Das haekelschwein Blog

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Aus meinen Tweets der 31.-34. Kalenderwoche

28.08.2016 12:03

Heute vor einigen Jahren und Tagen starb oder erkrankte Herr Dingenskirchen, der Erfinder der Recherchefaulheit. Oder ein Bekannter von ihm.

Es ging in Demokratien schon immer darum, das kleinere Übel zu wählen. Bemerkenswert finde ich, wie groß das kleinere Übel geworden ist.

Die realen Probleme wie Umwelt und soziale Gerechtigkeit interessieren nur noch gelangweilte Akademiker, die Masse frönt irrealen Ängsten.

Buchtipp: Stefan Zweigs „Die Welt von gestern“ über die Vor- und Zwischenkriegszeit. Es stärkt auch den Blick auf die Gegenwart.

Ob Hassbürger auch ihre eigenen Märchen haben, in denen Hexen und Wölfe die Guten sind und Hänsel & Gretel ihre gerechte Strafe erhalten?

Fragt mal jemanden, der gegen politische Korrektheit ist, ob man „Wie bitte?“ statt „Was?“ und „Ich möchte.“ statt „Ich will.“ sagen soll.

Ich finde es unverantwortlich, dass es keine Chemtrails gibt. Man müsste dringend etwas versprühen, damit die Leute wieder normal werden!

Ich verteile immer Blanko-Visitenkarten, dann können die Leute sich jemanden draufschreiben, den sie lieber kennengelernt hätten als mich.

Man sollte sich nicht verschleiern müssen und man sollte sich nicht verschleiern und man sollte sich verschleiern dürfen.

Glaubten Männer, sich vor lüsternen Frauenblicken schützen zu müssen, täten sie sich nicht verschleiern, sondern Frauen die Augen verbinden.

Man kann Merkel aus guten Gründen von links kritisieren oder aus schlechten Gründen von rechts. Ersteres vermeidet man fast wegen Letzterem. Interessanterweise gilt dasselbe für die Burka.

Ein Kompromiss wäre vielleicht: Verschleierung für beide Ehepartner oder für keinen.

Im Chinesischen heißt è hungrig und kě durstig. Mit zwei Stöhnlauten durchs Leben kommen, als Norddeutscher kann ich da nur Respekt zollen!

Neoliberalismus ist mir zu langsam. Wir sollten rausfinden, wer der Reichste in der Straße ist und ihm unser Geld in den Briefkasten stecken.

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