Das haekelschwein Blog

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Weltzeit

06.11.2012 12:00

Berlin Alexanderplatz

Aus meinen Tweets der 44. Kalenderwoche 2012

04.11.2012 23:59

Nein, Martin Luther war nicht der Typ mit den Kürbissen.

Wenn ich ein Pferd hätte, würde ich es verkaufen, um kein Pferd mehr zu haben.

Wenn ich in Geldnot bin, rufe ich die Leute aus meinem Poesiealbum an und frage, ob die ihren Sprüchen auch Taten folgen lassen wollen.

Ich habe einen Pfeifenreiniger aus Pfeifenreinigern gebastelt: Ich habe einfach einen behalten und die anderen weggeworfen! War leicht.

Die Einsamkeit ist eine treue Freundin, aber es macht Spaß, sie zu betrügen.

Viele Männer glauben, eine feste Beziehung bringe nichts. Aber das ist falsch. Ich zum Beispiel habe ein Glas Erdnussbutter bekommen.

In meinem vorigen Leben war ich glücklich verheiratet. Ich sehe meine Witwe manchmal Enten fütternd im Park, jogge aber grußlos vorbei.

Manche Frauen haben eine Gleichgewichtsstörung: Sie wollen immer das gleiche Gewicht wie irgendwelche Models haben.

Wäre ich Redakteur einer Frauenzeitschrift, würde ich keine Magermodels abbilden, sondern Weißbrot. Deshalb bin ich für den Job ungeeignet.

Ein Politiker, der keine Lust aufs Geldverdienen hat, ist mir lieber als einer, der zu viel Lust aufs Geldverdienen hat.

Polizisten freuen sich bestimmt, dass heute jeder Demonstrant ein Smartphone dabei hat, mit dem er die Gewalt gegen Polizisten dokumentiert.

Ich habe ja nix gegen Linkshänder. Obwohl ich selbst Rechtshänder bin! Das sehe ich ganz locker. Bin aber selbst Rechtshänder. RECHTSHÄNDER!

Schriebe ich ein Buch sehenswerter Städte, käme Köln-Mülheim nur darin vor, wenn ich mehr als fünftausend Seiten plante.

Ich habe keinerlei Schwierigkeiten mit dem Aufstehen! Ich bin heute sogar zweimal aufgestanden: einmal um 8:30 Uhr und einmal um 11:30 Uhr!

Warum lügen, wenn niemand die Wahrheit sagt?

Warum Brücken bauen, wenn niemand darunter schläft?

Man muss auch mal schnuffelig sein, wenn niemand da ist, der es bemerkt!

>§ (Ich habe ein großes Herz.)

Ulm

31.10.2012 12:00

Ulm

Aus meinen Tweets der 43. Kalenderwoche 2012

28.10.2012 23:59

„Entschuldigung, lieben Sie das Leben auch so wie ich?“ (Warum sollte man Passanten immer nur nach der Uhrzeit fragen?)

Ich glaube, mein Kissen und mein Ohr haben was miteinander.

Heute regt man sich auf, wenn Apps 89 statt 79 Cent kosten. Früher war das der Betrag hinterm Komma, den man beim Programmekauf ignorierte.

Kauft Windows 8! Es wäre unfair, wenn Microsoft mit der ersten eigenen Idee seit 1975 keinen Erfolg hätte.

Niedlich, dieser Kinderglaube, Berlusconi werde ins Gefängnis müssen, nur weil er zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

Aus meinen Tweets der 41.-42. Kalenderwoche 2012

21.10.2012 23:59

Ich überlege, einen Analog-Tag pro Woche einzuführen, wo ich Computer und Internet nicht anfasse.

Zwei laute Handytelefonierer verteilen sich immer so im Großraumwagen, dass ihr jewiliger Abstand zur Tür der Distanz zueinander entspricht.

Manchmal stelle ich mir vor, dass meine Steuergelder in Kinderheime fließen und Eure in Waffen. Dann habe ich ein warmes glückliches Gefühl.

Habe mir One-Size-Fits-All-Handschuhe gekauft, die mir zu klein sind; fühle mich sehr individuell.

Ich glaube ja, dass Mitarbeiter des Bahnhofsbuchhandels nachts Mobilfunkmasten in Streckennähe fällen, um nicht obsolet zu werden.

Die grauen Haare föhne ich nie mit, die sollen ruhig merken, dass sie unwillkommen sind!

Ich fühle mich gerne wie das fünfte Rad am Wagen. Gemütlich im Kofferraum liegen, während die anderen durch den Matsch rollen!

