aprilhaelfte.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/04/29/aus-meinen-tweets-der-zweiten-aprilhaelfte/</guid>

					<description><![CDATA[Eine Sammlung meiner Twittermeldungen der zweiten Aprilhälfte: Wenn man am schönsten ist, soll man sich gehen lassen. Man will uns gerade weismachen, daß Sonne &#38; &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Sammlung meiner Twittermeldungen der zweiten Aprilhälfte:</em></p>
<p>Wenn man am schönsten ist, soll man sich gehen lassen.</p>
<p>Man will uns gerade weismachen, daß Sonne &amp; Wind teurer sind als Uran &amp; Kohle. Wenn das klappt, führt die Kirche den Ablasshandel wieder ein.</p>
<p>Der Vermieter untersagt mir, neue Fenster einzubauen, aber ich bin ja nicht dumm und habe mir stattdessen durchsichtige Tapeten gekauft!</p>
<p>Ich finde Frauen ohne Brille schöner. Dann sehe ich ihre Falten nicht so.</p>
<p>Ich habe in der Brieftasche immer ein Foto von mir, auf dem ich bitterlich weine. Beklaut mich jemand, soll er &#8217;n schlechtes Gewissen haben!</p>
<p>Der Fluch des Pharao war nix gegen den Fluch von Prypjat, wenn Archäologen in 10.000 Jahren diesen riesigen Grabesdom öffnen.</p>
<p>Ich trage immer ein Bekennerschreiben im Namen der CDU bei mir. Falls ich mal bei einem Bombenattentat ums Leben komme, dann nicht sinnlos.</p>
<p>Auf Vernissagen lecke ich gerne an den Kalkwänden. Das verhindert Osteoporose und weitere Einladungen.</p>
<p>Ich habe so viele ungeschriebene Romane im Kopf &#8211; manche schon in der dritten Auflage!</p>
<p>Twittern ist für mich wie Sex: Ich sitze alleine vorm Computer.</p>
<p>Ich bin ein Freund guten Essens, wünschte aber, die Freundschaft wäre platonisch, dann bekäme ich keinen dicken Bauch.</p>
<p>Ich hab die Jahre schön.</p>
<p>Informatiker &amp; Juristen sollten verpflichtet sein, eine Oma zu beschäftigen, die alles, was sie produzieren, auf Verständlichkeit überprüft.</p>
<p>Wir leben immer länger. Leider werden die zusätzlichen Jahre jenseits der 80 angehängt und nicht zwischen 29 und 30 eingefügt.</p>
<p>&#8222;Ich könnte mir auf lange Sicht schon was Festes vorstellen&#8230; Beton zum Beispiel.&#8220;</p>
<p>Einfache Berechnung der Lichtgeschwindigkeit: Der Spiegel ist 10 cm entfernt, darin sehe ich 5 Jahre jünger aus, also ist c=0,0000000013 m/s.</p>
<p>Wie viele Leben müsstet Ihr haben, um eines davon so verbringen zu wollen wie dieses?</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Benimmlektion</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/benimmlektion.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 08:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/04/26/benimmlektion/</guid>

					<description><![CDATA[Eine Benimmregel sieht vor, dass man zur Begrüßung erst der Dame und dann dem Herrn die Hand gibt. So weit so gut. Viele Berufssakkoträger und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Eine Benimmregel sieht vor, dass man zur Begrüßung erst der Dame und dann dem Herrn die Hand gibt. So weit so gut. Viele Berufssakkoträger und Tanzschulabbrecher haben diese Konvention aber so sklavisch verinnerlicht, dass ihnen das Feingefühl in der Anwendung dieser Regel und die Souveränität zum Abweichen von derselben fehlt.</p>
<p>Welcher Mann kennt nicht die Situation: Man öffnet einem Gast die Haustür und streckt ihm freudig die Hand entgegen, doch anstatt diese zu ergreifen, stiefelt der vermeintliche Knigge-Jünger quer durch den Flur, um erst die Dame des Hauses zu begrüßen.</p>
<p>Das ist kein gutes Benehmen! Zum einen muss man eine Dame nur dann als erste grüßen, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe und nicht von den Herren entfernt befindet. Vor allem aber ist es ein grober Affront, eine ausgestreckte Hand auszuschlagen! Solch einen Fauxpas zu begehen, nur um eine untergeordnete Konvention einzuhalten, ist in etwa so, als würde man auf den Tisch scheißen, weil man es unschicklich fände, nach der Toilette zu fragen.</p>
<p>Grundsätzlich handelt es sich also um eine aktive und keine passive Regel: Man(n) streckt zwar zuerst der Dame die Hand entgegen, wenn man auf ein Paar trifft, aber falls einem der Herr zuerst die Hand gibt, schlägt man diese nicht aus.</p>
<p> Das schlechte gute Benehmen ist jedoch noch steigerungsfähig durch die Gattung der Oberlehrer: Die lassen ihre Opfer nicht nur mit ausgestrecktem Arm stehen, während sie zur Dame vorpreschen, sondern kommentieren dies auch noch mit einem &#8222;Ladies first&#8220; oder &#8222;Die Dame wird zuerst begrüßt.&#8220;. So gelingt es ihnen, ihren Affront mit einer Zurechtweisung zu garnieren und alle Sympathien zu verspielen, die gutes Benehmen eigentlich gewinnen sollte.</p></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der ersten Aprilhälfte</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-ersten-aprilhaelfte.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/04/15/aus-meinen-tweets-der-ersten-aprilhaelfte/</guid>

					<description><![CDATA[Eine Sammlung meiner Twittermeldungen von Anfang April: Mein Leben hat Hand und Fuß! Oder anders gesagt: Es fehlt die Hälfte. Wie unterscheidet sich Schabernack von &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Sammlung meiner Twittermeldungen von Anfang April:</em></p>
<p>Mein Leben hat Hand und Fuß! Oder anders gesagt: Es fehlt die Hälfte.</p>
<p>Wie unterscheidet sich Schabernack von gewöhnlichem Nack?</p>
<p>Hat Dir schon mal jemand gesagt, wie hübsch ich bin?</p>
<p>Perfektionist sein, heißt nicht, dass man irgendwann etwas Perfektes produziert, sondern dass nur Andere etwas produzieren.</p>
<p>Wenn&#8217;s nach mir ginge, ginge es nach mir.</p>
<p>In der Welt, in der ich leben möchte, wird in Diskotheken nur Kraftwerk gespielt und die Tanzfläche vom Kalten Buffet eingenommen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Welthaekelschweintag</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/welthaekelschweintag.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 08:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/04/05/welthaekelschweintag/</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Welthaekelschweintag. Wer ohne haekelschwein das Haus verlässt, wird wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verhaftet! Und wie es der Zufall so will, hat auch die &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist <a title="Film zum Welthaekelschweintag" href="http://youtu.be/Wkewce6Y0TE" target="_top" rel="noopener">Welthaekelschweintag.</a> Wer ohne haekelschwein das Haus verlässt, wird wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verhaftet! Und wie es der Zufall so will, hat auch die Häkeloma heute ihren 96. Geburtstag.</p>

<p><small>Video: <a title="Copperschmidt-Homepage besuchen" href="http://copperschmidt.net.tc/" target="_top" rel="noopener">Copperschmidt</a></small></p>
<p>Der Welthaekelschweintag markiert auch das Ende des neunten Geschäftsjahres unserer haekelschweinerei. Seit 2002 haben wir ganze 11.366 Exemplare unserer rosigen Racker übers Internet verkauft, wie unsere nach Ländern aufgeteilte <a title="Verkaufsstatistik" href="http://haekelschwein.de/statistik.htm">Statistik</a> zeigt. Insgesamt wurden rund 13.000 haekelschweine produziert, und zwar alle von unserer Häkeloma.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hinweis zur neuen Homepage</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/hinweis-zur-neuen-homepage.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 16:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/04/02/hinweis-zur-neuen-homepage/</guid>

					<description><![CDATA[Die neue haekelschwein-Homepage ist hiermit online, in einem frischen, minimalistischen Design und mit einem technischen Unterbau auf Basis des CMS Contao. Nach und nach wird &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue haekelschwein-Homepage ist hiermit online, in einem frischen, minimalistischen Design und mit einem technischen Unterbau auf Basis des CMS Contao.</p>
<p>Nach und nach wird die Fotogalerie erweitert und die Spots-Rubrik um neue Einträge ergänzt. Schickt mir dazu Eure haekelschwein-Fotos!</p>
<p>Dieses Blog wird schrittweise die Einträge des älteren <a href="http://haekelschwein.tumblr.com/" target="_top" rel="noopener">Tumblr-Blogs</a> übernehmen und künftig sowohl längere Beiträge als auch eine wöchentliche Zusammenstellung meiner neuesten Tweets bieten. Es lohnt sich also, jede Woche vorbeizuschauen. Die ehemalige Magazin-Rubrik satirischer Texte ist in die Feuilleton-Randspalte dieses Blogs eingeflossen, ebenso wie die Linksammlung.</p>
<p>Wer einen Blogeintrag schwarz auf weiß lesen möchte oder Facebook-, Flattr- und Twitter-Links sucht, der klicke einfach auf den Titel des Blogeintrags.</p>
<p>Um nach einem bestimmten Wort in Homepage oder Blog zu suchen, klicke man links im Menü doppelt auf Suchen und gebe das Stichwort direkt dort ein.</p>
<p>Die Internetadresse der neuen Homepage wird erst am 12. August vollständig auf haekelschwein.de umgestellt, deshalb sollte man noch etwas warten, bevor man einzelne Beiträge der Homepage verlinkt.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets der letzten Märzwoche</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-der-letzten-maerzwoche.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 21:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/03/31/aus-meinen-tweets-der-letzten-maerzwoche/</guid>