Interessant, dass eine Website christlicher Fanatiker in unseren Zeitungen stets „pseudo-christlich“ genannt wird. Da differenziert man.

Ich lege mich jetzt so lange ins Bett, bis der liebe Gott draußen das Licht wieder anmacht! Wollen wir doch mal sehen, wer zuerst nachgibt!

Wenn heute nicht so schönes Wetter wäre, würde es vielleicht regnen.

Der Steinbrück bekommt mehr fürs Reden als mancher fürs Schweigen.

Ich habe übrigens auch eine Nebentätigkeit: ich esse Nüsschen während ich twittere.

Leben ohne zu planen ist besser als planen ohne zu leben.

Eine Frau lässt einen Korb am Band vom Balkon herunter. Eine andere legt eine Dose Heringssalat hinein. Ein beschaulicher Tag heute.

Ich glaube, ich hege eine Vermutung.

Das Herz sollte immer einfacher verdrahtet sein als das Hirn.

Wenn man ehrliche Menschen ständig als Diebe bezeichnet, fangen sie irgendwann das Klauen an, weil es eh keinen Unterschied macht.

Sommerzeit und Winterzeit geht ja noch. Aber dass die Uhren immer zwei Stunden vorgestellt werden, wenn ich mal kurz döse, ist nicht okay!

Ich halte gleich einen Vortrag über Lampenfieber. In meinem Kleiderschrank.

Müde

14.10.2012 11:53

Grabmal

Aus meinen Tweets der 39.-40. Kalenderwoche 2012

07.10.2012 23:59

Ein Göttinger Schönheitssalon wirbt mit dem Slogan „haarlos schön“. Das gibt vielen Männern über vierzig wieder Mut.

Die Zeit von 23:25 bis 23:30 Uhr war in meinem Leben eigentlich für Erotik vorgesehen, bis ich sie zum Erdnussessen umgewidmet habe.

Waaaah, was mache ich plötzlich mit einem Hamburger im Mund bei McDonald’s? Ist Euch das auch schon mal passiert?

Habe eine Geheimidentität als prokrastinierender Superheld. Sitze mit Kostüm und Umhang vorm Computer, surfe im Web und esse Nüsschen.

Ich habe heute eine väterliche Strenge im Blick, die ich durch meine ironisch geschürzten Lippen zu mildern trachte.

Ich esse gerade Oblaten-Lebkuchen, obwohl ich sie unterschwelliger christlicher Propaganda verdächtige.

Der Vorteil der Kohl-Briefmarke: Man muss sie nicht auf den Brief kleben, sondern nur sein Ehrenwort geben, dass man richtig frankiert habe.

Wusstet Ihr, dass das Wort Wimper aus Windbraue hervorgegangen ist? Jetzt schon! Macht das Beste draus!

Ich dachte gerade, ich sei etwas verwirrt, aber es war nur meine linke Unterhose, die unter der Achsel zwickte.

Es gibt Erdbeerkuchenstücke, die sich schon viel zu lange außerhalb meines Mundes befunden haben.

Die Frage, ob Gottschalk oder Lanz der bessere Moderator ist, zerfällt bereits durch eine einzige Erinnerung an Kulenkampff zu Staub.

Twitteretymologien

25.09.2012 02:00

In meinem Zweitblog habe ich die Reihe meiner Twitteretymologien fortgesetzt, worin ich Twitternamen wortgeschichtlich erkläre. Vor @Kaffeehuhn waren dies @Nasendieb und @Ingeborch sowie @TheGurkenkaiser und @Frauenfuss.

Aus meinen Tweets der 37.-38. Kalenderwoche 2012

23.09.2012 23:59

Wenn ich ein Video drehe, in dem Mohammed gepriesen wird, bringen die Islamisten dann Kuchen und Konfekt in deutsche Botschaften?

Dass alle Christen den Islam beleidigten und alle Muslime Fanatiker seien, sind Pauschalisierungen, die aus demselben Holz geschnitzt wurden.

Mein neues Hobby ist Gehirnchirurgie. Aber es ist eines dieser Hobbys, die man nicht ausübt, weil man nie Zeit dazu findet.

Diese Zeit, wenn die Eisbuden noch aufhaben und es trotzdem schon Lebkuchen gibt: Win-Win!

Habe eine Tüte Kräuterprinten gegessen und wäre jetzt eine gute Partie für eine fesche Koalabärin. Ich glaube, ich esse noch was Bekömmliches hinterher. Tannenzweige vielleicht.