					<description><![CDATA[Eine Sammlung meiner Twittermeldungen von Ende März: Um Strom zu sparen, mache ich heute Nacht mal das Licht aus, statt meine Schlafmaske zu tragen. Eigentlich &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Sammlung meiner Twittermeldungen von Ende März:</em></p>
<p>Um Strom zu sparen, mache ich heute Nacht mal das Licht aus, statt meine Schlafmaske zu tragen.</p>
<p>Eigentlich suchte ich ja eine Frau, mit der ich alt werden kann, aber jetzt habe ich doch schon mal alleine damit angefangen.</p>
<p>Adjektive sind das Glutamat des Schreibens.</p>
<p>Die Wahrheit wurde erfunden, damit auch fantasielose Menschen etwas zu erzählen haben.</p>
<p>Was Buchhändler nicht scheuen sollten: Langweilige Prologe aus Romanen herausreißen, wenn es schon die Lektoren versäumten.</p>
<p>Ich tanze übrigens wie ein junger Gott. Genauer gesagt, wie deren Marmorstatuen.</p>
<p>Ich will nicht angeben, aber ich habe ein Stempelkissen in der Matratze: Wenn Ihr mal ne Frau mit Arschgeweih seht, wissta Bescheid!</p>
<p>Gebildet sein, heißt, das Normale als Übereinkunft und das Ewige als Stadium zu erkennen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wer sind die Pro-Guttenberger?</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/wer-sind-die-pro-guttenberger.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 15:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/03/02/wer-sind-die-pro-guttenberger/</guid>

					<description><![CDATA[Wenn ein Verteidigungsminister überführt wird, seine Doktorarbeit zum Großteil abgeschrieben zu haben, und die Beweise von jedermann gesichtet werden können, er aber dennoch lediglich inhaltliche &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Verteidigungsminister überführt wird, seine Doktorarbeit zum Großteil abgeschrieben zu haben, und die <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki" target="_top" rel="noopener">Beweise</a> von jedermann gesichtet werden können, er aber dennoch lediglich inhaltliche Fehler zugibt und erst auf massiven Druck aus Wissenschaftskreisen zrücktritt, wie kann es dann sein, dass dieser Mensch weiterhin bei großen Bevölkerungsteilen beliebt ist und als &#8222;bester&#8220; oder &#8222;ehrlichster&#8220; Politiker verehrt wird? Die Unterstützerschar für Karl-Theodor zu Guttenberg lässt sich dabei nicht einmal im gewohnten Links-Rechts-Spektrum verorten, denn in den Artikeln und Leserkommentaren der FAZ weht ihm die steife Brise der Empörung entgegen, während er in den Leserkommentaren auf Spiegel Online vielfach verteidigt wird.</p>
<p>Besonders heißblütig wird er auf zwei Facebook-Seiten vergöttert, deren eine sogar fordert <a href="http://www.facebook.com/zuGuttenBACK" target="_top" rel="noopener">&#8222;Wir wollen Guttenberg zurück&#8220;</a> und es auf mehr als eine halbe Million Anhänger gebracht hat. Was sind das für Menschen, die dort Guttenberg bejubeln und seine Verfehlungen marginalisieren? Auf den ersten Blick fällt auf, dass dort keine politischen Argumente zu lesen sind, sondern die Sympathiebekundungen jenen gleichen, die sonst Popstars zuteil werden. Auch gewinnt man anhand der Argumentationsmuster und der Orthografie den Eindruck, dass sich dort in stärkerem Maße Menschen mit geringerer formaler Bildung zusammenfinden als auf anderen politischen Diskussionsplattformen.</p>
<p>Das Blog Netzpolitik.org nahm dies zum Anlass, sich nicht ohne Häme die vermeintlich lustigsten Beiträge der Guttenberg-Fans herauszupicken und in einem <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/spas-mit-rucktritt-wir-wollen-guttenberg-zuruck/" target="_top" rel="noopener">Blogbeitrag</a> zu veröffentlichen, den ich zur Versachlichung der Diskussion, leicht abgewandelt, wie folgt <a title="Mein Kommentar bei netzpolitik.org" href="http://www.netzpolitik.org/2011/spas-mit-rucktritt-wir-wollen-guttenberg-zuruck/#comment-416171" target="_top" rel="noopener">kommentierte:</a></p>
<p> </p>
<p>Es bringt nichts, sich über unpolitische Menschen mit einfacher formaler Bildung lustig zu machen.</p>
<p>Was sollen die daraufhin tun, plötzlich gebildet werden? Wie soll das gehen?</p>
<p>Stattdessen muss man sie da abholen und annehmen, wo sie sich emotional und intellektuell befinden. Das ist nicht die abstrakte Welt dröger Politik mit ihren ellenlangen Diskussionen und meterhohen Papierstapeln, sondern es ist die Welt des Events, der Tat, der bewegenden Bilder.</p>
<p>Wer nur Boulevardmedien konsumiert, aber kaum seriöse Zeitungen oder Bücher liest, für den ist alles unterhalb von Superstars, Sensationen und Riesenwirbeln jenseits der Wahrnehmungsschwelle, für den gibt es nur total toll oder total scheiße.</p>
<p>Guttenberg war seit langem der erste Politiker, der es über die Wahrnehmungsschwelle dieser Bevölkerungsgruppe geschafft hat, alle übrigen verschwimmen in ihren Augen in derselben grauen Masse.</p>
<p>Dass er Politiker war, erschien aber nur als Anlass, über ihn zu berichten, nicht jedoch als Inhalt der Boulevardberichte. Deren Konsumenten interessieren sich auch nicht für Politik, sondern für schillernde Prominente.</p>
<p>Guttenbergs Beliebtheit bei dieser Schicht leidet deshalb auch nicht unter seinen Fehlern als Politiker, weil seine Fans gar nicht genau sagen könnten, worin dessen Politik eigentlich besteht, sondern sie sind sich lediglich sicher, dass ein Mensch, der ihnen derart sympathisch ist, auch auf diesem obskuren Feld namens Politik etwas Großes leistet.</p>
<p>Alle Gegenargumente, die Guttenbergs politische Versäumnisse aufzählen, verfangen deshalb nicht. Genauso wenig wie man einer verliebten Teenagerin den nichtsnutzigen Freund ausreden könnte, denn sie liebt ihn ja nicht wegen seines beruflichen Erfolgs. Im Gegenteil verstärkt man in beiden Fällen nur die Anziehung, weil man Trotz erzeugt und ein Bedürfnis, das Objekt seiner Liebe zu verteidigen.</p>
<p>Ein Großteil der Guttenberger scheint mir aus den Gruppen der Nichtwähler und der politisch Uninteressierten zu kommen und sich jetzt erstmals in eine politische Diskussion einzuschalten. Das erklärt auch, warum in vielen Foren so viele Neumitglieder ohne vorherige Beiträge sich für Guttenberg einsetzen. Das ist wohl kein Astroturfing, sondern die haben sich vorher eben nie für Politik interessiert, und jetzt interessieren sie sich zumindest für einen Politiker, allerdings auch nicht wegen dessen Politik, sondern wegen seiner Starqualitäten.</p>
<p>Dadurch unterscheiden sich diese Guttenberger auch von CSUlern. Die CSUler unterstützen Guttenberg, um ihre Politik nicht zu beschädigen. Die Guttenberger unterstützen Guttenbergs (unbekannte) Politik, um Guttenberg nicht zu beschädigen.</p>
<p>Statt Häme über die Guttenberger auszuschütten, sollten sich Bildungsbürger und etablierte Parteien überlegen, wie sie die Alltagspolitik verständlicher, aber auch mal spannender und begeisternder verkaufen könnten, damit nicht nur Buchstabenfresser sich dafür interessieren, sondern auch Menschen mit weniger Abstraktionsvermögen. Warum kann eine Regierungserklärung nicht so mitreißend sein wie eine Apple-Keynote? Man kann doch politische Themen auch mal mit Schwung und Begeisterung verkaufen. Die Boulevardmedien wiederum sollten sich fragen lassen, ob Personalisierung und ständiges emotionales Dauerfeuer der einzige Weg sein muss, die Zielgruppe anzusprechen, oder ob man nicht mal ein paar Gänge zurückschalten kann; wer ständig Überwürztes isst, verliert das Gespür für die feineren Geschmacksnuancen.</p>
<p>Nehmen wir also die Trauer der Guttenberger ernst, sie haben wirklich etwas verloren. Und das Verlorene sollte man ihnen auch zurückgeben, aber nicht in der Person Guttenbergs, sondern indem man ein wenig vom Auftreten und vom Verkäufertalent Guttenbergs in die für viele allzu graue Politikwelt übernimmt. Man kann von Guttenberg durchaus lernen, wie man Begeisterung erzeugt, wie man Tatkraft ausstrahlt, wie man Menschen für sich gewinnt. Das sind Dinge, die auch ehrliche Politiker durchaus plagiieren dürfen, und dabei muss die politische Substanz keineswegs auf der Strecke bleiben.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Februar 2011</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-februar-2011.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/02/28/aus-meinen-tweets-im-februar-2011/</guid>

					<description><![CDATA[Eine Sammlung meiner Twittermeldungen im Februar: Wir Geisteswissenschaftler werden einen BWL-Bachelor sicher niemals Akademiker nennen; sondern Chef. Wer alles an die große Glocke hängt, verdient &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Sammlung meiner Twittermeldungen im Februar:</em></p>
<p>Wir Geisteswissenschaftler werden einen BWL-Bachelor sicher niemals Akademiker nennen; sondern Chef.</p>
<p>Wer alles an die große Glocke hängt, verdient eine kleine Schelle.</p>
<p>Ich brauche immer etwas, bis ich auftaue, überlege aber wirklich, ob ich meinen Eltern nicht das Du anbiete.</p>
<p>Immer, wenn der Himmel so bedeckt ist, hoffe ich, dass Gott hinter dem geschlossenen Vorhang etwas ganz Tolles für uns austüftelt.</p>
<p>Sympathischer als Menschen ohne Vorurteile sind nur noch jene, welche die unsrigen teilen.</p>
<p>Das Argument, es gebe doch Wichtigeres, findet man ganz unten im rhetorischen Köcher, wenn man alle anderen Pfeile schon verschossen hat.</p>
<p>Habe gerade meinen Hamster ausgestopft. Wenn er mal stirbt, stelle ich ihn einfach in den Schrank. Im Moment kotzt er Holzwolle.</p>
<p>Nachbarn mit überlauter Musik haben immer einen anderen Musikgeschmack als man selbst.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Januar 2011</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-januar-2011.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/01/31/aus-meinen-tweets-im-januar-2011/</guid>

					<description><![CDATA[Es wäre schon viel gewonnen, wenn wir aus einem Migrationshintergrund nicht immer einen Migrationsvordergrund machten. Haben Kinder lesbischer Eltern eigentlich zwei Bauchnabel? Früher konnte man &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es wäre schon viel gewonnen, wenn wir aus einem Migrationshintergrund nicht immer einen Migrationsvordergrund machten.</p>
<p>Haben Kinder lesbischer Eltern eigentlich zwei Bauchnabel?</p>
<p>Früher konnte man bei mir die Rippen zählen! Heute nicht mehr. Ist aber egal, ich habe mir die Zahl gemerkt!</p>
<p>Zu Weihnachten sollten wir auch an die Menschen denken, die weniger haben als wir: Weniger Anstand, weniger Skrupel und weniger Geldsorgen.</p>
<p>Habt Ihr morgens schon mal irrtümlich statt der Haustür den Kleiderschrank geöffnet und erst abends gemerkt, daß Ihr gar nicht im Büro wart?</p>
<p>Das geringste Vertrauen in Gott haben jene, die ihn vor Atheisten verteidigen zu müssen glauben.</p>
<p>Ich muss immer kichern, wenn ich hihihi sage.</p>
<p>Damit mein Hund stubenrein wird, habe ich ihn zur Selbständigkeit erzogen. Er hat jetzt eine eigene Wohnung, wir telefonieren manchmal.</p>
<p>Ich habe das Keinrad erfunden: Man klemmt sich einfach einen Sattel zwischen die Beine! Den Rest erledigt die Marketingabteilung.</p>
<p>Sie hatten sich auseinandergelebt. Er pichelte, sie pilcherte.</p>
<p>Habe mich bei den Nachbarn beschwert, dass sie zu laut im Bett seien. Wollen mich jetzt nie wieder zum Partnertausch einladen.</p>
<p>Für den Weltrekord im Vergessen hab ich mal die ganze Bibel auswendig gelernt und im Nu wieder vergessen! Fragt mich was, ich weiß nix mehr!</p>
<p>Auf den Vorwurf, ich würde meine Überlegenheit heraushängen lassen, schaue ich immer erstmal nach unten.</p>
<p>Flirten für Anfänger: „Wen würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?“ &#8211; Für Profis: „Auf welche einsame Insel würdest du mich mitnehmen?“</p>
<p>Erfolg und Reichtum haben mich nicht verändert! Aus der Ferne ist das auch gar nicht möglich.</p>
<p>In einer Parallelwelt zerknüllt Bonnie Blume das Cellophanpapier und stellt den Tierkadaver in die Vase.</p>
<p>Was der Jugend gefällt, gefährdet die Kultur. Was den Alten gefällt, ist Kultur. Ein Konflikt, der durchs Altern gelöst wird. Immer wieder. Durch Schundhefte, Ballerspiele und Horrorvideos wurden weniger Leute zu Mördern als durch Gewinnstreben, Frömmigkeit und Patriotismus. Nicht alles Neue bedeutet den Untergang des Abendlandes. Aber ich bin immer noch skeptisch, was diese Pilzköpfe aus Liverpool betrifft.</p>
<p>Ich mag es, wenn ein Eichhörnchen seine Nase an meinem großen Zeh schubbert. Aber passiert ist das noch nie.</p>
<p><em>Wir</em> haben eine Regierung, <em>die</em> haben ein Regime. <em>Wir</em> haben Jugendschutz, <em>die</em> haben Zensur. <em>Wir</em> haben Krawalle, <em>die</em> haben Unruhen.</p>
<p>Das Wasser stieg so hoch, dass nur noch Entenköpfe aus dem Wasser schauten.</p>
<p>Ich gehe stets im Limbotanz unterm Türrahmen durch. Das ist zwar nicht schwer, aber ich habe auch keinen Ehrgeiz.</p>
<p>Die verlogenste Werbeform sind Kunden-Testimonials. Auch Herr K. aus Hannover stimmt mir zu: „Damit hat haekelschwein völlig Recht!“</p>
<p>Ich habe eine Tarnkappe. Aus Wolle. Wer sie über den Kopf zieht, sieht mich nicht mehr.</p>
<p>„Ich unterhalte mich nicht gern mit Dümmeren.“ &#8211; „Kann ich gut verstehen, Sie haben ja genug Alternativen, mir bleibt nichts Anderes übrig.“</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>eBook-Reader: iPad oder ePaper?</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ebook-reader-ipad-oder-epaper-und-welches.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2011/01/09/ebook-reader-ipad-oder-epaper-und-welches/</guid>

					<description><![CDATA[Ein iPad ist ideal für jene, die bisher nur einen stationären Computer im separaten Arbeitszimmer nutzen, denn sie erhalten nun endlich vom Sofa aus Zugriff &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://www.apple.com/de/ipad/" target="_top" rel="noopener">iPad</a> ist ideal für jene, die bisher nur einen stationären Computer im separaten Arbeitszimmer nutzen, denn sie erhalten nun endlich vom Sofa aus Zugriff aufs Internet und können abends mal beim Fernsehen etwas in der Wikipedia oder Filmdatenbank nachschauen oder Facebooknachrichten verschicken. </p>
<p>Man befreit dadurch das Internet aus seinem Computergefängnis, denn wenn man während eines Gesprächs oder einer Fernsehsendung wissen möchte, wer Neo Rauch ist, will man sich dafür nicht wirklich &#8222;an den Computer setzen&#8220;, sondern einfach die Wikipedia aufschlagen oder die Google-Bildersuche bemühen.</p>
<p>Hat man hingegen bereits ein Notebook oder Smartphone, überschneidet sich das Einsatzgebiet des iPads damit, sodass die zusätzliche Anschaffung schwerer zu rechtfertigen ist. </p>
<p>Als eBook-Reader hat das iPad Vor- und Nachteile: </p>
<p>Die Vorteile sind, dass man auch bei Dunkelheit lesen kann und dass aufwändige Layouts und Illustrationen originalgetreu wiedergegeben werden, was bei Comics, Zeitschriften und vielen Sachbüchern wünschenswert ist. </p>
<p>Die Nachteile sind folgende: Der Akku hält zwar den ganzen Tag, aber nicht mehrere Wochen wie bei ePaper-Geräten, was jedoch nicht allzu praxisrelevant ist. Das Gewicht ist zu hoch, um das iPad lange in einer Hand zu halten oder mit zwei Händen über dem Kopf, wenn man im Liegen liest. Es gleicht doch eher einem dicken Hardcoverbuch, das man zum Lesen auf den Knien hat. Auch zum Mitnehmen ist es zwar kleiner als jedes Notebook, aber sperriger als ein Taschenbuch. Die Tatsache, dass es neben der eBook-Readerfunktion noch tausenderlei Spiele und Internetprogramme (Browser, Twitter) bieten kann, vermag leicht vom Lesen abzulenken. Das Display ist zum Lesen an der hellen Sonne schlecht geeignet, wie Notebooksdisplays generell, also ungeeignet für den Strand oder die Liegewiese. </p>
<p>Ein letzter Nachteil ist Empfindungssache: Manche Menschen haben Einschlaf-Schwierigkeiten, wenn sie bis spät abends vor einem kaltlichtigen Leuchtmonitor sitzen. Der Körper ist eher darauf eingestellt, dass zur Schlafenszeit hin eine wärmere, mehr ins rötliche Spektrum gehende Beleuchtung herrscht. Außerdem werden die Dinge des täglichen Lebens indirekt beleuchtet und leuchten nicht selbst unmittelbar ins Auge wie ein Computerdisplay. </p>
<p>Somit kommen wir zu den Vorteilen der ePaper-basierten eBook-Reader: </p>
<p>Deren Bildschirme sind nicht hintergrundbeleuchtet, sondern sehen aus wie bedrucktes Umweltschutzpapier. Zum Lesen bedarf es indirekter Beleuchtung wie bei einem Buch. Im Dunkeln sieht man nichts darauf, aber dafür lassen sie sich sogar in hellstem Sonnenlicht problemlos lesen, wo das iPad passen muss. </p>
<p>Liest man vorm Schlafengehen auf einem ePaper-Gerät, hat man nicht das Gefühl, &#8222;bis zuletzt vorm Computer gesessen&#8220; zu haben, wie es beim iPad der Fall sein kann, sondern es ist, als habe man ein papierenes Buch gelesen, und somit für meinen Geschmack entspannender. </p>
<p>Weil ePaper nur beim Umblättern Strom verbraucht, nicht aber beim Anzeigen, muss man ein solches Gerät nur alle paar Wochen aufladen, kann es also ohne Netzteil mit in den Urlaub nehmen. </p>
<p>Im Gewicht liegen die meisten eBoook-Reader deutlich unter dem iPad, können also in den gewohnten Lesehaltungen eines Buches genutzt werden. </p>
<p>Ich habe mich beispielsweise für den Bookeen CyBook <a href="http://www.bookeen.com/en/cybook/?id=1" target="_top" rel="noopener">Opus</a> entschieden, weil er nur 150g wiegt, ein kleines 5&#8243;-Display hat und einen schmalen Displayrahmen ohne Tastatur. Damit war er für mich der erste eBook-Reader, der handlicher als ein Papierbuch ist, den man also bequem zwischen zwei Fingern halten kann und der die Tasche weniger ausbeult als ein Taschenbuch. Das reduzierte Äußere lässt weniger das Gefühl aufkommen, ein elektronisches Lesegerät mit sich herumzutragen, als vielmehr eine kleine Anzeigetafel, bei welcher der technische Überbau in den Hintergrund tritt. </p>
<p>Der Opus ist aber ein Gerät für Puristen, die nicht mehr von einem eBook-Reader verlangen, als darauf Texte lesen zu können. Er bietet keine Notizfunktionen, kein Wörterbuch, keinen Wikipediazugriff, keine drahtlose Verbindung, keinen eingebauten Buchladen. </p>
<p>Der Amazon <a href="http://www.amazon.com/kindle" target="_top" rel="noopener">Kindle</a> hingegen bietet für weniger Geld all diese und noch mehr Funktionen, weshalb er (trotz gegenteiliger Meinung der Stiftung Warentest) rein objektiv betrachtet die bessere Wahl scheint. Vom Gefühl her missfiele mir an ihm jedoch, eine Tastatur unten am Buch zu haben, zumal diese mitsamt dem 6&#8243;-Display das Gerät zu groß für die Hosentasche werden lässt, sodass man es häufiger zu Hause lassen wird als den kleineren Opus. Auch ist die Auswahl deutschsprachiger Bücher für den Kindle noch recht dürftig. </p>
<p>Neben den Vorteilen der ePaper-Technologie sollte man auch ihre gravierenden Nachteile nicht vergessen: Man kann damit nur unbewegte schwarz-weiße Grafiken mit wenigen Graustufen anzeigen und bei jedem Umblättern wird der gesamte Bildschirm einmal schwarz und baut sich dann neu auf. Neben dem iPad, das Farben, Animationen und Filme beherrscht, wirkt ein ePaper-Gerät wie ein 80er-Jahre-Relikt. Technisch ist es zwar die modernere Lösung, aber zu schätzen weiß man das nur, wenn man überwiegend Fließtexte lesen will. Die bessere Bezeichnung wäre eigentlich statt eBook-Reader eher eNovel-Reader, denn für Bücher mit mehrspaltigem Layout, Illustrationen, Textkästchen und Tabellen eignet sich der einfarbige kleine Bildschirm kaum, sondern bevorzugt für Romane und Fachbücher, die aus reinem Text bestehen, dessen Schriftgröße und Paginierung man dann dem eigenen Bedarf anpassen kann. </p>
<p>ZUSAMMENFASSUNG: </p>
<p>Wenn man eine spartanische Möglichkeit möchte, um tausende Literaturklassiker ablenkungsfrei überall lesen zu können, kaufe man den Bookeen CyBook Opus. Wenn man mit den Texten auch arbeiten möchte (Anmerkungen notieren, Worte nachschlagen, Textstellen suchen), dann nehme man den Amazon Kindle, der das bessere Preis-Leistungsverhältnis bietet. Wenn man noch kein Notebook hat und neben Büchern auch viele Internettexte (Blogs, Zeitungsseiten) lesen will, dann nehme man das iPad, welches sein Geld auf jeden Fall wert ist. Andere Tabletcomputer können diesem vom Bedienungscomfort her nicht das Wasser reichen und sind allenfalls Computerfreakspielzug, das man sich nicht antun sollte, denn der Witz dieser Gerätekategorie soll ja gerade sein, dass man von EDV-Problemen verschont bleibt und sich ganz auf die Inhalte konzentriert.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Dezember 2010</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-dezember-2010.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/12/31/aus-meinen-tweets-im-dezember-2010/</guid>