Habe einen Tweet mit Rechtschreibfehler gefavt. Bin wohl doch mehr der lockere, lässige Typ. Vielleicht öffne ich einen zweiten Hemdknopf.

Sagt der Paketbote „Kommen Sie runter!“, sag ich „Kommen Sie hoch!“ Sagt er „Kommen Sie runter?“, sag ich „Ja!“ Ich verlange ja nicht viel.

Ungerecht ist es ja schon, dass Apple mit seinem Lightning-Dockconnector-Adapter mehr Geld verdienen wird als Nokia mit Smartphones.

Als Historiker kann ich die iOS-6-Maps nur begrüßen. Ich erinnere mich gerne daran, welche Geschäfte es mal in Göttingen gab.

Ich gehe jetzt durch Göttingen und erkläre den iOS-6-Maps, wo welche Geschäfte sind. Unter iOS-5 war es noch umgekehrt.

Was Apple nicht konnte: 1977 Kleinbuchstaben, 1993 meine Handschrift lesen, 2012 die gesamte Welt kartographieren. Meine Ansprüche steigen.

Ich sitze im Restaurant vor einem großen Spiegel und esse nur aus Futterneid so viel.

Was hat zwei Daumen in der Nase und gelbe Gardinen?

Dienstanweisung Internet

19.09.2012 17:44

„Dienstanweisung Internet“ nennt Gerald Fricke sein Buch, das aus 96 leeren Seiten bestünde, wenn er sie nicht mit lakonischen Kommentaren zu Phänomenen der Netzwelt vollgeschrieben hätte.

Trotz Lemmatisierung liest es sich nicht wie ein Lexikon, sondern nutzt die Stichwörter nur als gedankliche Anknüpfungspunkte:

„Abwesenheitsmails. Schon gewusst? Menschen mit mehrsprachigen Abwesenheitsmails im Nominalstil sind meistens die mittelwichtigsten.“ (S. 6)

„Erwartung. Ich erwarte im sozialen Web doch einfach nur von euch, dass ihr meinen popkulturellen Erinnerungsraum und assoziativen Überbau der Achtziger Jahre mit mir teilt. Mehr ist das doch gar nicht!“ (S. 24)

„Followerpower. Lebt Herman van Veen eigentlich noch in dieser Windmühle?“ (S. 27)

Ist es ein gutes Buch? Das wollen wir in einem Vergleichstest herausfinden!

Da Fricke kein Anfänger ist, muss er sich gefallen lassen, gegen einen Klassiker anzutreten. Wenig überraschend ist dies Eva Exners „Braten und Schmoren im Römertopf“ (1970).

Gleich zu Beginn des Werkes öffnet uns Frau Exner ihr Herz:

„In der Schule träumte ich davon, mit einem Kriminalroman berühmt zu werden. Es sollte knistern vor Spannung, Aktion, Sex und Grauen … Dazu kam es nie, denn mit Zwanzig war ich schon verheiratet und 1960 wurde dann meine Tochter Susi geboren.“ (S. 4)

Erschütternd. Ich schäme mich meiner Tränen nicht! Doch was hat Fricke diesem Frauenschicksal entgegenzusetzen? Einen Arbeitsplatz am „Institut für Wirtschaftsinformatik“ (S. 3).

Die Enttäuschung setzt sich fort: Wer gutes Essen mag, wird von der „Dienstanweisung“ schimpflich allein gelassen. Sicher wäre auf fast hundert Seiten noch Raum für wenigstens ein Rezept gewesen, aber: nichts!

Ganz anders das Römertopfbuch, das geradezu überquillt vor Leckereien: „Von dem Gänsehals vorsichtig die Haut von den Knochen und Knorpeln abziehen, an einem Ende zunähen. (…) Die Farce kurz in der heißen Butter andünsten und dann in den Gänsehals füllen, der nun auch am anderen Ende zugenäht wird.“ (S. 65) Parbleu! Solch eine Farce kann uns die Dienstanweisung nicht bieten!

Eva Exner erklärt uns sogar, dass eine Erhöhung oder Reduzierung der Garzeit die Krustenbildung beeinflusse (S. 14). Kein Wort davon bei Gerald Fricke; er setzt dieses Wissen einfach voraus und erschwert dem arglosen Buchkäufer die Krustenbildung.

Wussten Sie, dass ein Kapaun ein kastrierter Masthahn ist? Gerald Fricke auch nicht, Eva Exner selbstverständlich (S. 57).