					<description><![CDATA[Was wenige wissen: viel. Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: „Die Langnasen legen uns immer Weisheiten in den Mund.“ Wenn im Leben der Weg das Ziel &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was wenige wissen: viel.</p>
<p>Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: „Die Langnasen legen uns immer Weisheiten in den Mund.“</p>
<p>Wenn im Leben der Weg das Ziel ist, sollten die Schuhe bequem sein, nicht schön und teuer.</p>
<p>Man ist technikgläubig, wenn man nach einem Fensterblick noch mal auf die Funkwetterstation schaut, ob es wirklich schneit.</p>
<p>Wem man nichts recht machen kann, dem mag man nicht recht was machen.</p>
<p>Den Teufel gibt es wirklich. Er ist’s, der uns Kieselsteinchen in die Schuhe tut, alle anderen Untaten überlässt er den Menschen.</p>
<p>Ich kann ein Stück Holz exakt so zersägen, dass daraus zwei Holzstücke werden!</p>
<p>Früher habe ich in Saus und Braus gelebt, aber dann war mir das Hin- und Herpendeln zu umständlich.</p>
<p>Ich schrieb meine Memoiren schon als 7jähriger im Voraus und realisiere sie nun seitenweise. Zwar kein Sex, aber die Lego-Rakete ist fertig!</p>
<p>Der Tierpräparator hatte Selbstmord begangen: Man fand ihn ausgestopft auf dem Küchentisch.</p>
<p>Erst geht man mit der Zeit, dann kommt man in die Jahre.</p>
<p>Heute bin ich schon müde, nachdem ich zehn Nägel geschnitten habe, früher erst, nachdem ich zehn Schnitten… ach ne, der ist zu billig.</p>
<p>Ein Nachteil der Bachelor-Studiengänge ist, dass sich die Studenten-Weihnachtsmänner heutzutage wieder künstliche Bärte ankleben müssen.</p>
<p>Man muss gut sein, um zu merken, dass ich besser bin.</p>
<p>Zwischen heute und morgen müsste es stets noch einen Tag geben, an dem man das Liegengebliebene schaffen kann.</p>
<p>Ich habe mir eine Maschwaschine gekauft. War billiger, weil man zwei Labiale falsch montiert hat.</p>
<p>Religionen, die aufs Jenseits oder spätere Leben vertrösten, wollen an den herrschenden Verhältnissen nichts ändern.</p>
<p>Der Biber und ich gehen jetzt einen Weihnachtsbaum klauen. Wenn wir erwischt werden, plädiert er auf Mundraub.</p>
<p>Und dann war da noch der Bauer, der unter Säschwäche litt.</p>
<p>Populismus ist, im Winter ein Gesetz zu beschließen, es müsse drinnen wärmer sein als draußen. Und vorm Sommer in die Wirtschaft wechseln.</p>
<p>Manch einem sind nur die Koronargefäße wirklich ans Herz gewachsen.</p>
<p>Oft ist nicht der Weg das Ziel, sondern das Ziel im Weg.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum Tweetklau uncool ist</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/warum-tweetklau-uncool-ist.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/12/10/warum-tweetklau-uncool-ist/</guid>

					<description><![CDATA[Ich schätze es, wenn meine Tweets zitiert werden, habe aber ein Problem damit, wenn dies ohne Quellenangabe geschieht, und zwar aus zwei Gründen: 1. Ein &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schätze es, wenn meine Tweets zitiert werden, habe aber ein Problem damit, wenn dies ohne Quellenangabe geschieht, und zwar aus zwei Gründen:</p>
<p> 1. Ein Zitat ohne Urhebernennung wird wiederum von anderen abgeschrieben und verbreitet sich in dieser anonymisierten Form immer weiter. Irgendwann ist selbst per Google kaum noch ersichtlich, dass ich der Urheber war, weil Dutzende von Sprüche-Websites, Foren und Onlinemagazinen noch oberhalb des Originalzitats in den Suchergebnissen erscheinen. Liest dann jemand mein <a href="http://haekelschwein.de/tweetbuch" target="_self" rel="noopener">Tweetbuch,</a> so werden ihm viele Tweets irgendwie bekannt vorkommen, weil er sie bereits als „herrenlose Sprüche“ auf diversen Websites gelesen hat, und er wird annehmen, ich hätte sie dort abgeschrieben, obwohl es sich umgekehrt verhält.</p>
<p>2. Wenn kommerzielle und werbefinanzierte Anbieter meine Tweets quellenlos übernehmen, so generieren sie dadurch Interesse an ihrem Produkt und verdienen mit Hilfe meiner Tweets Geld, während ich im Gegenzug nicht dafür kompensiert werde, nicht einmal in der Währung Aufmerksamkeit, die sich in Homepagebesucher und Follower ummünzen lässt. Mir bringen jene Tweetübernahmen weder Anerkennung noch Aufträge oder Verkäufe ein, wohl aber dem Medium, das sich meiner Tweets bedient.</p>
<p>Die Lösung ist ganz einfach: Auf Twitter selbst erwähne man den Urheber entweder manuell oder man nutze die offizielle Retweet-Funktion. Anderswo nenne man den Urheber in Klammern nach dem Zitat und verlinke seinen Namen mit dem zugehörigen Twitteraccount oder der Einzeltweetansicht. </p>
<p>Kann man den Urheber partout nicht ausmachen, ist es immer noch besser, das Zitat als „Internetfundstück“ oder Ähnliches zu kennzeichnen, als den Eindruck zu erwecken, man habe es selbst ersonnen, denn zumindest gibt man so dem Leser noch eine Anregung zur Eigenrecherche. </p>
<p>Für Zitate von Schriftstellern und Komikern gilt analog das gleiche, manche Twitteraccounts speisen sich ja selbst ausschließlich daraus. Eine Ausnahme sind lediglich Sentenzen, die schon in den allgemeinen Zitatenschatz eingegangen sind und deren Urheber ohnehin jeder kennt.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum Geld für eine Website ausgeben?</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/warum-geld-fuer-eine-website-ausgeben.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/12/03/warum-geld-fuer-eine-website-ausgeben/</guid>

					<description><![CDATA[Mustertext für Webdesigner mit feilschenden Kunden: „Sie wollen eine Website, weil Sie sich davon einen kommerziellen Erfolg versprechen, denn Sie tätigen damit eine Investition, die &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mustertext für Webdesigner mit feilschenden Kunden: </p>
<p>„Sie wollen eine Website, weil Sie sich davon einen kommerziellen Erfolg versprechen, denn Sie tätigen damit eine Investition, die sich später für Sie rechnen soll. Eine Homepage ist heute die wichtigste Anlaufstelle für den Erstkundenkontakt. Es ist quasi die Fassade, das Schaufenster und das Empfangszimmer Ihres Unternehmens.</p>
<p>Wie sieht Ihr Laden aus? Steht eine Bretterwand davor, mit einem Briefkasten, in den Ihre Kunden Geld und Aufträge einwerfen sollen? Natürlich nicht. Sie investierten in ein repräsentatives, kundenfreundliches Äußeres, und diese einmalige Investition hat sich vielfach rentiert. Sie haben nun jene Kundenkreise, von denen schäbige Hinterhofläden nur träumen können, denn Ihr Geschäft hebt sich positiv von der Masse ab. Sie sind jemand, der professionelles Auftreten und einen guten ersten Eindruck schätzt.</p>
<p>Diese hohen Anforderungen werden Sie auch an Ihren Internetauftritt stellen, und wir können diese Erwartungen erfüllen. Bretterwände machen wir nicht, und wenn ich Sie richtig einschätze, dann wollen Sie die auch nicht. Ich mache Ihnen mal ein Angebot und Sie überlegen sich, ob das nicht eine Investition ist, die sich am Ende für uns beide lohnen wird.“</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im November 2010</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-november-2010.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/11/30/aus-meinen-tweets-im-november-2010/</guid>

					<description><![CDATA[Mit 80 ist man alt, mit 40 klug und mit 20 altklug. Viele Männer wollen eine Frau, mit der sie über alles schweigen können. „Homöopathie“ &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 80 ist man alt, mit 40 klug und mit 20 altklug.</p>
<p>Viele Männer wollen eine Frau, mit der sie über alles schweigen können.</p>
<p>„Homöopathie“ prangt auf manchen Apothekenschaufenstern, weil „Ich habe Pharmazie studiert, aber nichts begriffen“ einfach zu lang war.</p>
<p>Früher war die Matratze weicher als ich, heute ist es umgekehrt. So kann man im Leben auch mal was zurückgeben.</p>
<p>E-Books verhalten sich zu Büchern wie Dosenravioli zu einem Candle-Light-Dinner beim Italiener: Gleicher Inhalt unterschiedlich serviert.</p>
<p>In keinem Land der Welt lebt es sich so gut wie in jenem, in dem am meisten genörgelt und gejammert wird.</p>
<p>Die Grundrechte sind nicht nur ein Schutz gegen böse Absichten, sondern auch gegen die bösen Folgen guter Absichten.</p>
<p>Stellt sich raus, dass mein Goldbarrenvorrat in Wirklichkeit aus Schmelzkäsepackungen besteht! Das stellt meine Altersvorsorge in Frage.</p>
<p>Ich weiß jetzt endlich, warum ich vom Gassigehen immer ohne Hund wiederkomme: weil ich auch ohne losgehe! Aber dafür extra einen kaufen?</p>
<p>Menschen mit großen Füßen sollten mehr Steuern zahlen, weil sie doch mehr Standfläche in unserem dicht besiedelten Land verbrauchen.</p>
<p>Der Typ in der Wohnung neben mir zahlt die gleiche Miete, obwohl er einen viel sympathischeren Nachbarn hat als ich!</p>
<p>In meinem Testament steht, dass ich erst nach meinem Tod beerdigt werden möchte.</p>
<p>Tipp: Man trainiert beim Korrigieren gleichzeitig die Nackenmuskulatur, wenn man sich ein Radiergummi auf die Nase klebt.</p>
<p>Ich hasse Kopfkissengespräche, die Dinger antworten nie.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alltagssünder</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/alltagssuender.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 15:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[In Göttingen führt Richtung Innenstadt die vierspurige Weender Landstraße, die beidseitig schöne breite Radwege hat, welche traditionell in beide Richtungen benutzt werden. Wie ich und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Göttingen führt Richtung Innenstadt die vierspurige Weender Landstraße, die beidseitig schöne breite Radwege hat, welche traditionell in beide Richtungen benutzt werden. </p>
<p>Wie ich und tausend andere Göttinger unlängst durch eine freundliche Polizeikontrolle erfuhren, darf der Radweg aber nur in eine Richtung befahren werden. </p>
<p>Ich muss zugeben, dass mir das völlig neu war, obwohl es nach der StVO eigentlich hätte klar sein müssen. Aber die Tatsache, dass sich an diese Regel nie jemand hielt und man auf beiden Seiten stets Gegenverkehr hatte, ließ den Gedanken gar nicht erst aufkommen. Hinzu kommt, dass nach der letzten Kreuzung ein Durchfahrtsverbotsschild für Radfahrer steht und ich dort immer brav die Straßenseite wechselte, weil ich annahm, der restliche Radweg sei nur noch einseitig. In Wahrheit ist das Schild aber überflüssig, wie ich erstaunt zur Kenntnis nahm, und das Durchfahrtsverbot gilt für den gesamten Radweg in der besagten Richtung und nicht erst ab dem Schild. </p>
<p>Auf ein Verwarngeld von 15 Euro wurde verzichtet, womit wenigstens widerlegt ist, dass Verkehrskontrollen nur zur Füllung des Staatssäckels dienten, denn mit den Einnahmen dieser Aktion hätte man gewiss ein neues Polizeiauto kaufen können. </p>
<p>Dennoch kam ich ins Grübeln darüber, wie häufig man doch im Alltag gegen Gesetze verstößt, ohne sich der geringsten Schuld bewusst zu sein. </p>
<p>Wenn die feuchten Träume unserer Innenminister wahr würden und wir eine lückenlose Videoüberwachung zur Ahndung selbst kleinster Übertretungen hätten, fiele mancher brave Staatsbürger, der &#8222;nichts zu verbergen&#8220; hat, spätestens dann aus allen Wolken, wenn sein Briefkasten vor Bußgeldbescheiden überquölle. </p>
<p>Man stelle sich das einmal praktisch vor: Ich fahre täglich viermal diesen Radweg. Jedes Mal erfasst mich die Überwachungskamera und identifiziert mich anhand der in meinem Ausweis gespeicherten Gesichtsmerkmale. Am Ende des Monats erhalte ich dann plötzlich eine Rechnung über 1.800 Euro, und zwar völlig zu Recht und unanfechtbar, weil ich tatsächlich täglich vier Verkehrsverstöße beging. Dass es welche waren, erfahre ich zwar erst durch diesen Bußgeldbescheid, aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Falls die Rechnung erst am Jahresende präsentiert würde, müsste ich sogar rund 20.000 Euro zahlen, bevor ich mein Verhalten entsprechend anpassen könnte. </p>
<p>Zum Glück ist es noch nicht so weit, aber manch einer wird sich dann wundern, dass seine Weste doch nicht so weiß ist, wie er immer dachte.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im Oktober 2010</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-oktober-2010.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 22:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
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					<description><![CDATA[In jeder Diskussion gibt es einen, der Ahnung hat. Leicht erkennbar an dem unsicheren Stimmchen in den Redepausen der Dummköpfe. So eine Glastür sieht ja &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In jeder Diskussion gibt es einen, der Ahnung hat. Leicht erkennbar an dem unsicheren Stimmchen in den Redepausen der Dummköpfe.</p>
<p>So eine Glastür sieht ja schick aus, aber wenn man sie offen lässt, fließt das Getränk auf den Tisch.</p>
<p>Den Kleinbürger kann man auf zweierlei Weise zufriedenstellen: Indem man ihn belohnt oder indem man andere bestraft.</p>
<p>Ich hatte mal eine Pilzerkrankung. Da konnte ich nur noch auf einem Bein stehen und meinen Hut nicht abnehmen.</p>
<p>Die größte Privacy-Bedrohung sind nicht Soziale Netzwerke, sondern unsere Mütter auf Kaffeeklatsch bei den Nachbarn.</p>
<p>Wie nennen es Twitterer, wenn beim Sex mal einer mehr dabei ist? Einen flotten Zweier!</p>
<p>Größe zeigt sich darin, niemanden klein halten zu müssen.</p>
<p>Demokratie ohne Grundeinkommen ist wie Klavierunterricht, bei dem die Ärmeren Fausthandschuhe tragen müssen.</p>
<p>Bevor es Tetrapacks gab, kam die Milch aus Rindviehbusen. Glaubt einem heute keiner mehr!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Historische Programmschleifen</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/historische-programmschleifen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 20:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/10/19/historische-programmschleifen/</guid>

					<description><![CDATA[Das Geheimnis von Programmschleifen sei, dass man den Lochstreifen mit acetonverdünntem UHU zusammenfüge, damit er nicht im Lesegerät festklebe. Das erzählte Prof. Dr. Rudolf Kippenhahn, &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Geheimnis von Programmschleifen sei, dass man den Lochstreifen mit acetonverdünntem UHU zusammenfüge, damit er nicht im Lesegerät festklebe. </p>
<p> Das <a title="Vortragsbeschreibung" href="http://www.planetarium-goettingen.de/vortragsreihe/vortraege17.html#1" target="_top" rel="noopener">erzählte</a> Prof. Dr. Rudolf Kippenhahn, der vor 60 Jahren am ersten in Göttingen gebauten Computer astronomische Berechnungen vornahm. </p>
<p>Die Taktfrequenz dieses Göttinger Universitätscomputers G1 betrug damals vor 60 Jahren 2 Hertz. Mein Telefon arbeitet heute mit 412 Millionen Hertz.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bürger oder Humankapital</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/buerger-oder-humankapital.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 14:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/10/19/buerger-oder-humankapital/</guid>