Wer widmet sich dem Alltagsproblem „Kaninchen in Bier“? Wieder nur das Römertopfbuch (S. 49), nicht die Dienstanweisung.

Die Beispiele sind Legion, und so nimmt es nicht wunder, dass nur Eva Exner begeisterte Leserzuschriften zitieren kann:

„Unsere Kundin, Frau U. U. aus H. schreibt uns: ‚Ihr Römertopf ist wunderbar, alles gerät so gut! Ganz vorzüglich wird auch Hackbraten in ihm.‘“ (S. 41)

Kann man solchen Testimonials trauen? Unser Blogleser H. W. aus B. sagt ja, und so muss es stimmen.

Welches Buch soll man nun kaufen? Das Römertopfbuch kostet bei Amazon einen Cent, was gewiss nicht überteuert ist. Die Dienstanweisung kostet 7,95 Euro, enthält keinerlei Rezepte und zu allem Überfluss auch noch ein Foto des Autors auf Seite 94. Das kann man allerdings mit einem Hühneraugenpflaster überkleben. Im Grunde läuft die Entscheidung darauf hinaus, ob man Hühneraugen hat oder nicht.

Inwieweit ein Buch als Geschenk taugt, vermag ich nicht mehr zu beurteilen, seit ich einmal im Göttinger Antiquariat Pretzsch ein Exemplar von Solschenizyns „Archipel Gulag“ in der Hand hielt, vorne drin in schöner Handschrift die Widmung „Alles Gute zum Muttertag!“

Kaufen Sie doch einfach alle drei Bücher.

Man lese auch meine anderen Rezensionen.

Buchbesprechungen

19.09.2012 17:35

Bücher, die ich auf haekelschweinische Art rezensiert habe:

Peter Breuer: Ein Satz sagt mehr als tausend Worte

Gerald Fricke: Dienstanweisung Internet

Bastian Melnyk: Fred. Fürst Frederick fon Flatter fetzige Fergnüglichkeiten

Jan-Uwe Fitz: Entschuldigen Sie meine Störung

Jan-Uwe Fitz: Wenn ich was kann, dann nichts dafür

Peter Wittkamp: Die fünf schlechtesten Antworten auf "Ich liebe dich!"

Die Liste wird laufend fortgesetzt.

Die Raupe

16.09.2012 22:36

Einsam starb die alte Raupe,
alle Jugendfreunde fort.
Wenn sie nur nach oben schaute,
Schmetterlinge säh’ sie dort!

Hundertvierzig

11.09.2012 21:23

Bescheidung ist die selbstgewählte Form der Beschränkung und ein Motor der Kreativität. Der Schwarzweiß-Fotograf verzichtet auf Farbe, Ton, Bewegung und schafft doch ebenso Kunstwerke wie der Filmer. Kurzgeschichte und Roman unterscheiden sich im Umfang, nicht im Niveau.

Wenn die Bescheidung ins Extreme geht, und man sich mit 140 Zeichen pro Werk begnügen will, kann man dann noch Sinnvolles und Lesenswertes schaffen?

Der Internetdienst Twitter beweist es. Manche nutzen ihn zum Tratsch, andere als Tagebuch, einige aber als literarische Veröffentlichungsplattform, wo jede Twitter-Meldung, jeder Tweet, ein kleines Kunstwerk, eine Kreativleistung darstellt. Das können Aphorismen und Bonmots, Zoten und Tiraden sein, Witze und Gedichte, Alltagsminiaturen und Charaktergemälde.

Mein Schwerpunkt ist die Auslotung des Humors in 140 Zeichen Tiefe: Was lässt sich Witziges in dieser Kürze sagen? Witziges im umfassenden Sinne des Geistreichen und Humorvollen, Albernen und Absurden. Oft scheinen viel mehr Buchstaben nötig, um den Weg zur Pointe in Worte zu kleiden. Dann heißt es kürzen, umstellen, neu formulieren, bis die magische Zeichengrenze eingehalten ist. Ein intellektueller Rätselspaß, der beim Lesen kaum zu erahnen ist und sich nur in der Prägnanz des Ausdrucks offenbart.

So habe ich Twitter im Vorwort zu meinem Tweetbuch beschrieben, und die neue Blüte des Aphorismus, die uns Twitter bescherte, schon früher besonders hervorgehoben.