					<description><![CDATA[Einwanderer nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit auszuwählen, heißt auch, dass wir uns selbst nur als Humankapital statt Bürger sehen. Wer zu uns gehört und wer nicht, entscheidet &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einwanderer nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit auszuwählen, heißt auch, dass wir uns selbst nur als Humankapital statt Bürger sehen.</p>
<p>Wer zu uns gehört und wer nicht, entscheidet dann im Endeffekt die Wirtschaft: Bürger = für die Wirtschaft brauchbar.</p>
<p>Eine extreme Fortführung wäre, dass irgendwann die ersten Bürger als Minderleister aus Deutschland entlassen werden.</p>
<p>Bewertungsmaßstäbe, die zunächst nur an der Peripherie und beim Fremden angesetzt wurden, fanden immer irgendwann den Weg in die Mitte.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im September 2010</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-september-2010.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/09/30/aus-meinen-tweets-im-september-2010/</guid>

					<description><![CDATA[Wie beginnt man eigentlich einen Roman, wenn es wirklich ein kalter, regnerischer Tag war und in der Ferne ein Hund bellte? Immer, wenn jemand meinen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie beginnt man eigentlich einen Roman, wenn es wirklich ein kalter, regnerischer Tag war und in der Ferne ein Hund bellte?</p>
<p>Immer, wenn jemand meinen Käsehobel benutzt, juckt mir der grindige Zeh. Er weiß mehr als meine Gäste.</p>
<p>Wer die Naturwissenschaften ablehnt, sollte auch auf die Erfindungen verzichten, die durch ihre Anwendung möglich wurden.</p>
<p>Stelle gerade fest: Nicht mich machen Streifen schlanker, sondern ich mache Streifen zu Bögen.</p>
<p>Dass BILD die Meinung stützt, Dumme dürften sich nicht fortpflanzen, hat die Redaktion gewiss nicht mit der Vertriebsabteilung abgesprochen.</p>
<p>Ich beginne gerade meine Hochzeitsvorbereitungen. Punkt eins auf der Liste ist „Braut“.</p>
<p>2513 treffen sich Papst Dodo Boing und EKD-Vorsitzende Blip zur Vereinigung ihrer Kirchen in Rudis Bierstube. Alle Mitglieder sind anwesend.</p>
<p>Wieder dazugelernt: Bei einem Kino-Date sollte man nebeneinander sitzen und nicht in unterschiedlichen Sälen an verschiedenen Tagen!</p>
<p>Bleu de Chanel’ klingt für deutsche Ohren auch weniger nach Herrenduft als nach Kritik an der seligen Firmenchefin.</p>
<p>Ich stehe morgen wieder mit meinem ‘Cthulhu hasst dich’-Schild in der Innenstadt.</p>
<p>Habe mir gerade ein Radieschen von unten angesehen. So schlimm ist Totsein wohl gar nicht.</p>
<p>Seinem Gegenüber einen Kuchenkrümel aus dem Mundwinkel zu streichen, ist nur romantisch, wenn man dazu nicht die Kuchengabel benutzt.</p>
<p>Es kommt immer gut, wenn ich sage „Ich habe dir Knabbersachen mitgebracht!“ und auf meine Ohren zeige.</p>
<p>Mancher verhält sich beim ersten Date so korrekt, dass er gar nicht erst die Gelegenheit bekommt, sich beim zweiten danebenzubenehmen.</p>
<p>Bin auf einen E-Mailbetrug reingefallen: Habe meinen Penis vor vier Wochen zum Verlängern weggeschickt und noch nichts zurückbekommen!</p>
<p>Ich bewundere niemanden, der barfuß über Scherben läuft. Der soll doch die Wohnung aufräumen und mit dem Saufen aufhören!</p>
<p>Schlimm, dass mancher die Dummheit gepachtet hat. Schlimmer, dass er noch Untermieter findet, die ihm die Pacht zahlen!</p>
<p>Ich stelle mir jetzt eine zweite Zahnbürste ins Bad und hoffe auf die Umkehrbarkeit der Kausalordnung.</p>
<p>Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, ist er Linkshänder.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spendenfreudige Milliardäre</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/spendenfreudige-milliardaere.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/09/01/spendenfreudige-milliardaere/</guid>

					<description><![CDATA[Spendenfreudige Milliardäre sind wie prügelnde Ehemänner, die zum Hochzeitstag einen Blumenstrauß kaufen. Sich gegen Steuern wehren, aber dann ein soziales Gewissen nach Gutsherrenart pflegen, anstatt &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Spendenfreudige Milliardäre sind wie prügelnde Ehemänner, die zum Hochzeitstag einen Blumenstrauß kaufen. Sich gegen Steuern wehren, aber dann ein soziales Gewissen nach Gutsherrenart pflegen, anstatt das neoliberale System in Frage zu stellen. Steuern sind demokratisch (alle entscheiden über deren Verwendung), Spenden sind absolutistisch (nur der Spender entscheidet). Deswegen wäre es nobler, wenn sich Milliardäre statt zu spenden dafür einsetzten, höher besteuert zu werden und mehr Lohn zahlen zu müssen.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tweets im August 2010</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/aus-meinen-tweets-im-august-2010.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/08/31/aus-meinen-tweets-im-august-2010/</guid>

					<description><![CDATA[Auf Seite 30 meiner Autobiografie merkte ich, dass ich versehentlich eine Zusammenfassung aller James-Bond-Filme geschrieben hatte. Wollte beim Fotografen ein Pärchenfoto machen lassen. Stellt sich &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Seite 30 meiner Autobiografie merkte ich, dass ich versehentlich eine Zusammenfassung aller James-Bond-Filme geschrieben hatte.</p>
<p>Wollte beim Fotografen ein Pärchenfoto machen lassen. Stellt sich raus: Man muss eine Freundin selber mitbringen!</p>
<p>Wenn erstmal alle Buchstaben ins Internet eingescannt wurden, kann sich jeder mit seinem Computer unbefugt alle Bücher zusammensetzen!</p>
<p>Mancher hüpft lebenslang auf einem Bein, wundert sich über sein schweres Vorankommen und bemerkt erst auf dem Sterbebett den zweiten Fuß.</p>
<p>Andere Menschen für dümmer zu halten, ist ein schlechter Charakterzug, mit dem man aber selten falschliegt.</p>
<p>Mitten im Schlaf merken, dass man noch am Bücherregal steht und im Etymologieduden blättert (aus mittelhochd. bleteren aus indogerm. *bʰel-)</p>
<p>Ich finde, man sollte viel mehr Dinge verbieten, die ich nicht verstehe und mit denen ich nicht aufgewachsen bin.</p>
<p>Alter beginnt, wenn man eine vielmals erzählte Geschichte trotzdem wie neu berichtet. Kindheit endet, wenn man als Zuhörer da mitspielt.</p>
<p>Meine erste Begegnung mit der EDV hatte ich 1977, als wir im Kindergarten grünweißes Endlospapier mit Wachsmalstiften bekritzeln durften.</p>
<p>Ein akademischer Titel ist ja ganz nett, aber um als intellektuell zu gelten, reicht eine Brille und ein Fremdwort.</p>
<p>Ohne Print gäbe es keinen Qualitätsjournalismus. Und ohne Senf gäbe es keine Limonadengläser.</p>
<p>Zoologisches Phänomen: Ergreift man mit der linken Hand die Nase und führt den rechten Unterarm durch die Armbeuge, wird man ein Elefant!</p>
<p>Gute Möbel erkennt man nicht an goldenen Schrauben, sondern am Verzicht auf Schrauben.</p>
<p>Mein zwei Meter hohes Bücherregal ist das ineffizienteste und schönste Speichermedium im Haus. Eine SD-Karte ist einfach nicht so wohnlich!</p>
<p>Mit einer Waffe kann man nicht halb so viel Schaden anrichten wie mit einer Krawatte.</p>
<p>Ich könnte Klavier spielen, wenn die Tasten so angeordnet wären, dass sie ein Lied ergäben.</p>
<p>Ballonseidenhosen haben keinen Gürtel, den man enger schnallen könnte.</p>
<p>Abandonniert Anglizismen! Kommuniziert per nationalem Idiom!</p>
<p>Zum Friseur gehe ich stets mit Perücke, und erst wenn der Schnitt gut geworden ist, setze ich sie ab und sage: „Okay, genau so, bitte!“</p>
<p>Wenn ich einen Euro auf der Straße finde, freue ich mich und lege einen zweiten dazu, damit sich der nächste Finder noch mehr freut als ich.</p>
<p>Ich bin nicht Stubenhocker, sondern Intensivwohner.</p>
<p>Immer, wenn ich Sonne im Herzen und Tränen gelacht habe, spannt sich ein Regenbogen zwischen meinen Brustwarzen.</p>
<p>Meine Geburt war so anstrengend, dass ich erstmal ein ganzes Jahr lang nicht sprechen und laufen konnte.</p>
<p>Alles hat ein Ende, nur die Dauerwurst nicht.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grußwort zum haekelschwein Tweetbuch</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/grusswort-zum-haekelschwein-tweetbuch.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 08:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/08/25/grusswort-zum-haekelschwein-tweetbuch/</guid>