Umso mehr freut es mich, einen KulturSPIEGEL-Artikel zu lesen, der ins gleiche Horn stößt und Twitter auf dieselbe Art zu schätzen weiß wie ich. Man sollte jeden darauf verweisen, der den Reiz von Twitter nicht zu erkennen mag. Leider gehören dazu auch die Investoren und Manager von Twitter selbst, die aus ihrer Kurztextplattform am liebsten einen kunterbunten Facebook-Klon machen würden.

Aus meinen Tweets der 35.-36. Kalenderwoche 2012

09.09.2012 23:59

SIM, Mini-SIM, Micro-SIM, Nano-SIM: Herrlich, wenn Fortschritt im stetigen Abschnippeln eines ohnehin unnötigen Plastikrahmens besteht!

Ich trinke gerade Limonade mit 1% Kirschsaft, 0,8% Holundersaft und 0,4% Zitronensaft. Quasi eine Obstmahlzeit für Homöopathen.

Sich an der Kinokasse vorbeischleichen ist das eine; sich vors Kino stellen und als der Regisseur ausgeben, das andere.

Ich wäre ja gerne mal einen Tag Frau. Aber nicht wegen Sex und anderem langweiligen Kram, sondern um das Konzept Schnittblume zu verstehen.

Habe gerade einen Maiskolben abgepflückt und gegessen - ich kann quasi in der Wildnis überleben!

Wer glaubt, es ging bei Apple vs. Samsung nur um runde Ecken, sollte sich Samsungs Kopieranleitung mal ganz durchlesen.

Bis vierzig sind Gesichter lediglich Prototypen, die grob erahnen lassen, wie das fertige Kunstwerk einmal aussehen wird.

Find’ ich gut, dass Google nicht mehr alle Zeitungen einscannen und ins Internet stellen darf. Dann wird man die wieder am Kiosk kaufen!

Wenn man beim Älterwerden feststellt, dass man für die Inhalte mancher Medien mittlerweile zu jung ist, altern diese offenbar noch schneller.

Spott über Printmedien kommt auch daher, dass sich manche davon mehr über ihre physische Erscheinungsform als über die Inhalte definieren. Gibt es etwa Musiker, die stolz darauf sind, nur Schallplatten, aber keine digitale Musik zu veröffentlichen? Die Musikindustrie bot digital dieselben Künstler wie analog. Keine von Praktikanten nachgesungenen Coverversionen wie manche Onlinezeitung. Sich Qualitätsinhalte für Print aufzuheben und parallel dazu Onlineredaktionen für leichtere Kost aufzubauen, war ein Denkfehler. Wer mit dem Netz aufwuchs, kommt gar nicht auf die Idee, in der Printausgabe könnte Besseres stehen als online; so schädigt man seine Marke. Man sollte für Qualitätsjournalismus ebenso wenig Papier in die Hand nehmen müssen wie man für gute Filme einen Super-8-Projektor aufstellt.

Aus meinen Tweets der 34. Kalenderwoche 2012

26.08.2012 23:59

Es ist auch nicht immer schön, ein attraktiver Bonvivant zu sein! Obwohl, eigentlich doch.

Es ist dermaßen heiß - ich habe sogar aufgehört, mir Frauen warmzuhalten.

Wenn Liebe durch den Magen ginge, müsste ich bei meinen Kochkünsten ja ständig Single sei… oh, Moment… deswegen!

Ich fürchte den Tag, wo sich die Kissen gegen uns verschwören, ihre Kuscheligkeit abstreifen und unsere Wangen inkommodieren!

Wie heißt noch mal die Angst, dass einem im Schlaf jemand heimlich Clownsgesichter auf den Pyjama stickt? Gibt es da einen Fachausdruck?

Internet → TV & Print = Inspiration
TV & Print → Internet = Urheberrechtsverletzung

Ich dachte immer, der Typ, der von unserem Geld lebt, ohne was dafür tun zu müssen, heiße nicht Ponader, sondern Wulff.

Man darf nie die Fliegen fragen, ob man die Klospülung betätigen sollte!

Neuwagen-Durchschnittspreis: 25892€, obwohl es welche für unter 10000€ gibt. Anderes Thema: „Was, dein Mac kostet das Doppelte meines PCs?!“

Ihr könnt sagen was Ihr wollt, aber ich finde die Geschichte mit dem Storch immer noch wesentlich glaubhafter als die mit dem Baby im Bauch!

Beim Rinderbullen-Gewichtraten bekommt der beste Schätzer 200€, der schlechteste 50€. Hoffentlich stimmt 999 Trilliarden Tonnen.