					<description><![CDATA[Ein Grußwort, in dem Bratfett nicht vorkäme, wäre kaum des Lesens wert, weshalb ich nachgerade erleichtert bin, dieses Hindernis schon so früh genommen zu haben &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Grußwort, in dem Bratfett nicht vorkäme, wäre kaum des Lesens wert, weshalb ich nachgerade erleichtert bin, dieses Hindernis schon so früh genommen zu haben und mich nun dem Thema des Buches widmen zu können.</p>
<p>Unglücklicherweise gibt es ein solches nicht, sondern das einzig Verbindende dieses Werkes ist, dass jeder Absatz nur 140 Zeichen umfasst und anschließend eine neue Sinneinheit folgt. Manchmal schummelt sich noch ein Schlusspunkt als überzähliges Zeichen dahinter, um die Vollkommenheit Gottes zu preisen. </p>
<p>Entstanden ist der Buchtext nicht in vorliegender Abfolge, sondern bunt gemischt im Laufe von anderthalb Jahren mit Hilfe eines Werkzeugs namens Twitter. Das ist ein kleiner schwarzer Kasten mit Buchstaben darauf: Hat man 140 davon gedrückt, öffnet sich die Box, und ihr entfliegt eine Spatzenschar mit dem getippten Text auf Zettelchen an den Waden. Wer die Vögelein einfängt, liest die Texte und schickt selbst eigene Ergüsse an andere Twitterer. </p>
<p>Aus Tausenden solcherart versandter Kurztexte galt es nun, eine zeitlose  Auswahl zu treffen, und sie in wiederkehrende Kapitel zu ordnen, als da wären: Leben, Lektion, Liebe, Lamento. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Klobürste und Aphorismensammlung, die sich im Haushalt aufstrebender Pudelfriseure bewähren wird.</p>
<h3>Interview zum haekelschwein Tweetbuch</h3>
<p>Ich habe mich zum Start des Tweetbuchs interviewt und war ein großartiger Gesprächspartner:</p>
<h3>1 Wie lange?</h3>
<p>In Planung ist mein Tweetbuch seit Dezember, aber es entstanden laufend neue Tweets, die Eingang in das Buch finden wollten. Endgültiger Redaktionsschluss wurde der dritte August, sodass sich im Buch meine besten Tweets aus anderthalb Jahren Twitterei wiederfinden, fünfhundertachtzig von über neuntausend. </p>
<h3>2 Welche?</h3>
<p> Das Buch soll für sich selbst stehen können und auch für jene genießbar sein, die noch nie von Twitter gehört haben. Insidergags und Metatweets, die das Medium selbst zum Inhalt haben, wurden ebenso ausgelassen wie allzu computerbezogener Humor oder Tweets, die sich auf ein aktuelles Geschehen bezogen. Ein Twitterer liest das Buch als Tweetsammlung, ein Nicht-Twitterer liest es als Sammlung von Gags, Sprüchen und Aphorismen. </p>
<h3>3 Wie spät?</h3>
<p>Da müsste ich eben auf die Uhr sehen. </p>
<h3>4 Wie groß?</h3>
<p>Durch das A6-Querformat benötigt jeder Tweet nur eine Doppelzeile mit nur einem Zeilenumbruch. Auf jeder Seite finden fünf Tweets Platz und die gegenüberliegenden Seiten bilden ein Kapitel. Die Kapitel heißen Leben, Lektion, Liebe oder Lamento und wiederholen sich abwechselnd.  </p>
<h3>5 Wie viel?</h3>
<p>Das Buch kostet als signierte Hardcoverausgabe zehn Euro. Ein Euro davon geht als <a href="http://www.welthungerhilfe.de/pakistan-spenden.html" target="_top" rel="noopener">Spende</a> für die Welthungerhilfe an Flutopfer in Pakistan. </p>
<h3>6 Wie geht&#8217;s?</h3>
<p>Muss ja.</p>
<h3>7 Warum?</h3>
<p>Es macht Spaß, ein so schnelles und flüchtiges Medium wie Twitter einmal in Buchform zu übertragen und ein greifbares Ergebnis seiner Twitterei in Händen zu halten. Die mit Twittern verbrachte Zeit wird so nachträglich zur Buchvorbereitung.</p>
<h3>8 Wo?</h3>
<p>&#8222;Meine Hornbrille ist zu  laut&#8220; <a href="http://haekelschwein.de/tweetbuch.htm">kann man hier ansehen und erwerben.</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwei liebreizende Definitionen</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/zwei-liebreizende-definitionen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 16:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/08/10/zwei-liebreizende-definitionen/</guid>

					<description><![CDATA[Aus dem Zedler Universal-Lexikon von 1738: ‎ Liebäugeln heisset, wenn das Frauenzimmer einer Manns-Person, so sie zu ihrem Liebhaber erkieset, allerhand verliebte Blicke und Minen &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zedler-lexikon.de/blaettern/einzelseite.html?id=160590&amp;bandnummer=17&amp;seitenzahl=0494&amp;supplement=0&amp;dateiformat=1" target="_top" rel="noopener">Aus dem Zedler Universal-Lexikon von 1738:</a> ‎</p>
<p><em>Liebäugeln</em> heisset, wenn das Frauenzimmer einer Manns-Person, so sie zu ihrem Liebhaber erkieset, allerhand verliebte Blicke und Minen mercken lässet. </p>
<p> ‎<em>Liebe</em> ist diejenige Gemüths-Neigung, nach welcher man sich des Geliebten Wohl als sein eigenes zu befördern angelegen seyn lässet.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Garden of Lupines</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/garden-of-lupines.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 23:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/06/29/garden-of-lupines/</guid>

					<description><![CDATA[Einst stand ich im Lupinengarten,über der Schulter meinen Spaten,und blickte in die Abendsonne,derweil mich deuchte voller Wonne,dass nichts seit alten Kindertagen,den’ schon so lang’ ich &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einst stand ich im Lupinengarten,<br />über der Schulter meinen Spaten,<br />und blickte in die Abendsonne,<br />derweil mich deuchte voller Wonne,<br />dass nichts seit alten Kindertagen,<br />den’ schon so lang’ ich musst’ entsagen,<br />mich jemals so mit Glück erfüllte<br />und meinen Lebenshunger stillte,<br />wie dieses kleine Fleckchen Erde,<br />das ich auf ewig lieben werde,<br />denn selbst wenn ’s Leben ich verlier,<br />wachsen Lupinen über mir.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tierschwänke</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/tierschwaenke.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 16:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/06/12/tierschwaenke/</guid>

					<description><![CDATA[Einst fragte der Schneck seine Schnecke: Kommst du mit mir hinter die Hecke? Da sagte die Schnecke zum Schneck: Als Zwitter hat das keinen Zweck! &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einst fragte der Schneck seine Schnecke:<br /> Kommst du mit mir hinter die Hecke?<br /> Da sagte die Schnecke zum Schneck:<br /> Als Zwitter hat das keinen Zweck! </p>
<p>Einst trank eine Katze viel Bowle,<br /> auf dass sie &#8217;nen Kater sich hole.<br /> Auch Sport trieb sie lange und viel,<br /> ein Muskelkater war ihr Ziel. </p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Märchen von Hans und Peter</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/das-maerchen-von-hans-und-peter.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 May 2010 14:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/05/23/das-maerchen-von-hans-und-peter/</guid>

					<description><![CDATA[Heinrich und Paul sind Nachbarskinder. Ihre Väter sind Arbeitskollegen in der Autofabrik und verdienen dasselbe. Beide Kinder studieren nach gemeinsamer Schulzeit. Heinrich wird Manager und &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Foto 'Frankfurt' auf Flickr.com" href="http://www.flickr.com/photos/8481721@N03/4630018056" target="_top" rel="noopener"></a></p>
<p>Heinrich und Paul sind Nachbarskinder. Ihre Väter sind Arbeitskollegen in der Autofabrik und verdienen dasselbe. Beide Kinder studieren nach gemeinsamer Schulzeit. Heinrich wird Manager und Paul wird Ingenieur. Sie finden Arbeit in der Autofabrik.</p>
<p>Um den Aktienkurs zu verdoppeln, entlässt Heinrich die Hälfte der Belegschaft. Zum Dank wird sein Jahressalär auf zwei Millionen erhöht. So viel kann Heinrich gar nicht ausgeben. Jedes Jahr bringt er eine Million auf sein Sparbuch.</p>
<p>Paul ist einer der Entlassenen. Er hatte auch mal ein Sparbuch, aber das musste er plündern, bevor er Arbeitslosengeld 2 bekam. Sein Haus wurde versteigert. Heinrich hat es gekauft. Um es abzureißen.</p>
<p>Hans ist Heinrichs Sohn. Er wächst in einer Villa auf und wird sein Leben lang nicht arbeiten müssen. Seine Familie ist auf Generationen hinaus reich, weil sein Vater Manager war.</p>
<p>Peter ist Pauls Sohn. Er wächst in einer schäbigen Sozialwohnung auf. Ein Studium kann er sich nicht leisten, er wird Gärtnergehilfe. Wenn er die Blumen des Villengrundstücks gießt, denkt er daran, dass hier einmal das Elternhaus seines Vaters stand, und wie schön es doch die reichen Leute haben, die jetzt hier wohnen.</p>
<p>Hans ist reich. Peter ist arm. Es gibt reiche und arme Menschen auf der Welt. Und jeder ist seines Glückes Schmied. Oder?﻿</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Politiker und die Frau Politikerin</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/der-politiker-und-die-frau-politikerin.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2010 12:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Deutschlandfunk und andere Medien setzen vor weibliche Politikernamen stets „Frau“, aber vor männliche nie „Herr“: also nur „Schäuble“, aber „Frau Merkel“. Soll das ein &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutschlandfunk und andere Medien setzen vor weibliche Politikernamen stets „Frau“, aber vor männliche nie „Herr“: also nur „Schäuble“, aber „Frau Merkel“. Soll das ein Warnhinweis sein?</p>
<p>Auf mich wirkt es sexistisch, wenn nur weibliche Politiker mit einer Geschlechtsklassifikation qualifiziert werden. Entweder Frau <em>und</em> Herr oder nix!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lenzlodern</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/lenzlodern.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 15:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/03/21/lenzlodern/</guid>

					<description><![CDATA[Los, lauer Lenz,lass linde LüfteliebeslüsterndeLippen laben! Lass LedigelächelndLeidenschaft lernen,locke lohende Libido! (Veröffentlicht bei Twitter-Lyrik 2010)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Los, lauer Lenz,<br />lass linde Lüfte<br />liebeslüsternde<br />Lippen laben!</p>
<p>Lass Ledige<br />lächelnd<br />Leidenschaft lernen,<br />locke lohende Libido!</p>
<p><small>(Veröffentlicht bei <a href="http://www.twitter-lyrik.de/">Twitter-Lyrik</a> 2010)</small></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über Twitter und &#8222;Ich male meine Follower&#8220;</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ueber-twitter-und-ich-male-meine-follower.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/03/01/ueber-twitter-und-ich-male-meine-follower/</guid>

					<description><![CDATA[Alles Neue polarisiert, ob in Kunst, Literatur oder Kommunikation. Das gilt erst recht dort, wo alle drei Bereiche zusammentreffen, wie es hier der Fall ist. &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alles Neue polarisiert, ob in Kunst, Literatur oder Kommunikation. Das gilt erst recht dort, wo alle drei Bereiche zusammentreffen, wie es hier der Fall ist. </p>
<p>Um Twitter zu begreifen, muss man zuerst verstehen, dass es ein Medium und nicht ein Inhalt ist. Es liegt am Twitterer, was er daraus macht, genau wie sich zwischen zwei Buchdeckeln Hochliteratur oder ein Teenagertagebuch befinden kann. </p>
<p>Twitter hat zu einer neuen Blüte des Aphorismus, des Aperçus, des Bonmots geführt. Georg Christoph Lichtenberg und Oscar Wilde wären heute Twitterer. Andere Tweetautoren widmen sich der Poesie, der Ultrakurzgeschichte oder der Alltagsmomentaufnahme. </p>
<p>Man muss als Lesender diese Blüten der Twitterwiese wie ein Schmetterling anfliegen, indem man sie in seine Timeline einflicht. Wer nur wie ein Rindvieh das Gras abfrisst, wird dieser Schönheit nicht ansichtig werden. </p>
<p>Zum zweiten muss man verstehen, dass Twitter interaktiv ist. Was der eine schrieb, wird von den anderen bewertet, weitergegeben und kommentiert. Ein direkteres Feedback hat nie zuvor ein Autor gehabt. </p>
<p>Nicht umsonst heißen die Leser eines Twitterers seine Follower, es sind mehr als bloße Rezipienten. </p>
<p>Was nun ist das Besondere an Michaela von Aichbergers Projekt <a href="http://www.ich-male-meine-follower.de/" target="_top" rel="noopener">Ich-male-meine-Follower?</a></p>
<p>Dreierlei! </p>
<p>Zum einen portraitiert sie nicht den Menschen, sondern dessen virtuelle Repräsentation, was anhand der Tweetinhalte, des Symbolbildes oder des Pseudonyms geschieht. Sie interpretiert also frei nach ihrem eigenen Empfinden die Onlinepersönlichkeit ihrer Follower und setzt sie grafisch um. Das ist etwas konzeptionell Neues, das mit traditioneller Portraitzeichnung nur wenig gemein hat. </p>
<p>Zum zweiten nutzt sie ein Medium, das eigentlich nur aus 140-zeichigen Texten besteht, als grafischen Schaffens- und Schauraum, denn ihre Bilder veröffentlicht sie vornehmlich im Internet. </p>
<p>Die realen Ausstellungen sind die dritte Besonderheit, weil sie gleichsam ein Happening darstellen, das die Onlinewelt in die anfassbare Welt holt und es den Twitterern ermöglicht, einander in Fleisch und Blut kennenzulernen und zu sondieren, wie sich die virtuelle Person von der realen und beide wiederum von der gezeichneten unterscheidet. Hier treffen Mensch, Portrait und Twitteridentität aufeinander.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schriftspielerin</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/schriftspielerin.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 19:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Könnte man aus dem Fall Hegemann nicht ein für alle Seiten zufriedenstellendes Geschäftskonzept machen? Im Musikbusiness ist es schon lange üblich, dass hübsche Frontsängerinnen vor &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Könnte man aus dem Fall Hegemann nicht ein für alle Seiten zufriedenstellendes Geschäftskonzept machen?</p>
<p>Im Musikbusiness ist es schon lange üblich, dass hübsche Frontsängerinnen vor der Kamera rumtanzen, während andere die Musik machen.</p>
<p>Es fehlt der Beruf der “Schriftspielerin”, die gegen Honorar öffentlich als Autorin auftritt &#8211; quasi das Gegenteil eines Ghostwriters.</p>
<p>Das nützt der Schüchternheit des Autors, dem Geltungsbedürfnis der Jugend und der Altherrenphantasie des Feuilletonisten. Ergo: $$ für alle!</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Worauf kommt es im Leben an?</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/worauf-kommt-es-im-leben-an.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 11:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/2010/02/17/worauf-kommt-es-im-leben-an/</guid>

					<description><![CDATA[Streng genommen kommt es im Leben auf gar nichts an, weil das Endergebnis immer der Tod ist. Das Leben ist aber angenehmer, wenn man sich &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Streng genommen kommt es im Leben auf gar nichts an, weil das Endergebnis immer der Tod ist. Das Leben ist aber angenehmer, wenn man sich die Illusion schafft, dass es entweder ein Leben nach dem Tode gibt, oder dass zumindest das Fortbestehen der Welt nach dem eigenen Tode eine Relevanz hat, obschon man nicht mehr daran teilnimmt.</p>
<p>Bei vielen Menschen entsteht daraus der Wunsch, etwas Bleibendes zu hinterlassen. Meistens sind dies die eigenen Nachfahren oder ein Lebenswerk auf wirtschaftlichem, wissenschaftlichem, karitativem oder künstlerischem Gebiet.</p>
<p> Dieses zu erreichen und dabei möglichst angenehm zu leben, darauf kommt es an. Was als angenehm empfunden wird, ist dabei höchst unterschiedlich und beinhaltet idealerweise, dass man auch seinen Mitmenschen das Recht auf ein angenehmes Leben zugesteht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wird sich die Menschheit einst selbst auslöschen?</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/wird-sich-die-menschheit-einst-selbst-ausloeschen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 21:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Erde wird alle hundert Millionen Jahre mal von einem Meteoriteneinschlag verwüstet, der den Großteil allen Lebens vernichtet. Beim letzten Mal hat es die Dinosaurier &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Erde wird alle hundert Millionen Jahre mal von einem Meteoriteneinschlag verwüstet, der den Großteil allen Lebens <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massenaussterben">vernichtet.</a> Beim letzten Mal hat es die Dinosaurier erwischt, beim ersten Mal die Trilobiten.</p>
<p>Um nicht ständig wieder von vorn zu beginnen, muss die Natur intelligentes Leben hervorbringen, das sich die technischen Möglichkeiten schafft, um einen erneuten Einschlag abzuwehren. Der Mensch ist das erste Lebewesen, das durch Raumfahrt- und Waffentechnik diese Voraussetzung erfüllt.</p>
<p>Die Kehrseite dieser Entwicklung ist, dass die Natur dadurch erstmals die Fähigkeit zur Selbstauslöschung hervorbrachte. Falls es nicht dazu kommt, ist der Mensch aber die einzige Daseinsinform, in welcher sich die Natur gegen kosmische Katastrophen wehren kann und vielleicht eines Tages sogar auf einen anderen Planeten übersiedeln.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Darf der Staat Steuersünder-CDs kaufen?</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/darf-der-staat-illegale-steuersuender-cds-kaufen.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 12:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weitgeschweiftes]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist bedenklich, wenn der Staat jene Informationen, die er sich legal nicht beschaffen darf, durch die Bezahlung von Verbrechern zu erlangen sucht. Aus gutem &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist bedenklich, wenn der Staat jene Informationen, die er sich legal nicht beschaffen darf, durch die Bezahlung von Verbrechern zu erlangen sucht.</p>
<p>Aus gutem Grund schränken wir die Allmacht des Staates ein, damit dem Bürger ein geschützter Freiraum bleibt, der zwar von Einzelnen missbraucht wird, aber dennoch unabdingbar ist.</p>
<p>Würde sich der Staat nun hintenherum der Dienste von Dieben, Erpressern und Gewalttätern bedienen dürfen, um herauszufinden, welche Straftaten seine Bürger begangen haben, wäre die Einschränkung der staatlichen Allmacht damit aufgehoben.</p>
<p>So sehr ich also den Steuerhinterziehern ihre gerechte Strafe und der Staatskasse ihre Einnahmen gönne, so wenig scheint es mir ein gangbarer Weg, durch Belohnungszahlungen Datendiebe anzustiften.</p>
<p>Der richtige Weg wäre vielmehr, das Problem an der Wurzel zu packen, sodass die Verschaffung von Geld auf ausländische Schwarzkonten oder in Steueroasen gar nicht mehr möglich ist.</p>
<p>Kleine Länder wie die Schweiz oder Liechtenstein können es sich leisten, ihre Gesetze und Steuern so auszurichten, dass die eigenen Banken von Geldflüssen aus größeren Ländern profitieren. Dieses einseitige Anzapfen muss aufhören, denn es unterstützt Steuerhinterziehung in den Herkunftsländern mit dem alleinigen Ziel der Bereicherung des eigenen Landes.</p>
<p>Es ist ein Gebaren, das dem Niedrigsteuerwettbewerb innerhalb der EU gleicht: Manche Mitgliedsstaaten versuchen durch Dumpingsteuern ausländische Konzerne zur Umsiedlung in ihr Land zu bewegen, was bei ihnen Arbeitsplätze schafft, aber anderswo in der EU welche vernichtet. Reichen dann die eigenen Steuereinnahmen nicht mehr aus, beantragt man EU-Hilfen, die von jenen Ländern gezahlt werden müssen, denen man gerade die Konzerne aus dem Land gelockt hat.</p>
<p>Die Staaten müssten einander weniger als Konkurrenten denn als Kollegen betrachten und sich nicht von Konzernen und Millionären gegeneinander ausspielen lassen, weil der Leidtragende im Endeffekt immer der einfache Bürger ist, dem das Freibad und die Bibliothek geschlossen oder die Sozialhilfe gekürzt wird, weil die Staatskassen leer sind.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ende des Archivs</title>
		<link>https://haekelschwein.de/blogartikel/items/ende-des-archivs.htm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[haekelschwein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 01:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Durchgesagtes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://quantenleser.on-rev.com/hs/?p=23</guid>

					<description><![CDATA[Noch weiter zurückblättern kann man nicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Noch weiter zurückblättern kann man nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
